Gratisrollenspieltag: und jährlich…

…grüßt der Dunkeldürre. Oder so ähnlich.

Interview MM Gratisrollenspieltag 2015Wie auch schon in den vergangenen Jahren findet auch 2015 wieder der GratisRollenspielTag – kurz GRT – statt. Genauer gesagt am 28. März, und falls Ihr wissen wollt, wann und wo etwas stattfindet, dann seht Euch unbedingt www.gratisrollenspieltag.de an.

Wie auch schon 2013 und 2014 habe ich nach Möglichkeiten gesucht, mich irgendwie am GRT zu beteiligen. Leider ist in diesem Jahr kein cthuloides Sonderheft zustandegekommen – was schlicht Zeitmangel und anderen persönlichen Gründen geschuldet ist – doch ich konnte mich dennoch ein wenig aktiv zeigen.

Zunächst einmal wird den Paketen ein sechsseitiger A5-Flyer des Ringboten beiligen, den ich maßgeblich mitgestaltet habe. Idee, Text und Layout stammen von mir, und ich bin auf das Ergebnis recht stolz. Es handelt sich um ein universelles Pulp-Abenteuer mit leicht horrorlastigem Einschlag. Leider – leider, leider – habe ich jedoch beim Thema “Layout” ordentlich Lehrgeld zahlen müssen, denn ich war gedanklich schlicht nicht in der Lage, die 6 Einzelseiten in die korrekte Reihenfolge für eine Druckvorlage zu bringen. Der Flyer ist also – bis auf die erste und letzte Seite – reichlich durcheinander geworden. Das ärgert mich natürlich, aber da ich den Flyer selbst finanziert habe gab es an dieser Stelle einfach kein Zurück mehr. Bei gerade einmal sechs Seiten sollten die meisten Nutzer aber in der Lage sein, den Text richtig zu sortieren. Hoffe ich.

Außerdem habe ich mich fleißig bemüht, dem von Ludus Leonis produzierten “NIPAJIN SHOTS”-Sonderheft zur Seite zu stehen. Neben fleißigem Lektorat und der obligatorischen Unterstützung des StartNext-Projektes habe ich auch gleich zwei Texte beigesteuert, die sich in der Exklusiv-Edition wiederfinden – im GRT-Paket wird eines meiner Abenteuer enthalten sein. Ich freue mich sehr darüber, auch oder gerade weil es mal so ganz uncthuloid zugeht. Mein Exklusivheft ist inzwischen bei mir eingetroffen und ich muß sagen – Markus von Ludus Leonis hat ganze Arbeit geleistet. Das Heft sieht toll aus und liegt dank angenehm dickem Papier gut in der Hand.

Last – but surely not least – habe ich versucht, den GRT noch ein klein wenig bekannter zu machen und habe für den Ringboten den Macher Moritz Mehlem vor’s virtuelle Mikrofon gezerrt und zu einem Interview “gezwungen”. Seine Ausführungen könnt Ihr HIER nachlesen.

Also, nur noch eine Woche, dann geht es los. Schaut in den Läden vorbei, spielt, habt Spaß. Und wenn Ihr mir irgendwann berichten mögt, wie das eine oder andere Projekt mit meiner Beteiligung bei Euch angekommen ist, würde ich mich – wie immer – sehr freuen.

Der Kampf um Irland

Weil es so schön zur aktuellen Ausgabe von Cthulhus Ruf passt, hier noch einmal ein cthulhu.de-Bestseller:

Aus der Reihe “cthulhu.de-Bestseller”
Erstveröffentlichung: 25. August 2010
Autor: Stefan Droste

cthulhu de stempel bestseller

Blickt man im spätestens seit dem 19. Jahrhundert in Richtung der britischen Inseln, wird man Zeuge einer besonderen politschen Bewegung: Dem Streben der Iren nach Unabhängigkeit von britischer Herrschaft und den daraus resultierenden blutigen Auseinandersetzungen und Kriegen. An kaum einem britischen Spielercharakter dürfte dieser Konflikt unbemerkt vorbeigegangen sein, und für Spielleiter bietet er zahlreiche Möglichkeiten, eine Runde mit historischem Rahmen auszustatten. Grund genug an dieser Stelle der irischen Unabhängigkeitsbewegung zu den Zeiten der entsprechenden Settings einige Zeilen zu widmen.

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Gaslicht – Fenians & Home Rule

Das seit jeher schwierige Verhältnis zwischen Iren und Briten erreichte im späten 19. Jahrhunderts eine neue Qualität. Die Forderungen nach mehr oder gar vollständiger Unabhängigkeit Irlands von Großbritannien wurde in dieser Zeit immer lauter. Ein zentraler Auslöser für diese Entfremdung war die Große Hungersnot durch die Kartoffelfäule zur Mitte des Jahrhunderts, in der gut ein Viertel der irischen Bevölkerung starb oder auswanderte, während die britische Regierung weitgehend tatenlos zusah. Bereits zuvor sahen sich viele Iren wirtschaftlich ausgebeutet, doch nun flammte offene Feindseeligkeit zwischen katholischen Iren und protestantischen Engländern auf.

