Vorbestellung gestartet: Mythos World

Gutes will manchmal eben Weile haben. Und so hat es von der ersten Ankündigung von „Mythos World“ beim System-Matters-Verlag bis hin zum Beginn der Vorbestellungsaktion doch einige Zeit gedauert. Doch das macht nichts, denn „Mythos World“ läuft uns ja nicht davon und die Kollegen von System Matters haben bisher – nach allem was ich beurteilen kann – stets einwandfreie Arbeit abgeliefert.

Bei „Mythos World“ handelt es sich um die „Powered-by-the-apocalypse“-Variante eines cthuloiden Rollenspiels. Zum einen ist es damit deutlich flexibler und spieleraktionsfreudiger als das „große Alte“ „Cthulhu“, zum anderen ist es mit 17 Charakterbüchern, 8 Szenarien und zahlreichen deutschen Ergänzungen auch erfreulich komplett. Die kompletten Vorbestellmodalitäten findet ihr hier:

Mythos World Vorbestellung gestartet

Doch damit alleine noch nicht genug der Informationen. Wie man es von System Matters gewohnt sein darf, haben die zuständigen Mitarbeiter einen passenden Podcast vorbereitet um das System genauer vorzustellen. Den wiederum findet ihr hier:

Mythos World Podcast: Was ist Mythos World?

Und wer immer noch nicht genug Vorwissen gesammelt hat, um sich zu entscheiden, kann hier noch einmal die Prinzipien des Spiels nachlesen:

Mythos World: Prinzipien

„Die Masken des Nyarlathotep“-Crowdfunding angekündigt

Zugegeben, ich bin hier ja selten pünktlich mit meinen News-Meldungen. Ich habe in letzter Zeit schon das Gefühl, dass es dafür einfach spezialisiertere Blogs als diesen gibt. Und ich blogge auch meist nicht mehr häufig genug, um hier regelmäßig den neuesten Nachrichten hinterherzuhecheln.

Aber wenn Pegasus und die CTHULHU-Redaktion schon einmal ein Crowdfunding ankündigen UND es dann auch noch um die Neuauflage der beliebten Kampagne „Die Masken des Nyarlathotep“ geht… ja, dann ist mir das doch mal eine News-Meldung wert! So wurde im Livestream auf der letzten ConSpiracy am Wochenende folgendes angekündigt:

Was ihr hier seht, ist groß!
Was ihr hier seht, ist großartig!
Was ihr hier seht, ist erst die Spitze des Eisberges!

Denn dies ist das angestrebte Standardprodukt … und natürlich gibt es dazu noch Steigerungen und diverse Zusätze!
Also Crowd: Funde die MASKEN DES NYARLATHOTEP!

Mehr Infos folgen in den kommenden Wochen. Abonniert am besten unseren Newsletter, um kein Update zu dem kommenden Crowdfunding zu verpassen.

Na, ich denke, da dürfen wir ja mal gespannt sein!

Neuerscheinungen der dLG

Die deutsche Lovecraft-Gesellschaft war erneut fleißig und hat zwei Neuerscheinungen auf den Markt geworfen. Auch, wenn zumindest das FHTAGN-Abenteuer schon ein paar Tage erhältlich ist macht es sicher Sinn, hier noch einmal gesondert darauf hinzuweisen.

Lovecrafter #6

Mit ein wenig Verspätung hat sich die sechste Ausgabe des Lovecrafters auf den Weg zu den Mitgliedern gemacht. Alle anderen haben die Gelegenheit, auch diese Ausgabe im Cthulhu-Webshop zu erstehen. Aus dem Inhalt:

Im letzten Jahr erschienen verschiedene Bücher der deutschsprachigen Lovecraft-Autorenschaft. Die Redaktion hat drei von ihnen rezensiert. Top oder Flop, Lesen oder Lassen – das ist hier die Frage!

Streng genommen gehen alle Lovecraft-Aktivitäten auf einen Verlag zurück: Arkham House. Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft hat einen Blick 80 Jahre zurück geworfen und beleuchten die Arkham-House-Bücher, die längst Klassiker sind.

Wie die Deutsche Lovecraft Gesellschaft auf der Morpheus Con im Januar festgestellt haben, herrscht großes Interesse am FHTAGN-Rollenspiel. Mit Chateau d’Épernay präsentiert unsere Kreativabteilung ein neues, exklusives Szenario.

