1W100 – Random Blog Encounters: meine Mai-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

8. Wie dick ist dein dickstes Buch/Wie viele Seiten/schwer ist es/hat es? Wie ist der Regelteil und wie der Fluff? Kurz: Schrecken dich dicke Bücher ab?
Hui. Das dickste Rollenspielbuch in meinem Regal dürfte das „Malleus Monstrorum 2nd Edition“ für die 3. Edition von CTHULHU sein. Über 500 Seiten, da halten nicht einmal die Grundregelwerke mit :-). Der Anteil Regeln zu Fluff ist hier ungefähr 50:50 und beide Teile gehen fließend ineinander über (jedes Monster erhält Beschreibung UND Spielwerte).
Nein, dicke Bücher schrecken mich nicht ab. Dicke Regelwerke vielleicht, aber nur, wenn der Regelteil den Großteil des Buches ausmacht :-).

62. Zusätzliche Gnade: Lässt du als Spielleiter mal alle Fünfe gerade sein, wenn ein Spielercharakter kurz vor dem Ableben steht? Wie siehst du es als Spieler?
Als Spieler erwartete ich absolut keine Gnade. Das gehört zum Spiel dazu, finde ich.
Als Spielleiter kommt es ein bißchen auf’s System und meine Mitspieler an: meiner Neulingsrunde habe ich auch ein, zwei Mal etwas „durchgehen“ lassen (seitdem allerdings nicht mehr); bei CTHULHU – und hier insbesondere meinen geliebten OneShots – gehört der Charaktertod fest zum Programm. Also tendentiell bin ich gegen das Ergebnisverbiegen.

80. Worüber bloggst du? Was inspiriert dich, was findest du an Themen spannend? Auch auf anderen Blogs?
Über cthuloide Rollenspiele. Inspiration suche ich mir entweder selbst (wir haben im letzten Monat noch über Sekundärliteratur geplaudert :-)), oder sie kommt irgendwie aus der Community herübergeschwappt. Abseits davon blogge ich auch die eine oder andere Nähkästchenplauderei, wofür ich hauptsächlich mal der Greifenklaue und dem Würfelheld mit ihren Questen die Schuld geben würde :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

Advertisements

Seanchui und die DSGVO

Hallo zusammen,

mit gestrigem Freitag trat ja die neue DSGVO in Kraft. Ich habe kurz überlegt, ob es sich bei meinem aktuellen Blog-Output überhaupt lohnt, hier noch Arbeit zu investieren. Aber ich hänge ein wenig an dem Blog.

Da mein Blog eigentlich keine finanziellen Absichten verfolgt, gilt die DSGVO eigentlich gar nicht für mich, sofern ich die verschiedenen Berater-Plattformen in dieser Hinsicht richtig verstanden habe. Nichts desto trotz habe ich einige Vorkehrungen getroffen, von denen ich Euch kurz berichten möchte:

– es gibt jetzt eine Datenschutzerklärung. Diese wurde mit dem Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke erstellt und deckt all‘ die Dinge ab, die ich auf diesem Blog hin und wieder nutze: Verlinkungen auf eingebettete Youtube-Videos, das Statistiktool von WordPress und AKISMET als AntiSpam-Filter.
– darüber hinaus habe ich die Menge zu speichernder Informationen von Euch so niedrig wie möglich angesetzt, wenn Ihr kommentieren wollt. Es funktioniert ab sofort ohne Name, Gravatar und/oder E-Mail-Adresse. Ich wollte nicht ganz auf den Austausch mit Euch verzichten, daher ist die Kommentarfunktion prinzipiell noch aktiv.
– es gibt nun auch auf dieser Seite einen hübschen Cookie-Warner.
– alle Daten die darüber hinaus erfasst werden, verwalte und erfasse nicht ich, sondern WordPress, auf deren Daten ich allerdings keinerlei Zugriff habe. Ich gehe davon aus, dass hier IP-Adressen und ähnliche Informationen aus rechtlichen Gründen sowie zum Betrieb einiger Analysetools gespeichert werden, muss dafür aber auf die Datenschutzerklärung von WordPress verweisen.
– weiterführende Link-Buttons auf andere Plattformen wie Twitter oder Facebook sollten eigentlich allesamt verschwunden sein.

