10. Winter-OPC: Die Gewinne

Die mittlerweile zehnte Ausgabe des Winter One Page Contest ist gestartet und damit seit Ihr erneut aufgerufen, kreative Einseiter zu basteln und einzureichen. Um Eure Kreativität noch mehr anzuregen und Euren Basteltrieb in unbekannte Höhen zu treiben, haben die fleißigen Weihnachtswichtel wieder reichlich Preise aufgetrieben. Ein ganz besonderer Dank gilt wie in jedem Jahr den großartigen Sponsoren, die den WOPC sehr herzlich unterstützt haben!

Ackerknecht

2 x 25 EUR-Gutschein von „Fantasy In“

++++

Deutsche Lovecraft Gesellschaft

3 x Mens Sana (FHTAGN)
3 x Lovecrafter Doppelausgabe 7/8

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Erdenstern

1 x Into the Green (signiert)

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Gazer Press

2 x Der Heilige von Bruckstadt

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Ludus Leonis

1 x Kurai Jikan Eidolon (Spielbuch)

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Maik Wagner / LinuxAndLanguages.com

1 x 15 EUR Gutschein von „Sphärenmeisters Spiele
1 x 10 EUR Gutschein von „Sphärenmeisters Spiele

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Pegasus Spiele

1 x MicroMacro Crime City
1 x Spiele-Comic Lilly van Helsing
1 x Kameloot
1 x Dune – Geheimnisse der Häuser

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Obscurati Publishing

1 x Tiny Dungeons + Einstiegsabenteuer Aufbruch zur Drachenspitze
1 x In die Finsternis (PDF)

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Redaktion Phantastik

1 x Finsterland Grundregelwerk

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Sphärenmeisters Spiele

1 x Silent Titans
1 x Super Blood Harvest
1 x The Waking of Willowby Hall
1 x Mothership Survival Guide

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System Matters

1 x Dungeon Crawl Classics-Abenteuer „Bis die Zeit gefriert“
1 x Abenteuer gestalten
1 x Dungeon World

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Truant Verlag

5 x Rollenspielpaket, bestehend aus…
…Titansgrave (für Fantasy AGE)
…Monsterpark (Taschenbuch, Solo-Abenteuer)
…Trudvang Spielerbuch
…Barbarians of Lemuria

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Uhrwerk Verlag

1 x PDF im Wert von bis zu 20 Euro
1 x PDF im Wert von bis zu 12 Euro

++++

Von Allmen Spiele

2 x ZweiKopfDämon (PDF)

10. Winter One Page Contest

Es ist wieder Dezember, und damit die richtige Zeit, um eine liebgewonnene Tradition hochzuhalten. Doch bevor ich – wie in den letzten Jahren auch – mit der fast schon gewohnten Ausschreibung zum diesjährigen Winter-OPC loslege, muss ich ein paar traurige Worte an die Community richten. Der Winter-OPC ist nämlich um zwei Mitstreiter ärmer geworden.

So ist mit Günter „Taysal“ Lietz im vergehenden Jahr ein Blogger, Rollenspieler und Autor verstorben, der mit seinen Beiträgen insbesondere die frühen Jahre des Winter-OPC begleitet und bereichert hat. Ich möchte daher die Gelegenheit dieses kurzen Vorwortes nutzen, um meinen Hut vor seinem kreativen Funken zu ziehen und ihm das Beste für seine abenteuerlichen Reisen in neuen Welten zu wünschen. Ruhe in Frieden, Taysal!

Leider ist ebenso am vergangenen Wochenende der langjährige Organisator des Winter-OPC, Ingo „Greifenklaue“ Schulze verstorben. Der Verlust von Ingo wiegt unglaublich schwer. Da ich allerdings – wie auch im vergangenen Jahr – bereits als Co-Organisator einige Dinge in die Wege geleitet hatte, habe ich (in Absprache mit André „Würfelheld“ Skora, einem weiteren geistigen Vater des WOPC) entschieden, den Winter-OPC trotzdem durchzuziehen. Es ist auch ein Andenken an Ingo, der nun leider das zehnte Jubiläum seines großartigen Wettbewerbs nicht mehr miterleben kann. Ruhe in Frieden, Ingo, und Nice Dice!

Zum nahezu unglaublichen ZEHNTEN Mal findet der Winter One Page Contest, kurz WOPC, statt. Wie ich oben erklärt habe, obliegt dieses Jahr mir alleine die Organisation und Durchführung des WOPC. Für Euch bedeutet diese erzwungene, organisatorische Änderung schlussendlich nichts: Ihr müsst weiterhin Einseiter für eine der weiter unten vorgestellten Kategorien einreichen. Die zehnte Ausgabe des Winter-OPC markiert ein großartiges Jubiläum. In den vergangen zehn Ausgaben konnte der WOPC hunderte Beiträge generieren, von denen jeder Einzelne die Kreativität unserer großartigen Rollenspiel-Community widerspiegelt. Ebenso großartig war und ist das Engagement der zahlreichen Sponsoren, deren tolle Preise den Winter-OPC ein ums andere Mal zu etwas Besonderem machen.

