RPG Blog-o-Quest Mai 2019 (44): Regelwerke

Ich bin ja mittlerweile eigentlich ein alter Hase, was die Blog-O-Quest angeht. Immerhin habe ich an allen bislang 43 Ausgaben teilgenommen. Nichts desto trotz fällt mir auf, dass ich ständig zu verpeilt bin, um Monat, Titel und Nummer richtig in den Beitrag zu packen. Naja. Jetzt ist Mai, es ist Nummer 44, ich bin natürlich wieder dabei! Diesen Monat richten Greifenklaue und Mitpodcaster Christophorus aus.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. Nun aber auf an die aktuellen Fragen!

1) Umfassend komplex, aufs Nötigste reduziert oder kreativ verpackt: Wie sollte für dich das optimale Regelwerk aussehen?
Ich bin nicht der große Simulationist, daher mag ich meine Regeln simpel und durchdacht. Wohl einer der Gründe, warum ich bei CTHULHU gelandet bin, denke ich… aber die Frage ist ja tiefgreifender: was sollte das Regelwerk optimalerweise beinhalten? Nun, es sollte komplett sein. Heißt: alle Regeln beinhalten und nicht später durch Kompendien etc. obsolet, ersetzt oder maßlos ergänzt werden. „Fantasy AGE“ macht das z. B. ganz gut auf sehr wenigen Seiten, bei CTHULHU ist es auch so. Ich mag es auch, wenn genügend Fluff dabei ist, um ein paar erste Abenteuer zu spielen. Im Idealfall ist schon ein Start-Abenteuer dabei. Also, kurz zusammengefasst:

ALLE Regeln, von der SC-Erschaffung über Probenmechanismen, Kampf, Magie
Ein Satz Gegner/Kreaturen
Ein wenig Fluff
Eine grundsätzliche Ausrüstungsliste

Heißt, ich kann ALLEINE damit spielen, ohne jemals etwas kaufen zu MÜSSEN, um es zu ergänzen.

2) Welche Regelwerke haben dich bisher am meisten überrascht, und weshalb? (Positiv wie negativ)
Eine absolute Positiv-Überraschung war das bereits genannte Fantasy AGE, da ich nicht erwartet hatte, hinter so wenigen Seiten ein so komplettes Werk vorzufinden. Hier fehlt zwar Fluff, aber da das Spiel absolut generisch ist, ist das kein allzugroßer Negativpunkt. Nicht überrascht, aber positiv überzeugt hat mich auch „Beyond the Wall“, aber da habe ich die Qualität fast schon erwartet :-). Eine negative Überraschung… nun, früher habe ich Rollenspiele recht blind gekauft, da war auch schon gerne mal Schrott dabei. Aber mittlerweile „überrascht“ mich eigentlich nichts mehr, was dann letzten Endes auf meinem Tisch landet… ich glaube, „Wrath & Glory“ hat mich mit seiner Kampfregel-Detailverliebtheit überfordert, aber wirklich überrascht hat mich das auch nicht :-).

3) Verwendet ihr Hausregeln, um Regelwerke nach euren Vorstellungen umzuformen?
Nein, normalerweise nicht. Allerdings neige ich dazu, Regelfeinheiten zu unterschlagen und mit Grundmechanismen durchzuwinken. Das allerdings konsistent :-).

4) Lest ihr lieber das fremdsprachige Original, oder kauft ihr (auch) die lokalisierte Fassung?
Ich lese auch Originale, zum Spielen brauchts aber eine lokalisierte Fassung. Dann geht es im Spiel einfach viel, viel flüssiger von der Hand, gerade das Nachschlagen.

5) Hattest du schon einmal die Idee, ein eigenes Rollenspiel-Regelwerk (und ggf. damit verbunden, ein eigenes System) auf die Beine zu stellen? Wenn ja: Was ist daraus geworden?
Jep, mehrfach. Das erste Mal nach ungefähr zwei DSA-Abenteuern im zarten Alter von 12 oder 13 Jahren. Da ist es aber bei ein paar handschriftlichen Notizen geblieben. Später, nach „Fading Suns“, wollte ich ein SF-Rollenspiel schreiben – das ist schon ein paar Seiten weit gekommen. Zuletzt konnte ich noch einmal hoch offiziell an einem speziellen Projekt mitarbeiten, dessen Früchte hoffentlich bald gedruckt werden. Dann habe ich fast sowas wie ein „eigenes“ System geschaffen. Später mehr, wenn es mehr zu erzählen gibt :-).

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RPG Blog-o-Quest April 2018 (43): Spiele im Spiel

Auch die 42. Ausgabe der Blog-O-Queste will natürlich beantwortet werden. Die Organisation in diesem Monat übernimmt mit dem Würfelhelden einer der ursprünglichen Initiatoren. Diesen Monat wird es reichlich verspielt: Die Fragen drehen sich um „Spiele im Spiel“. Zugegeben, ich fürchte, hier recht wenig beitragen zu können. Allerdings will die weiße Weste in Bezug auf die RPG-Blog-o-Quest doch verteidigt werden…

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. Nun aber auf an die aktuellen Fragen!

1. Welche Spiele spielt Dein Charakter?
Im Moment bin ich ja (fast) ausschließlich Spielleiter. Daher gibt es aktuell auch keinen Charakter, der Spiele spielen könnte. Aber selbst zu den Zeiten, als ich noch öfter auf der anderen Seite des Schirmes saß, habe ich seltenst „spielende“ Charaktere gespielt. Bei „Deadlands“ hatten wir damals einen Poker-Spieler dabei, wenn ich mich recht erinnere. Aber das ist furchtbar lange her und über ein-zwei Sessions auch nicht hinausgekommen.

2. Wieso zockt Dein Charakter?
Hätte ich einen spielenden Charakter, würde ich es auch irgendwie in seiner Hintergrundgeschichte verankern wollen. Wahrscheinlich wäre er wohl Berufsspieler.

3. Hat sich bei so einer InGame-InGame-Spielerei schon einmal etwas für das normale InGame-Spiel ergeben?
Nein, noch nie. Wie gesagt haben wir das Thema kaum gestreift. Ich habe schon ein paar Abenteuer gelesen, bei denen es darum ging, dass die Spieler an einem Kartenturnier oder ähnlichem teilnehmen (zuletzt ist mir das bei „Kreuzkönig“ für „Eis und Dampf“ begegnet). Die Idee finde ich eigentlich ganz reizvoll, habe sie aber noch nicht am Spieltisch umgesetzt.

4. Wo ziehst Du da die Grenzen des Machbaren?
Bei den Spielmaterialien :-). Ernsthaft, ich bin kein großer „Spieledesigner“ (s. U.). Und wenn ich meine Spieler dazu bringen wollen würde, am Tisch inGame ein Spiel zu zocken, dann würde ich es live ausspielen wollen. Dafür bräuchte es dann aber natürlich passende Spielmaterialien und -regeln, die im Idealfall irgendwo geklaut werden können.

5. Könntest Du Dir vorstellen mal ein InGame zu entwickeln und dieses dem Spielevolk zur Verfügung zu stellen?
Nein, ehrlicherweise nicht. Spiele entwickeln, die KEINE Rollenspiele sind, liegt mir nicht wirklich.

RPG Blog-o-Quest März 2018 (42): Wie nerdig sind wir eigentlich (noch)?

Auch die 42. Ausgabe der Blog-O-Queste will natürlich beantwortet werden. Die Organisation in diesem Monat übernimmt dankenswerterweise Blogger-Kollege Ackerknecht. Diesen Monat dreht sich alles um „Nerd oder nicht Nerd – das ist hier die Frage“. Mal gucken, wie Sheldon Cooper ich bin :-).

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. Nun aber auf an die aktuellen Fragen!

Vorab-Bonusfrage: Wie alt seid Ihr? (Auf die Zehnerstelle gerundet reicht vollkommen aus.)
Junge 37 :-). In diesem Jahr stelle ich allerdings noch auf 38.

Frage 1: Ich betrachte mich selbst (nicht) als Nerd, denn ___________________.
Ich betrachte mich selbst als Nerd, denn ich liebe Fantasy, mag Science-Fiction, liebe „verstaubten“ Horror (Lovecraft und Konsorten, wen wundert’s) und kann mit „gewöhnlicheren“ Themen oder vielen „Mainstream“-Hobbys eher wenig anfangen. Dennoch: ich habe einen gutbürgerlichen Beruf, bin Familienvater, Bausparer, in meiner „anderen Freizeit“ (dazu unten mehr) ausgebildeter Musiker, fahre ein „normales“ Auto und trinke mit meinem Nachbarn bei der Gartenarbeit gerne mal ein Bier. Alles also sehr „bieder“, hier im Hause Seanchui. Nichts desto trotz betrachte ich mich eben dennoch als Nerd, denn schließlich muss bei plötzlichem Besuch neben Kinderspielzeug und alten Gläsern auch immer irgendein Rollenspielbuch vom Esstisch geräumt werden, damit alle gemütlich sitzen können :-).

Frage 2: Auf einer Skala von „1“ bis „Sheldon Cooper“, wie nerdig ist das Hobby Rollenspiel?
Kommt drauf an. Ich hätte es immer als „Sheldon“ eingestuft (als äquivalent für 10), aber wie bei jedem Hobby kommt man es darauf an, wie tief man einsteigt. Ich spiele mittlerweile mit einigen Leuten, die gerne mit UNSERER GRUPPE spielen und ansonsten kaum Bezug zu diesem Thema haben. Natürlich sind das Rollenspieler, aber sie sind hier keine Nerds. Ich selbst verbringe keinen Tag ohne Foren, Blogs, Neuigkeiten, Lektüre, Niederschrift oder Spiel rund um das Thema Rollenspiele. Dann wird es auch irgendwie nerdig, nicht wahr?

Frage 3a: Neben dem Rollenspiel betreibe ich noch folgende definitiv nerdige Hobbys:
Frage 3b: Neben dem Rollenspiel betreibe ich noch folgende definitiv nicht-nerdige Hobbys:
Frage 3c: Bei folgenden Hobbys von mir bin ich nicht sicher, wie nerdig sie sind:

Wie sich aus den obigen Antworten bereits entnehmen lässt, bin ich zeitlich schon recht ausgelastet. Arbeit und Familie nehmen mich bis in den Abend voll in Anspruch. Daher besitze ich neben den Rollenspielen (…was bei mir halt nicht nur Spielen bedeutet, sondern auch einen Autorenposten, einen Blog sowie zwei Redaktionsposten und einen Rezensenten-Posten beinhaltet und daher natürlich auch abseits des Spielens reichlich Zeit frisst…) nur noch ein Hobby: Musik. Ich spiele Trompete, Tenorhorn und bin ausgebildeter Dirigent und leite ein Laienorchester hier im Ort. Das mag von Außen auch manchmal nerdig wirken, ist aber eine sehr bodenständige Angelegenheit :-).

Frage 4: Grob über den Daumen gepeilt beträgt der Anteil meines Bekannten- und Freundeskreises, den ich über Rollenspiel und andere nerdige Hobbys kennengelernt habe ___%.
…25%. Wenn man Musik nicht als nerdiges Hobby einstuft. Mit Musik sind es eher 90% :-).

Frage 5: Wenn ich meinen Arbeitskollegen von meinem Hobby Rollenspiel erzähle, dann machen sie so ein Gesicht:
Eher unverständig. Sie haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ich es spiele und ich rede offen darüber. Interesse oder Neugier konnte ich allerdings bislang nicht wecken :-).

RPG Blog-o-Quest Januar 2018 (41): Blut und Stahl

Die 41. Folge der Blog-O-Quest. Das sind ja schon über drei Jahre Frage-und-Antwort-Spiele. Hm. Die Fragen stammen diesen Monat dankenswerterweise von Nerd-Gedanken! Ehrlicherweise fallen die Antworten diesen Monat wohl recht knapp aus, doch ich möchte meine weiße Weste bzgl. der Queste dann doch nicht aufgeben :-).

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. Nun aber auf an die aktuellen Fragen!

1. Lieber strahlende Kriegerheldin oder zwielichtiger Söldner?
Hm. Das kommt sehr aufs System und das Setting an. Gestartet habe ich meine Rollenspielkarriere mit dem Typ „strahlende Kriegerin“, mag es mittlerweile aber lieber vielschichtiger. Da ich aber als Dauer-SL ohnehin kaum zum Spielen komme… wenn es mal soweit ist, dann liegt mein Fokus ohnehin dann eher auf abseitigeren Charakterkonzepten.

2. Spielst Du selbst einen Kriegercharakter? Wenn ja, stelle ihn oder sie hier doch einfach mal vor – wenn nein, verrate Deinen Lesern, warum Du keinen Kriegercharakter spielst.
Aktuell habe ich keinen eigenen Charakter, da ich so gut wie ausschließlich leite. Mein letzter Langzeit-Charakter war ein bornischer Schiffer, der allerdings im Krieg gegen Borbarad gekämpft hat. Also schon eine Art Krieger. Aber eben dann doch eher bornischer Schiffer :-).

3. Pleiten, Pech und Pannen gibt es immer dann, wenn Spieler kritisch auf Würfel treffen. Teilt eure Erinnerung an den witzigsten, seltsamsten, unpraktischsten oder gefährlichsten Patzer in einer Kampfsituation!
Tja, auch hier passieren eher Patzer auf SL-Seiten. Z. B., wenn ich bei einem epischen Endkampf mal wieder vergesse, welche magischen Kleinodien ich meiner Gruppe im Laufe ihrer Kampagne zugeschustert habe und sich das tödliche Duell rasch in eine recht einseitige Angelegenheit verwandelt :-). Würfelpatzer oder ähnliches sind mir kaum im Gedächtnis geblieben.

4. Größere Schlachten verkommen im Pen’n’Paper gerne zu einer üblen Würfelorgie. Wie handhabt Ihr das Kampfgeschehen mit vielen beteiligten NPC in eurer Spielrunde und welche Elemente braucht es, damit eine Massenschlacht für Dich spannend bleibt?
Ich versuche mit Schlaglichtern zu arbeiten und den Charakteren ihren eigenen, „kleinen“ Kampf im großen Kampf zu liefern. Ruhepausen dienen dann dazu, sich einen Überblick über den generellen Verlauf der Schlacht zu verschaffen. Klappt meist eher so la la, daher spielen Massenkämpfe bei mir eher selten eine Rolle :-).

5. Kein Kriegerleben ohne Blut und Tod – was war die schlimmste Wunde oder der epischste Tod, den Du im Kampfgeschehen bisher miterlebt hast?
Auf diese Frage will mir keine rechte Antwort einfallen. Im Zuge des „Jahr-des-Feuers“-Kampagne haben wir manche Umwälzung in Aventurien erleben dürfen, aber mir ist hier nichts mehr so präsent, als dass ich es besonders hervorheben könnte. Und bei CTHULHU neigen zwar Investigatoren zu vorzeitig-gewaltsamem Ableben, aber selten im „Kampfgeschehen“ :-).

Bonusfrage: Nennt eure kriegerische Lieblingsklasse (gern auch Kombiklasse) und das dazugehörige Rollenspielsystem!
Hm, keine Ahnung. Ist nicht so meine Baustelle. Die Waldelfen-Klingentänzer für das alte „Warhammer“ fand ich immer sehr stylisch, oder die Phönixkrieger. Ob es dafür allerdings eine rollenspielerische Entsprechung gibt, weiß ich gar nicht, da sie mir nur im Table-Top begegnet sind.

RPG Blog-o-Quest Dezember 2018 (40): Rückblick 2018

Frohes neues Jahr! 2018 ist in die Geschichtsbücher eingegangen, 2019 steht jungfräulich rein bereit, um ein ganz besonderes Jahr zu werden. Schön, dass Greifenklaue da die Tradition aufrecht erhält und mit seiner diesmonatigen Blog-O-Quest den Rückblick auf das vergangene Jahr abhält. Die Fragen stammen diesen Monat also wieder von Mastermind Greifenklaue höchstpersönlich!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten! Nun aber auf an die aktuellen Fragen!

1. Welches Rollenspielereignis war für dich am prägnantesten in 2018?
Kurz vor Ende des Jahres habe ich ein CTHULHU-Abenteuer geleitet, dass mich erstmals aus meiner persönlichen Komfort-Zone gebracht hat. Ich kann nicht einmal genau sagen, was es war – aber das Finale ist mir massiv bitter aufgestoßen. Ich habe noch einige Mails mit meiner Gruppe im Nachgang ausgetauscht und habe hier wohl aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. Aber das ändert nichts daran, dass es MICH persönlich unangenehm berührt hat. Konsequenz des Ganzen? Ich werde etwas sorgsamer in der Abenteuerwahl vorgehen, sonst eigentlich nichts.

2. Wie oft bist Du 2018 zum Spielen gekommen? Was wurde am meisten gespielt, welche Systeme hast Du neu kennengelernt?
Uh, unlängst wurde im Tanelorn die gleiche Frage gestellt, die ich wie folgt beantworten konnte:

8 x Aborea in unserer „Einsteigerrunde“, in der wir eine Homebrew-Kampagne spielen. Die Kampagne wird 2019 enden.
1 x DSA 1 als Special-Retroabend-OneShot nebst passender Musik und Vorlesetexten 🙂
2 x CTHULHU, dabei sogar einmal als Spieler (!)
1 x Geh nicht in den Winterwald (meine „Neuentdeckung“ in der Liste).
2 x die Weltenerschaffung aus „In die Ferne“ als Fingerübung und zum Überbrücken ausgefallener Sessions

Insgesamt also 14 Sitzungen, was für meine Verhältnisse schon sehr, sehr ordentlich ist.

3. Welches RPG-Produkt 2018 (aber nicht unbedingt aus 2018) hat Dich am meisten überrascht, Dir am meisten für`s Spielen genutzt?
Ich hatte eine sehr gute Zeit mit dem Kaiser-Retro-Kram von Das Schwarze Auge. Ich kannte die Sachen zwar vorher schon ein bißchen, so aufbereitet, neu gedruckt, unterstützt mit Haufenweise Zusatzkram und dann auch noch unser genialer „Retro-Abend“ – das hat schon Spaß gemacht.
Ich habe aber auch mit viel Freude den „Almanach der Artefakte“ für Pathfinder gelesen und freue mich schon sehr darauf, da mehr rauszuholen, wenn unsere doch eher bodenständige ABOREA-Kampagne rum ist :-).

4. Welcher Blogartikel, welches Video, welcher Karneval Deiner RPG-Kollegen (also quasi der Blogosphäre) hat Dich 2018 am meisten geflasht?
Ich kann es wirklich nicht sagen. Ich lese einige Blogs recht gerne, aber das ich hier jemanden herauspicken könnte… die „Blaupausen“ drüben bei System Matters haben cooles Zeug, zählt das?

5. Welches sind die Medien 2018 für Dich? Bester Film, beste Serie, beste Buch, beste Comic etc.?
Oh, oh, bei dem Thema bin ich völlig raus. Ich glaube, 2018 habe ich keinen Film gesehen, der 2018 erschien. Ich lebe was das Thema angeht völlig hinter dem Mond. Die einzigen Comics, die ich neu hatte und las, waren die „Warcraft: Legends“-Bände, die ich aber nicht als „beste Comics“ betiteln würde. Mein einziges Nicht-RPG-Buch war die Kurzgeschichtensammlung „Eis und Dampf“, die ich zwar sehr gerne las, die aber auch schon älteren Datums ist. Serien habe ich keine einzige verfolgt… also wirklich, als Rollenspielrezensent, Autor, Redakteur UND Blogger bleibt doch kaum Zeit, andere Medien zu konsumieren…

Bonus: Warst Du 2018 auf RPG-Cons? Wenn ja, wie war es?
Ich war auf der RPC, falls das zählt. Wie es war, kann man HIER nachlesen.

1W100 – Random Blog Encounters: meine Dezember-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

77. Dein erster Charakter?
Oh, die Frage hatten wir ganz ähnlich schon einmal. Mein erster Charakter war (soweit ich mich entsinne) eine Kriegerin für „Das Schwarze Auge“, weil ich mir auf die jugendlichen Fahnen geschrieben hatte, die Frauenquote in der Gruppe erfüllen zu wollen :-). Crossgendering lag mir aber ehrlicherweise nie wirklich :-).

84. Betreibst du auch einen anderen Blog? Worum geht es da? Würdest du einen anderen Blog betreiben wollen?
Nein. Ich habe mal einen Blog zum Thema „Magic: The Gathering“ betrieben, aber das war nicht so mein Ding (wie ich rückblickend attestieren muss). Manchmal möchte ich mich eigentlich gerne thematisch breiter aufstellen, so mit Fantasy-Anteil und so :-). Das „RLYEH“ im Blogtitel verhindert da mehr. Aber noch ein Blog… ich weiß nicht. Ich tobe mich fleißig auf dem Ringboten aus, zählt das?

78. Kennst du andere Blogger im Reallife?
Ich habe tatsächlich schon einige Rollenspiel-Bekanntschaften aus dem Web persönlich kennenlernen dürfen. Blogger zählen da allerdings meines Wissens nach nicht zu, insofern: Nein, leider nicht!

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen! Es war mir eine Freude und eine schöne Begleitung durch das Jahr, regelmäßig die Fragen Blog-Encounters zu beantworten.

Und damit bleibt es mir schlussendlich nur noch, Euch allen einen Guten Rutsch hinüber in das neue Jahr zu wünschen!

RPG Blog-o-Quest Dezember 2018 (39): Ausblick 2019

Und da ist auch schon wieder Dezember und das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Natürlich wird es auf diesen Seiten in der schönen Zeit „zwischen den Jahren“ wieder einen umfassenden Rück- und Ausblick geben, doch das soll mich natürlich nicht daran hindern, auch die diesmonatige RPG-Blog-O-Quest zu beantworten. Die Fragen stammen von Mastermind Greifenklaue und er bittet um einen Ausblick auf das folgende Jahr.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten! Nun aber auf an die aktuellen Fragen!

1.) Von der RPG-Top Ten-Liste des Goldenen Stephan kenne ich ___ Produkte. Am besten davon halte ich ________, weil _________________. (Alternativ: Dort vermisse ich definitiv ____, weil _________________.)
Von der RPG-Ton-Ten-Liste des Goldenen Stephan kenne ich neun Produkte. Allerdings kenne ich nur in einem Fall (Geh nicht in den Winterwald) das komplette Grundregelwerk. Sechs mal konnte ich allerdings Schnellstarter (Seelenfänger) besprechen, mich intensiv durch Podcasts oder Blogs mit dem System beschäftigen (Dungeon World, Dread, Wearing the Cape), die Vorgängerversion und den Schnellstarter testen (HeXXen 1733) oder immerhin den Schnellstarter lesen (New Honk Kong Story). Meine Kenntnis von Mutant Jahr 0 und Sprawl beschränkt sich auf die Infos aus den Kickstartern, weil die Systeme mich nicht anfixen konnten. Einzig „Alice im Düsterwald“ sagt mir gar nichts.
Am besten davon halte ich „Geh nicht in den Winterwald“, weil es ein absolut großartiges Erzählspiel ist, mit dem ich schon viel Spaß hatte.

2.) Was erwartest Du mit Ausblick auf 2019 am meisten?
Rollenspieltechnisch, nehme ich an? Nun, ich werde meine Aborea-Einsteigerkampagne beenden und im Anschluß einige One-Shots mit meinen dann Fortgeschrittenen spielen, worauf ich mich sehr freue. Ich hoffe allerdings im Sommer auch einen „Pulp-Tag“ mit Grillfest ausrichten zu können, wenn sich die Gelegenheit bietet. Eigentlich hatte ich das schon diesen Sommer vor, aber das hat nicht hingehauen. Mal sehen :-).
Veröffentlichungstechnisch freue ich mich am meisten auf die kommenden CTHULHU-Bände, weil hier mein Name das eine oder andere Mal auftauchen wird sowie auf „Die Schwarze Katze“, was mich sehr interessiert.

3.) Hast Du rollenspieltechnische Pläne für 2019? Eine neue Spielrunde, selbst ein Abenteuer schreiben etc.?
Jep, einige. Meine Spielrundenpläne habe ich oben schon beschrieben, und auch ich selbst möchte wieder schreiberisch aktiv werden. Dabei möchte ich gerne die cthuloiden Gefilde noch einmal verlassen. Mal sehen, was sich so ergibt.

4.) Gibt es für Deinen Blog (Youtube-Kanal etc.) ein Projekt, Teilnahme oder Artikelserie, die Du für 2019 ins Auge gefasst hast?
Ja, und das hatte ich eigentlich schon für 2018… naja, mal sehen. Es soll um „Geisterjäger im Gaslicht“ gehen, mal sehen, was ich so schaffe. Außerdem plane ich natürlich, der Blog-O-Queste treu zu bleiben :-).

5.) Spielst Du momentan in ein oder mehreren Kampagnen, die auch 2019 Fortsetzung finden?
Im Moment leite ich eine (epische :-)) Aborea-Kampagne, die im ersten Quartal 2019 allerdings definitiv ihr Ende finden wird. Danach werden wir einige One-Shots spielen und dann – wahrscheinlich – eine neue Kampagne starten, diesmal aber mit Fantasy AGE als System.

Bonus 1: Die Rocketbeans veröffentlichen ihr erstes RPG T.E.A.R.S. mit Hammerauflage. Wie stehst Du zum Phänomen Rocketbeans, kennst Du sie überhaupt?
Nein, nie gesehen. Ich habe von der irrsinnig hohen Auflage des Regelwerks gehört, mehr nicht.

Bonus 2: 2019 würde ich bei der Blog-O-Quest den Monat ________ organisieren mit dem Thema ___________.
2019 würde ich bei der Blog-O-Quest den Monat Juni organisieren mit dem Thema „Cross-Settings: Wenn Settings die Systeme wechseln“.