Das Autorennähkästchen VII: Die Außenseiter

Hallo zusammen,

wie treue Leser dieses Blogs sicherlich wissen, bin ich seit einiger Zeit Mitglied im Autorenteam für das deutsche CTHULHU. Doch das ist nicht das einzige Rollenspiel, für das ich mich kreativ betätige. Tatsächlich verlegt die Deutsche Lovecraft Gesellschaft mit FHTAGN ein eigenes, cthuloides Rollenspiel, für das ich ebenfalls bereits aktiv war.

Gemeinsam mit der Redaktion schuf ich bereits vor einiger Zeit den Schnellstarter und das dazugehörige Abenteuer „Die Außenseiter“. Nun ist die FHTAGN-Redaktion auf die hervorragende Idee gekommen, die Autoren ihrer Abenteuer im dLG-eigenen Podcast „dLG Radio“ zu Wort kommen zu lassen. Dieses Autorennähkästchen ist also etwas Besonderes, denn es folgt direkt auf die Ohren! Ich wünsche viel Spaß mit der Episode und freue mich – wie immer – über Kommentare:

dLG-Radio – FHTAGN Fragment: Die Außenseiter

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Frisch erschienen: Lovecrafter 09+10

Zunächst einmal die vielleicht wichtigste – und womöglich zugleich offensichtlichste Information – vorab: Auch die neuen Ausgaben des Lovecrafters erscheinen als voluminöse Doppelausgabe.

Die Nr. 9 setzt den Schwerpunkt auf das Thema „Lovecrafts Geographie“.
Unter dem schönen Thema „Lovecrafts Geographie“ nähern wir uns den fernen und fremdartigen Orten, welche Lovecraft in seinen Geschichten beschrieben hat. In dem Artikel „Irgendwo im Nirgendwo“ aus der Feder unserer 1. Vorsitzenden Rahel untersucht die Autorin ausführlich verschiedene Orte aus Lovecrafts Werken – von den „Bergen des Wahnsinns“ bis zur „Stadt ohne Namen“. Bewaffnet mit Sextant und Kompass zeichnet sie dabei den Weg der Protagonisten auf irdischen Karten nach – soweit das möglich ist. Den umgekehrten Weg geht PLAY-Redakteur André und beschreibt, wie sich im Rollenspiel geographische Realität und Fiktion vermischen. Und René begibt sich auf die Suche nach verlorenen Spezies.

Auch der PLAY-Teil der Ausgabe ist prall gefüllt. Ingmar steuert mit „Die Himmelsscheibe von Nebra“ ein vollwertiges FHTAGN-Szenario rund um das titelgebende Artefakt bei. Mit Eldritch Horror und Leagues of Cthulhu stellen Robert und André in aller Ausführlichkeit zwei cthuloide Spiele vor. Und Autor Marco ersinnt – ganz dem Thema der Ausgabe entsprechend – Abenteuerideen für ferne Orte.

Inhaltsübersicht Nr. 9: Lovecrafts Geographie
Vorwort – Blasphemisches aus der Redaktion
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
Lovecraft Background: Irgendwo im Niergendwo – Die Grenzen der Kartierbarkeit in Lovecrafts Erzählungen
Lovecraft Background: Lost Spesies – Paläopoetische Figuren in R.E. Howards Erzählungen
Lovecrafter Play: Die Kartierbarkeit des Grauens – Orte in Lovecrafts Erzählungen
Lovecrafter Play: Spielvorstellung – Eldritch Horror
Lovecrafter Play: Wovon die Toten berichten könnten – Szenarioideen für Cthuloide Rollenspiele
Lovecrafter Play: Die Himmelsscheibe von Nebra – Ein FHTAGN-Szenario der Gegenwart
Lovecrafter Play: Leagues of Cthulhu – Eine Systemvorstellung

Lovecrafter 10 steht ganz im Zeichen der „Traumlande“. Die „Traumlande“ sind eine der ikonischsten Schöpfungen des Autors aus Providence – Zeit, ihnen endlich einmal eine Ausgabe zu widmen. Doch eröffnet wird die zehnte Ausgabe unseres Magazins mit dem Gewinner des Schreibwettbewerbs Urban Myths and lost Places, „Zeitruine“. Andreas widmet sich schließlich ausgiebig dem cthuloiden Buch-Portfolio des Nighttrain-Verlages. Dann wird es aber passend zum Oberthema der Ausgabe: Rahel und René haben sich ausführlich mit Huan Vu über den aktuellen Stand der Dreharbeiten zu seinem Traumlande-Projekt unterhalten.

