Zwischen den Jahren… Version 2017

Weihnachten 2017 ist schon wieder Geschichte. Damit nähert sich schon wieder ein Jahr einmal mehr seinem Ende. Zeit also, wie es auf diesem Blog (gute?) Tradition ist, Vergangenes Revue passieren zu lassen, die Pläne des vergangenen Jahres mit den tatsächlichen Umsetzungen des ablaufenden Jahres zu vergleichen und sich zugleich ein paar gute Vorsätze für das kommende Blogjahr zu fassen. Denn auch, wenn ich die diesmonatige Blog-O-Quest bereits beantwortet habe, so wird dieser Artikel – wie immer – ein wenig umfangreicher. Legen wir los!

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Ich durfte über 20.000 Leser im gerade vergehenden Jahr auf meinem Blog begrüßen. Die Leserzahlen entwickelten sich damit ein weiteres Jahr positiv – es sind wieder Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Es sind gar nicht mal so wahnsinnig viele Leser – verglichen mit den Seiten anderer Rollenspielblogger, die dieser Tage ihre Statistiken veröffentlichen – aber die Kontinuität, mit der ich hier mehr Leser empfangen darf, freut mich ungemein.
  • Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr 72 Blogeinträge verfasst. Das sind zwar deutlich weniger als 2016, aber ich habe auch nicht wie im Vorjahr täglich an dem im August stattfindenden #RPGaDay teilgenommen. Die Verteilung dieser Fragen auf drei Beiträge war deutlich sinnvoller, als hier täglich Ein-Satz-Posts rauszuhauen.
  • Unter den Einträgen des vergangenen Jahres fanden sich nur 8 Rezensionen wieder. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich im Moment eher am aktuellen Produktausstoss als an Altlasten orientiere – da wird es dann einfach nicht mehr so viel. Ich habe dafür deutlich mehr „spartenfremde“ Rezensionen drüben auf dem Ringboten verfasst. Aber Rezensionen vermisst hier ohnehin niemand.
  • Wie immer war ich bemüht, ein wenig Spielmaterial zu präsentieren. Ich muß gestehen, dass das nicht zuletzt seit ich Redakteur beim Lovecrafter bin schwieriger geworden ist – immerhin hat der Lovecrafter bei allem, was mir vor die Flinte kommt, selbstverständlich Vorrang vor dem Blog. Doch ich konnte ein paar schöne Gastbeiträge zusammenkriegen und war auch selbst nicht ganz untätig. Aus der illustren Reihe von Gastautoren meldeten sich im vergangenen Jahr zwei alte Bekannte zu Wort: Blackdiablo mit seinem „Untergrund“-Zweitsiegerbeitrag „Die Schlucht“, sowie Marcus Rosenfeld mit dem Achtung!Cthulhu-Abenteuer „Paukenschlag im Atlantik“. Ich selbst konnte mit „Ishango“ einen Einseiter aus dem OPC vorweisen sowie einen Haufen Kurz-Szenen, ein Postkartenszenario und ein paar FHTAGN- und OSR-Dateien in meinem Adventskalender.
  • A propos Adventskalender: auch das war ein Novum hier auf meinem Blog. Ich spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, hier einen Adventskalender aufzusetzen, habe aber zumeist viel zu spät darüber nachgedacht. Dieses Jahr war ich besser organisiert :-). Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spaß daran!

Auch abseits des Blogs war ich fleißig. Wie ich erwähnte habe ich die PLAY-Redaktion des Lovecrafters, dem Vereinsmagazin der dLG übernommen und konnte mit meinen genialen Autoren in beiden Ausgaben des ablaufenden Jahres einen bunten Strauß von Spielmaterialien präsentieren. Darüber hinaus habe ich – ziemlich im Alleingang, wie ich gestehen muss – zum diesjährigen GRT dem Ringboten noch einmal zu Print-Ehren verhelfen dürfen: Pegasus war so freundlich, eine Zusammenstellung unserer zeitlosesten Rezis zum GRT als Sonderbeilage des Games Orbits abzudrucken, so dass Einsteiger direkt einen guten Überblick über verschiedene Systeme an die Hand bekommen konnten. Das war alles ein bißchen wacklig und streßig, aber es hat Spaß gemacht. Ansonsten habe ich noch zwei Abenteuer geschrieben, deren Publikationen noch ein wenig auf sich warten lassen und habe im vergangenen Jahr endlich mal wieder halbwegs regelmäßig gespielt. Somit bin ich eigentlich rundum zufrieden!