Wer gerne lovecraftsche Videospiele zockt, findet im aktuellen Heft einen Überblick über den „digitalen Wahnsinn“ der letzten 25 Jahre. Außerdem weitere Rezensionen und die aktuellen Vereins-Infos, alles verpackt im gewohnt schicken Layout und hochwertig produziert!

Inhaltsübersicht
Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
Titelstory: Von Sauk City nach Arkham – 80 Jahre Arkham House
Lovecrafter – Rezensionen:
Irre(n) ist ko(s)misch – Der Schrecken im Flöz
R’lyeh – Über den neuen „Reiseführer“
Frutti di Mare – Stadt unter dem Meer
Lovecrafter Play:
Chateau D’Epernay – Ein FHTAGN-Szenario im großen Krieg
Der Rabe – Eine Kreatur für FHTAGN
Digitaler Wahnsinn – Lovecraftsche Videospiele
Alles ist besser mit Tentakeln, oder? – Über cthuloide Spiele.
Soth – Kultisten gegen Ermittelnde. – Eine Systemvorstellung

Amnesie

Und auch für FHTAGN ist ein neues Szenario erschienen, ebenfalls erhältlich im Webshop:

Amnesie ist ein FreeForm-Abenteuer von Matt Cowens für FHTAGN

Sechs Charaktere wachen zu Beginn des Szenarios auf, ohne dass sie sich daran erinnern können, wer sie sind oder wo sie sich befinden. Lediglich eine leichte Ahnung beschleicht sie, was für eine Persönlichkeit in ihnen steckt.
Klingt abgedroschen?
Dann überrascht Amnesie vielleicht umso mehr und sorgt für eine schnell eskalierende Achterbahnfahrt, während die Erinnerung Stück für Stück zurückkommt.

Frohe Weihnachten!

Ach herrje. Ich weiß gar nicht, der wieviele „Frohe Weihnachten!“-Eintrag das auf diesen Seiten ist. Da der Blog seit 2011 online ist – und ich seit jeher zu dieser Jahreszeit zu sentimentalen Anwandlungen neige – wird es wohl der 9. seiner Art sein. Aber warum mit guten Traditionen brechen?

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein paar besinnliche, frohe, geschenkreiche, friedliche und einfach schöne Weihnachtstage!

Längst erschienen… Neues von der dLG!

Es ist lange her, dass ich auf diesen Seiten mal wieder ein paar News-Beiträge gebracht habe. Schlussendlich vernachlässige ich diesen Blog dann doch zu sehr, um hier auch noch Neuigkeiten hinterherzuhecheln. Es gibt allerdings hin und wieder dann doch Veröffentlichungen, die eine gesonderte Erwähnung verdienen, wie ich finde. Zwei davon möchte ich hier kurz vorstellen und beide stammen von den kreativen Kräften der „Deutschen Lovecraftgesellschaft“.

Lovecrafter #5

Wie ich als Redakteur des „PLAY“-Teiles des Lovecrafters spoilern darf, sind die Arbeiten an der sechsten Ausgabe bereits im vollen Gange. Da ist es höchste Zeit, hier meine ausgefallene News zum Erscheinen der fünften Ausgabe nachzuholen. Längst erschienen und im Cthulhu-Webshop erhältlich ist die erste Ausgabe des Jahres 2019, deren Titelthema „Algernon Blackwood“ lautet. Doch lasse ich der offiziellen Beschreibung doch einfach den Vortritt:

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf dem von Lovecraft sehr geschätzten Schriftsteller Algernon Blackwood. Dazu wird Blackwoods wohl bekannteste Story „Die Weiden“ unter die Lupe genommen. Eine in Deutschland weniger prominente Figur Blackwoods ist der übersinnliche Ermittler John Silence. Ihm sowie dem Genre der okkulten Detektivgeschichte ist ein längerer Text gewidmet. In einem interessanten Dreiergespräch werden zudem drei Blackwood-Stories „auseinandergenommen“.

Für das von der dLG konzipierte Systems FHTAGN gibt es mit „Ultima Ratio“ eine aktualisierte Fassung dieses cthuloiden Oneshots aus der Feder von Carsten Pohl. Daneben werden im Rezensionsteil cthuloide Kartenspiele besprochen sowie das Solo-Rollenspiel „Quill“ (System Matters): hier geht es darum, formvollendete Briefe zu Papier zu bringen. Klar, dass „Quill“ auch mit einem düstereren, lovecraftigen Setting aufwartet.
Rück- und Ausblicke auf die Vereinsarbeit der Deutschen Lovecraft Gesellschaft runden die Ausgabe ab.