Als vor vielen Jahren der erste Winter-OPC von Ingo erdacht wurde, widmete er sich thematisch auch gleich diesem  Thema: „Winter“! In den weiteren Ausgaben gab es noch „Frühling“ und „Herbst“ als Themenzuschläge. Es war Ingos Wunsch, dass diese besondere, die zehnte, Jubiläumsausgabe nun endlich den Kreis schließt – mehr dazu in der Themenauswahl weiter unten. Damit genug der Vorworte, lassen wir die Regeln folgen!

Gesucht werden die besten einseitigen Beiträge zu diesen vier Kategorien. Bei den Beiträgen geht es immer um bespielbares Material, ob universell, ob genrebezogen oder für ein konkretes System, ob Abenteuer, NSC, Kartenmaterial, Zufallstabellen etc. pp. Da die Kategorien einzeln gewertet werden, muss diese auf dem eingereichten Einseiter ausgewiesen werden.

THEMEN UND KATEGORIEN
– 01. Frühling
– 02. Sommer
– 03. Herbst
– 04. Winter
Wie immer möchten wir Euch zu einem kreativen Umgang mit den Themen ermuntern! Ob es ein eigenes „Blümchen“-Rollenspiel auf einer Seite, eine Reise durch einen herbstlichen Wald, Regeln für Schneemänner oder ein cooles Jugenddetektivabenteuer in den Sommerferien ist: überrascht uns!

WEITERES
Erneut steht Euch je eine A4 Seite zur Verfügung, um darauf Eure Ideen zu entwerfen. Diese sind für sich ja schon recht weitläufig auslegbar. Wir geben auch kein System vor – nehmt das, welches Euch am besten passt/gefällt (oder haltet es universell).

Spielmaterial kann z.B. sein: Abenteuer, Dungeons, Szenarien, Encounter, Kampagnenbögen, Rollenspiele, Schauplätzen, Zufallstabellen, NSCs/Monstern, magische Gegenstände etc. pp. Man kann es auch mischen, einige Plothooks werten z.B. magische Gegenstände, NSCs oder Monster ziemlich auf.

DIE LAUFZEIT
Der 10.WOPC startet: Mittwoch, 01.12.2021 – 11:00 Uhr
Der 10.WOPC endet: Sonntag, 02.01.2022 – 23:59 Uhr

Somit stehen Euch gute 33 Tage für die Umsetzung Eurer Ideen zur Verfügung. Da sollte sich doch was machen lassen.

DIE EINSENDUNGEN
Bitte achte darauf das Deine Einsendung/en folgende Daten enthält:
– Vor- u. Nachname
– Postadresse (für den Gewinnfall)
– Deine Einsendung/en im Anhang als .pdf (s.u.) inkl. Kategorie mit der Benennung: „name_kat_abenteuername_(sys)“, z.B. m.mustermann_sommer_eintagimjuni_(cthulhu).pdf
[Wenn Du anonym bleiben möchtest, bitte Forenname o.ä. nutzen, wenn kein System genutzt wird, dann Klammer weglassen]

Da wir viele Gewinne haben und in den bisherigen WOPC nahezu jeder auch etwas gewonnen hat, denk bitte an die Postadresse, da es sonst zum Ausschluss kommt.

Sollten Lizenzen betroffen sein, müssen diese auf dem eingesendeten Onepager oder einer seperaten Seite aufgeführt sein (z.B. OGL, DS-Fanwerk oder Savage Worlds Fanlizenz)! Universelles Material könnt ihr auch selbst unter eine CC-Lizenz stellen.

DAS EINSENDUNGSFORMAT
Wir bitten um Zusendung der Einsendung im „.pdf“ Format, wobei jede Einsendung eine maximale Größe von 10 MB nicht überschreiten darf.

Bitte verzichtet auf die Nutzung eines Kopierschutzes, das erleichtert uns unsere weitere Arbeit, wie etwa das Erstellen eines Downloaddokumentes oder das Kommentieren der Juroren innerhalb des Dokuments.

Wohin sende ich meine Einsendung/en?
Deine Einsendung sende bitte mit dem Betreff „WOPC [und dem Einsendungstitel] an:

seanchui (at) gmx (.) de

Ingo und ich konnten wie in den letzten Jahren auch einige großartige Sponsoren an Land ziehen. Da Ingos Tod uns aber alle sehr unvermittelt getroffen hat, bin ich noch dabei, die letzten Informationen zusammenzusammeln. Daher werden die Preise zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich am Wochenende, hier veröffentlicht. Nun direkt zu den Fakten:

DIE GEWINNE
Die ersten Plätze jeder Kategorie können sich nach ausgeloster Reihenfolge ihre Gewinne aussuchen (einmal komplett frei und dann noch einen weiteren „kleinen“ Preis), dann wird dreimal für Platz 2 und dann dreimal für Platz 3 gelost – danach wird zwischen allen weiteren Beiträgen ausgelost – und es gibt gute Chancen, dass jeder Einreicher etwas gewinnen kann. Oder auch bis zu vier Gewinne, wer vier Einseiter einreicht. Oder gar 8, wenn man es viermal auf Platz 1 schafft … Die Verlosung wird traditionell im GKpodcast mitgeschnitten.