Diese und ihre Nachkommen nämlichen besaßen einen Großteil des Landes – aus irischer Sicht unrechtmäßig. Aus dieser Unzufriedenheit formierten sich nationalistische Bewegungen wie die Irish Republican Brotherhood, nach dem Gefolge eines irischen Sagenhelden auch Fenians genannt. Dieser Geheimbund unterwanderte in der Heimat und im amerikanischen Exil wichtige Organisationen, verübte Überfälle und beschaffte Waffen für einen totalen irischen Freiheitskampf . In der parlamentarischen Politik erstarkte, etwas gemäßigter, gegen Ende des 19. Jahrhunderts die sogenannte Home Rule-Bewegung, die eine eigenständige irische Regierung innerhalb des Empires forderte. Zu diesem Zeitpunkt jedoch noch erfolglos.

Szenarioidee: Der legendäre Krieger Fionn mac Cumhaill wurde der Sage nach Anführer der Fianna nachdem er die schreckliche Fee Áillen besiegt hatte, die alljährlich zu Samhain den Sitz des Hochkönigs in Tara mit ihrem Feueratem niederbrannte, nachdem sie die Bewohner mit ihrer Musik in Schlaf fallen ließ. Was nun wenn einer der radikalen und abergläubischen Fenier sich entschließt Feuer wortwörtlich mit Feuer zu bekämpfen und diese schreckliche Wesenheit zu erwecken um sie an diesem Halloween mit Musik und Flammen auf den englischen Königshof loszulassen?

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Some died on the glenside, some died near a stranger
And wise men have told us their cause was a failure
But they fought for old Ireland and never feared danger
Glory O, Glory O, to the bold Fenian men.

- Peadar Kearney, “Down by the Glenside”

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Niemandsland – The Easter Rising

Im Jahre 1916, zu Ostern, griffen die gewaltbereiten irischen Republikaner schließlich zu den Waffen. Die Aufständischen besetzten eine Reihe von zentralen Gebäuden in Dublin und verlasen eine Proklamation zur Unabhängigkeit Irlands. Die britischen Truppen in der Stadt hielten jedoch das Schloss und die Waffendepots und ließen zur Überraschung der Iren sogar Kanonenboote das Feuer auf die besetzten Bauwerke eröffnen. Aus dem Umland wurden weitere Soldaten herangezogen und das Kriegsrecht über Dublin verhängt. An ein Einlenken von Seiten der Briten war nicht mehr zu denken – der Aufstand sollte schnell und blutig niedergeschlagen werden.

Am 29. April, fünf Tage nach Beginn des Aufstands, waren die Kämpfe in Dublin vorbei. Es waren an vielen Stellen Feuer ausgebrochen, es wurde geplündert, hunderte Soldaten und Zivilisten hatten den Tod gefunden. Die Männer der Irish Republican Army waren sich der Aussichtslosigkeit ihrer Aktion bewusst, hatten jedoch gehofft, der Rest des Landes würde sich ebenfalls erheben oder der Weltkrieg hätte die britische Armee zu sehr geschwächt. Die öffentliche Meinung kippte allerdings erst in den Nachwehen der Revolte: Die heimliche und brutale Hinrichtung der 15 republikanischen Anführer auf Befehl des britischen Befehlshabers sorgte für große Empörung in ganz Irland und brachte dem Aufstand nachträglich große Verehrung ein.

Szenarioidee: Die Artillerie der Briten die sie im Trinity College stationiert haben ist laut genug um Tote aufzuwecken. Wortwörtlich. Denn ohne dass jemand es ahnen würde lagert im Bibliothekskeller darunter ein besonders bösartiges Mythosbuch – mit dem Effekt, dass jeder Donnerschlag der Kanonen zu einem Fanal für die so grausam verhungerten Toten der Großen Hungersnot wird! Die britischen Truppen dürften not amused sein sich schon bald den rachedurstigen und vor allem sehr hungrigen Verstorbenen Irlands gegenübezusehen.

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Now and in time to be,
Wherever green is worn,
Are changed, changed utterly:
A terrible beauty is born.

- William Butler Yeats, “Easter, 1916″

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1920er – War of Independence & Civil War

Doch mit diesem Vorfall hatte die Gewalt in Irland gerade erst begonnen. Die noch immer nach nationaler Selbstbestimmung strebende Sinn Féin-Partei errichtete im Jahre 1919 mit großer Mehrheit ein eigenständiges Irisches Parlament, das First Dáil und rief erneut die Unabhängigkeit Irlands aus. Die IRA setzte diesmal auf Guerilliakrieg und Terror: Plünderungen, Attentate und Morde sollten die Briten in die Knie zwingen. Die britischen Truppen – teilweise brutale Söldnertrupps – antworteten in gleicher Weise mit Zerstörungen, Festnahmen und Erschießungen. Erst 1921 folgte schließlich der Anglo-Irische Vertrag, der Irland in einen Freistaat und Nordirland teilte und die Gewalt beenden sollte.