Was hätte sein sollen?

Als nächstes möchte ich mich ein wenig mit meinen Planungen vergleichen. Gucken wir doch noch einmal, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte:

Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, das der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.

Tja, aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass es um die „Bestseller“ still geworden ist. Tatsächlich ist mir das Backup, dass mir vor langer Zeit zur Verfügung gestellt wurde, im Zuge meines eigenen Rechnercrashs (ich berichtete) selbst abhanden gekommen. Es sind zwar noch Dateien da, aber offensichtlich ohne Inhalt. Irgendwas ist da mit meiner Datensicherung wohl schiefgelaufen… wie auch immer: ich kann keine weiteren „Bestseller“ veröffentlichen, was wirklich, wirklich schade – aber wohl vorläufig nicht zu ändern – ist!

Vorläufig werde ich auch an dieser Stelle weiter Rezensionen verfassen. Allerdings werde ich mich bald deutlich hinterfragen müssen, ob das noch lange funktioniert. Denn immerhin wird demnächst ein erstes Abenteuer aus meiner Feder (das Wettbewerbsabenteuer) unter pegasus’scher Flagge veröffentlicht. Stehe ich damit dem Verlag nicht bereits zu nahe, um objektive Rezensionen zu verfassen? Mein persönliches Empfinden muss ich bei dieser Betrachtung außen vor lassen (denn natürlich ändert sich mein Verhältnis dadurch nicht – ich bin ja immer noch kein Verlagsmitarbeiter oder so was), denn über Integrität in solchen Fällen entscheidet in meinen Augen der Leser. Ich bin mir da noch nicht sicher, wie es weiter geht.

Jep, ich habe mich mehr als einmal hinterfragt. Die Tatsache, dass sich immer noch Rezensionen von mir hier finden lassen, spricht wohl für sich. Lasst es mich wissen, wenn ihr von meinem Geschwafel genug habt, einverstanden?

Natürlich möchte ich auch wieder meine OPC-Beiträge veröffentlichen – und auch ein wenig über den OPC schreiben, wie im letzten Jahr.

Ja, sowohl den cthuloiden Beitrag „Ishango“, als auch eine umfangreiche, cthuloide Nachlese habe ich hier veröffentlichen können. Alles gut :-).

Wirklich, wirklich gerne würde ich auf diesem Blog etwas abseitigere Settings – WildWest, Katzulhu, Gaslicht – wieder mehr behandeln. Ich hoffe, dass ich dafür die Zeit finde.

Wie immer: im Westen nichts Neues, oder so ähnlich. Dazu komme ich im Moment nach wie vor nicht, wohl auch deswegen, weil ich – was Rollenspiele und Settings angeht – unter einem enormen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leide… seufz…

Geplantes für 2018

Wie immer möchte ich meinen Jahresrückblick mit einem kleinen Ausblick auf das schließen, was Euch – geplant – im nächsten Jahr hier erwarten soll.