Inhaltsübersicht
Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
DLG – Showdwn mit Cthulhu
Background – Monstren, Spuk und alte Zauber
Background – Kamingespräche
Background – Diese unerklärlichen Bäume
Rezension – Sherlock Holmes trifft Cthulhu
Play – Ultima Ratio (FHTAGN-Szenario)
Play – In die Karten geschaut
Play – Quill – Schatten und Tinte
68 Seiten, Softcover mit Titelprägung

Und zu erstehen gibt es das ganze dann HIER.

Der Tod in Venedig

Doch damit nicht genug. Denn an der Front des dLG-eigenen Rollenspielsystems FHTAGN tut sich auch so einiges. Nicht nur, dass sich auf der Webseite www.fhtagn-rpg.de die Regeln und die Hintergrundinfos nach und nach der Vollendung nähern; nicht nur, dass mittlerweile im Rahmen einer Tanelorn-Partnerschaft die Diskussionen um das System fruchtbar ausgeweitet wurden; Nein, mittlerweile ist auch der erste Abenteuerband erschienen. „Der Tod in Venedig“ entspringt der talentierten Feder von Moritz Honert, der auch bereits im Rahmen der „Cthulhus Ruf“ einige Szenarien veröffentlichen konnte. Moritz‘ Szenarien versprechen stets eine intensive und variantenreiche Herangehensweise an den Mythos. Klappentext? Klappentext!

Venedig im Herbst 1956.
Ein Schriftsteller mit Schreibblockade, eine gescheiterte Opernsängerin, ein verschwundenes Kind.
Und schon bald steigt in der italienischen Lagunenstadt ein schrecklicher Verdacht auf, drohend wie der Nebel aus den Kanälen

Der Tod in Venedig ist ein Kammerspiel in zwölf Akten für zwei Spieler*innen, die sich auf eine Reise nach Italien begeben – und zu den Abgründen der menschlichen Gier.

Und zu erstehen gibt es das ganze dann HIER.

Neuerscheinung: Lovecrafter #4

Hallo zusammen,

ganz still und heimlich hat sich in die Postkästen vieler dLG-Mitglieder bereits kurz vor Weihnachten die neueste Ausgabe des Lovecrafters geschlichen. Bevor ich Euch endgültig in das neue Jahr entlasse möchte ich nicht versäumen darauf aufmerksam zu machen, dass das gute Stück nun auch im Cthulhu-Webshop bereitsteht, um von allen interessierten Nichtmitgliedern käuflich erworben zu werden :-). In der vierten Ausgabe konnte ich (als Redakteur der PLAY-Rubrik) gleich zweifach die Früchte des mittlerweile über ein Jahr zurückliegenden FHTAGN-Abenteuerwettbewerbes ernten, so dass ihr einiges Spielmaterial in dieser Ausgabe vorfinden könnt. Doch werft am besten selbst einen Blick in das Inhaltsverzeichnis:

Im Anschluss an die Nr. 3 („Lovecraft in Deutschland“) hat die Redaktion diesmal den Blick über den eigenen Tellerrand gewagt und einen europäischen Schwerpunkt gelegt.
Wir freuen uns, umfangreiche Interviews mit Lovecraft-Aktivisten aus Polen und Ungarn präsentieren zu können. Wenn von Europa die Rede ist, darf ein Text nicht fehlen: „European Glimpses“, eine Reisebeschreibung aus Lovecrafts Feder, die er im Auftrag seiner Ex-Frau Sonia H. Greene verfasst hat. Obwohl der Schriftsteller selbst nie europäischen Boden betrat, hatte er doch erstaunliche klare Vorstellungen von europäischer Kultur, Charakteristik und Historie. Auch dazu gibt es einen passenden Artikel.

Neben den harten Fakten erfahren die Leserinnen und Leser etwas über den „Bund des Dreizehnten Sterns“, eine Kultbeschreibung für cthuloides Rollenspiel mit unübersehbarer EU-Schlagseite. Und auch FHTAGN, dieses vielversprechende Gewächs der deutschen Lovecraft Gesellschaft, treibt immer weiter aus. Mit dem exklusiven Szenario „Für den König“ kehren wir einmal mehr in das Hannover der 1920er Jahre zurück. Wir erinnern uns: Die Stadt an der Leine war bereits im Lovecrafter Nr. 2 auf ihre cthuloiden Hinter- und Abgründe abgeklopft worden.