So, damit habe ich – denke ich – alles getan, was notwendig war. Wem noch etwas dazu einfällt, mehr wissen möchte oder einfach nur loswerden will, wie sehr ihn dieser Kram nervt – immer her damit, gerne per Mail oder in die Kommentare!

-Seanchui

RPC 2018: Eine Zigarette mit Luke Skywalker

Wie immer im Mai wurden die Kölner Messehallen zum Mekka aller Fantasy-Verrückten. Die RPC, Europas größte Rollenspielconvention, öffnete wieder ihre Pforten. Natürlich habe ich mir für den Ringboten ins Messegetümmel gestürzt um News und Neuigkeiten zu sammeln und möchte euch meine persönlichen Eindrücke beim Streifzug durch die Messehallen nicht vorenthalten.

Ich komme wohl nicht daran vorbei, einen Messebericht über die RPC zu eröffnen, ohne die horrenden Parkplatzgebühren anzusprechen. Regelmäßige Leser meiner Berichte mögen es ermüdend finden, doch ich finde es nach wie vor erschreckend, wieviel Geld die Veranstalter für einen – einen ordentlichen Fußmarsch von der eigentlichen Site entfernten – Parkplatz unter einer Autobahnbrücke verlangen. Wie auch immer, ich habe mich ja mittlerweile an diesen Umstand gewöhnt.

Entschädigt wurde ich aber wie in den letzten Jahren auch, nachdem ich – nach einer erfreulich kurzen Einlassschlange – die Messehallen betreten konnte. Die Vielfalt an Ausstellern und Besuchern, welche die RPC zu vereinen imstande ist, sucht auf dem Markt wohl ihresgleichen. LARPer und Cosplayer in aufwendigen Kostümen, ein Mittelaltermarkt mit Livemusik-Bühne, Aussteller aus allen Sparten des fantastischen Genres: Hier findet sich für jeden Fan das Richtige. Egal ob Tabletop, Rollenspiel, LARP, Computerspiel oder Trading-Cards. Alle Besucher sind vereint in ihrer Liebe zur Fantasie und immer wieder findet man Gleichgesinnte zu einem gemütlichen Plausch. Richtig bewusst wurde ich mir der Vielfalt, als ich nach einer gemeinsamen Zigarette mit Luke Skywalker – ein sehr schönes Kostüm – beim Betreten der Messehallen über den Schwanz eines Tyrannosauriers stolperte. Das bestimmt drei Meter große Kostüm war wirklich beeindruckend.

Die Aufteilung der Messehallen war – wie auch schon im Vorjahr – recht gelungen. Die größeren Bühnen und der Bereich für die Computerspieler waren so gedreht, dass der Rest der Hallen nicht vom ständigen Spiellärm beeinträchtigt wurde. Und auch wenn der Geräuschpegel dennoch recht hoch war, konnte man sich an den einzelnen Ständen gut unterhalten. Alle großen und kleinen Rollenspielverlage der deutschen Szene und auch einige internationale Aussteller waren vor Ort, um Neuheiten zu präsentieren, Ankündigen zu machen oder in den Austausch mit ihren Kunden zu treten. Wem all dies noch nicht genug war, der hatte die Möglichkeit, an Lesungen teilzunehmen oder Workshops zu besuchen, die in eigens abgetrennten Räumlichkeiten abgehalten wurden.

Gefühlt jedes Jahr größer wird der Bereich für die Künstler, die ihre Werke präsentieren oder ihre Kunst gleich am Stand anbieten. Es gab einige wirklich schöne Exponate zu bewundern und wer wollte und Zeit hatte, konnte auch gleich kleinere Auftragsarbeiten vergeben. Eine schöne Sache, die das Konzept der Messe wunderbar abrundet.