  • Weitergehen wird es mit meinem „normalen“, redaktionellen Artikelprogramm: Hin und wieder eine News-Meldung, Rezensionen von interessanten Produkten und Spielberichte, so es denn etwas Berichtenswertes gibt. Dazu kommen – wenn alles klappt – auch wieder ein oder zwei Szenarien aus meiner Feder.
  • Gerade arbeite ich außerdem an einer Artikelreihe, die sich mit Geistern, der Gaslichtära und Investigatoren dazwischen beschäftigen soll. Ich habe schon einen groben Rahmen fertig, doch wann ich damit online gehen werde, kann ich noch nicht genau abschätzen.
  • Die Beschäftigung mit dem OPC – vorher wie hinterher – hat hier auch eine schöne Tradition, die ich fortzusetzen gedenke 🙂
  • Außerdem habe ich die besondere Ehre, im Juni die RPG-Blog-O-Queste ausrichten zu dürfen! Ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie man sich aus Ausrichter fühlt und wie die Resonanz auf die Queste sein wird.

So, das war es. Wenig Weltbewegendes, das ist mir bewusst. Ich hoffe, mit der geplanten Artikelreihe wieder ein wenig mehr Spieltischnähe auf meinen Blog zu bringen. Mehr kann ich im Moment kaum absehen, da ich auch noch nicht weiß, welche Projekte ich mir abseits des Blogs zutrauen werde… ich würde ja schon gerne nochmal etwas „in print“ machen, wie die „Statisten“ damals… na, mal sehen.

Für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2018 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

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Endlich wieder OPC!

Die Adventszeit ist gekommen. Und während ich mit meinem kleinen Adventskalender neue Wege für den Blog beschreite, halten es Würfelheld und Greifenklaue dankenswerterweise mit Traditionen: Der Winter-OPC ist gestartet! Diese großartige Neuigkeit möchte ich allen Lesern meines Blogs natürlich nicht vorenthalten!

Was ist ein OPC? Nun – ein OnePageContest. Bringt interessantes Spielmaterial auf einer einzelnen A4-Seite unter! In diesem Jahr sind wieder fünf Kategorien vorgegeben, nachdem sich das Konzept in den letzten Wettbewerben sehr bewährt hat.

Es gibt wie immer einen Haufen Preise zu gewinnen – und da haben sich die beiden Veranstalter Greifenklaue und Würfelheld wieder mächtig ins Zeug gelegt! Alles interessante (wie den Blitzpreis für Eiligschreiber) rund um die Teilnahmebedingungen gibt’s HIER, eine Preisübersicht HIER.

Mitmachen lohnt sich damit wieder auf jeden Fall, und ich will wie in den letzten Jahren alles versuchen, wieder mit dabei zu sein! Mein Dank gilt schon jetzt den Ausrichtern!

Neuerscheinung: Lovecrafter #2

Hallo zusammen,

es ist schon wieder so weit: der nächste Lovecrafter erblickt das Licht der Welt! Wie treue Leser meines Blogs wissen, bin ich seit der offiziellen Nummer #1 als Redakteur für den Rollenspielbereich tätig. Und auch, wenn es in diesem Mal ein wenig holprig an der einen oder anderen Stelle war, konnten meine Autoren doch einen – wie ich hoffe – interessanten Strauß aus Artikeln binden, den ihr in der „PLAY“-Rubrik wiederfinden könnt. Doch auch der Rest der Ausgabe steht unter einem guten Stern – Aldebaran nämlich. Was erwartet Euch im zweiten Lovecrafter?

Der Schwerpunkt steht, wie auch das Motto der anRUFung 2017, ganz im Zeichen des König in Gelb.

So beleuchtet die Redaktion und das Autorenteam Robert W. Chambers, dessen Einfluss auf das Werk von Lovecraft und weitere interessante Aspekte um die Entstehung des Hastur-Mythos.

Der Rollenspielbereich ist ebenfalls wieder prall gefüllt mit dem Szenario „Louisiana in Gelb“, einem cthuloiden Hintergrund zu Hannover, dem Kurzszenario „Leibniz‘ Vermächtnis“.

Zudem findet ihr in Ausgabe 2 eine Systemvorstellung zu „The End of the World“ und einen Beitrag zu cthuloiden Brett- und Kartenspielen.