DER SCHNELLSTARTERPREIS
Unter allen Schnellstartern, die uns einen (oder mehr) Beitrag bis Sonntag, 12.12., 24 Uhr zusenden, werden insgesamt 3 Schnellstarterpreise verlost. Der diesjährige Schnellstarterpreis besteht aus einer Ausgabe der Fanzine „Vision“ und dazu einem polyhedrischen Würfelset!

SONSTIGES
Mit der Teilnahme sichert Ihr zu, dass Ihr der Urheber der Einsendung seid.

Eure Daten werden ausschließlich für den Versand der Preise, sowohl elektronisch wie auch physisch genutzt. Eine Versandadresse, Deinen Beitrag und die Kategorie, für die Du einreichst, muss in Deiner Einreichungsmail sein.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ich in puncto Preise nur eine präsentierende Rolle einnehmen, Für den reibungslosen Versand sind ausschließlich die Sponsoren verantwortlich. Sicherlich helfe ich bei Problemen gerne weiter und bin an einer, für beide Seiten akzeptablen Lösung interessiert.
Hierzu sei noch gesagt, dass die Sponsoren zeitnah zu den entsprechenden Gewinnverkündungen von mir informiert werden und aufgrund von Urlaub/Ferien es manchmal etwas dauern kann.

Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich!

Für Fragen stehe ich unter der o.g. eMail-Adresse zur Verfügung.

Verlinkungen auf den “Winter OPC” sind ausdrücklich erwünscht.

Die Einsendung sollte Euren Namen oder Euer Pseudonym tragen (in der Form, in der ihr es einsendet, wird es veröffentlicht).

Bilder (Karten, Skizzen …) sind erlaubt, auch Fremdbilder, wenn ihr sie veröffentlichen dürft, dann aber neben Euren Namen erwähnen, wer es illustriert hat oder den entsprechenden Rechtshinweis geben.

Die Rechte an der Einsendung verbleiben bei Dir, wenn Du es also bloggen willst, nur zu (bitte aber nach der Gewinnerbekanntgabe des Winter OPC)!

Mir räumst Du das Recht zur pdf-Veröffentlichung ein. Außerdem behalte ich mir vor, Euer Werk abzudrucken.

Ausdrücklich darf neben Euren Namen auch Eure Website oder Euer Blog genannt werden.

Zur Feier des Jubiläums – und um Beiträge zu ermöglichen, die alle vier Jahreszeiten nutzen – sind in diesem Jahr bis zu vier Beiträge pro Teilnehmer erlaubt (und werden im Schnellstarterpreis sowie bei der Preisvergabe/Verlosung entsprechend berücksichtigt). Sie können aufeinander Bezug nehmen, werden aber separat bewertet, sollten also in jedem Fall Solo funktionieren.

Wirklich nur eine Seite. Eine Vorderseite. A4. Bei der Schriftgröße probiert selber – wenn ihr es nicht mehr lesen könnt, ist es ein guter Indikator dafür, dass es zu klein ist. (Ich empfehle min. 7 zu nutzen)
Teilnehmen darf jeder außer den beiden Veranstaltern (Greifenklaue, Seanchui).

Mehr-Personen-Einreichungen: Sind erlaubt und möglich. Macht bitte deutlich, wer der Einsender ist, damit wir einen Ansprechpartner haben.

Auch beim Lektorat oder den Illus kannst Du Dich unterstützen lassen. Lektoren freuen sich über Erwähnung und der Illustrator sollte Dir die Bildrechte im Rahmen dieses Wettbewerbs und seiner Bedingungen einräumen.

Mehrebenen-Konzepte sind nicht erlaubt. Diese lassen sich leider nicht in einem Sammel-pdf ohne weiteres umsetzen (und umgehen sozusagen auch das Einseiten-Konzept).

Deine Einreichung sollte bisher unveröffentlicht sein und kann nur in einer Kategorie eingereicht werden. Solltest Du ein Crossover oder gar ein Triple mehrerer Stichworte gemacht haben, musst Du es trotzdem einer Hauptkategorie zuordnen.

Bei Fragen schreibt mich an!

DIE JURY
Die Jury besteht zum ersten aus der bekannten Podcasterin von nerds-gegen-stephan: Elea, ihres Zeichens als Autorin und Geschichtenschreiberin. Weiterhin wird WOPC-Mitgründer André „Würfelheld“ Skora als Juror verantwortlich zeichnen. Als dritten Juror konnte ich Ingos langjährigen Weggefährten Christophorus gewinnen.

…UND AUF GEHT`S
Somit wünsche ich Euch nun viel Erfolg bei der Entwicklung Eurer Einsendung und hoffe das wir erneut tolles Spielmaterial zusammenbekommen. Die letzten Jahre waren da wirklich ein toller Ideenquell und haben der Community sicherlich viele tolle Stunden am Spieltisch eingebracht. Also dann frisch ans Werk und tragt den Winter One Page Contest in die Welt hinaus und wie Ingo gesagt hätte: „Nice Dice!“.

Euer Seanchui

Nachruf: Ingo „Greifenklaue“ Schulze verstorben

Tief bestürzt musste ich vom plötzlichen Tode von Ingo „Greifenklaue“ Schulze erfahren. Ingo verstarb – viel zu früh – am 26.11.2021 im Alter von 44 Jahren.