Inhaltsübersicht
Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
Im Gespräch – Mit der Künstlerin Svenja Ritter
Im Gespräch – Die ungarische Lovecraft Gesellschaft
Background – Cthuloide Umtriebe in Polen
Background – European Glimpses
Background – Ein Blick auf Lovecrafts Europabild
Rezension – Gegen die Welt, gegen das Leben
Rezension – Sherlock Holmes and the Shadwell Shadows
Play – Der Bund des Dreizehnten Sterns
Play – „Die Mauer“ (FHTAGN-Szenario)
Play – „Für den König“ (FHTAGN-Szenario)
Play – Cthuloide Brett- und Kartenspiele
Play – Systemvorstellung „Lovecraftesque“

Zu erstehen gibt es das ganze für Nichtmitglieder HIER, Mitglieder sollten ihr Exemplar längst in der Post gehabt haben :-).

Frohe Weihnachten!

Wie in jedem Jahr möchte ich es nicht versäumen, allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten und ein paar vergnügliche, schöne Stunden unterm Weihnachtsbaum zu wünschen! Auch, wenn es in diesem Jahr keinen Adventskalender auf diesen Seiten gab so hoffe ich doch, dass Euch der dezemberliche Archivbeitrag in julnächtliche Stimmung versetzt hat :-).

Und wie immer gibt es noch einen cthuloiden Kartengruß dazu 🙂

FHTAGN: Der Schnellstarter ist da!

Auf diesen Seiten berichtete ich bereits das eine oder andere Mal über „FHTAGN„, das lovecraftsche Rollenspiel der Deutschen Lovecraft-Gesellschaft. Sogar ein bißchen Spielmaterial hat sich auf diesen Seiten bereits eingefunden.

Mittlerweile hat die – weiterhin offen zu diskutierende – Regelversion im Internet die Version 1.0 erreicht, was also einem vollständigen Regelwerk entspricht. Und passend dazu ist nun auch der Schnellstarter erschienen, den ihr – tatsächlich kostenlos – im „CTHULHU Webshop“ beziehen könnt:

https://www.cthulhu-webshop.de/fhtagn_fhtagn-schnellstarter.html

Schaut doch mal rein, und wenn es Euch gefällt, lasst Feedback im dLG-Forum da!

Mittlerweile erschienen: Lovecrafter #3

Hallo zusammen,

ich hinke mit meinen eigenen Blogeinträgen hier ganz schön hinterher. Im Moment gibt es so Vieles zu erledigen, und auch, wenn es sich um höchst cthuloide Umtriebe handelt, habt Ihr als Leser meines Blogs dann doch herzlich wenig davon. Wie auch immer, immerhin habe ich dank der Reaktivierung der cthulhu.de-Bestseller hier hin und wieder interessanten Content aus fremden Federn zu bieten :-). Und eben dies kann ich Euch auch mittlerweile in der PLAY-Rubrik der dritten Lovecrafter-Ausgabe anbieten, denn wieder waren meine Autoren fleißig und haben mir als Redakteur einen Traumjob verschafft :-). Das gute Stück ist zwar mittlerweile schon ein paar Tage zu haben, aber da ich hier noch nicht davon geschrieben habe, will ich das noch nachholen:

Zum Inhalt Ausgabe 3:
Der Schwerpunkt dieser Ausgabe bildet das 50 jährige Jubiläum zu Lovecraft-Buchveröffentlichungen in Deutschland.

  • Ganymed Horror und Weird Fichtion Times – Ein Horror- und Phantastik-Fanzine der 1970er
  • Lovecraft – Die ersten 50 Jahre – Protagonisten der deutschen Verlagsgesellschaft erzählen
  • Fear of the Known – Lovecrafts Mythos in der digitalen Welt
  • Zwischen Protest und Wahn – Cthuloides Rollenspiel im Jahre 1968
  • Der treibende Holländer – Ein FHTAGN-Szenario in den Straßen von Malaga im Jahre 1947
  • Cthulhu Dark – Ein Systemvorstellung
  • Das große Erbe des Mythos – Cthuloide Brett- und Kartenspiele

Berichte über die allgemeine Vereinsarbeit aus dem Vorstand finden sich selbstverständlich auch wieder in dem Vereinsmagazin.

Zu erstehen gibt es das ganze für Nichtmitglieder HIER, Mitglieder sollten ihr Exemplar längst in der Post gehabt haben :-).

