#RPGaDAY 2017 // Teil 1

Hallo zusammen,

es ist mal wieder August und damit wieder Zeit für den von Autocratik ins Leben gerufene „RPGaDAY“-Marathon. Im vergangenen Jahr nahm ich tatsächlich täglich teil, doch waren mir die Fragen den Aufwand eigentlich gar nicht wert. Und ehrlich gesagt nervte es nach einigen Tagen auch, mit hunderten Kurz-Blogposts zugeschüttet zu werden. In diesem Jahr will ich mich also vielen deutschen Bloggern anschließen und Sammelbeiträge verfassen. Bevor ich es vergesse – mein Dank gilt natürlich jaegers.net; der gute Michael hat – wie im letzten Jahr auch schon – für die deutsche Übersetzung der Fragen gesorgt.

Hier die ersten zehn Fragen und die dazugehörigen Antworten:

1. Welches Rollenspiel würdest Du gerne in diesem Moment spielen?
Am liebsten spiele ich tatsächlich nach wie vor CTHULHU. Auch in diesem Moment.

2. Was wäre ein Rollenspiel, das Du gerne veröffentlicht sehen würdest?
Ich nehme an, diese Frage ziel auf ein bestimmtes Setting ab? Nun, da ich was Fernsehserien, Blockbuster oder Romanneuheiten angeht ja sowas von raus bin (ich bin – was das angeht – ewiger Nostalgiker), muss ich mich wohl anderweitig umsehen… und da ich bereits seit einiger Zeit ein gewisses Faible für Kharadron Overlords entwickelt habe, muss ich wohl zugeben, dass mich ein gutes „Age of Sigmar“-RPG durchaus fesseln könnte :-).

3. Auf welchem Weg erfährst Du von neuen Rollenspielen?
Üblicherweise wahlweise auf rsp-blogs.de oder im Tanelorn-Forum. Die neuen sozialen Medien liegen mir nicht sonderlich.

4. Welches Rollenspiel hast Du seit August 2016 am häufigsten gespielt?
Das dürfte tatsächlich ABOREA gewesen sein, da sich meine Einsteigergruppe halbwegs regelmäßig trifft.

5. Welche Umschlaggestaltung eines Rollenspiels fängt den Geist des Spiels am besten ein?
Oh, es gibt einige großartige RPG-Cover dort draußen. Aber ich denke, dass die Cover der drei Grundbücher für die fünfte Inkarnation von „Dungeons & Dragons“ ihren Job schon sehr, sehr gut machen.

6. Du kannst eine Woche lang jeden Tag spielen. Beschreibe, was Du machen würdest!
Aktuell arbeite ich gedanklich und auch schon ein wenig konkreter an zwei Kurzkampagnen, die ich gerne spielen möchte. Beide sind auf einen relativ knappen Zeitraum ausgelegt und bei monatlichen Treffen nach ca. 9 – 12 Monaten zu bewältigen. Die eine spielt in einem Piratensetting sehr ähnlich zu den Fesselinseln (auf Golarion/Pathfinder), aber mit ein paar kleinen Änderungen in der Mixtur, und soll eine ganz klassische Piratenkampagne werden – mit der Eroberung eines eigenen Schiffes, Geisterschiffen, Schatzsuchen etc.
Die andere Kampagne wird auf Kaladesh (einer MtG-Welt) angesiedelt sein, intrigenlastiger werden und vor allem mit der unglaublichen Magie-Technik spielen, die Kaladesh hervorgebracht hat. Hier geht es vor allem darum, grandiose Schauplätze vorzustellen und dafür zu sorgen, dass Kaladesh genauso bleibt, wie es ist (also schon ein bißchen epischer).
Wenn ich nun die Möglichkeit hätte, eine gute Truppe tapferer Spieler für eine Woche am Stück zu bespaßen, dann würde ich genau so eine Kurzkampagne anbieten. Bei CTHULHU bin ich OneShot-Fan, aber 14 von den Dingern hintereinander verlieren dann doch ihren Reiz :-).