Ingo – den meisten wohl unter seinem Nick Greifenklaue bekannt – war ein echtes Energiebündel, wenn es um seine Leidenschaft – das Rollenspiel – ging. Er war nicht nur Rollenspiel-Fanziner – der nicht nur seine „Greifenklaue“ aufgelegt hat, sondern auch das „Slay“-Magazin aus der Taufe hob und mit dem „Zine of High Adventure“ den System-Matters-Fanzine-Wettbewerb aufmischte – sondern auch Blogger, Podcaster, Rollenspieler, Händler und darüber hinaus auch Kreativler. Er war einer der führenden Köpfe hinter Aktionen wie dem Winter One Page Contest (Winter OPC) und der RPG-Blog-O-Quest.

Ingo betrieb auch sein eigenes Forum, in dem er Rollenspielnachrichten aus aller Welt sammelte und besprach. Doch auch darüber hinaus tummelte er sich in zahlreichen Foren und war durch seine ruhige, präzise und selten aufgeregte Art immer ein angenehmer Gesprächspartner.

Als Händler und Spieler war seine Teilnahme bei zahlreichen Conventions war sehr geschätzt. Auch hier wird er eine Lücke hinterlassen.

Es gibt einige Threads (http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=10983.msg185520#msg185520 oder https://forum.greifenklaue.de/index.php?topic=12695.msg178716), in denen Ihr Kondolenzbekundungen, Annekdoten oder einen letzten Gruß hinterlassen könnt. Diese werden später sicher von seiner Familie gelesen, der ich an dieser Stelle alle Kraft wünschen möchte.

Zum Abschluss dieses eher nüchternen Nachrufs erlaube ich mir noch ein persönliches Wort. Ich kannte Ingo kaum persönlich – vielleicht haben wir zwei oder drei Mal per Discord konferiert – habe aber in den letzten Jahren sehr gerne und auch sehr erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet. Gemeinsam haben wir den letzten Winter-OPC organisiert, wir haben Pläne rund um den GRT-Abenteuerwettbewerb geschmiedet, wir haben Fanzine-Ideen und -ausgaben getauscht, haben über die RPG-Blog-O-Quest gefachsimpelt und auch gemeinsam an einem Erzählspiel gearbeitet. Ingo hatte ein Händchen dafür, die Kreativität der Leute mit tollen Ideen und Aktionen zu befeuern, etwas, dass ich immer bewundert habe. Auch, wenn wir uns „nur“ online kannten, macht mich die Nachricht von seinem Tod unfassbar traurig.

Ruhe in Frieden Ingo. Nice dice.

RPG-Blog-O-Quest #073 – Best of Wünsche vom RPG-Podwichteln & more

Ein weiteres Mal stellt Questen-Erfinder Greifenklaue (leicht verspätet :-)) die Fragen der diesmonatigen Blog-O-Quest. Dieses Mal ein buntes Sammelsurium aus Fragen, die sich aus der diesjährigen Podwichtel-Aktion ergeben haben. Mal sehen, was mir dazu einfällt!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. So, nun aber frisch ans Werk!

1.) Euer Abenteuer für Festtage/Weihnachten ist?

Oh, tatsächlich haben wir noch nie speziell zu Weihnachten gespielt. Wir versuchen eigentlich immer, einen One-Shot in die namenlose Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr zu quetschen – wenn alle Urlaub haben und der Familientreffen überdrüssig geworden sind :-). Dabei gibt es dann normalerweise Horror á la Lovecraft, wobei ich selten etwas speziell auf die Jahreszeit zugeschnittenes anbiete.

Wenn ich denn einmal ein Weihnachtsabenteuer leiten will, dann würde ich mich wohl an „The Elwes Incident“, eine 5E-Variation von „A Christmas Carol“ versuchen; das fand ich beim Lesen ganz nett: https://www.drivethrurpg.com/product/298239/The-Elwes-Incident

2.) Hoch- oder niedrigstufig? Was macht Euch mehr Spaß?

Als Spieler ganz klar hochstufig. Die Geschicke der Welt leitet man besser mit ein wenig Erfahrung :-). Als Spielleiter mag ich es allerdings, mit meinen Helden klein anzufangen. Schlussendlich hat beides seinen Reiz, aber auch meine Kampagnen bewegen sich zum Finale hin eher in epischere Gefilde, so dass ein paar Stufenanstiege durchaus sinnvoll sind.

3.) Was macht ihr, wen die SC kein Bock auf Auftrag/Queste machen?

Ich betrachte mich als ergebnisoffenen, plotorientierten Spielleiter. Ergebnisoffen, denn die Spieler können ihre Charaktere gerne frei führen, aber dennoch plotorientiert – ich improvisiere mich dann einfach durch das geplante Abenteuer. Wenn die SC aber klar sagen: nee, hier geht’s nicht lang – bitteschön. Dann wird der Abend halt etwas… langweiliger. Ist mir aber bislang ehrlich gesagt kaum passiert, normalerweise lechzen die Helden doch nach neuen Aufträgen.

4.) Vampire, Zombies, Ninjas oder Piraten. Wer ist cooler und warum?