Auch der PLAY-Teil bemüht sich, Lovecrafts Traumlande zu würdigen. Marc steuert einen Artikel mit Szenarien-Ideen für Kingsport bei, ein Ort, an dem die Mauer zu den Traumlanden sehr brüchig ist. Das FTHAGN-Szenario „Ein Opfer für den Mondbaum“ aus der Feder von Julia, einst entstanden für den Winter-OPC, erhält hier ein leicht überarbeitete Wiederveröffentlichung. Robert untersucht ausführlich die Traumlande-Erweiterung zu Eldritch Horror, während Thorsten sich das Rollenspiel Tiny Cthulhu genauer ansieht. Marcs Regionalia-Artikel zu den Pyrenäen in den 1920ern und eine neue Kreatur für FHTAGN von Mirco runden diese Ausgabe ab.

Inhaltsübersicht Nr. 10: Traumlande
Vorwort – Blasphemisches aus der Redaktion
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
DLG – Zeitruine – Der erste Platz im Kurzgeschichtenwettbewerb
Lovecraft Background: Fahrt auf unverlegten Gleisen – Ein Blick auf das Whitetrain Kollektiv
Neuigkeiten: One Step Closer – Neues zu Huan Vus Filmprojekt „Die Traumlande“
Lovecrafter Play: Moderhaut – Eine Kreatur für FHTAGN
Lovecrafter Play: Mitten am Rand der Welt – Eine Regionalia für chtuloide Rollenspiele
Lovecrafter Play: Terror in Kingsport – Szenarioideen für Cthuloide Rollenspiele
Lovecrafter Play: Spielvorstellung – Die Traumlande in den Arkham Horror Files
Lovecrafter Play: Ein Opfer für den Mondbaum – Ein FHTAGN-Szenario in den Traumlanden
Lovecrafter Play: Tiny Cthulhu – Eine Systemvorstellung

137 Seiten, Softcover, Fadenheftung mit Rückenbindung: Und zu erstehen gibt es das Ganze – wie gewohnt – im Cthulhu-Webshop!

Der FHTAGN Fragmente-Wettbewerb 2022 ist gestartet!

Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft verlegt bereits seit einiger Zeit FHTAGN, ein Rollenspiel rund um lovecraftesken Horror. Nun sucht der Verein spannende Kurzabenteuer, die mit gerade mal 1500 Wörtern ein cthuloides Szenario zeichnen. Zu gewinnen gibt es – neben Ruhm und Ehre – auch noch PDF-Gutscheine.

  • Der Wettbewerb startet am 01.09.2022 um 00:00 Uhr und endet am 30.11.2022 um 23:59 Uhr.
  • Alle Einsendungen werden durch eine Jury bestehend aus der FHTAGN Redaktion und wohlmöglich zusätzlicher Kultist/innen bewertet.
  • Die Gewinner/innen werden im Dezember gekürt.
  • Alle Einsendungen werden als FHTAGN Fragmente veröffentlicht; eine spätere Veröffentlichung als eigene Publikation ist nicht ausgeschlossen.“

Die genauen Teilnahmebedingungen und den Ausschreibungstext findet ihr HIER.

Während ich im vergangenen Jahr noch in der Jury tätig war, denke ich in diesem Jahr ernsthaft darüber nach, mich dem Teilnehmerfeld anzuschließen. Mal sehen, was zeitlich geht!

Der FHTAGN Fragmente-Wettbewerb 2021 ist gestartet!

Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft verlegt bereits seit einiger Zeit FHTAGN, ein Rollenspiel rund um lovecraftesken Horror. Nun sucht der Verein spannende Kurzabenteuer, die mit gerade mal 1500 Wörtern ein cthuloides Szenario zeichnen. Zu gewinnen gibt es – neben Ruhm und Ehre – auch noch PDF-Gutscheine.