Auch der Comic-Bereich ist diesmal stark vertreten, zum einen beleuchten wir das dLG Förderprojekt „Echo des Wahnsinns“ und haben mit Detlef Klewer ein Interview zu seinem Comic „Auf den Spuren Lovecrafts“ geführt.

Berichte über die allgemeine Vereinsarbeit aus dem Vorstand finden sich selbstverständlich auch wieder in unserem Vereinsmagazin.

Wir sind gespannt wie Ausgabe #2 bei euch ankommt und hoffen natürlich, dass sie euch genauso gefallen wird wie uns!

Zu erstehen gibt es das ganze für Nichtmitglieder HIER, Vereinsmitglieder sollten ihr Exemplar in den nächsten Tagen erhalten haben.

SPIEL 2017: Cthuloide Neuveröffentlichungen

Hallo zusammen,

eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass ich Neuveröffentlichungsposts hier gar nicht verfassen muß. Immerhin bin ich bei den rspblogs.de verlinkt, wo diese Informationen von großen Newsportalen längst zusammengetragen werden. Allerdings habe ich auch abseits meiner Posts eine sehr konstante Klickzahl auf meinem Blog, was darauf schließen läßt, dass sich hier regelmäßig Besucher einfinden, die NICHT nur auf die rspblogs.de-Links klicken. Und die wollen sich vielleicht über cthuloide Neuigkeiten informieren, weswegen ich einfach mal die Neuveröffentlichungen zur SPIEL hier kurz vorstellen möchte; Rezensionen hierzu folgen dann in den nächsten Wochen!

Grand Grimoire der Mythos-Magie

Unzählige Zauber mit schrecklichen Konsequenzen! Die Zusammenfassung von über 30 Jahren Cthulhu-Magie! Dieser Foliant enthält etwa 600 unterschiedlichste Zauber. Einige sind neu, die meisten wurden jedoch aus den in über 30 Jahren veröffentlichten Quellenbänden und Abenteuern für Cthulhu zusammengetragen. Alle wurde für die Edition 7 überarbeitet, viele dabei dergestalt optimiert, dass sie nun breiter gefächert eingesetzt werden können. Häufig gibt es zu den Zaubern Beschreibungen von tiefergehende Magie, welche dem Spielleiter zusätzliche Möglichkeiten bieten, wenn die Zauber von den mächtigsten Magiern des Mythos verwendet werden. Es gibt außerdem Hinweise und Anleitungen zu dem Wesen der Magie und der Zauber an sich, insbesondere zu Zauberbezeichnungen, Schwierigkeiten beim Zaubern, Zauberkomponenten, fehlerhaften Zaubern, der Magie des Hexenglaubens und der Magie der Traumlande; selbst astronomische Erwägungen werden behandelt. Dieses noch nie dagewesene Grimoire ist ein unschätzbares Hilfsmittel für den Spielleiter. Es ist in Verbindung mit dem Cthulhu Grundregelwerk zu verwenden.

Terra Cthulhiana: Bis ans Ende der Welt

Pinnacles Desert und Pnakotus in Australien!
Hyperborea und Lomar in der Aktis!
Der Vostoksee und der Unbekannte Kadath in der Antarktis!
Und in den Weiten der Ozeane:
Y’ha-nthlei – die Stadt der Tiefen Wesen!
Yonaguni – Pyramiden auf dem Meeresgrund!
Der Kontinent Mu!
Die künstlichen Inseln von Nan Madol!
Die Osterinseln!
R’lyeh!

Diese zwölf reale und fiktive mythische Stätten werden ausführlich vorgestellt. Zudem bieten fünf Kampagnen-Steinbrüche rund um den Globus kreative Möglichkeiten zur eigenen Ausgestaltung:
Auf der Suche nach dem Heiligen Gral
Auf der Spur antiker Astronauten
Assassinen und Tempelritter
Das Innere der Erde
Die unheilige Geometrie der Pyramiden

Und wieder bewahrheitet sich: Die Menschheit ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern lediglich ein wenig Sand im kosmischen Getriebe.