Was gab es noch zu sehen? Vieles. Seien es herrlich „nerdige“ Aquarien – die beispielsweise Szenen aus „World of Warcraft“ enthielten –, die Laser-Tag-Area, „Takeshis Castle“ zum Mitmachen, eine Ausstellung höchst aufwendiger „Star Wars“-Modelle: Jeder, der sich für Fantasy im weitesten Sinne begeistern kann, wird auf der RPC etwas für sich entdecken können. Und so lautet mein Fazit exakt wie im letzten Jahr: Auch wenn man den Eindruck erhalten könnte, gerade diese Themenvielfalt würde das Konzept der Messe verwässern: Dem ist nicht so. Gerade die Vielfalt und der so mögliche Blick über den Tellerrand machen die Messe jedes Jahr aufs Neue interessant. Ein Besuch lohnt sich, glaubt es mir.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf www.Ringbote.de

RPG-Blog-O-Quest Mai 2018: Dafür liebe ich meine (Mit-)Spieler!

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Ich spare mir weiteres Lamentieren darüber, dass ich kaum noch zum Bloggen komme. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Also: Die Organisation in diesem Monat übernimmt Richtig Spielleiten, vielen Dank dafür!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link.

So, los geht’s.

1. Man hat ja oft eine Vorstellung davon, wie eine Szene ablaufen könnte. Spieler sind legendär dafür, oft völlig unerwartete Wege zu finden. Was war für dich die tollste Abweichung?
Hm, im Moment spielen wir eine ganze Kampagne um ein Artefakt, dass eigentlich keinerlei Bedeutung hatte. Doch meine Spieler waren so heiß darauf, es den räubernden Orks abzunehmen, dass sich nun ein Königreich-umspannender Konflikt entsponnen hat, der sich um das Artefakt dreht. Macht schon Spaß, sich auch mal treiben zu lassen :-).

2. Huch, grober Fehler: Regel falsch angewendet, keine Idee, wie es weitergeht, Blackout, Liebeskummer – wie hat dein (Mit-)Spieler die Situation gerettet?
Hm, keine Ahnung. Meine Spieler retten mich ständig, aber nicht durch sowas, sondern durch ihren Spaß am Spiel.

3. Ganz abstrakt: Wer sitzt an deinem Tisch? Taktiker oder Dramaqueen, Rechtsanwältin oder Grafikdesigner, Vater oder Tochter – keine Namen sondern Typen.
Tja, da hätten wir einen charakter-optimierenden Taktiker; dazu eine misstrauische Taktikerin; eine Vertreterin der ruhigen Sorte und einen Auftragsentgegennehmer. Im erweiterten Kreis finden sich Leitwölfe, Berieselt-werden-Spieler, Skeptiker und Dramaqueens. Alles dabei :-).

4. Auch abseits des Spieltisches sind Spieler Menschen und oft auch Freunde. Was hat dich im echten Leben am meisten an den Mitspielern beeindruckt?
Ich würde alle meine mehr oder minder regelmäßigen Mitspieler als Freunde betrachten. Sie alle haben beeindruckende Eigenschaften, die jedoch nicht auf einen Rollenspielblog gehören :-).

5. Welche Aktion deiner (Mit-)Spieler am Tisch ist für dich die großartigste, unvergesslichste, bereicherndste, albernste, unerwarteste gewesen, die du je erlebt hast?
Die Entwicklung unseres Gruppen-Novadi vom strengen Rastullah-Anhänger zum Praios-Anbeter, nachdem er mehrfach Zeuge göttlichen Wirkens wurde, war eine wirklich beeindruckende Charakterentwicklung. Der Selbstmord unseres Kid-Gangsters, der sich zusammen mit einer tentakelschwingenden Wesenheit und einer Stange Dynamit in die Luft sprengte war ein geniales Finale. Die Entwicklung unseres Esthion-Priesters vom einfachen Wanderer hin zum Botschafter seiner Kirche ist eine tolle Geschichte. Wir erleben ständig tolle Sachen am Spieltisch.

1W100 – Random Blog Encounters: meine April-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

40. Du hättest die Möglichkeit die Rollenspielszene zu revolutionieren. Was würdest du tun?
Uff. Keine Ahnung, ganz ehrlich. Ich kann nur für einen sehr kleinen, selektiven Teil der „Szene“ sprechen – nämlich meine Spieler, die Blogs denen ich folge und die Foren, bei denen ich Mitglied bin. Da ist alles in Ordnung, sonst hätte ich ja ohnehin schon den persönlichen Rotstift angesetzt. Keine Revolution vonnöten :-).