Die genauen Teilnahmebedingungen und den Ausschreibungstext findet ihr HIER.

Neben der Tatsache, dass ich kreative Wettbewerbe aus der Szene heraus immer für eine tolle Sache halte, freue ich mich insbesondere hier auch als Juror auf Eure Beiträge!

Endlich erschienen: Lovecrafter 7+8

Zugegeben: die Erstellung der nun als Doppelausgabe kommenden „Lovecrafter“ Nummero 7 und 8 stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Nachdem zunächst die Corona-Pandemie unsere gewohnten Arbeits- und damit Freizeit-Zeiten durcheinander geworfen hatte, hat sich von der Fertigstellung der Texte über das Layout bis hin zum Druck alles verzögert, was irgendwie möglich war. Zuletzt war es die Druckerei, die uns rund drei Wochen länger hat warten lassen, als sie es ursprünglich geplant hatte. Nun aber ist er endlich zu haben – und da wir so verzögert dran sind, haben wir entschieden, eine wuchtige Doppelausgabe vorzulegen.

Was also findet Ihr nun im neuesten Magazin der Deutschen Lovecraft Gesellschaft?

Die Nr. 7 setzt den Schwerpunkt auf das Thema „Hexen und Hexerei“. Wie sich schwarze Magie und ihre Anwendung in Lovecrafts Umfeld niederschlug, untersucht der zentrale Artikel „Zwischen Wahn und Wirklichkeit“ (verfasst von 5 Autor*innen). Magisch geht es auch in dem 18-seitigen FHTAGN-Szenario „Nun-Nus Fluch“ zu, in welchem das Alte Ägypten zu neuem Leben erwacht.

  • Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
  • Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
  • Tod in vielen Schattierungen: Die Pest im Werk H. P. Lovecrafts und in der unheimlich-phantastischen Literatur seiner Zeit
  • Zwischen Wahn und Wirklichkeit: Das Hexen-Thema in Lovecrafts literarischem Dunstkreis
  • Unter den Beschwörungen der Schwarzen Magie: Über Lovecrafts sogenanntes „Black-Magic-Zitat“
  • Das nihilistische Eigenheim: „I am Providence“ am Staatstheater Kassel
  • Nun-Nus Fluch: Ein FHTAGN-Szenario im Alten Ägypten
  • Rezension: Arkham Horror: Das Kartenspiel
  • Systemvorstellung: English Eerie aus dem System Matters Verlag
  • Dem Mythos auf der Spur: von Wien bis Berlin. Eine kleine Reise durch cthuloide Schauplätze in Europa

Lovecrafter 8 steht ganz im Zeichen diverser „Crossover“. Damit sind Comic-Adaptionen, Kreuzungen zwischen cthuloiden und anderen Spielwelten oder die literarische Neubelebung von lovecraftschen Versatzstücken gemeint. Auch der Austausch mit anderen Ländern fällt darunter: So fand eine fruchtbare Interaktion zwischen der deutschen Lovecraft Gesellschaft und dem mexikanischen Círculo Lovecraftiano & Horror statt – nachzulesen im entsprechenden Interview.
Das FHTAGN-Szenario heißt diesmal „Das Juwel des Nil“ und spiel im Ägypten der 1920er Jahre.

  • Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
  • Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
  • Unaussprechliche Kulte. Globales und Gemeinsames. Im Gespräch mit dem Círculo Lovecraftiano & Horror
  • Ein Barbar blickt zu den Sternen: Robert E. Howards „Der Turm des Elefanten“
  • Filmrezension: „The Last Lovecraft: Relic of Cthulhu“
  • Vom Dark Prose Award zur Roten Kammer: Der Erzählband Dhormenghruul von Malte S. Sembten
  • Buchrezension: Steampunk Cthulhu
  • Das Heldenbrevier der Noioniten: Ein Hörbuch, das Fantasy und Horror verknüpft
  • Comicrezension: Herald: Lovecraft and Tesla
  • FHTAGN: Das Juwel des Nil. Ein Szenario im Ägypten der 1920er
  • Hintergrundartikel: Der Mythos trifft Das Schwarze Auge (DSA)
  • Die Hunde von Tindalos: Arkham Horror Fiction: Ire of the Void
  • Geschichten aus dem Sanatorium: Das Erzählspiel Cthulhu Tales

137 Seiten, Softcover, Fadenheftung mit Rückenbindung: Und zu erstehen gibt es das Ganze – wie gewohnt – im Cthulhu-Webshop!