Und als Bonus gibt es noch ein paar Infos, die Chefredakteur Heiko Gill drüben im Cthulhu-Forum veröffentlicht hat:

„Weit fortgeschritten im Arbeitsprozess sind bereits:

Feind meines Feindes
Abenteuer-Softcover mit drei zusammenhängenden Abenteuern (Kampagne).

Stummer Schrecken
Abenteuer-Softcover mit zwei längeren Abenteuern. Eines wird ein One-Shot sein.

PULP CTHULHU
Übersetzung des englischen Regelwerks.
Hierzu ist anzumerken, dass das Chaosium-Buch 4 Abenteuer enthält, während unsere Übersetzung nur 1 enthalten wird. Die anderen drei erscheinen zeitversetzt als Softcover.
Geplante Veröffentlichung zur RPC 2018 (Mai)

Gearbeitet wird außerdem an:

Die oberen 10.000
(Berufeband, Nachfolger von Mystiker & Magier)

Grenzland
(deutsche Kampagne im Osten des Deutschen Reiches)

Apokalypsen
(Quellen- und Abenteuerband zum Thema „und was, wenn die Verhinderung des Übels gescheitert ist? Was spielen wir dann …?“) und zwei weiteren Abenteuer-Softcovern mit Abenteuern, die in Deutschland bzw. den USA spielen. Auch hier ist mindestens ein One-Shot dabei.“

Noch eine kurze Erinnerung: Der FHTAGN-Abenteuerwettbewerb läuft!

Noch ziemlich genau ein Monat, dann endet die Abgabefrist für den laufenden FHTAGN-Abenteuerwettbewerb!

In diesem Jahr ruft die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ihren 1. Abenteuerwettbewerb aus.

Es handelt sich dabei um einen Abenteuerwettbewerb für Kurzabenteuer, die in einem beliebigen Lovecraft’schen Universum angesiedelt und als Oneshot innerhalb eines 3-stündigen Slots auf der anRUFung 2017 spielbar sind. Epoche und Setting sind frei wählbar.

Der Abenteuerwettbewerb ist grundsätzlich systemgebunden, lässt alternativ aber auch Abenteuer zu, die völlig ohne Regelbezug auskommen. Als Basissystem für den Wettbewerb dient das von der dLG veröffentlichte Regelwerk FHTAGN.

Rahmenbedingung
Die Einsendung muss innerhalb des Wettbewerbszeitraums (Abgabe 30. September 2017) in elektronischer Form als .doc oder .docx Dokument an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ruf17@deutschelovecraftgesellschaft.de. Das Textdokument sollte hierbei das vollständige Abenteuer enthalten. Eventuelle Zusatzdateien sind in der gleichen Mail einzureichen, als Archivformat soll ausschließlich .zip verwendet werden.

  • Das eingereichte Abenteuer darf nicht bereits veröffentlicht oder bei einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein.
  • Das Abenteuer darf eine Länge von 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Bitte beachten: Diese Zeichen-Angabe benennt den Maximalwert und keinen Richtwert! Es ist völlig in Ordnung, kürzere Abenteuer einzureichen.
  • Das Abenteuer soll so konzipiert sein, dass es im Rahmen einer Convention in 1-3 Stunden spielbar ist.
  • Das Setting des Abenteuers ist nicht festgelegt, eventuell benötigte Zusatzregeln müssen sich im Textdokument befinden.
  • Dem Abenteuer muss ein Deckblatt vorangestellt sein, dem folgende Informationen zu entnehmen sind: Titel des Abenteuers, Spielwelt und -region und Name/Pseudonym des Autors. Ein kurzer Klappentext (1-2 Sätze), der die wesentlichen Inhalte des Abenteuers kurz zusammenfasst, soll ebenfalls enthalten sein.
  • Es ist möglich, als Autorenteam am Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Fall müssen die Daten aller Mitglieder des Autorenteams in der E-Mail angegeben werden.
  • Ein Autor oder Autorenteam darf auch mehr als ein Abenteuer einreichen.
  • Das Abenteuer darf keine Mythosbegriffe, Wesen oder Spielregeln (eingeschlossen Spielbegriffe!) enthalten, die urheberrechtlich geschützt sind.