42. Deine Runde ist zum ersten Mal bei dir eingeladen. Was bereitest du für die Gäste vor?
Knabberkram, etwas zu Trinken, Kopien von Heldenbögen (sofern noch nicht geschehen), ein paar Ersatzwürfel, frische Luft im Rollenspielkeller… das war’s.

73. Hast du Sekundärliteratur zum Thema? Ist sie für dich nützlich?
Für CTHULHU habe ich mir einige Sekundlärliteratur angeschafft – über Geheimbünde, Naturkatastrophen, Kulte, untergegangene Kulturen, Geschichte etc. In fast jedes historische Ereignis lassen sich CTHULHUs Spuren unterbringen, wenn man will. Es macht Spaß, sich hier Inspirationen für die „fiktive Authentizität“ zu besorgen. „Echte“ Rollenspielsekundärliteratur habe ich allerdings auch ein wenig: zwei Sammelbände mit Spielvorstellungen, und den Band „Magische Zeiten“ von DSA. Aber das habe ich mir vor Zeiten des Internets gekauft, heutzutage würde ich mir diese Infos anderweitig zusammenstellen.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

RPG-Blog-O-Quest April 2018: Abenteuer

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Und wenn ich aufgrund diverser Hobby-Arbeiten, die sich zwar alle rund um das Rollenspiel, aber leider eher weniger um den Blog drehen, kaum noch zum Bloggen komme, so ist das doch ein hervorragender Grund, noch einmal die Schreibwerkstatt hinter dem Blog zu eröffnen. Die Organisation in diesem Monat übernimmt RUNWAY61, vielen Dank dafür!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten! Und nun ab in die Vollen!

a. Welches Regelwerk spielst du am liebsten / am häufigsten?
Am Liebsten: CTHULHU. Ich bin mir einiger Schwächen des BRP bewusst, aber die Stärken überwiegen an meinem Spieltisch.
Aktuell am häufigsten: ABOREA. Und auch, wenn ich das System als sehr stabil empfinde und ich es ob seiner Schlankheit schätze, stößt es doch von Zeit zu Zeit an Grenzen die wohl verhindern werden, dass es zu einem meiner Lieblinge wird :-).

b. Beschäftigst du dich auch sportlich mit Waffen? Zum Beispiel Bogenschießen, Kendo oder bist du Sportschütze?
Nein. Und ich habe dazu auch leider nicht mehr zu sagen.

1. In DnD unterscheiden sich die einzelnen Waffen fast nur durch ihren Schadenswürfel, in Splittermond hat eine Waffe mehr Stats als Charaktere in anderen Systemen. Shadowrun hat ganze Waffenbücher während es in Fate Core kaum einen Unterschied macht, ob man mit Fäusten, Schwertern oder schweren Maschinengewehren kämpft. Wie wichtig sind dir viele verschiedene Waffen? Wie lange ist die ideale Waffenliste?
Das kommt bei mir auf das Genre an, wie ich feststelle.
Sofern ich Fantasy-Rollenspiele spiele gilt: Ich bin mit DSA „sozialisiert“ worden, wie man heute so schön sagt. Da sind Waffen teilweise standesgebunden, haben sehr unterschiedliche Schadenswerte, bieten anderweitige Boni und/oder Nachteile – doch, ich mag das. Ich mag es auch, auf die „richtige“ Waffe zu sparen. Und ich mag es, endlich einen „Prügel“ in der Hand zu haben, der „mehr“ Schaden als ein popeliges Schwert macht.
Sofern ich Horror-Rollenspiele spiele: Hier bevorzuge ich OneShots – gleich welchen Systems. Und da finde ich es immer angebracht, wenn die Ausrüstung der Charaktere zum jeweiligen Abenteuer passt. Insofern darf die Waffenliste so lang sein wie sie will, ich werde nicht dahin kommen, das Spektrum komplett auszunutzen – und es ist mir auch nicht wichtig.