Neuerscheinung: FHTAGN

Bereits seit einiger Zeit werkelt die deutsche Lovecraftgesellschaft an ihrem eigenen Rollenspiel. Das ganze hatte schon vor einiger Zeit wirklich Form angenommen und ein jeder konnte sich unter http://www.fhtagn-rpg.de von der Qualität und dem Umfang des Ganzen überzeugen. Ich selbst bin von FHTAGN nach wie vor sehr angetan – und habe ja immerhin am Schnellstarter mitgewirkt. Auch im Rahmen des Lovecrafters konnten wir bereits das eine oder andere Szenario für das hauseigene System veröffentlichen.

Nun ist so eine Webseite mit Regelwerk natürlich gut, schön und kostengünstig – aber wir Rollenspieler lieben nun einmal chic designte Regelbücher. Daher war das FHTAGN-Team nicht untätig und nun gibt es auf DriveThru das Ergebnis zu erstehen:

Na, das sieht doch chic aus, oder? An der Print-on-demand-Option wird noch gearbeitet, bis dahin erhaltet Ihr das PDF hier:

https://www.drivethrurpg.com/product/348609/FHTAGN-Regelwerk

Zwischen den Jahren… Version 2020

Ein seltsames, nerviges, besonderes und meistenteils auch unschönes Jahr liegt hinter uns. Also fast. Denn es ist die besinnliche Zeit der Raunächte – jene namenlose Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, die traditionell von allen Autoren dazu genutzt wird, Vergangenes zu resümieren und auf Kommendes vorauszublicken. Von allen Autoren? Keine Ahnung. Aber auf diesem Blog hat es Tradition, also frisch auf ans Werk!

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch wieder ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Ich durfte knapp 14.000 Leser im gerade vergehenden Jahr auf meinem Blog begrüßen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine kleine Steigerung, was mich sehr freut. Ich stelle fest, dass viele zeitlose Beiträge – insbesondere die hier veröffentlichten Abenteuer-Publikationen – immer mehr Verlinkungen erfahren, was mich sehr freut. Von diesen Orten tauchen dann auch immer mal wieder Neugierige auf diesen Seiten auf, auch, wenn ich gerade nicht so sehr aktiv war.
  • Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr 36 Blogeinträge verfasst. Die Zahl der Einträge ist damit leider weiterhin rückläufig. Und: meine persönliche Zielsetzung, einmal wöchentlich zu bloggen, habe ich damit weiterhin deutlich verfehlt.
  • Wieder fand sich kaum Spielmaterial auf dem Blog ein – von einem Kult, der mittels der Kulttabelle aus „Von unaussprechlichen Kulten“ erstellt wurde, einmal abgesehen. Stattdessen wurde das mittlerweile „bewährte“ Portfolio aus Nähkästchenplaudereien, Rezensionen, News-Einträgen und Blog-O-Questen konsequent fortgeführt. Das ist sogar gar nicht mal so schlecht, wenn ich es Revue passieren lasse.