7. Was war Deine Rollenspielsitzung mit den größten Auswirkungen?
Ein vom damaligen Meister selbstgebrautes Horror-Abenteuer auf Aventurien. Nicht wegen dem Gruselfaktor, sondern wegen dem legendären „Bernd“ – dem offensichtlich namenlosen Kutscher der schwarzen Kutsche, dessen improvisierter Name uns auf ewig im Gedächtnis bleiben wird.

8. Welches ist ein gutes Rollenspiel für Runden mit einer Dauer von 2 Stunden und weniger?
Puh, davon habe ich nicht viele im Schrank. CTHULHU kann das (hallo, POWAQQATSI, tolle Abenteuer!), aber ich schätze, kleine Erzählspiele wie „Geh nicht in den Winterwald“ füllen diese Nische besser.

9. Welches Rollenspiel ist gut geeignet um es 10 Sitzungen zu spielen?
Ich schätze, ein Rollenspiel, das per Meilensteilregelung Stufenanstiege erlaubt und so eine rasante Kurve bis hin zu einem großen Finale ermöglicht? Fantasy AGE? Aber eigentlich ist mir die Frage zu abstrakt…

10. Wo schaust Du Dir Berichte und Rezensionen zu Rollenspielen an?
1. http://www.ringbote.de (wobei ich dort auch viel selbst schreibe, aber ich halte auch davon ab viel auf die Meinung der Ringboten)
2. rsp-blogs.de
3. Teilzeithelden (meist aber via rsp-blogs.de) – ich mag ihre Auswahl, aber oft sind mir die Texte schlicht zu lang
4. Tanelorn-Forum (die Rezifunktion gefällt mir eigentlich sehr gut, aber es gibt leider – wie immer – „Hass“- und „Like“-Klicker, die die Endnote durcheinander bringen)

So, das wars für’s erste!

RPG-Blog-O-Quest August 2017: Meister, Spielleiter und Co.

Nun bereits zum vierten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat „jaegers.net“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nachdem die Formalitäten wieder einmal geklärt wären, nun auf auf an die August-Fragen. Lückentexte fallen mir immer ein wenig schwerer, mal gucken, was dabei herumkommt.

1. Am liebsten spiele ich Rollenspiele __(“räumliche” Lokation)__, denn dort ______.
Am liebsten spiele ich Rollenspiele in meinem heimischen Rollenspielkeller, denn dort habe ich zum einen die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit abseits von Familie und anderen Hobbies, zum anderen habe ich hier alles Wichtige stets parat – Abenteuer, Regelwerke, Würfel, Papier und Stifte, Musikuntermalung… die Nähe zum heimischen Kühlschrank ist auch förderlich UND ich konnte mir den Raum natürlich nach Gutdünken herrichten und ihn so so stimmungsvoll wie möglich machen.

2. Ich bin _____ Spielleiter(in), da _____, aber _____.
Ich bin gerne Spielleiter, da ich mich auch gerne abseits der Spieleabende mit der Planung beschäftige, aber manchmal wünsche ich mir auch noch einmal Spieler zu sein und einfach mal die Arbeit anderer zu genießen :-).

3. Als Spieler(in) bin ich _____, denn _____.
Als Spieler bin ich kaum noch unterwegs, denn meine „alte“ Gruppe kommt eigentlich nur noch zusammen, wenn ich zum Spieleabend lade.

4. Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir _____, jedoch _____.
Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir eigentlich herzlich egal, jedoch würde ich mich heute wohl wirklich nicht mehr „Meister“ nennen :-). Früher war das ja völlig normal…

5. Wie bereitest du dich auf eine Spielrunde (als Spielleiter(in) und/oder als Spieler(in)) vor?
Als Spieler – wie angedeutet – kaum mehr. Als Spielleiter ist die Sache völlig unterschiedlich. Wenn ich ein vorgefertigtes Abenteuer – wie einen OneShot – leite, dann lese ich es durch, versuche mir ein, zwei passende Szenen in Gedanken vorzubereiten und versuche ansonsten, den Plot so geplant wie möglich am Laufen zu halten. Bei langfristigeren Dingen habe ich Spieleabende, die einfach so funktionieren, einfach aufgrund einer guten Grundidee; andere wiederum erfordern deutlich mehr Aufwand. Meistenteils mache ich mir vorab Notizen wie Namen und wichtige Eckdaten und auf geht’s. Das klappt inzwischen ganz gut und ich genieße die spielerischen Freiheiten, die sich dadurch auf beiden Seiten ergeben.