Zwischen den Jahren… Version 2017

Weihnachten 2017 ist schon wieder Geschichte. Damit nähert sich schon wieder ein Jahr einmal mehr seinem Ende. Zeit also, wie es auf diesem Blog (gute?) Tradition ist, Vergangenes Revue passieren zu lassen, die Pläne des vergangenen Jahres mit den tatsächlichen Umsetzungen des ablaufenden Jahres zu vergleichen und sich zugleich ein paar gute Vorsätze für das kommende Blogjahr zu fassen. Denn auch, wenn ich die diesmonatige Blog-O-Quest bereits beantwortet habe, so wird dieser Artikel – wie immer – ein wenig umfangreicher. Legen wir los!

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Ich durfte über 20.000 Leser im gerade vergehenden Jahr auf meinem Blog begrüßen. Die Leserzahlen entwickelten sich damit ein weiteres Jahr positiv – es sind wieder Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Es sind gar nicht mal so wahnsinnig viele Leser – verglichen mit den Seiten anderer Rollenspielblogger, die dieser Tage ihre Statistiken veröffentlichen – aber die Kontinuität, mit der ich hier mehr Leser empfangen darf, freut mich ungemein.
  • Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr 72 Blogeinträge verfasst. Das sind zwar deutlich weniger als 2016, aber ich habe auch nicht wie im Vorjahr täglich an dem im August stattfindenden #RPGaDay teilgenommen. Die Verteilung dieser Fragen auf drei Beiträge war deutlich sinnvoller, als hier täglich Ein-Satz-Posts rauszuhauen.
  • Unter den Einträgen des vergangenen Jahres fanden sich nur 8 Rezensionen wieder. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich im Moment eher am aktuellen Produktausstoss als an Altlasten orientiere – da wird es dann einfach nicht mehr so viel. Ich habe dafür deutlich mehr „spartenfremde“ Rezensionen drüben auf dem Ringboten verfasst. Aber Rezensionen vermisst hier ohnehin niemand.
  • Wie immer war ich bemüht, ein wenig Spielmaterial zu präsentieren. Ich muß gestehen, dass das nicht zuletzt seit ich Redakteur beim Lovecrafter bin schwieriger geworden ist – immerhin hat der Lovecrafter bei allem, was mir vor die Flinte kommt, selbstverständlich Vorrang vor dem Blog. Doch ich konnte ein paar schöne Gastbeiträge zusammenkriegen und war auch selbst nicht ganz untätig. Aus der illustren Reihe von Gastautoren meldeten sich im vergangenen Jahr zwei alte Bekannte zu Wort: Blackdiablo mit seinem „Untergrund“-Zweitsiegerbeitrag „Die Schlucht“, sowie Marcus Rosenfeld mit dem Achtung!Cthulhu-Abenteuer „Paukenschlag im Atlantik“. Ich selbst konnte mit „Ishango“ einen Einseiter aus dem OPC vorweisen sowie einen Haufen Kurz-Szenen, ein Postkartenszenario und ein paar FHTAGN- und OSR-Dateien in meinem Adventskalender.
  • A propos Adventskalender: auch das war ein Novum hier auf meinem Blog. Ich spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, hier einen Adventskalender aufzusetzen, habe aber zumeist viel zu spät darüber nachgedacht. Dieses Jahr war ich besser organisiert :-). Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spaß daran!

Auch abseits des Blogs war ich fleißig. Wie ich erwähnte habe ich die PLAY-Redaktion des Lovecrafters, dem Vereinsmagazin der dLG übernommen und konnte mit meinen genialen Autoren in beiden Ausgaben des ablaufenden Jahres einen bunten Strauß von Spielmaterialien präsentieren. Darüber hinaus habe ich – ziemlich im Alleingang, wie ich gestehen muss – zum diesjährigen GRT dem Ringboten noch einmal zu Print-Ehren verhelfen dürfen: Pegasus war so freundlich, eine Zusammenstellung unserer zeitlosesten Rezis zum GRT als Sonderbeilage des Games Orbits abzudrucken, so dass Einsteiger direkt einen guten Überblick über verschiedene Systeme an die Hand bekommen konnten. Das war alles ein bißchen wacklig und streßig, aber es hat Spaß gemacht. Ansonsten habe ich noch zwei Abenteuer geschrieben, deren Publikationen noch ein wenig auf sich warten lassen und habe im vergangenen Jahr endlich mal wieder halbwegs regelmäßig gespielt. Somit bin ich eigentlich rundum zufrieden!