Abseits des Blogs war ich – wie auch schon in den Vorjahren – produktiver. Was da so alles zusammengekommen ist, habe ich im Rahmen des zehnjährigen Blog-Jubiläums schon einmal zusammengetragen. In diesem Jahr war es insbesondere die Arbeit an „Desperados“, dem Wild-West-Rollenspiel, die prägend war. Ein tolles Projekt. Aber auch mein eigenes DriveThru-Publisherkonto möchte ich nicht unerwähnt lassen. Ich hoffe, hier im nächsten Jahr noch weiteres Material präsentieren zu können. Bereits seit Jahren bin ich als PLAY-Redakteur mitverantwortlich für die Inhalte des „Lovecrafters“, dem Magazin der Deutschen Lovecraft-Gesellschaft. Neu in diesem Jahr hinzugekommen ist die (Mit-)Betreuung des Lovecrafter online. Mein Kollege Thorsten und ich können im ersten Jahr auf eine erkleckliche Anzahl Publikationen in diesem Format zurückblicken und wir hoffen, dass wir das Online-Magazin auch in Zukunft mit Eurer Hilfe so interessant gestalten können. Der System-Matters-Fanzine-Wettbewerb brachte mich dazu, endlich mal wieder ein Fanzine zu gestalten. Weiterhin gab es viel von mir beim Ringboten zu lesen, auf cthulhu.de stammt so mancher Eintrag weiterhin von mir und am Jahresanfang erschien auch noch der sechste Lovecrafter. Und zum Jahresende erhielt ich die grandiose Gelegenheit, als Co-Koordinator des WOPC 2020 einzuspringen! Das freut mich wahnsinnig, denn der WOPC ist eine Institution und soll es bleiben!

Spielerisch war es ein unerwartetes, aber interessantes Jahr. Nachdem uns Corona die regelmäßige Tischrunde zerhagelte – und wir uns tatsächlich im sehr kleinen Kreis nur zu einem einzelnen OneShot „Ein ruhiges Jahr“ trafen – machte ich eine Menge Experimente, um der rollenspielerischen Langeweile zu entgehen. Neben Online-Gehversuchen (danke an alle Blogger-Kollegen, die hier geholfen haben) sind hier insbesondere Solo-Spiele zu nennen: „English Eerie“ macht mächtig Spaß. Aber auch eine lange Runde „De Profundis“ haben wir in diesem Jahr erstmals erfolgreich gespielt. Corona machte also nicht alles schlecht.

Geplantes für 2021

Um es kurz zu machen: Ich habe mit meiner Beschäftigung mit diesem Blog meinen inneren Frieden gemacht. Ich würde ihm gerne wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, aber neben der ganzen Redaktions- und Autorentätigkeit abseits dieses Blogs ist das schlicht unrealistisch.

Geplant für 2021 ist immerhin die Veröffentlichung eines Gastabenteuers (der lang angekündigte und erwartete Nachfolger zu „Block B„, dass sich ebenfalls hier auf dem Blog findet), sowie die Übernahme der Patenschaft von wenigstens einer Blog-O-Queste. Es wird also nicht ganz still auf diesem Blog werden, auch, wenn ich mehr im Moment noch kaum absehen kann. Tatsächlich möchte ich Dinge, die ich in 2020 nicht geschafft habe – z. B. noch einmal ein eigenes Buch zu planen – in 2021 weiter vorantreiben. Mal sehen.

Für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2021 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

Neuerscheinungen der dLG

Die deutsche Lovecraft-Gesellschaft war erneut fleißig und hat zwei Neuerscheinungen auf den Markt geworfen. Auch, wenn zumindest das FHTAGN-Abenteuer schon ein paar Tage erhältlich ist macht es sicher Sinn, hier noch einmal gesondert darauf hinzuweisen.

Lovecrafter #6

Mit ein wenig Verspätung hat sich die sechste Ausgabe des Lovecrafters auf den Weg zu den Mitgliedern gemacht. Alle anderen haben die Gelegenheit, auch diese Ausgabe im Cthulhu-Webshop zu erstehen. Aus dem Inhalt:

Im letzten Jahr erschienen verschiedene Bücher der deutschsprachigen Lovecraft-Autorenschaft. Die Redaktion hat drei von ihnen rezensiert. Top oder Flop, Lesen oder Lassen – das ist hier die Frage!

Streng genommen gehen alle Lovecraft-Aktivitäten auf einen Verlag zurück: Arkham House. Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft hat einen Blick 80 Jahre zurück geworfen und beleuchten die Arkham-House-Bücher, die längst Klassiker sind.