Alle vier haben unbestritten ihren Reiz, auch wenn ich Zombies wohl am wenigsten abgewinnen kann. Leider hat Corona meine lange geplante und dann endlich gestartete Piratenkampagne sehr abrupt zum Halt gebracht. Bis dahin wären „Piraten“ immer meine Wahl gewesen. Aber ich denke, ich werde mich nun nach etwas anderem umsehen…

Vampire sind als Antagonisten cool – dem gleichnamigen RPG konnte ich (trotz Gothic-Vergangenheit) nie viel abgewinnen. Ninjas sind im Film sehr cool, im RPG… müsste man ihnen wohl eine sehr spezielle Rolle zuschneidern, um ihren Coolness-Faktor zu erhalten. Ich denke, Piraten sind auch ohne eigene Kampagne das coolste der vier Schlagwörter :-).

5.) Welche Mini-Spiele und Meta-Spiele habt ihr in euren Runden schon benutzt? Würfelspiele, Armdrücken, Im Dunkeln was im Zimmer suchen, Kommunizieren ohne zu reden etc. Wie gestaltet ihr eure Tischrunden (Oder Online?) und bewegt euch weg vom Pen & Paper?

Ich mag solche Spiele-im-Spiel nicht sonderlich gerne und habe so etwas auch kaum genutzt. „Gestaltung“ ist hier etwas weiter gefasst, und natürlich hatte ich schon haptische Elemente – vom Cthulhu-Handout bis zum selbst-gebastelten Dungeon-Floor – alles mögliche auf dem Spieltisch. Online gibt es für mich nur Videokonferenz ohne Schnick-Schnack, daher spiele ich gewisse Abenteuer auch online einfach nicht an.

Bonus) Im Dezember dann der Ausblick auf 2022, heute schon die Bonusfrage: Wer möchte in 2022 eine Blog-o-Quest durchführen?

Gerne kann ich im Sommer wieder ein oder zwei Questen „anführen“.

Der FHTAGN Fragmente-Wettbewerb 2021 wurde verlängert!

Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft verlegt bereits seit einiger Zeit FHTAGN, ein Rollenspiel rund um lovecraftesken Horror. Nun sucht der Verein spannende Kurzabenteuer, die mit gerade mal 1500 Wörtern ein cthuloides Szenario zeichnen. Zu gewinnen gibt es – neben Ruhm und Ehre – auch noch PDF-Gutscheine.

Aufgrund der bislang eher niedrigen Resonanz wurde nun die Einreichungsfrist verlängert – eifrige und interessierte Autoren haben nun noch sechs weitere Wochen, bis zum 31.12.21, Zeit, ihre Werke einzureichen.

Die genauen (geänderten) Teilnahmebedingungen und den Ausschreibungstext findet ihr HIER.

Neben der Tatsache, dass ich kreative Wettbewerbe aus der Szene heraus immer für eine tolle Sache halte, freue ich mich insbesondere hier auch als Juror auf Eure Beiträge!

Rezension: Zweikopfdämon

Erzählspiele gibt es in allen möglichen Varianten. Mit „Zweikopfdämon“ liegt allerdings ein Spiel vor, das gleich mehrere ungewöhnliche Prämissen gleichzeitig bedient. Riskieren wir doch einen näheren Blick.

vonallmenspiele ist ein kleiner Eigenverlag, in dem Spieleautor Benjamin von Allmen seine selbst produzierten Spiele verlegt. „Zweikopfdämon“ ist das dabei nur das erste einer Reihe von geplanten Spielen, welche in der nächsten Zeit das Licht der Welt erblicken sollen. „Zweikopfdämon“ versteht sich als Erzählspiel, welches das Chaos einer zünftigen Runde „Fiasco“ für nur wenige Spieler – genau zwei – einfangen und ermöglichen will. Wie genau will Benjamin von Allmen das erreichen?

Zunächst einmal ist die Prämisse des Spiels herrlich unverbraucht. Durch irgendeine Art von magischem Unfall sind die beiden Spielenden – in der realen Welt wahrscheinlich gute Freunde – in ein dämonisches Reich geschleudert worden. Hier sind ihre Seelen in dem Körper eines zweiköpfigen Dämons gefangen, der jedoch seinerseits seine Schwierigkeiten damit hat, sich gleich zwei Seelen einzuverleiben. So gelingt es stets einer der beiden Seelen, die Oberhand über den Dämon zu gewinnen, während die andere Seele unterdrückt wird. Durch einen simplen Spielmechanismus – dazu gleich mehr – wechseln also die Spieler die Rollen zwischen freier und unterdrückter Seele. Das Ziel des Spiels ist einfach: Es gilt der Dämonenwelt zu entkommen.

Während die grundsätzliche Geschichte, welche die Spielenden mit „Zweikopfdämon“ erleben sollen, also recht eng gefasst ist, bemüht sich von Allmen sonst um größtmögliche Freiheit. So können die Spielenden nicht nur Beginn und Finale der Geschichte festlegen, sondern sollen gemeinsam auch ein Setting, Ortschaften und Charaktere festlegen. Dabei können alle möglichen Genres bedient werden -von der Science-Fiction-Story bis zum Horrorstreifen sind alle möglichen Settings denkbar. Da Orte und Charaktere bereits im Vorfeld festgelegt werden, aber erst im Spiel wirklich tiefgehender erforscht werden, geht die Generierung tatsächlich recht zügig vonstatten.