In den darauffolgenden Jahren jedoch floß nur noch mehr Blut auf der grünen Insel. Die Republikaner weigerten sich, Irland nur als Freistaat innerhalb des Empires zu sehen und wollten erneut die vollständige Souveränität mit Waffengewalt erzwingen. Ihnen gegenüber standen die Loyalisten, die den Anglo-Irischen Vertrag aufrecht erhalten wollten – ein Bürgerkrieg mit tausenden Toten brach aus. Gräueltaten und Morde auf beiden Seiten sorgte für eine tiefe Spaltung des Landes, zumal nun endgültig auch konfessionelle Unterschiede auf die Schilde geschrieben wurden. Die Befürworter des Vertrags konnten 1923 die Oberhand gewinnen und die IRA ergab sich. Mit dem Ende des Bürgerkriegs wurde damit auch die Trennung Irlands gefestigt.

Szenarioidee: Die Blacks and Tans sind wohl die berüchtigste britische Freiwilligentruppe in diesem Krieg. Untaten und Massaker gehen auf das Konto dieses Paramilitärs, welches sich hauptsächlich aus Veteranen des Weltkriegs zusammensetzt, die des Kämpfens noch immer nicht müde sind. Tatsächlich fällt auf dass der Kern dieser Mörderbande geschlossen aus einer ganz bestimmten Kompanie, um die sich so manche düstere Gerüchte ranken. Wer sind diese ewig blutdurstigen Menschen die von einem Krieg zum nächsten ziehen – und sind überhaupt Menschen?

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Take it down from the mast, Irish traitors,
The flag we Republicans claim.
It can never belong to Free Staters,
You brought on it nothing but shame.

- Dominic Behan, “Take it Down from the Mast”

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NOW – The Troubles

Der daraus resultierende Nordirlandkonflikt hält noch immer an, allen Friedensbemühungen und langsamen Teilerfolgen der letzten Jahre zum Trotz. Der blutige Konflikt hatte in den frühen 1970er Jahren seinen Höhepunkt und ist inzwischen offiziell für beendet erklärt worden, aber Splittergruppen von katholischen und auch protestantischen Paramilitärs weigern sich weiterhin die Waffen niederzulegen. Zu tief verwurzelt sind die Spannungen zwischen den getrennten Ethnien – und noch immer erschüttern unregelmäßige Anschläge und ständige Gewalt Nordirland. Sogar Kinder stehen unter konstantem Polizeischutz, wenn ihr Schulweg sie durch ein “falsches” Viertel führt.

Die Politik ist zerstritten, die Stimmung zum Zerreißen gespannt und die Waffen noch immer da. Ein Funke könnte genügen um eine erneute Gewaltspirale auszulösen und den offenen Krieg wieder in die Straßen von Belfast oder anderen Städten zu tragen. Mögliche Charaktere könnten sich auf beinahe allen Seiten des Konflikts wiederfinden: Bei den Nationalisten von Sinn Féin und IRA, den Unionisten und ihrem protestantischen Paramilitär oder der Nordirischen Polizei und Sicherheitskräften, die nicht selten für die Loyalisten Partei ergriffen hatten. Oder aber – und dass ist nicht das unwahrscheinlichste – die Charaktere finden sich wie so viele Zivilisten irgendwo zwischen den Fronten wieder. Und wer weiß ob sich diesmal nicht eine weitere Partei einmischt?

Szenarioidee: Endlich ist der Frieden erreicht! Hochrangige Gäste und einstige Feinde finden sich als Freunde zusammen um mit großem Zeremoniell endgültig das Ende der Gewalt in Nordirland einzuläuten. Nach alter irischer Sitte werden dazu die Waffen beider Seiten – unzählige Pistolen, Sturmgewehre und Sprengsätze – zusammengetragen und an einem zuvor bestimmten Ort vergraben. Natürlich braucht es hierzu eine besonders tiefe Grube – so tief sogar dass man etwas uraltes aus seinem Schlaf weckt! Schon bald dürfte man sich wünschen, nicht alle Waffen verbuddelt zu haben…

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It’s the same old theme since nineteen-sixteen.
In your head, in your head they’re still fighting,
With their tanks and their bombs,
And their bombs and their guns.
In your head, in your head, they are dying…

- Cranberries, “Zombie”

Rezension: Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten

Hallo zusammen,

eine Warnung vorweg. Das gleich besprochene Buch ist NICHT cthuloid. Dennoch haben fantastische Steampunkgeschichten einen gewissen Platz in meinem Herzen erobern können – nicht zuletzt, weil sogar Chaosium erkannt hat, wie gut Steampunk und Cthulhu zusammen passen. Da liegt es vielleicht nicht fern, Euch ein wenig an meinen Gedanken zu der Anthologie “Voll Dampf” teilhaben zu lassen.