Wie die Deutsche Lovecraft Gesellschaft auf der Morpheus Con im Januar festgestellt haben, herrscht großes Interesse am FHTAGN-Rollenspiel. Mit Chateau d’Épernay präsentiert unsere Kreativabteilung ein neues, exklusives Szenario.

Wer gerne lovecraftsche Videospiele zockt, findet im aktuellen Heft einen Überblick über den „digitalen Wahnsinn“ der letzten 25 Jahre. Außerdem weitere Rezensionen und die aktuellen Vereins-Infos, alles verpackt im gewohnt schicken Layout und hochwertig produziert!

Inhaltsübersicht
Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
Titelstory: Von Sauk City nach Arkham – 80 Jahre Arkham House
Lovecrafter – Rezensionen:
Irre(n) ist ko(s)misch – Der Schrecken im Flöz
R’lyeh – Über den neuen „Reiseführer“
Frutti di Mare – Stadt unter dem Meer
Lovecrafter Play:
Chateau D’Epernay – Ein FHTAGN-Szenario im großen Krieg
Der Rabe – Eine Kreatur für FHTAGN
Digitaler Wahnsinn – Lovecraftsche Videospiele
Alles ist besser mit Tentakeln, oder? – Über cthuloide Spiele.
Soth – Kultisten gegen Ermittelnde. – Eine Systemvorstellung

Amnesie

Und auch für FHTAGN ist ein neues Szenario erschienen, ebenfalls erhältlich im Webshop:

Amnesie ist ein FreeForm-Abenteuer von Matt Cowens für FHTAGN

Sechs Charaktere wachen zu Beginn des Szenarios auf, ohne dass sie sich daran erinnern können, wer sie sind oder wo sie sich befinden. Lediglich eine leichte Ahnung beschleicht sie, was für eine Persönlichkeit in ihnen steckt.
Klingt abgedroschen?
Dann überrascht Amnesie vielleicht umso mehr und sorgt für eine schnell eskalierende Achterbahnfahrt, während die Erinnerung Stück für Stück zurückkommt.

Zwischen den Jahren… Version 2019

Das Weihnachtsfest liegt schon wieder hinter uns! Zwar habe ich es diesmal reichlich gemütlich angehen lassen; dennoch ist die Zeit mal wieder viel zu rasch verflogen. Die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren möchte ich abermals nutzen, um hier ein wenig das vergangene Blogjahr Revue passieren zu lassen und Euch an Plänen für die Zukunft teilhaben zu lassen. Sicher, einiges davon erledigen auch die traditionellen Rück- und Ausblick-Blog-O-Quests… dennoch hat das hier einfach seine eigene Tradition, an der ich festhalten möchte.

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch wieder ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Ich durfte knapp 13.000 Leser im gerade vergehenden Jahr auf meinem Blog begrüßen. Das sind deutlich weniger als noch im vergangenen Jahr und auch ein deutlicher Rückschritt gegenüber den vorangegangenen Jahren. Man merkt dem Blog den Zeitmangel an, den meine anderen Aktivitäten mit sich bringen und das schlägt sich in der Taktfrequenz der Artikel, der Wertigkeit des Inhalts und damit schlussendlich in den Leserzahlen nieder.
  • Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr 40 Blogeinträge verfasst. Auch die Zahl der Einträge ist damit deutlich rückläufig. Meine persönliche Zielsetzung, einmal wöchentlich zu bloggen, habe ich damit ebenfalls deutlich verfehlt.
  • Heimlich, still und leise kamen die „Cthulhu.de-Bestseller“ zu ihrem Ende. Tatsächlich habe ich nach sorgfältiger Sichtung alle Beiträge, die nicht „nur“ Newsmeldungen oder Einzeiler waren, hier wieder veröffentlicht. Ausgenommen davon ist eine Reihe „Gaslicht“-Artikel, die ich irgendwann gesondert wiederveröffentlichen möchte. Bis dahin ist „Die Macht der Walpurgisnacht“ der letzte „Bestseller“-Artikel.
  • Abseits der „Bestseller“-Artikel ist es mir auch nicht gelungen, neues Spielmaterial für den Blog zu produzieren. Sogar mein WTSC-Beitrag war nicht cthuloid genug, um hier auf dem Blog zu landen…