Das eigentliche Spiel selbst ist dann – wie man es von anderen Erzählspielen, die eine bestimmte Geschichte erzählen wollen – stark reglementiert. Grob zusammengefasst übernimmt ein Spieler die freie Seele, welche versucht, aus der Dämonenwelt zu entkommen. Der andere Spieler führt in dieser Zeit den Dämon sowie die komplette Umwelt. Der Dämon ist natürlich bestrebt, seinem Gegenüber möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Eine Szene besteht aus mindestens zwei Ereignissen, die Proben von der freien Seele verlangen (deren Ergebnis über einen einfachen Würfelwurf bestimmt wird) und endet stets mit einem Cliffhanger, welcher der Dämon bestimmen muss. Am Beginn einer neuen Szene kann es dann zum Rollenwechsel kommen: Es wird eine Karte gezogen, deren Spielfarbe bestimmt, ob nun die andere Seele in der nächsten Szene frei ist oder nicht. Dadurch passiert es häufig, dass man sich selbst aus dem brenzligen Cliffhanger, den man gerade geschaffen hat, befreien muss. Das Spiel endet, wenn ein vorher festgelegtes Ziel erreicht ist oder die freie Seele vorzeitig das Zeitliche segnet.

„Zweikopfdämon“ erfordert von seinen Spielenden ein hohes Maß an Kreativität und Erzählfreude. Wer das mitbringt, erhält ein rundes Paket für eine wahrscheinlich vollkommen chaotische Erzählung. Dabei wechseln sich Schadenfreude und Erleichterung stetig ab, wenn man eine knifflige Szene auflöst während der andere Spielende bereits die nächsten Hindernisse aufbaut, nur um plötzlich selbst in die Verlegenheit zu geraten, das ganze heil zu überstehen. Das enge Regelkorsett sorgt dafür, dass die einzelnen Szenen nicht in Beliebigkeit abgleiten und die vorhergehende, gemeinsame Setting-Erschaffung sorgt für einen gemeinsamen Vorstellungsraum. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass nur beide Spielende das Spiel gemeinsam tragen können – wer sich im Rollenspiel gerne eher zurücklehnt und den Erzählungen der anderen folgt, ist hier fehl am Platz.

Ein Wort sei noch zum Layout gesagt: Dieses ist vollfarbig und professionell gelungen. Die verwendeten Illustrationen wirken zwar nicht wie aus einem Guss, sind aber stimmig. Zur Ausstattung gehört zudem noch ein Übersichtsblatt, um die Regeln im Auge behalten zu können und ein Weltenblatt, auf dem alle Settinginformationen festgehalten werden können. Das weiß zu gefallen und wirkt durchdacht.

Fazit: „Zweikopfdämon“ gehört zu der Sorte Spiele, welche eine ganz bestimmte Geschichte unter bestimmten Voraussetzungen erzählen wollen. Wer Spaß an einer chaotischen Dimensionsreisende mit zwei erzählfreudigen Spielenden finden kann, der sollte definitiv einen Blick riskieren.

PS: Verschiedene Bestell-Varianten des Spiels sowie zusätzliches Material findet Ihr hier:

RPG-Blog-O-Quest #072 – Space Greeks

Für die diesmonatige RPG-Blog-O-Quest ließ sich Organisator Greifenklaue von einer aktuell laufenden Convention, genauer gesagt ihrem Untertitel, inspirieren. „Space Greeks“ – das klingt verrückt und zugegebenermaßen auch ein wenig nach Rechtschreibfehler :-). Denn mit „Geeks“ hätten wir alle vielleicht ein wenig mehr anfangen können… Macht aber nix! Greifenklaue hat sich ein paar hübsche Fragen einfallen lassen – mal sehen, was ich zu antworten habe…

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. So, nun aber auf an die Fragen!

1.) Wie würdest Du das Setting ausgestalten? Griechisches Sternenreich, Halbgötter zwischen den Sternen auf Prügeltour, eine Space Odyssey, Spacephilosophen, 300 Spartaner … ?

Ich könnte mir vorstellen, eine Art „Fading Sun“ basierend auf griechischem Altertum zu gestalten. Während bei FS ja eher mittelalterliche Strukturen verwendet werden, um die Gesellschaft zu umschreiben, würden sich für eine griechisch geprägte Variante einige interessante Änderungen ergeben.

Zunächst einmal wäre die Gesellschaft deutlich offener – demokratischer, möchte ich sagen. Auch individuellen Neigungen dürfte ohne viel gesellschaftlichen Aufschrei nachgegangen werden. Gerade die kirchlichen Aspekte von FS würde ich in der vorhandenen Form über Bord werfen – Fortschritt ist gewollt!

Während das zwar das Setting schon stark verändert, ist das alles noch nicht unbedingt „griechisch“. Natürlich müsste man nun einen gesunden Schuss griechischer Mythologie hinzugeben. Die Alienvölker könnten umgeschrieben werden (hin zu Nymphen und Satyrn beispielsweise), die untergegangenen Annunaki könnten sich mehr an griechischen Göttern orientieren… und die Space-Barbaren müssten natürlich in Space-Spartaner umgeschrieben werden :-).