Alle wichtigen Infos findet Ihr HIER.

Erinnerung: Der FHTAGN-Abenteuerwettbewerb läuft!

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da berichtete ich an dieser Stelle über den laufenden FHTAGN-Abenteuerwettbewerb:

In diesem Jahr ruft die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ihren 1. Abenteuerwettbewerb aus.

Es handelt sich dabei um einen Abenteuerwettbewerb für Kurzabenteuer, die in einem beliebigen Lovecraft’schen Universum angesiedelt und als Oneshot innerhalb eines 3-stündigen Slots auf der anRUFung 2017 spielbar sind. Epoche und Setting sind frei wählbar.

Der Abenteuerwettbewerb ist grundsätzlich systemgebunden, lässt alternativ aber auch Abenteuer zu, die völlig ohne Regelbezug auskommen. Als Basissystem für den Wettbewerb dient das von der dLG veröffentlichte Regelwerk FHTAGN.

Rahmenbedingung
Die Einsendung muss innerhalb des Wettbewerbszeitraums (Abgabe 30. September 2017) in elektronischer Form als .doc oder .docx Dokument an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ruf17@deutschelovecraftgesellschaft.de. Das Textdokument sollte hierbei das vollständige Abenteuer enthalten. Eventuelle Zusatzdateien sind in der gleichen Mail einzureichen, als Archivformat soll ausschließlich .zip verwendet werden.

  • Das eingereichte Abenteuer darf nicht bereits veröffentlicht oder bei einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein.
  • Das Abenteuer darf eine Länge von 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Bitte beachten: Diese Zeichen-Angabe benennt den Maximalwert und keinen Richtwert! Es ist völlig in Ordnung, kürzere Abenteuer einzureichen.
  • Das Abenteuer soll so konzipiert sein, dass es im Rahmen einer Convention in 1-3 Stunden spielbar ist.
  • Das Setting des Abenteuers ist nicht festgelegt, eventuell benötigte Zusatzregeln müssen sich im Textdokument befinden.
  • Dem Abenteuer muss ein Deckblatt vorangestellt sein, dem folgende Informationen zu entnehmen sind: Titel des Abenteuers, Spielwelt und -region und Name/Pseudonym des Autors. Ein kurzer Klappentext (1-2 Sätze), der die wesentlichen Inhalte des Abenteuers kurz zusammenfasst, soll ebenfalls enthalten sein.
  • Es ist möglich, als Autorenteam am Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Fall müssen die Daten aller Mitglieder des Autorenteams in der E-Mail angegeben werden.
  • Ein Autor oder Autorenteam darf auch mehr als ein Abenteuer einreichen.
  • Das Abenteuer darf keine Mythosbegriffe, Wesen oder Spielregeln (eingeschlossen Spielbegriffe!) enthalten, die urheberrechtlich geschützt sind.

Nun, es sind noch ein paar Tage Zeit, in denen Ihr ein interessantes Abenteuer zu Papier bringen könnt. Achtet darauf, dass die Rahmenbedingungen noch einmal ganz leicht überarbeitet wurden. Alle wichtigen Infos findet Ihr HIER.

Kurs: Vorwärts!

Hallo zusammen,

auf diesen Seiten habe ich schon eine Menge über CTHULHU zusammengeschrieben. Eigenes Spielmaterial, haufenweise Rezensionen, halbwegs regelmäßige Newsmeldungen, Werkstattberichte, Community-Themen… zumeist geht es dabei hier recht gemächlich zu und es gibt nur einige wenige Postings, die etwas kritischer ausfallen (von der einen oder anderen Rezension einmal abgesehen). Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, rund um das Erscheinen der 7. Edition der Redaktion Ideenlosigkeit und einen mangelnden Kurs vorgeworfen zu haben – und die Kursrichtung auch später weiter zu kritisieren, einer der meistdiskutierten Blogartikel, die ich bislang verfasst hatte.