Was hätte sein sollen?

Als nächstes möchte ich mich ein wenig mit meinen Planungen vergleichen. Gucken wir doch noch einmal, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte:

Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, das der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.

Tja, aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass es um die „Bestseller“ still geworden ist. Tatsächlich ist mir das Backup, dass mir vor langer Zeit zur Verfügung gestellt wurde, im Zuge meines eigenen Rechnercrashs (ich berichtete) selbst abhanden gekommen. Es sind zwar noch Dateien da, aber offensichtlich ohne Inhalt. Irgendwas ist da mit meiner Datensicherung wohl schiefgelaufen… wie auch immer: ich kann keine weiteren „Bestseller“ veröffentlichen, was wirklich, wirklich schade – aber wohl vorläufig nicht zu ändern – ist!

Vorläufig werde ich auch an dieser Stelle weiter Rezensionen verfassen. Allerdings werde ich mich bald deutlich hinterfragen müssen, ob das noch lange funktioniert. Denn immerhin wird demnächst ein erstes Abenteuer aus meiner Feder (das Wettbewerbsabenteuer) unter pegasus’scher Flagge veröffentlicht. Stehe ich damit dem Verlag nicht bereits zu nahe, um objektive Rezensionen zu verfassen? Mein persönliches Empfinden muss ich bei dieser Betrachtung außen vor lassen (denn natürlich ändert sich mein Verhältnis dadurch nicht – ich bin ja immer noch kein Verlagsmitarbeiter oder so was), denn über Integrität in solchen Fällen entscheidet in meinen Augen der Leser. Ich bin mir da noch nicht sicher, wie es weiter geht.

Jep, ich habe mich mehr als einmal hinterfragt. Die Tatsache, dass sich immer noch Rezensionen von mir hier finden lassen, spricht wohl für sich. Lasst es mich wissen, wenn ihr von meinem Geschwafel genug habt, einverstanden?

Natürlich möchte ich auch wieder meine OPC-Beiträge veröffentlichen – und auch ein wenig über den OPC schreiben, wie im letzten Jahr.

Ja, sowohl den cthuloiden Beitrag „Ishango“, als auch eine umfangreiche, cthuloide Nachlese habe ich hier veröffentlichen können. Alles gut :-).

Wirklich, wirklich gerne würde ich auf diesem Blog etwas abseitigere Settings – WildWest, Katzulhu, Gaslicht – wieder mehr behandeln. Ich hoffe, dass ich dafür die Zeit finde.

Wie immer: im Westen nichts Neues, oder so ähnlich. Dazu komme ich im Moment nach wie vor nicht, wohl auch deswegen, weil ich – was Rollenspiele und Settings angeht – unter einem enormen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leide… seufz…

Geplantes für 2018

Wie immer möchte ich meinen Jahresrückblick mit einem kleinen Ausblick auf das schließen, was Euch – geplant – im nächsten Jahr hier erwarten soll.

  • Weitergehen wird es mit meinem „normalen“, redaktionellen Artikelprogramm: Hin und wieder eine News-Meldung, Rezensionen von interessanten Produkten und Spielberichte, so es denn etwas Berichtenswertes gibt. Dazu kommen – wenn alles klappt – auch wieder ein oder zwei Szenarien aus meiner Feder.
  • Gerade arbeite ich außerdem an einer Artikelreihe, die sich mit Geistern, der Gaslichtära und Investigatoren dazwischen beschäftigen soll. Ich habe schon einen groben Rahmen fertig, doch wann ich damit online gehen werde, kann ich noch nicht genau abschätzen.
  • Die Beschäftigung mit dem OPC – vorher wie hinterher – hat hier auch eine schöne Tradition, die ich fortzusetzen gedenke 🙂
  • Außerdem habe ich die besondere Ehre, im Juni die RPG-Blog-O-Queste ausrichten zu dürfen! Ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie man sich aus Ausrichter fühlt und wie die Resonanz auf die Queste sein wird.

So, das war es. Wenig Weltbewegendes, das ist mir bewusst. Ich hoffe, mit der geplanten Artikelreihe wieder ein wenig mehr Spieltischnähe auf meinen Blog zu bringen. Mehr kann ich im Moment kaum absehen, da ich auch noch nicht weiß, welche Projekte ich mir abseits des Blogs zutrauen werde… ich würde ja schon gerne nochmal etwas „in print“ machen, wie die „Statisten“ damals… na, mal sehen.

Für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2018 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui