RPG-Blog-O-Quest Juni 2017: Blogs

Nachdem in den letzten Monaten die RPG-Blog-O-Quest „geöffnet“ und von anderen Autoren als der Greifenklaue oder dem Würfelheld ausgerichtet wurde, meldet sich im Juni Würfelheld wieder zu Wort, um der versammelten Bloggosphäre fünf Fragen zu stellen.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber gleich auf ins Getümmel, die Juni-Fragen warten!

1. Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?
Ich habe über die Ursprünge dieses Blogs einmal einen eigenen Blogpost verfasst (HIER zu finden). Kurz zusammengefasst: ich bin eher der schreiberisch veranlagte Typ, und wenn mich ein Thema wirklich interessiert, dann möchte ich nicht nur konsumieren sondern auch irgendwie etwas zu meinem Hobby beitragen. Als dieser Blog gegründet wurde stand „CTHULHU“ bei mir halt sehr, sehr hoch im Kurs. Und da musste halt einige kreative Energie kanalisiert werden.

Tatsächlich gab es damals mit cthulhu.de bereits einen Blog, der sehr aktiv war und sehr viel Material veröffentlichte. Allerdings war dieser Blog mir dramatischerweise noch gar nicht geläufig, als ich meine eigenen Gehversuche startete. Ich bin erst ein wenig später darauf gestoßen.

2. Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?
Ja, allerdings. Verglichen mit manch anderen Besucherzahlen, die im Rahmen von Neujahrswünschen veröffentlicht werden, habe ich zwar nur sehr, sehr wenige Besucher. Nichts desto trotz meine ich, mit meinem Blog ein gewisses Standing in der cthuloiden Rollenspielszene zu genießen. Viele kennen mich dann doch, ich erhalte Klicks und Links von anderen Themenseiten und tatsächlich habe ich es sogar als Erwähnung in das deutsche Grundregelwerk geschafft (wenn auch leider falsch geschrieben :-)). Ja, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung des Blogs, auch, wenn ich inhaltlich gerne noch mehr machen würde.

3. Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?
Oh, es gab schon immerhin einen OPC-Beitrag hier. Doch ja, ich arbeite auch an weiteren Materialien. „Natürlich“ werden diese für ein cthuloides System sein.

4. Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?
Naja, „Kommentare“ sind immer schön. Aber am meisten freue ich mich darüber, wenn einer meiner Artikel irgendwo verlinkt wird oder eines meiner Abenteuer irgendwo erwähnt/besprochen wird. Wenn ich sehe, dass Leute mit dem hier gesammelten Material tatsächlich spielen, das ist für mich die Krönung meiner Tätigkeit.

5. Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?
Kein Blog im klassischen Sinne, aber sicherlich hier auch irgendwie passend, möchte ich als erstes den Podcast von System Matters anführen. Ich höre eigentlich kaum Podcasts, aber WENN, dann sind es die Jungs, die mich einfangen können. Als Zweites ist es wohl am ehesten der gute Greifenklaue, der zumeist einen interessanten Querschnitt bietet. An dritter Stelle gibt es eine Reihe interessanter Blogs, die ich gerne lese – von Jaegers.net über Arkanil über Richtig Spielleiten! über Tentakelspiele… ich muß an dieser Stelle wohl auf die Standardantwort rspblogs.de ausweichen, um allen gerecht zu werden…

Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem Blog ändern wollen?
Eigentlich, ganz tief in mir drin, würde ich gerne thematisch breiter bloggen. CTHULHU ist ein tolles Spiel und insbesondere der Cthulhu-Mythos hat es mir settingtechnisch sehr angetan. Doch in meiner Funktion als Ringbote bin ich doch mittlerweile interessensmäßig viel breiter aufgestellt. Doch das „RLYEH“ im Blogtitel verpflichtet irgendwie und NOCH ein weiterer Blog… nein, das kann ich mir nicht zumuten. Ich denke, die Lösung, mich beim Ringboten weiter auszutoben muß vorläufig genügen.

RPG-Blog-O-Quest Mai 2017: RollenBrettspiel

Nun bereits zum zweiten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat Klaus hat von „Spiele im Kopf“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber auf zu den Mai-Fragen, deren Beantwortung allerdings kurz und knapp ausfallen muß. Denn das Thema ist leider nicht wirklich meines. Ich hatte überlegt, die Quest dieses Mal komplett zu überspringen, habe mir aber dann gedacht: weitere Verlinkungen können ja nur helfen, interessantere Beiträge als meinen hervorzuholen. Außerdem bleibe ich auf diese Art Komplettist :-).

1. Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, dass Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat?
Als ich vor Jahrzehnten mit dem Rollenspiel begann, kaufte sich der Spielleiter meiner damaligen Runde „Die Burg des Schreckens“ ein Brettspiel, auf das irgendjemand das Logo von „Das Schwarze Auge“ geklebt hatte. Mit Aventurien hatte dieses Spiel nichts zu tun, aber uns war das damals herrlich egal. Wir nutzten es als „Ausflugsmöglichkeit“, wenn unsere Runde nicht zusammenkam. Allerdings hatte weder dieses Brettspiel noch unser damaliges Rollenspiel etwas mit Rollenspiel zu tun, wenn man ehrlich ist :-).

2. Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?
Nein. Ich bin auch viel zu geizig, um bei diesen opulenten Kickstartern mitzumachen. Außerdem spiele ich meine Rollenspiele mit sehr wenigen haptischen Komponenten (von Handouts einmal abgesehen), also keine Battlemaps oder Miniaturen. Ich habe allerdings HeroQuest für’s Tabletop ausgeschlachtet, damals. Wenn das zählt :-).

3. Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?
Eigentlich bin ich kein Freund davon, wenn die Einsteigerbox etwas anderes „verspricht“, als das Spiel nachher hält. Insofern macht in meinen Augen eine stringente Produktreihe Sinn. Aber – wie gesagt – für mich braucht es weder Karten, noch Minis, noch Pappaufsteller noch…

4. Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?
Nein. Aber das hat den Grund, dass wir uns halt sehr selten zum Rollenspielen treffen. Da wird dann wirklich „gerollenspielert“. Und die Leute, mit denen wir mal eine Runde Brettspiele zocken, sind an diesen „ThemenGames“ nicht interessiert. Insofern spielen sie für mich keine Rolle – außer, dass ich bei einem Schnäppchen um „des Habens Willen“ ab und an schwach werde.

5. Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen- und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?
Sie reizen mich in Aufmachung und Setting, ja. Mehr aber auch nicht, gespielt habe ich noch keines dieser Spiele.

Bonusfrage: DnD 5e erscheint dieser Tage überraschend in einer deutschen Fassung. Hast Du auch Interesse an einer Übersetzung der aktuellen DnD-Brettspiele wie etwa Lords of Waterdeep oder Dungeon?
Ehrlich gesagt: überhaupt nicht. Das hat aber nichts mit einer speziellen Abneigung zu tun, ich habe schlicht weder Zeit noch Muße noch Geld für diese Produkte.

Neuerscheinung: Lovecrafter #1

Hallo zusammen,

bereits im Herbst letzten Jahres erschien die sogenannte Null-Nummer des neuen Vereinsmagazins der Deutschen Lovecraftgesellschaft e. V., dem Lovecrafter (ich berichtete). Wie ich bereits bei der Ankündigung der Nullnummer ausführte, bin ich als Redakteur für den Rollenspielbereich eingetreten, nachdem das von mir hoch geschätzte Cthulhus-Ruf-Team sich dazu entschieden hatte, neue Wege zu beschreiten. Ich bin der Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen nachgekommen und ich hoffe, dass Ihr Euren Spaß mit der „Play“-Rubrik der aktuellen Ausgabe habt. Doch was erwartet Euch in Ausgabe #1?

Zum Inhalt

„Truly, Dunsany has influenced me more than anyone else except Poe – his rich language, his cosmic point of view, his remote dream-world, & his exquisite sense of the fantastic, all appeal to me more than anything else in modern literature.“
So schrieb es H.P. Lovecraft am 30.07.1923 an Clark Ashton Smith. Grund genug sich genauer mit dem 18. Lord Dunsany zu beschäftigen. Niels-Gerrit Horz hat Dunsany Castle besucht und dort exklusive Eindrücke von den Lebensumständen, den Werken und Taten des Lords erhalten. Nils Gamperts gewährt uns in einer Biografie von Dunsany einen tiefen Einblick in die facettenreiche Geschichte des irisch-englischen Originals.
Mirko Stauch beschäftigt sich dann mit der Beziehung zwischen Lovecraft und Dunsany, sowohl in stilistischer als auch in inhaltlicher Hinsicht und zeigt die engen Verflechtungen beider Schriftsteller auf.
Steffen Waschul rezensiert als Dunsany-Neuling zwei der populärsten deutschen Veröffentlichungen des irischen Schriftstellers und wird ebenfalls von dessen fantastischen Welten gefangen genommen. Nils Gampert liefert dann noch eine deutschsprachige Bibliografie um den Einstieg in Dunsanys Werk zu erleichtern.

Neben dem Dunsany Schwerpunkt finden sich aber auch weitere spannende Themen in der Ausgabe 1 des Lovecrafters, wie etwa ein Gespräch mit Filmemacher Huan Vu, geführt von Clemens Williges, bei dem es natürlich um die cineastische Umsetzung der Traumlande geht.

Christian Heißler blickt zurück auf das Live Action Role Playing Event „Das Flüstern aus den Sphären“ und hat auch mit den Organisatoren Nadia Quaranta, Carsten Pohl und Arne Handt ein Interview geführt.

Die Rollenspieler dürfen sich auf das Debüt-Szenario von Jan Kock „Ein paar Tage im Februar“ freuen, ein Cthulhu-Now Abenteuer welches im Jahr 2017 spielt und die Spieler in die Ukraine führt. Wer hier an Tschernobyl denkt liegt nicht falsch …
Marcus Rosenfeld stellt dann das System Achtung! Cthulhu vor, welches den Cthulhu-Mythos in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts ansiedelt, genauer gesagt auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkriegs.

Volker Rattel liefert spielbare Charaktere für das Abenteuer „Inmitten uralter Bäume“ und blickt zudem auf das dLG Jahr 2016 und besonders die Veranstaltung „Das Ritual“ zurück.

Inhaltlich kann sich das sehen lassen – und dank Tina Wessel (Bildredaktion) und Marc Meiburg (Satz, Grafik, Druck) ist der Lovecrafter 1 auch wieder ein absoluter Augenschmaus, wie das Cover der Ausgabe schon zeigt.
76 Seiten, Softcover

Zu erstehen gibt es das ganze für Nichtmitglieder HIER, Vereinsmitglieder sollten ihr Exemplar bereits vorliegen haben.

RPG-Blog-O-Quest April 2017: Begegnungen

Das erste Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat Nerdgedanken als erste die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber auf zu den April-Fragen und ich muss gestehen, dass mir deren Beantwortung teilweise echt schwer fällt!

1. Der absolut ________ NPC, der mir jemals im RP begegnet ist, war ________ , weil ________ .
Der absolut ins Gedächtnis gebrannte NPC, der mir jemals im Rollenspiel begegnet ist, war „Der Bernd“, weil sein Name eine unglaublich spontane Improvisation unseres damaligen Spielleiters war. Wir spielten „Das Schwarze Auge“, es war ein reichlich zusammen-improvisiertes Horror-Abenteuer (wenig Vorbereitung, viel Spaß) und irgendwann tauchte dann diese schwarze Kutsche auf (Dracula läßt grüßen :-)). Nur die Frage nach dem Namen des Kutschers, damit hatten wir unseren SL auf dem falschen Fuße erwischt… „Der Bernd“ war dann eine reichlich unaventurische Antwort und ich muß beim Niederschreiben schon wieder Schmunzeln. „Bernd“ ist seitdem in unserer Gruppe ein absolut geläufiger NSC-Name in allen möglichen Settings…

2. Welche Begegnung möchtest Du auf Spielerseite wirklich niemals erleben und warum?
Es geht jetzt tatsächlich um MICH als Spieler, richtig? Da gibt es durchaus Begegnungen, die ich vermeiden wollen würde – z. B. mit gelangweilten oder überforderten SL, mit aggressiven Mitspielern, mit Mitspielern, deren Vorstellungen von „Vergnügen“ sich nicht mit meinen überein bringen lassen… All diese Dinge stehen einem entspannten Hobby nämlich im Wege. Ist mir allerdings bislang auch kaum untergekommen.

3. Als mir ________ bei/in ________ begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel ________, um die Sache zu überleben.
Als mir „Dieser-Untote-Drachen-Heptarch“ in der Nähe von Gareth begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel Glück, Durchhaltevermögen und Demut, um die Sache zu überleben. (Das Schwarze Auge, Jahr des Feuers)

4. Was hältst Du von Zufallstabellen, um Begegnungen als Spielleiter auszuwürfeln und benutzt Du selbst welche? (wenn Du selbst kein Spielleiter bist: benutzt der SL Deiner Rollenspielrunde Zufallstabellen?)
Ich betrachte Zufallstabellen als Inspirationsgeber und mag sie mittlerweile recht gerne. Zu Beginn meiner Rollenspielkarriere habe ich diesen Dingern extrem „feindlich“ gegenüber gestanden (warum hätte ich denn nicht auch passende Begegnungen planen können…?), mittlerweile hat sich mein Verhältnis sehr entspannt. Ich habe mal ein Abenteuer ausschließlich mithilfe von Zufallstabellen designt, das hat sogar erstaunlich gut funktioniert. Also ja, ich benutze die Dinger.

5. Leider ist mir in all den Abenteuern noch nie ________ begegnet, was wirklich schade ist, da ich ihn/sie/es ________ finde.
Auf diese Frage kann ich leider keine Antwort geben. Als Spieler sind mir sowohl in Aventurien, als auch bei Star Wars schon derart viele illustre und bekannte Gestalten von meinen Spielleitern durch die Abenteuer gejagt worden, dass ich mich wirklich nicht beschweren kann. Bei allen anderen Ausflügen in die weiten Welten des Rollenspiels übernehme ich spielleiterische Tätigkeiten.

Zusatzfrage/-aufgabe: Verlinke eine Zufallstabelle mit Begegnungen, die Du gerne benutzt und anderen Spielleitern empfehlen kannst!
Oh – da muß ich leider passen. Die, die ich so nutze, habe ich als Printexemplare hier rumfliegen. Sorry!

kurze Sendepause

Hallo zusammen,

leider hat sich am Freitag abend mein guter, treuer, alter Weggefährte von mir verabschiedet: mein Rechner hat sich dazu entschieden, den Weg alles irdischen zu gehen und seinen Dienst einzustellen. Wenn ich ehrlich bin, zeichnete sich das nahende Ende meines Computers in den letzten Monaten durchaus ab, doch ich wollte die Zeichen nicht sehen…

Wie auch immer: Das gute Gerät muß nun erst einmal ersetzt werden, daher wird es hier in den nächsten Tagen ein wenig stiller.

Bis dahin, bleibt mir und den Großen Alten gewogen!
Seanchui

Neuerscheinung: Ars Mathematica

Hallo zusammen,

ganz frisch in den pegasus’schen Druckerpressen vom Stapel gelaufen ist der neueste Abenteuerband für die 7. Edition des Traditions-Horrorrollenspiels CTHULHU! So sieht das gute Stück aus:

Zum Inhalt verrät Chefredakteur drüben im Cthulhu-Forum folgendes:

Inhalt: Die drei Siegerabenteuer der Wettbewerbs „Eidition 7“ von 2016 (Preishverleihung war auf der RPC 2016).

In Kürze:

Platz 1:
Ars Mathematica
von Andreas Osterroth
1920er
Ort der Handlung: ein Zug (d.h. das Abeteuer spielt sich während der Zugfahrt ab

Platz 2:
Jäger und Gejagte
von André Frenzer („Seanchui“, ja, der bekannte cthulhoide Blogger)
1920er
Ort der Handlung: Alaska
One-Shot

Platz 3:
Orakelknochen
von Hilmar Poganatz
NOW
Ort der Handlung: chinesische Grabkammer
One-Shot

Es ist also eine bunte Mischung von Themen, Zeiten und Möglichkeiten.

Nanu? Was ist denn nun los? Billige, dafür umfangreiche Werbetexte hier auf Seanchui’s Blog? Seid Ihr denn nicht eher Rezensionen oder kritischen Umgang mit neu erschienenem CTHULHU-Material auf diesen Seiten gewohnt?

Nun, damit kann ich bei dieser Publikation im Speziellen leider nicht dienen, denn wie unschwer an der Autorenauflistung zu erkennen ist: ich bin dabei. Damit wird sich natürlich zu „Ars Mathematica“ auf diesen Seiten nie eine Rezension einfinden – denn selbst, wenn ich meinen Text ausklammerte: wer würde mir ernsthaft abnehmen, dass ich den Rest eines Bandes, von dem ich ein ganzes Drittel füllte, neutral beurteilen würde? Ich habe tatsächlich bereits einige Projekte mit Pegasus hinter mir und auch schon einiges Material für CTHULHU publizieren dürfen – auch in gedruckter Form. Doch mit „Ars Mathematica“ erscheint nun erstmals ein Band im „normalen“ Produktportfolio, in dem ich meinen Namen platzieren konnte.

Was ich aber unumwunden zugeben muss: Den eigenen Namen in einer „offiziellen“ Printpublikation für das eigene Lieblingsrollenspiel wiederzufinden ist schon ein irres Gefühl. Heute ist ganz unversehens mein Belegexemplar bei mir eingetrudelt und es war sehr spannend, den eigenen Text im offiziellen Layout, professionell lektoriert und bebildert wiederzufinden.

Worüber ich mich natürlich noch mehr freuen würde, ist Feedback. Wie hat Euch der Band gefallen? Und mein Abenteuer? Werdet Ihr es spielen? Falls ja, wie ist es angekommen? Eine gute Anlaufstelle für Feedback dieser Art ist natürlich der entsprechende Thread im Cthulhu-Forum. Doch auch auf diesen Seiten stehen Euch meine Kommentarfelder immer offen!

RPG-Blog-O-Quest März 2017: Magie und Technik

rpg-blog-o-quest_logo3Ah ja, der Februar ist dann doch schon wieder vorbei. Der Jahreszeitenwechsel macht sich auch vor dem Fenster langsam bemerkbar… wird also Zeit, mal wieder eine RPG-Blog-O-Quest zu beantworten! Den März wirft wieder einmal Greifenklaue in den Ring.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt, in abwechselnder Reihenfolgen, Würfelheld oder Greifenklaue dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten – ich bin gespannt und werfe parallel mal den Denkapparat an :-).

Nun aber auf zu den März-Fragen!

1. Magie und Technik im selben Setting _______________ _______________ ________________.
Magie und Technik im selben Setting funktionieren für mich ganz hervorragend. Es kommt allerdings auf den Grad von Technik an, wie ich finde. „Echte“ Magie – also der klassische Feuerball-Magier – passt für mich bis zu einem gewissen Stand der Technik – Schwarzpulverwaffen oder Luftschiffe bspw. Warhammer Fantasy hat mit seinen verrückten Technicus-Errungenschaften in meinen Augen genau den richtigen Grad. Technisiertere Zeiten sollten in meinen Augen spezialisiertere Magie-Inkarnationen mitbringen.

2. Ein abgestürztes UFO als Dungeon ______________ ________________ ______________.
Ein abgestürztes UFO als Dungeon habe ich bislang nur bei CTHULHU erlebt. In einem Fantasy-Setting wäre das nicht meins, auch, wenn man hier viele irre Ideen unterkriegen könnte.

3. Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?
Ja, einen Droiden bei Star Wars D6. Nein, keine besondere Note – es tut mir leid :-).

4. Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?
Bei Numenera finde ich den Ansatz total genial und auch in der Umsetzung sehr gelungen. Ich muß aber gestehen, dass mir das gleiche Konzept bei Warhammer 40k immer leicht auf die Nerven fiel (auch, wenn es einen gewissen Humorfaktor in das Setting bringt…). Wie so oft kommt es auf die Umsetzung an.

5. Was hältst Du von Magie {PSI/ die Macht} in SciFi-Settings?
Alles prima, solange es sich von „normaler Fantasy“-Magie unterscheidet. Die Macht z. B. wirkt einfach nicht wie ein Feuerball-Zauber. Auch bei Fading Suns fand ich die Einbindung von Magiewirkern gut gelöst. Also, eigentlich kein Problem :-).

Außerdem gibt es eine Bonusfrage – diesmal wieder passend zum Karneval Rollenspiel und Bücher:

Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflußt hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflußt?
Ich nutze gerade für CTHULHU sehr gerne real-historische Bücher für Hintergrundrecherchen… ich weiß aber grade nicht, welches das letzte war, ehrlich gesagt… aber ich schreibe vielleicht noch etwas im Karneval dazu :-).