2.) Welches System würdest Du dafür warum nutzen?

„Fading Suns“ würde sich natürlich anbieten, wenn ich schon auf dem Setting aufsetze. „Coriolis“ ginge natürlich auch.

3.) SciFi kreuzen ist ja recht beliebt, egal ob Western, Römer oder Plüschtiere (Bäronaut …) – womit möchtest Du einmal SciFi kreuzen?

Gute Frage. Ich bin kein wahnsinnig großer SF-Fan und genieße hier sogar eher die Mischgenres… „Shadowrun“ wegen dem Fantasy-Einfluß, „Warhammer 40k“ wg. der überbordenden Ironie und „Fading Suns“ wegen seiner mittelalterlichen Strukturen. Ich finde es schwer, hier noch Themen zu finden, die NICHT bereits abgegrast sind…. Als alter CTHULHU-Spieler habe ich natürlich ein Faible für die Gaslicht-Ära und die Goldenen Zwanziger. Vielleicht wäre es interessant, eine zukünftige Gesellschaft abzubilden, die in ihren Grundzügen der Gesellschaft unserer jüngeren Vergangenheit entspricht? Verrauchte Herrensalons auf Raumstationen, Debatier-Clubs, Emanzipation und Flapper auf Raumflügen, aufregende Expeditionen in kaum erforschte Asteroidengürtel nebst „Lost Worlds“, Regierungsintrigen…

4.) Auf der Gegenseite die Griechen: in welchem Setting würdest Du die mal bespielen möchten?

Definitiv eher in einem Fantasy-Setting. Ist mir auf meinem persönlichen Spieltisch auch noch nicht untergekommen.

5.) Con: Was war Dein letzter, was wird dein nächster Con?

Gerade gestern war ich auf der SPIEL 20201, wenn man die mitzählen kann. Die letzte echte „Con“ war die „Niederrhein-Con“ im August 2019. Wenn man von kurzen Ausflügen auf die verschiedenen „ConSpiracys“ absieht. Die findet übrigens im Dezember wieder statt und voraussichtlich werde ich auch hier wieder dem einen oder anderen Panel folgen.

Bonusfrage: Wie groß ist nach überwundener Coronapandemie* der Hunger nach Rollenspielen, Cons und Leuten am Tisch?
(*noch ist sie es nicht!)

Sehr groß. Online hat viele Vorteile und wird auch nach Corona fester Bestandteil des Programms bleiben. Ich will dennoch wieder in den Keller.

Der FHTAGN Fragmente-Wettbewerb 2021 ist gestartet!

Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft verlegt bereits seit einiger Zeit FHTAGN, ein Rollenspiel rund um lovecraftesken Horror. Nun sucht der Verein spannende Kurzabenteuer, die mit gerade mal 1500 Wörtern ein cthuloides Szenario zeichnen. Zu gewinnen gibt es – neben Ruhm und Ehre – auch noch PDF-Gutscheine.

Die genauen Teilnahmebedingungen und den Ausschreibungstext findet ihr HIER.

Neben der Tatsache, dass ich kreative Wettbewerbe aus der Szene heraus immer für eine tolle Sache halte, freue ich mich insbesondere hier auch als Juror auf Eure Beiträge!

RPG-Blog-O-Quest #071 – Zufallstabellen

Nachdem sich Ausrichter Greifenklaue im vergangenen Monat vom #RPGaDay inspirieren ließ, steht nun der aktuelle Karneval der Rollenspielblogs Pate für das Questen-Thema. Und es lautet: Zufallstabellen! Den Opener-Beitrag gibt’s hier, meine Antworten hier!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. So, nun aber auf an die Fragen!

1.) Welche Zufallsbegegnung ist Dir im Gedächtnis geblieben?

Sorry, da muss ich gleich bei der ersten Frage passen. Ich bin zu Zeiten von DSA2 sozialisiert worden – wer sich noch an die „genialen“ Zufallsbegegnungen aus dem damaligen Kreaturenband erinnert, wird vielleicht verstehen, wieso wir in unserer „wilden Phase“ keine Zufallsbegegnungen genutzt haben. Mittlerweile habe ich ein deutlich besseres Verhältnis zu Zufallstabellen, kann hier aber dennoch keine nette Plauderei aus dem Hut zaubern.

2.) Welches war die letzte Zufallstabelle, die Du genutzt hast?

Der Abenteuergenerator im „Dungeon Masters Guide“ für „Dungeons&Dragons 5E“.

3.) Zu welchem Thema könntest Du eine Zufallstabelle gebrauchen?

Hm. Ich könnte mir vorstellen, dass man für ein cthuloides Rollenspiel einen ähnlich guten Abenteuergenerator wie für die DnD5E schreiben könnte. Ich habe mal einen gefunden (damals, als es die „Cthuloiden Welten“ noch gab), aber so 100%ig überzeugt hat der mich nicht.

4.) Krits und Patzer funktionieren ja auch oft mit Zufallstabellen. Gab es da unvergessliche Kills oder anderweitige Verletzungen?