Wie immer gibt es abseits des Blogs mittlerweile deutlich mehr Aktivität von mir zu verzeichnen. Für den Ringboten verfasste ich rund 50 Artikel. Neben Rezensionen waren Messeberichte und Spielberichte mit dabei. Als Mitglied der Lovecrafter-Redaktion arbeitete ich mit meinen Autoren an den zwei jährlichen Ausgaben des dLG-Magazins (wobei die nächste Ausgabe leider erst knapp im Januar erscheinen wird). Um meinen schreiberischen Output abseits von CTHULHU noch ein wenig zu erhöhen, legte ich einen Rezensions– und einen Spielberichts-Thread im Tanelorn an. Außerdem habe ich ein paar wenige Gastbeiträge für PnPnews.de verfasst. Für das Computerspiel „The Sinking City“ schuf ich in Zusammenarbeit mit vielen fleißigen Händen und Mitautor Martin das Regelwerk für ein Pen&Paper-Rollenspiel, welches begleitend zum Computerspiel erschien. „Schwarze Tiefen“ macht mich immer noch stolz. Gleich in drei CTHULHU-Publikationen des vergehenden Jahres tauchte mein Name in der Mitarbeiterliste auf – namentlich „Die Davenport-Chronik“, „Im Elfenbeinturm“ und „Von unaussprechlichen Kulten“. Und zu guter Letzt betreue ich seit einiger Zeit das Artikelprogramm auf cthulhu.de mit, was ebenfalls noch ein wenig Zeit erfordert.

Was hätte sein sollen?

Bereits im vergangenen Jahr formulierte ich nur ein vages Fragezeichen, als es um den Inhalt dieses Blogs ging. Nun, immerhin diese Zielsetzung habe ich dann doch erreicht :-). Nein, wirklich zufrieden bin ich nun wirklich nicht. Immerhin konnte ich mit den „Nähkästchen“-Artikeln eine neue Rubrik einführen, die es mir erlaubt, meine abseitige Arbeit doch noch ein wenig für den Blog auszuschlachten.

Geplantes für 2020

Ach, seufz. Ich weiß es nicht. Ich muss zugeben, dass die Beschäftigung mit dem Lovecrafter und der Umstand, dass ich Teil des CTHULHU-Autorenteams bin, „Cthulhu“ bzw. cthuloides Rollenspiel mehr und mehr zu einer Art „Job“ werden lassen. Es ist ein tolles Hobby, bzw. ein toller Job und es macht nach wie vor wahnsinnig viel Spaß, Teil dieser Gemeinschaften zu sein. Das allerdings nahezu jeder kreative Output, den ich in meiner Freizeit stemmen kann, schlussendlich in anderen Projekten landen „muss“, als diesem Blog ist nicht mehr wegzudiskutieren. Daher wird dieser Blog – zumindest vorläufig – wohl eher ein wenig vor sich hin vegetieren, so wie im vergangenen Jahr auch. Einige wenige Rezensionen, die Blog-O-Questen, ein oder zwei Nähkästchenplaudereien und wenn wieder einmal ein interessanter Artikel veröffentlicht wird, dann werde ich hier natürlich auch darauf hinweisen. Dass sich an diesem Artikelprogramm im nächsten Jahr noch einmal maßgeblich etwas ändern wird, kann ich im Moment wahrlich nicht absehen. Damit ist die „große Zeit“ dieses Blogs, so er je eine hatte, wohl auch langsam zu Ende. Ich hoffe einfach, dass Euch mein Geschreibsel nicht weiter stört, wenn es durch die verschiedenen RSS-Kanäle rieselt :-). Und wer weiß, vielleicht kommt hier zu einem späteren Zeitpunkt ja auch noch einmal die große Rückbesinnung.

Für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2020 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

Längst erschienen… Neues von der dLG!