Rezension - Voll DampfDas Genre des Steampunks erfreut sich aktuell einer großen Beliebtheit. Edle, viktorianisch angehauchte Welten, angefüllt von fantastischer, dampfgetriebener Technologie gepaart mit abenteuerlichen, ja pulpigen Geschichten – diese Kombination funktioniert nicht nur im Rollenspiel, sondern auch in der Literatur. Der Amrun Verlag legt mit „Voll Dampf“ eine Kurzgeschichtensammlung in eben diesen steampunkigen Welten vor. Lohnt sich die Anschaffung?

Die in der deutschen Rollenspielbloglandschaft nicht unbekannten Blogger Ingo „Greifenklaue“ Schulze und André „Würfelheld“ Skora fungierten als Herausgeber für diese Anthologie. Ihre Wahl fiel auf insgesamt neun Kurzgeschichten, die dem geneigten Leser auf 165 Seiten präsentiert werden.

Die so entstandene Mischung spielt mit dem Genre „Steampunk“ auf interessante Weise. So werden ganz unterschiedliche Szenarien eines alternativen Geschichtsverlaufs gezeichnet. Mal haben die Dampftriebwerke sogar den Weg in die Unendlichkeit des Weltraums geebnet, mal sind sie nur eine Randnotiz in einer ansonsten realitätsnah erscheinenden Geschichte. Dabei können sich die Segnungen der dampfgetriebenen Wissenschaften als Fluch oder Segen entpuppen. Die Bandbreite vorgestellter Welten und Hintergründe ist also hoch. Vielen Autoren gelingt es darüber hinaus, trotz der wenigen Seitenzahlen, die ihnen zur Verfügung stand, gelungene Charakterzeichnungen anzulegen. Bei einigen Geschichten ist man sogar fast enttäuscht, den Eskapaden und Abenteuern der Protagonisten nicht länger folgen zu können.

Eine Einzelkritik der vielen Geschichten würde wohl den Rahmen dieser Rezension sprengen. Allerdings möchte ich es nicht versäumen, meine persönlichen Highlights aus dem Band kurz vorzustellen. Da wäre zunächst einmal die Geschichte „Schwarzfall“ zu nennen, die schonungslos – ja, geradezu brutal – aufzeigt, wie der Zusammenbruch einer modernen, aufgeklärten aber eben auch technikabhängigen Gesellschaft ablaufen mag, wenn die so wichtige Technik plötzlich den Dienst versagt. „Mach mal Dampf“ wiederum geht ähnlich schonungslos zu Werke, ist aber deutlich actionorientierter und würde sicher auch als Kinostreifen funktionieren. Die beiden Geschichten „Träum weiter“ und „Ein Gott über den Wolken“ lesen sich ähnlich – aber beide ähnlich interessant, haben sie doch den Krieg und die Wahl der Waffen zum Hintergrund. Hier wird fantastische Technologie dargeboten, aber eben auch gepaart mit all den menschlichen Abgründen, die sich in einem Kriegsszenario auftun können. Mein persönlicher Favorit – und gleichzeitig Schlusspunkt des Bandes – ist aber „Natürliche Auslese“. Interessante Charaktere auf Forschungsreise erwehren sich Meeresmonstern ebenso wie der spanischen Inquisition mit Wortwitz, Eleganz und viel Technik.

Abgerundet wird der Band mit einem nett geschriebenen Vorwort, dass der Raum-Zeit-Kapelle „Drachenflug“ zu verdanken ist und der obligatorischen Übersicht des Amrun-Verlagprogramms.

Fazit: Es ist eine runde Mischung unterschiedlicher Schreibstile und Herangehensweisen, welche die beiden Herausgeber für den Amrun Verlag zusammengetragen haben. Nicht jede der neun Geschichten hat dabei voll meinen Geschmack getroffen, doch überwiegt durchaus der positive Eindruck. Wer steampunkigen Fantasie-Gebilden etwas abgewinnen kann, der kann auch „Voll Dampf“ getrost eine Chance geben.

PS: gekauft werden kann der Band dann gleich HIER.

Rezension: Cthuloide Schauplätze

Zehn Jahre und damit stolze 21 Ausgaben lang versorgte das offizielle Magazin „Cthuloide Welten“ die „Cthulhu“-Spielerschaft mit zahlreichem Spielmaterial. Neben ausgearbeiteten Szenarien, spannenden historischen Nichtspielercharakteren und den beliebten Regionalia-Artikeln fanden sich auch generische oder spezielle Ortsbeschreibungen in diesem Magazin wieder. Ein Gutteil des Materials wird nun als PDF-Version wieder verfügbar gemacht.

Rezension - Cthuloide SchauplätzeWieder wurde über zahlreiche „Cthuloide Welten“ verstreutes Material thematisch passend zusammengefasst. Dieses Mal werden verschiedene Schauplätze oder Orte vorgestellt, an denen der Mythos aktiv ist – oder aktiv sein könnte.

Eröffnet wird der Band mit zwei umfangreichen Artikeln mit dem Titel „Spuk im Gemäuer Teil 1 & 2“. Der Autor Tim Scharnweber stellt in einer Art Auflistung zunächst zahlreiche Spukhäuser oder -ruinen aus der ganzen Welt vor. Der zweite Teil ist dann allein Spukhäusern aus deutschen Landen gewidmet. Die einzelnen Beschreibungen sind dabei ausreichend informativ, aber knapp genug, um nicht zu langweilen. Oft werden cthuloide Anknüpfpunkte gegeben, sodass der geneigte Spielleiter in diesen Artikel eine wahre Ideenfundgrube findet. Besonders gut gefallen haben mir die Hinweise auf weiterführende Internetseiten.

Die nächsten drei Artikel stellen generische Schauplätze vor. Dabei werden eine Bibliothek, ein typischer Tante-Emma-Laden und ein Stadtmuseum näher vorgestellt. Dies sind allesamt Orte, an denen sich Investigatoren auf den Spuren des Mythos recht häufig wiederfinden und so ist es sicher hilfreich, weiterführende Informationen an der Hand zu haben. Dabei haben die Autoren Sebastian Weitkamp und Stefan Moriße an allerlei praktische Informationen – wie die typischen Eintrittspreise oder Ausstellungsstücke für das Museum oder einen normalen Warenbestand für den Tante-Emma-Laden gedacht. Ergänzt wird das Material vorbildlich um Karten und zahlreiche Nichtspielercharaktere, die den Ortschaften Leben einhauchen. Dass darüber hinaus auch umfangreiche Abenteuerideen integriert wurden, welche die Schauplätze zum Zentrum eines eigenen Abenteuers machen können, ist besonders erfreulich.

Abgeschlossen wird „Cthuloide Schauplätze“ durch zwei umfangreiche Artikeln zu realen Schauplätzen, den Lungenheilstätten Beelitz – die sehr umfangreich mit ihrer Geschichte und zahlreichen NSC vorgestellt werden – und dem Meer der Bäume, einem Ort in Japan, an dem besonders viele Selbstmorde stattfinden. Die beiden Autoren Caillean Kompe und Daniel Neugebauer finden in der Ausarbeitung dieser Schauplätze auch wiederum genügend cthuloide Ansatzpunkte, um dem Spielleiter einen oder zwei Besuche an diesen besonderen Orten schmackhaft zu machen.

Optisch ist das Material ganz ähnlich zu den anderen PDF-Veröffentlichungen aus dem Hause Pegasus gehalten und entspricht in weiten Teilen der bekannten Aufmachung der dritten Edition. Die Seiten sind wie ein altertümlicher Foliant gestaltet, die Artikel mit zeitgenössischen Fotos reichhaltig bebildert. Ausnahmen bilden hier der Artikel über das Stadtmuseum, der im ursprünglichen „Cthuloide Welten“-Layout belassen wurde (was den Artikel dank des weißen Hintergrundes sogar leichter lesbar macht) und der für „Cthulhu NOW“ geschriebene – und entsprechend designte – Schauplatz Meer der Bäume. Dank einem gut strukturierten digitalen Inhaltsverzeichnis verbleibt für die technische Ausstattung eine gute Note.

Fazit: „Cthuloide Schauplätze“ ist sehr umfang- und abwechslungsreich und sprüht nur so über vor Abenteuerideen. Als Ergänzung zum cthuloiden Band „Düstere Orte“ ist es unbedingt empfehlenswert. Als Kritik bleibt höchstens, dass für „recyceltes“ Material der Preis recht üppig ausgefallen ist.

PS: Diese Rezension erschien ursprünglich bei Ringbote.de

Das Buch

Aus der Reihe “cthulhu.de-Bestseller”
Erstveröffentlichung: 23. April 2008
Autor: Daniel Neugebauer

cthulhu de stempel bestsellerDer Typ saß Jeff schräg gegenüber. Das Abteil war sonst menschenleer. Jeff wusste nicht wie er den Mann einschätzen sollte. Er hatte einen ungepflegten Bart, dreckige Fingernägel, einen abgewetzten Mantel, den er trotz der Hitze trug und der ganz sicher bestialisch nach Schweiß riechen musste, aber trotzdem hatte der Kerl keine Schnapsflasche in der Hand sondern ein Buch! Er las. Und er las ziemlich schnell. Oder sah sich nur die Bilder an, das wusste Jeff nicht. So sehr sich Jeff auch anstrengte, den Titel des Buches konnte er nicht lesen. Es war auch keines dieser billigen Hunderttausend-Auflagen-Paperbacks von Stephen King oder Ken Follett. Nein, das war ein richtiges Buch oder vielleicht sogar ein Foliant? Ledereinband. Schwere Buchseiten die beim Umblättern raschelten. Der Typ musste das Buch gefunden oder geklaut haben. Ganz sicher. So jemand wusste das Kunstwerk doch gar nicht zu schätzen! Jeff war drauf und dran dem Kerl das zu sagen, wenn er bloß nicht so feige wäre. Die Haltestellenansage quakte. Die U-Bahn stoppte. Der Typ stand auf, sah Jeff in die Augen. Jeff schaute schnell weg und tat beschäftigt. Die Türen öffneten sich und der Kerl war verschwunden. Aber das Buch war noch da und Jeff war neugierig…

Eines der gefährlichsten Eigenschaften der Mythoswerke ist die Tatsache, dass viele dieser Bücher einen Drang haben gelesen werden zu wollen. Sie wollen gefunden werden und den Geist ihres Opfers zerstören. Sie wollen ihr Wissen weiter verbreiten und ja, man kann sagen sie haben auf gewisse Art und Weise ein Eigenleben.
So auch dieses namenlose Werk. Wobei sich „Das Buch“ noch einmal deutlich von anderen Büchern unterscheidet. Jeder kann das Buch lesen, insofern er des Lesens mächtig ist. Es ist in allen Sprachen der Welt geschrieben, verändert sich von Wortwahl und Satzbau, in Alphabet und Zeichensetzung genauso wie es für den jeweiligen Leser nötig ist. Es ist das vollkommene Buch und es ist einzigartig. Woher es kommt weiß niemand und wo es zu finden ist noch eine weitaus größere Frage. Fakt ist dagegen nur eines: Das Buch wird seit Jahrtausenden von Hand zu Hand, von Leser zu Leser gereicht.
Über den Inhalt gibt es pseudowissenschaftliche Aufsätze von Scharlatanen die es als die satanische Bibel bezeichnen, das „diabolische Buch der Bücher“ sozusagen und andere Artikel die stark bezweifeln das es so etwas überhaupt je gab und gibt. In Internetforen kursiert „Das Buch“ als Urbane Legende und Fake. Links zu rapidshare auf denen sich das Buch befinden soll, lassen nur billige Sex-Videos erscheinen, in denen sich dann obendrein noch ein Virus befindet. Okkulte Clubs aus den 1890er Jahren beschäftigten sich leidenschaftlich mit dem Thema und auf Seancen wurden Opfer des Buches herbeizitiert und nach dem Verbleib ausgefragt. Diese übersinnliche Schnitzeljagd war damals sehr beliebt.
In den 20ern behauptete ein englischer Lord das Buch zu haben, von ihm hat nie wieder jemand etwas gehört. Das könnte das echte Buch gewesen sein. Lord Edward G. Jeffries verschwand einfach spurlos. Sein Hab und Gut wurde dann seinem Sohn Gerald Jeffries vermacht. Doch der junge Jeffries entfloh der englischen Aristokratie im sündigen New Orleans der neuen Welt. Man munkelt, dass er das gesamte Erbe versetzt hat und dann später nach New York ging, wo er dann bis 1990 lebte. Wer das Erbe kaufte ist unbekannt. Wer aber das Buch finden will (und wer nur lange genug dran bleibt, wird merken, dass das Buch schon dafür sorgen wird, dass es gefunden wird), der sollte sich kuriose Fälle von Verschwundenen Personen anschauen. Eine Recherche in diesem Bereich ist schwer und kann sich zu einer wahren Schnitzeljagd über die ganze Welt entwickeln, aber… wer weiß ob man es dann nicht findet.

Für den Spielleiter
Das Buch ist ein gefährliches Artefakt der Großen Rasse. Es war ein frühes Experiment der Yithianer um Informationen zu sammeln ohne einen Körperaustausch zu vollziehen. Doch wie das bei Prototypen so der Fall ist, verlief die Konstruktion nicht so wie gedacht. Zwar sandte das Buch die benötigten Informationen an die Große Rasse, aber zeitgleich zerfraß es die Realität und nahm den Leser völlig in sich auf. Tausende von Individuen befinden sich nun in diesem Buch und sie gieren nach neuem Wissen. Sie sind zu einer eigenständigen Entität geworden, senden keine Informationen mehr an die Große Rasse von Yith, sondern existieren nur für sich selbst. In dem Wirbel aus Individuen gibt es nur ein kollektives Bewusstsein, was alle dazu antreibt jede Information zu sammeln und in sich aufzunehmen. Die Große Rasse ist sehr daran interessiert dieses Objekt wieder in ihren Besitz zu bringen, nicht unbedingt um die Gefahr für die Menschen zu minimieren, sondern eher um all die Informationen auszuwerten die bislang gesammelt wurden. Zugleich haben die Yithianer aber auch Angst selbst von dem Buch aufgenommen zu werden, sie suchen eher jemanden der für sie die Arbeit erledigt…

Jeff las drei Tage. Dann verschwand er spurlos. Er fand sich in einem schwarzen Meer aus Stimmen wieder. Sie redeten in allen Sprachen der Welt und Jeff redete mit ihnen. Er hatte alles hinter sich gelassen. Seine letzten Gedanken waren aber noch, dass er das Buch unbedingt seinem Freund zeigen wollte. Er arbeitete in der Bibliothek. Er setzte sich in den Bus, las weiter. Stieg dann aus, blätterte noch etwas, ging in die Bibliothek und fuhr dann mit dem Fahrstuhl in die dritte Etage, wollte gerade aussteigen als… er hier aufwachte. Das Buch lag auf dem Boden des Fahrstuhls und würde sicherlich bald gefunden werden, denn es brauchte neue Leser…

Winter OPC 2014: Meine Beiträge

Hallo zusammen,

da ist er schon wieder vorbei, der diesjährige (bzw. letztjährige?) Winter-OPC der Blogs Greifenklaufe und Würfelheld. Wie in jedem Jahr habe ich mit großer Freude teilgenommen, und fast ebenso traditionell bin ich an einer ordentlichen Platzierung vorbeigerauscht. Ich möchte an dieser öffentlichen Stelle allerdings keine Selbstreflexion starten – stattdessen freue ich mich darüber, immerhin einen Beitrag in den TOP24 platzieren zu können – gerade bei der qualitativ UND quantitativ hochwertigen Konkurrenz – bedanke mich ein weiteres Mal bei den Ausrichtern und spreche allen Gewinnern meinen aufrichtigen Glückwunsch aus.

Was habe ich in diesem Jahr zusammengebastelt? Nun, auf diesen Seiten ist es Tradition, diese Frage rasch nach dem Bekanntwerden des OPC-Rankings zu beantworten. So will ich es auch in diesem Jahr halten:

Dagonji

“Dagonji” ist schlußendlich eine Idee, die mir schon seit ein paar Monaten im Kopf umherspukt. Es ist ein cthuloides Szenario basierend auf dem Film “Jumanji“. Die Charaktere werden in ein völlig verrücktes Würfelspiel hineingezogen und müssen sich alsbald aller möglichen maritimen Gefahren erwehren. Neben dem Spielbrett und einer groben Ablaufbeschreibung enthält der Einseiter noch eine Zufallstabelle mit verrückten bis verrücktmachenden Begegnungen – inspiriert auch durch Meilensteine der Filmgeschichte wie “Sharknado“.

Ihr merkt, bierernst gemeint ist dieses Szenario natürlich nicht. Und auch Hintergrundpuristen werden ein paar Mal kräftig schlucken müssen, habe ich doch gerade Dagons Hintergrund stark gedehnt, um den diesjährigen OPC-Themen gerecht zu werden. Vielleicht mag es der eine oder andere brauchen.

Weisheit und Wahnsinn

Der zweite (eigentlich erste, aber schlechter platzierte und daher zweite :-)) Beitrag ist deutlich klassischer. Er spielt in einem Sanatorium, in dem eines Morgens nichts mehr so ist wie es eigentlich sein sollte und einen einzelnen (vorgefertigt mitgelieferten) Charakter auf eine wahnsinnige Reise schickt. Als One-on-One konzipiert funktioniert er m. E. aber auch gut mit einer Gruppe. Letzten Endes war eine Seite allerdings vielleicht doch zu wenig Platz um das Szenario so auszuformulieren, wie ich es mir eigentlich gedacht hätte.

So, dass waren sie, meine zwei Beiträge. “Nanu, hat er in den letzten Jahren nicht immer drei Beiträge eingereicht?”, könnten treue Leser dieses Blogs nun fragen. Tatsächlich gibt es noch einen dritten Beitrag von mir, allerdings habe ich einmal cthuloide Gewässer verlassen und eine Kreatur für “Dungeons & Dragens 5E” entworfen. Die ist zwar weder wahnsinnig innovativ noch irgendwie erfolgreich gewesen (:-)), aber als erste Fingerübung kam sie mir recht – auch, wenn ich beim dritten Lesen (natürlich NACH dem Versand) noch einige inhaltliche Fehler feststellen musste.

Wir lesen uns zu diesem Thema auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder. Der OPC war und ist eine großartige Institution!

Seanchui

PS: Die – ungleich erfolgreicheren – cthuloiden Autorenkollegen haben ihre Beiträge bereits veröffentlicht: Chaotisch Neutral hat die Fiasko-Kulisse “Wenn die Sterne richtig stehen” online gestellt, Stefan Droste von Cthulhus Ruf sein “New Albion“. Seht’s Euch unbedingt an!

Rezension: Der schwarze Prinz

Im Laufe des Jahres erschien mit „Cthulhu Gaslicht“ das dritte klassische „Cthulhu“-Setting als aufwändiger Hardcoverband. Seitdem ist es wieder ein wenig still um „Gaslicht“ geworden, doch nun schickt sich Pegasus an, weiteres Material für das Setting als PDF zu veröffentlichen. „Der schwarze Prinz“ ist dabei eines von zwei neu geschriebenen Abenteuern.

Rezension - Der schwarze PrinzZunächst einmal ist es sicher sinnvoll darauf hinzuweisen, dass eine Rezension eines Abenteuers kaum komplett ohne Spoiler auskommen kann. Wer „Der schwarze Prinz“ also noch als Spieler erleben möchte, dem sei angeraten, die nächsten drei Abschnitte zu überspringen.

Während sich der Settingband „Cthulhu Gaslicht“ auf das britische Empire konzentrierte, wendet sich „Der schwarze Prinz“ Frankreich, genauer gesagt Paris, zu. Hier regiert, ganz im Gegensatz zum viktorianischen England, im ausklingenden 19. Jahrhundert ein künstlerischer Freigeist, der Ausschweifungen, Exzesse und Experimentalismus fördert und einen idealen Nährboden für die kommenden, dunklen Ereignisse darstellt. Denn all die grauenhaften, aber auch wunderschönen Dinge, die in dieser Metropole geschahen und geschehen haben ein albtraumhaftes Abbild der Stadt erschaffen. Dieses dunkle Paris wird von dem schwarzen Prinzen regiert, der nun seine gierigen Finger nach der Welt der Lebenden ausstreckt.

Die Charaktere werden – wie so oft – von einem Freund kontaktiert, der das Problem eines weiteren Freundes gelöst wissen will, liegt dieser doch in einem unerklärlichen Koma. Auf der Suche nach den Hintergründen des Gesundheitszustandes des jungen Künstlers müssen die Charaktere nicht nur mit den Ausschweifungen der Pariser Künstlerszene klarkommen, nein, ihre Reise führt sie auch in das albtraumhafte Paris des schwarzen Prinzen. Hier müssen sie sich ihren Ängsten stellen, um viel Schlimmeres zu verhindern.

Das Abenteuer weist einige gute Ideen auf. So müssen die Charaktere – und nicht zuletzt auch ihre Spieler – einige albtraumhafte Szenen durchleben, während sie durch die Straßen des schwarzen Paris streifen. Die Aussicht, seinen Kopf an eine Guillotine zu verlieren, ist dabei nur eines der prägnantesten Vorkommnisse. Allerdings verschenkt es auch Potenzial. Denn auf der einen Seite wird das von vielen Spielern hoch gelobte „Gaslicht“-Setting mit seiner ganz eigenen Atmosphäre völlig ausgehebelt, da weite Teile des Szenarios in dem mittelalterlich angehauchten Albtraum-Paris spielen. Auf der anderen Seite werden die Szenen in dem lasterhaften Paris des Gaslicht-Zeitalters kaum näher beschrieben und dienen nur kurzer Informationsbeschaffung. Zum dritten ist es für mich verwunderlich, dass auf mögliche Konstellationen und Motivationen der Charaktere zwar umfassend eingegangen wird, die von Pegasus eigens für Abenteuereinstiege geschaffene Janus-Gesellschaft aber nicht einmal erwähnt wird.

Der Aufbau des Szenarios ist – wie eigentlich bei allen cthuloiden Publikationen – vorbildlich gelungen. Einer Handlungszusammenfassung schließt sich eine ausreichend umfangreiche Handlungsbeschreibung an. In einem Anhang sind alle wichtigen Spielwerte von NSC zusammengefasst. Die Handouts, dank des Mediums PDF auch teilweise wieder in Farbe, sind erneut sehr gut gelungen und fangen das gewünschte Gefühl hervorragend ein. Das gesamte Layout ist weiter an das bekannte Layout der 3. Edition angepasst. Die Seiten wirken wie ein altertümlicher Foliant, die Bebilderung ist reichhaltig.

Fazit: „Der schwarze Prinz“ ist sicherlich kein schlechtes Abenteuer und man merkt dem Autor die Detailverliebtheit und Ideenvielfalt, mit der er das albtraumhafte Paris füllt, an. Allerdings macht es leider kaum etwas aus den Besonderheiten des „Gaslicht“-Settings, bleibt dadurch aber auf einfache Weise in andere Settings konvertierbar. Wer einmal „Gaslicht“-Luft schnuppern möchte, greift besser zu anderen Abenteuern, alle anderen machen mit dieser albtraumhaften Reise aber sicher nichts falsch.

Diese Rezension erschien ursprünglich bei Ringbote.de