Ach, wir haben schon viel gelacht, wenn mal wieder Waffen verloren oder sich selbst verletzt wurde. Unvergessliches passierte aber eher weniger.

5.) Dein Zufallstabellen-Tipp: entweder a) gratis im Netz, b) aus einem RPG-Buch oder c) ein Netzkauf – oder d) alle drei.

  1. Kauft Euch ALLE „Blaupausen“-Bände vom System-Matters-Verlag! Kreativität pur! (Alternativ könnt Ihr natürlich auf der Webseite vorbeischauen).
  2. Erstellt Eure „Cthulhu“-Kulte mit dem Kult-Generator aus „Von Unaussprechlichen Kulten“. Mit-Autorin Julia hat hier ganze Arbeit geleistet!
  3. Siehe oben – der Abenteuergenerator aus dem „DMG“ gefällt mir sehr gut!
  4. Seht Euch auch die Tabellen des Rorschachhamsters an!

Bonus: Hast Du auch eine Zufallstabelle am Start? Verrate es uns.

Es tut mir leid: Wieder nichts. Ich gelobe Besserung.

Endlich erschienen: Lovecrafter 7+8

Zugegeben: die Erstellung der nun als Doppelausgabe kommenden „Lovecrafter“ Nummero 7 und 8 stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Nachdem zunächst die Corona-Pandemie unsere gewohnten Arbeits- und damit Freizeit-Zeiten durcheinander geworfen hatte, hat sich von der Fertigstellung der Texte über das Layout bis hin zum Druck alles verzögert, was irgendwie möglich war. Zuletzt war es die Druckerei, die uns rund drei Wochen länger hat warten lassen, als sie es ursprünglich geplant hatte. Nun aber ist er endlich zu haben – und da wir so verzögert dran sind, haben wir entschieden, eine wuchtige Doppelausgabe vorzulegen.

Was also findet Ihr nun im neuesten Magazin der Deutschen Lovecraft Gesellschaft?

Die Nr. 7 setzt den Schwerpunkt auf das Thema „Hexen und Hexerei“. Wie sich schwarze Magie und ihre Anwendung in Lovecrafts Umfeld niederschlug, untersucht der zentrale Artikel „Zwischen Wahn und Wirklichkeit“ (verfasst von 5 Autor*innen). Magisch geht es auch in dem 18-seitigen FHTAGN-Szenario „Nun-Nus Fluch“ zu, in welchem das Alte Ägypten zu neuem Leben erwacht.

  • Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
  • Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
  • Tod in vielen Schattierungen: Die Pest im Werk H. P. Lovecrafts und in der unheimlich-phantastischen Literatur seiner Zeit
  • Zwischen Wahn und Wirklichkeit: Das Hexen-Thema in Lovecrafts literarischem Dunstkreis
  • Unter den Beschwörungen der Schwarzen Magie: Über Lovecrafts sogenanntes „Black-Magic-Zitat“
  • Das nihilistische Eigenheim: „I am Providence“ am Staatstheater Kassel
  • Nun-Nus Fluch: Ein FHTAGN-Szenario im Alten Ägypten
  • Rezension: Arkham Horror: Das Kartenspiel
  • Systemvorstellung: English Eerie aus dem System Matters Verlag
  • Dem Mythos auf der Spur: von Wien bis Berlin. Eine kleine Reise durch cthuloide Schauplätze in Europa

Lovecrafter 8 steht ganz im Zeichen diverser „Crossover“. Damit sind Comic-Adaptionen, Kreuzungen zwischen cthuloiden und anderen Spielwelten oder die literarische Neubelebung von lovecraftschen Versatzstücken gemeint. Auch der Austausch mit anderen Ländern fällt darunter: So fand eine fruchtbare Interaktion zwischen der deutschen Lovecraft Gesellschaft und dem mexikanischen Círculo Lovecraftiano & Horror statt – nachzulesen im entsprechenden Interview.
Das FHTAGN-Szenario heißt diesmal „Das Juwel des Nil“ und spiel im Ägypten der 1920er Jahre.

  • Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
  • Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
  • Unaussprechliche Kulte. Globales und Gemeinsames. Im Gespräch mit dem Círculo Lovecraftiano & Horror
  • Ein Barbar blickt zu den Sternen: Robert E. Howards „Der Turm des Elefanten“
  • Filmrezension: „The Last Lovecraft: Relic of Cthulhu“
  • Vom Dark Prose Award zur Roten Kammer: Der Erzählband Dhormenghruul von Malte S. Sembten
  • Buchrezension: Steampunk Cthulhu
  • Das Heldenbrevier der Noioniten: Ein Hörbuch, das Fantasy und Horror verknüpft
  • Comicrezension: Herald: Lovecraft and Tesla
  • FHTAGN: Das Juwel des Nil. Ein Szenario im Ägypten der 1920er
  • Hintergrundartikel: Der Mythos trifft Das Schwarze Auge (DSA)
  • Die Hunde von Tindalos: Arkham Horror Fiction: Ire of the Void
  • Geschichten aus dem Sanatorium: Das Erzählspiel Cthulhu Tales

137 Seiten, Softcover, Fadenheftung mit Rückenbindung: Und zu erstehen gibt es das Ganze – wie gewohnt – im Cthulhu-Webshop!