Es ist lange her, dass ich auf diesen Seiten mal wieder ein paar News-Beiträge gebracht habe. Schlussendlich vernachlässige ich diesen Blog dann doch zu sehr, um hier auch noch Neuigkeiten hinterherzuhecheln. Es gibt allerdings hin und wieder dann doch Veröffentlichungen, die eine gesonderte Erwähnung verdienen, wie ich finde. Zwei davon möchte ich hier kurz vorstellen und beide stammen von den kreativen Kräften der „Deutschen Lovecraftgesellschaft“.

Lovecrafter #5

Wie ich als Redakteur des „PLAY“-Teiles des Lovecrafters spoilern darf, sind die Arbeiten an der sechsten Ausgabe bereits im vollen Gange. Da ist es höchste Zeit, hier meine ausgefallene News zum Erscheinen der fünften Ausgabe nachzuholen. Längst erschienen und im Cthulhu-Webshop erhältlich ist die erste Ausgabe des Jahres 2019, deren Titelthema „Algernon Blackwood“ lautet. Doch lasse ich der offiziellen Beschreibung doch einfach den Vortritt:

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf dem von Lovecraft sehr geschätzten Schriftsteller Algernon Blackwood. Dazu wird Blackwoods wohl bekannteste Story „Die Weiden“ unter die Lupe genommen. Eine in Deutschland weniger prominente Figur Blackwoods ist der übersinnliche Ermittler John Silence. Ihm sowie dem Genre der okkulten Detektivgeschichte ist ein längerer Text gewidmet. In einem interessanten Dreiergespräch werden zudem drei Blackwood-Stories „auseinandergenommen“.

Für das von der dLG konzipierte Systems FHTAGN gibt es mit „Ultima Ratio“ eine aktualisierte Fassung dieses cthuloiden Oneshots aus der Feder von Carsten Pohl. Daneben werden im Rezensionsteil cthuloide Kartenspiele besprochen sowie das Solo-Rollenspiel „Quill“ (System Matters): hier geht es darum, formvollendete Briefe zu Papier zu bringen. Klar, dass „Quill“ auch mit einem düstereren, lovecraftigen Setting aufwartet.
Rück- und Ausblicke auf die Vereinsarbeit der Deutschen Lovecraft Gesellschaft runden die Ausgabe ab.

Inhaltsübersicht
Vorwort – Blasphemisches vom Chefredakteur
Vereinsseite – Wortgeflüster aus dem Vorstand
DLG – Showdwn mit Cthulhu
Background – Monstren, Spuk und alte Zauber
Background – Kamingespräche
Background – Diese unerklärlichen Bäume
Rezension – Sherlock Holmes trifft Cthulhu
Play – Ultima Ratio (FHTAGN-Szenario)
Play – In die Karten geschaut
Play – Quill – Schatten und Tinte
68 Seiten, Softcover mit Titelprägung

Und zu erstehen gibt es das ganze dann HIER.

Der Tod in Venedig

Doch damit nicht genug. Denn an der Front des dLG-eigenen Rollenspielsystems FHTAGN tut sich auch so einiges. Nicht nur, dass sich auf der Webseite www.fhtagn-rpg.de die Regeln und die Hintergrundinfos nach und nach der Vollendung nähern; nicht nur, dass mittlerweile im Rahmen einer Tanelorn-Partnerschaft die Diskussionen um das System fruchtbar ausgeweitet wurden; Nein, mittlerweile ist auch der erste Abenteuerband erschienen. „Der Tod in Venedig“ entspringt der talentierten Feder von Moritz Honert, der auch bereits im Rahmen der „Cthulhus Ruf“ einige Szenarien veröffentlichen konnte. Moritz‘ Szenarien versprechen stets eine intensive und variantenreiche Herangehensweise an den Mythos. Klappentext? Klappentext!

Venedig im Herbst 1956.
Ein Schriftsteller mit Schreibblockade, eine gescheiterte Opernsängerin, ein verschwundenes Kind.
Und schon bald steigt in der italienischen Lagunenstadt ein schrecklicher Verdacht auf, drohend wie der Nebel aus den Kanälen

Der Tod in Venedig ist ein Kammerspiel in zwölf Akten für zwei Spieler*innen, die sich auf eine Reise nach Italien begeben – und zu den Abgründen der menschlichen Gier.

Und zu erstehen gibt es das ganze dann HIER.