2. Die Artussage wäre nicht komplett ohne das Schwert Excalibur. Hat in deiner Rollenspielerfahrung schon mal eine Waffe eine ganz zentrale Rolle gespielt?
Ja, gerade in Fantasy-Settings. Meine aktuelle ABOREA-Kampagne dreht sich um eine göttliche Waffe, die es vor dem Einfluß finsterer Mächte zu schützen gilt. Wir haben bei DSA aber auch schon sagenhafte Klingen gesucht oder mussten einen heiligen Stab auftreiben. Ich kann allerdings nicht sagen, dass sich das Thema sonderlich eingebrannt hätte.

3. Dein Wüstenkrieger ist fertig erstellt, fehlt nur noch die Ausrüstung. Ikonisch wäre als Waffe natürlich ein Krummsäbel, aber die Wikingeraxt macht viel mehr Schaden! Wie sehr gerätst du in Versuchung?
Ich würde erwarten, dass die Charakterkonzepte halbwegs ausgewogen sind, will sagen: wenn ich nicht an die gute Waffe rankomme, müsste mein Wüstenkrieger irgendeinen anderen Bonus zum Ausgleich bekommen. Sofern das gilt, wäre meine Versuchung äußerst gering :-).

4. Feuerwaffen in Fantasy/Fäntelalter-Settings finde ich… weil…
Feuerwaffen in Fäntelalter-Settings finde ich immer noch unglaublich faszinierend, weil ich mit DSA „sozialisiert“ wurde. Da ist das halt nahezu kategorisch ausgeschlossen. Und da mich das geprägt hat, bin ich immer wieder ganz aufgeregt, wenn so „moderne Technik“ Einzug hält. Für mich ist das immer noch eine spannende Mischung, auch, wenn ich mittlerweile dutzende solcher Settings kenne.

5. Egal ob Bogen oder Sturmgewehr: wie haltet ihr es in euren Runden mit der Munition? Wird der Verbrauch nachgehalten? Muss neue Munition gekauft / gebaut / gelootet werden?
Beim Bogen werden die Pfeile nachgehalten. Bei Schussfeuerwaffen achte ich höchstens auf die Anzahl Schuss im Magazin, nicht auf die Zahl der mitgeführten Magazine. Denn das Nachladen wird ja meist zum Problem, wenn die anrückenden Tentakelhorden noch nicht erledigt sind…

Bonusfrage: Die ungewöhnlichste Waffe, mit der einer meiner (N)SCs je einen Gegner überwältigt hat, war…
…der Stab des Vergessens (hieß der so?), der im „Jahr des Feuers“ (DSA) Rhazzazor überwältigt hat.

1W100 – Random Blog Encounters: meine März-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

45. Nutzt du Zufallstabellen? Wenn ja, machst Du sie selber oder woher bekommst du sie?
Jein. Früher habe ich den Zweck überhaupt nicht verstanden, ja, fand es sogar ehrenrührig diese Tabellen zu verwenden. Heute nutze ich sie eher als Inspirationsquelle statt als tatsächliche Würfeltabelle. Ich bekomme sie normalerweise aus den Publikationen, für die ich gerade etwas leite… aber ganz viel findet sich auch drüben beim Rohrschachhamster, sehr empfehlenswert :-).

70. Liest du gerne Spielberichte/siehst du gerne Lets Plays?
Ja und nein. Eigentlich finde ich Spielberichte toll. Leider habe ich meistens nicht die Zeit, sie komplett zu lesen (da viele Spieler sich sehr, sehr viel Mühe mit ihren umfangreichen Berichten geben). Schade. Lets Plays konnte ich bislang eher wenig abgewinnen.

60. Deutsch, englisch oder… ? In welcher Sprache sollte dein Grundregelwerk sein? Ist englisch in Ordnung? Welches Spiel würdest du gerne übersetzt sehen?
Ich lese englische Regelwerke, aber zum Spielen bevorzuge ich deutsches Material. Ich muss dann einfach weniger nachdenken, denn Englisch geht mir nicht fließend genug von der Hand (obwohl es besser geworden ist, seit ich mehr internationales Material lese). „Tales from the Loop“ hätte ich echt gerne auf Deutsch, da geht doch was, liebe Uhrwerker, oder? 🙂

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!