Nun ist die 7. Edition bereits ein paar Monate, ja, Jahre alt. Und ganz, ganz langsam vermeine ich, die Anzeichen eines echten Kurses – eben ein mehr als „weiter-wie-bisher“ – auszumachen. CTHULHU wird nämlich langzeittauglich getrimmt!

Woran mache ich das fest? Nun, da ist auf der einen Seite der verstärkte Output der „grünen Reihe“, also „Spieler“material. Während man zwar beim Erstellen der Grundregelwerke noch der Meinung war, dass die Spieler die Grundregeln nicht interessieren (weswegen sie im Investigatoren-Kompendium auch nicht abgedruckt wurden), so hat man mittlerweile doch die Spieler als Kundschaft für CTHULHU entdeckt. Was mit zaghaften „Auszug-Bänden“ zu den eigentlichen Quellenbänden begann, geht nun in immer mehr Produkte über, die speziell für Spieler geschrieben wurden – wie „Mystiker & Magier“. Was ich zunächst als wirtschaftlichen Schritt empfunden hatte – immerhin gibt es ja tendenziell MEHR Spieler als Spielleiter – scheint sich nun in einer Neuausrichtung der Abenteuerpolitik weiter zu manifestieren.

Woran mache ich das fest? Relativ still und leise wurde zum Juli der Autorenleitfaden aktualisiert. Und auch, wenn es von Heiko im Thread leider keine Infos über die Änderungen zwischen dieser und der Vorgängerversion gibt, so ist mir doch eine Änderung direkt ins Auge gesprungen. Sie betrifft die sogenannte „Schwarze Liste“ mit Themen, die NICHT mehr Einzug in das offizielle CTHULHU finden sollen. Meines Wissens nach (zumindest relativ) neu auf dieser Liste sind nämlich:

Abenteuer mit vorgefertigten Investigatoren

Das ist ein Paukenschlag! Der „One Shot“ – in meinen Augen eine der größten Stärken CTHULHUs – aus dem Portfolio verbannt! Keine ungewöhnlichen Charakterkonstellationen in absonderlichen Situationen mit absolut ungewissem Ausgang. CTHULHU beraubt sich damit großer, großer Möglichkeiten – doch versucht es gleichzeitig, eine Tür zu öffnen: Weg vom ewigen „Zweitsystem“, weg vom „CTHULHU spiele ich zwischendurch“ hin zum kampagnenorientierten Dauerrollenspiel.

Was meint Ihr dazu? Taugt CTHULHU zum „Barbie“-Spiel, wie die überbordende Beschäftigung mit dem Spielercharakter oft abfällig genannt wird? Sind die Regeln mit der 7. Edition „weich“ genug, um Charakteren, pardon, Investigatoren genügend Langlebigkeit zu verschaffen? Bietet CTHULHU im Sinne von „lovecraftschem Grauen“ überhaupt genügend Substanz, um über eine längere Instanz als – sagen wir mal – INS oder Die Bestie zu funktionieren?

Ich bin ehrlich: Auch abseits von meiner persönlichen Spielsituation, die einen guten One-Shot erlebbarer macht als eine langfristige Kampagne, sehe ich die Potentiale hier eher skeptisch. Lovecraft schrieb nicht umsonst Kurzgeschichten und Novellen, keine Romane. Die Ereignisse in seinen Geschichten hinterliessen gebrochene und am Rande des Wahnsinns stehende Protagonisten, die von einem einzelnen Ereignis völlig aus der Bahn geworfen werden mussten. Kann in diesem Sinne „Monster of the Week“ funktionieren?

Wie ist Eure Meinung dazu?