Die traditionelle Bonusfrage:

Auf einer Rollenspiel Convention spiele ich _____, weil _____.
Auf einer Rollenspiel Convention spiele ich nie, weil mir der Lärmpegel zu hoch ist. Allerdings besuche ich auch weniger „Cons“ sondern eher Messen – also RPC und SPIEL – mehr läßt mein enger Terminkalender nicht zu. Und da ist es mir nunmal wirklich zu laut…

Erinnerung: Der FHTAGN-Abenteuerwettbewerb läuft!

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da berichtete ich an dieser Stelle über den laufenden FHTAGN-Abenteuerwettbewerb:

In diesem Jahr ruft die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ihren 1. Abenteuerwettbewerb aus.

Es handelt sich dabei um einen Abenteuerwettbewerb für Kurzabenteuer, die in einem beliebigen Lovecraft’schen Universum angesiedelt und als Oneshot innerhalb eines 3-stündigen Slots auf der anRUFung 2017 spielbar sind. Epoche und Setting sind frei wählbar.

Der Abenteuerwettbewerb ist grundsätzlich systemgebunden, lässt alternativ aber auch Abenteuer zu, die völlig ohne Regelbezug auskommen. Als Basissystem für den Wettbewerb dient das von der dLG veröffentlichte Regelwerk FHTAGN.

Rahmenbedingung
Die Einsendung muss innerhalb des Wettbewerbszeitraums (Abgabe 30. September 2017) in elektronischer Form als .doc oder .docx Dokument an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ruf17@deutschelovecraftgesellschaft.de. Das Textdokument sollte hierbei das vollständige Abenteuer enthalten. Eventuelle Zusatzdateien sind in der gleichen Mail einzureichen, als Archivformat soll ausschließlich .zip verwendet werden.

  • Das eingereichte Abenteuer darf nicht bereits veröffentlicht oder bei einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein.
  • Das Abenteuer darf eine Länge von 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Bitte beachten: Diese Zeichen-Angabe benennt den Maximalwert und keinen Richtwert! Es ist völlig in Ordnung, kürzere Abenteuer einzureichen.
  • Das Abenteuer soll so konzipiert sein, dass es im Rahmen einer Convention in 1-3 Stunden spielbar ist.
  • Das Setting des Abenteuers ist nicht festgelegt, eventuell benötigte Zusatzregeln müssen sich im Textdokument befinden.
  • Dem Abenteuer muss ein Deckblatt vorangestellt sein, dem folgende Informationen zu entnehmen sind: Titel des Abenteuers, Spielwelt und -region und Name/Pseudonym des Autors. Ein kurzer Klappentext (1-2 Sätze), der die wesentlichen Inhalte des Abenteuers kurz zusammenfasst, soll ebenfalls enthalten sein.
  • Es ist möglich, als Autorenteam am Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Fall müssen die Daten aller Mitglieder des Autorenteams in der E-Mail angegeben werden.
  • Ein Autor oder Autorenteam darf auch mehr als ein Abenteuer einreichen.
  • Das Abenteuer darf keine Mythosbegriffe, Wesen oder Spielregeln (eingeschlossen Spielbegriffe!) enthalten, die urheberrechtlich geschützt sind.

Nun, es sind noch ein paar Tage Zeit, in denen Ihr ein interessantes Abenteuer zu Papier bringen könnt. Achtet darauf, dass die Rahmenbedingungen noch einmal ganz leicht überarbeitet wurden. Alle wichtigen Infos findet Ihr HIER.

RPG-Blog-O-Quest Juli 2017: Über den Tellerrand

Nun bereits zum dritten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat „Doctore Domani“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nachdem die Formalitäten wieder einmal geklärt wären, nun auf auf an die Juli-Fragen. Dieses Mal etwas weiter gefasst, ich bin gespannt, was mir alles dazu einfällt!

1. Letzten Monat habe ich ___ und das war ___, weil ___
Letzten Monat habe ich Aborea gespielt, und das war ziemlich großartig, weil die Gruppe noch sehr am Anfang der kommenden Ereignisse steht. Aborea habe ich als mein System erkoren, um eine Gruppe interessierter Neulinge an das Rollenspiel heranzuführen. Der angenehme Nebeneffekt – ich komme mal wieder halbwegs regelmäßig zum Spielen. Als Spielleiter habe ich zuerst vorgehabt, einfach ein paar One-Shots lose miteinander zu verknüpfen, aber schon recht bald zeichnete sich ab, dass ich MEHR mit der Gruppe anstellen konnte. Nun sind sie auf der Suche nach einem göttlichen Artefakt, die sich nun schon über mehrere Abende hinzieht und wir steuern auf den ersten Höhepunkt der geplanten Kampagne zu.

2. Zurzeit lese ich ___ und finde es ___
Zurzeit lese ich nichts mehr und finde es dröge. Im Ernst – gerade heute habe ich die Lektüre von „Mystiker & Magier“ beendet, bin also just in diesem Moment lesefrei. Meine Meinung will ich an dieser Stelle noch nicht spoilern, da folgt noch eine ausführliche Rezension. Ich werde mir als nächstes wohl „Symbaroum“ zur Brust nehmen – das Setting habe ich schon einmal durchgearbeitet, allerdings noch nicht die Regeln. Mal gucken, was das kann.

3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war ___
Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war – bezogen auf das Thema Rollenspiel – endlich wieder eine regelmäßig zusammenkommende Gruppe zu haben. Abseits des Rollenspiels waren es meine Urlaube, das Seepferdchenabzeichen meines Großen, ein paar gute Projekte auf der Arbeit, die Renovierungen in meinem Haus mit eigenen Händen abgeschlossen zu haben… spießiges eben :-).

4. Dahingegen war ___ ziemlicher Mist, weil ___
Dahingegen war mein „Magic: The Gathering“-Einkauf auf der RPC ziemlicher Mist, weil ich ja doch niemanden mehr zum Spielen habe. Auch, wenn ich extra noch ein paar Packs verschenkt habe. Naja. RPG-Technisch war ich wohl am Ehesten von „Wrath of the Gods“ enttäuscht, da das Thema „cthuloider Weltuntergang“ hier nicht zu meiner Zufriedenheit gelöst wurde.

5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne ___
Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne mehr Zeit mit Rollenspielen verbringen – lesen, spielen, debattieren, rezensieren, berichten, Abenteuer schreiben… so bleiben mir zumeist die Nächte, um diesem Hobby zu frönen, was naturgemäß wenig Spielzeit übrig läßt. Aber auch das wird irgendwann einmal wieder besser :-).

RPG-Blog-O-Quest Juni 2017: Blogs

Nachdem in den letzten Monaten die RPG-Blog-O-Quest „geöffnet“ und von anderen Autoren als der Greifenklaue oder dem Würfelheld ausgerichtet wurde, meldet sich im Juni Würfelheld wieder zu Wort, um der versammelten Bloggosphäre fünf Fragen zu stellen.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber gleich auf ins Getümmel, die Juni-Fragen warten!

1. Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?
Ich habe über die Ursprünge dieses Blogs einmal einen eigenen Blogpost verfasst (HIER zu finden). Kurz zusammengefasst: ich bin eher der schreiberisch veranlagte Typ, und wenn mich ein Thema wirklich interessiert, dann möchte ich nicht nur konsumieren sondern auch irgendwie etwas zu meinem Hobby beitragen. Als dieser Blog gegründet wurde stand „CTHULHU“ bei mir halt sehr, sehr hoch im Kurs. Und da musste halt einige kreative Energie kanalisiert werden.

Tatsächlich gab es damals mit cthulhu.de bereits einen Blog, der sehr aktiv war und sehr viel Material veröffentlichte. Allerdings war dieser Blog mir dramatischerweise noch gar nicht geläufig, als ich meine eigenen Gehversuche startete. Ich bin erst ein wenig später darauf gestoßen.

2. Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?
Ja, allerdings. Verglichen mit manch anderen Besucherzahlen, die im Rahmen von Neujahrswünschen veröffentlicht werden, habe ich zwar nur sehr, sehr wenige Besucher. Nichts desto trotz meine ich, mit meinem Blog ein gewisses Standing in der cthuloiden Rollenspielszene zu genießen. Viele kennen mich dann doch, ich erhalte Klicks und Links von anderen Themenseiten und tatsächlich habe ich es sogar als Erwähnung in das deutsche Grundregelwerk geschafft (wenn auch leider falsch geschrieben :-)). Ja, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung des Blogs, auch, wenn ich inhaltlich gerne noch mehr machen würde.

3. Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?
Oh, es gab schon immerhin einen OPC-Beitrag hier. Doch ja, ich arbeite auch an weiteren Materialien. „Natürlich“ werden diese für ein cthuloides System sein.

4. Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?
Naja, „Kommentare“ sind immer schön. Aber am meisten freue ich mich darüber, wenn einer meiner Artikel irgendwo verlinkt wird oder eines meiner Abenteuer irgendwo erwähnt/besprochen wird. Wenn ich sehe, dass Leute mit dem hier gesammelten Material tatsächlich spielen, das ist für mich die Krönung meiner Tätigkeit.

5. Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?
Kein Blog im klassischen Sinne, aber sicherlich hier auch irgendwie passend, möchte ich als erstes den Podcast von System Matters anführen. Ich höre eigentlich kaum Podcasts, aber WENN, dann sind es die Jungs, die mich einfangen können. Als Zweites ist es wohl am ehesten der gute Greifenklaue, der zumeist einen interessanten Querschnitt bietet. An dritter Stelle gibt es eine Reihe interessanter Blogs, die ich gerne lese – von Jaegers.net über Arkanil über Richtig Spielleiten! über Tentakelspiele… ich muß an dieser Stelle wohl auf die Standardantwort rspblogs.de ausweichen, um allen gerecht zu werden…

Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem Blog ändern wollen?
Eigentlich, ganz tief in mir drin, würde ich gerne thematisch breiter bloggen. CTHULHU ist ein tolles Spiel und insbesondere der Cthulhu-Mythos hat es mir settingtechnisch sehr angetan. Doch in meiner Funktion als Ringbote bin ich doch mittlerweile interessensmäßig viel breiter aufgestellt. Doch das „RLYEH“ im Blogtitel verpflichtet irgendwie und NOCH ein weiterer Blog… nein, das kann ich mir nicht zumuten. Ich denke, die Lösung, mich beim Ringboten weiter auszutoben muß vorläufig genügen.

FHTAGN: Abenteuerwettbewerb

Schlag auf Schlag geht es weiter bei der Deutschen Lovecraft Gesellschaft! Nach der Veröffentlichung von FHTAGN (ich berichtete) ruft die Gesellschaft nun den ersten Abenteuerwettbewerb für das neue System aus:

In diesem Jahr ruft die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ihren 1. Abenteuerwettbewerb aus.
Es handelt sich dabei um einen Abenteuerwettbewerb für Kurzabenteuer, die in einem beliebigen Lovecraft’schen Universum angesiedelt und als Oneshot innerhalb eines 3-stündigen Slots auf der anRUFung 2017 spielbar sind. Epoche und Setting sind frei wählbar.
Der Abenteuerwettbewerb ist systemgebunden, lässt aber auch Abenteuer zu, die völlig ohne Regelbezug auskommen. Als Basissystem für den Wettbewerb dient das von der dLG veröffentlichte Regelwerk FHTAGN (Arbeitstitel).

Die wichtigsten Regeln des Wettbewerbs hier kurz im Überblick:

  • Die Einsendung muss innerhalb des Wettbewerbszeitraums (Abgabe 30. September 2017) in elektronischer Form als PDF an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ruf17@deutschelovecraftgesellschaft.de. Das PDF sollte hierbei das vollständige Abenteuer enthalten.
  • Das eingereichte Abenteuer darf nicht bereits veröffentlicht oder bei einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein.
  • Das Abenteuer darf eine Länge von 15.000 Zeichen inkl. Anhang nicht überschreiten. Hierzu zählen nicht das Deckblatt und der Klappentext. Bitte beachten: Diese Zeichen-Angabe benennt den Maximalwert und keinen Richtwert! Es ist völlig in Ordnung, kürzere Abenteuer einzureichen. Die Länge des Abenteuers ist kein Bewertungskriterium.
  • Das Abenteuer soll so konzipiert sein, dass es im Rahmen einer Convention in 1-3 Stunden spielbar ist.
  • Dem Abenteuer muss ein Deckblatt vorangestellt sein, dem folgende Informationen zu entnehmen sind: Titel des Abenteuers, Spielwelt und -region und Name/Pseudonym des Autors. Ein kurzer Klappentext (1-2 Sätze), der die wesentlichen Inhalte des Abenteuers kurz zusammenfasst, soll ebenfalls enthalten sein.
  • Es ist möglich, als Autorenteam am Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Fall müssen die Daten aller Mitglieder des Autorenteams in der E-Mail angegeben werden.
  • Das Abenteuer darf keine Mythosbegriffe, Wesen oder Spielregeln enthalten, die urheberrechtlich geschützt sind.

Die komplette Ausschreibung findet Ihr HIER: https://www.deutschelovecraftgesellschaft.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=1026#p13294

RPG-Blog-O-Quest Mai 2017: RollenBrettspiel

Nun bereits zum zweiten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat Klaus hat von „Spiele im Kopf“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber auf zu den Mai-Fragen, deren Beantwortung allerdings kurz und knapp ausfallen muß. Denn das Thema ist leider nicht wirklich meines. Ich hatte überlegt, die Quest dieses Mal komplett zu überspringen, habe mir aber dann gedacht: weitere Verlinkungen können ja nur helfen, interessantere Beiträge als meinen hervorzuholen. Außerdem bleibe ich auf diese Art Komplettist :-).

1. Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, dass Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat?
Als ich vor Jahrzehnten mit dem Rollenspiel begann, kaufte sich der Spielleiter meiner damaligen Runde „Die Burg des Schreckens“ ein Brettspiel, auf das irgendjemand das Logo von „Das Schwarze Auge“ geklebt hatte. Mit Aventurien hatte dieses Spiel nichts zu tun, aber uns war das damals herrlich egal. Wir nutzten es als „Ausflugsmöglichkeit“, wenn unsere Runde nicht zusammenkam. Allerdings hatte weder dieses Brettspiel noch unser damaliges Rollenspiel etwas mit Rollenspiel zu tun, wenn man ehrlich ist :-).

2. Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?
Nein. Ich bin auch viel zu geizig, um bei diesen opulenten Kickstartern mitzumachen. Außerdem spiele ich meine Rollenspiele mit sehr wenigen haptischen Komponenten (von Handouts einmal abgesehen), also keine Battlemaps oder Miniaturen. Ich habe allerdings HeroQuest für’s Tabletop ausgeschlachtet, damals. Wenn das zählt :-).

3. Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?
Eigentlich bin ich kein Freund davon, wenn die Einsteigerbox etwas anderes „verspricht“, als das Spiel nachher hält. Insofern macht in meinen Augen eine stringente Produktreihe Sinn. Aber – wie gesagt – für mich braucht es weder Karten, noch Minis, noch Pappaufsteller noch…

4. Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?
Nein. Aber das hat den Grund, dass wir uns halt sehr selten zum Rollenspielen treffen. Da wird dann wirklich „gerollenspielert“. Und die Leute, mit denen wir mal eine Runde Brettspiele zocken, sind an diesen „ThemenGames“ nicht interessiert. Insofern spielen sie für mich keine Rolle – außer, dass ich bei einem Schnäppchen um „des Habens Willen“ ab und an schwach werde.

5. Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen- und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?
Sie reizen mich in Aufmachung und Setting, ja. Mehr aber auch nicht, gespielt habe ich noch keines dieser Spiele.

Bonusfrage: DnD 5e erscheint dieser Tage überraschend in einer deutschen Fassung. Hast Du auch Interesse an einer Übersetzung der aktuellen DnD-Brettspiele wie etwa Lords of Waterdeep oder Dungeon?
Ehrlich gesagt: überhaupt nicht. Das hat aber nichts mit einer speziellen Abneigung zu tun, ich habe schlicht weder Zeit noch Muße noch Geld für diese Produkte.