[#RPGaDay2019] #25 – „Katastrophe“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

Die meisten CTHULHU-Abenteuer nutzen unsere gute, alte Erde als Hintergrund. Natürlich wird dem kosmischen Horror Lovecrafts ein ums andere Mal Tür und Tor geöffnet, dennoch sind es zuvorderst die „Roaming Twenties“, die einen besonderen Reiz des Settings ausmachen. Ebenso macht es viel Spaß, historische Ereignisse eben mit einem cthuloiden Hintergrund zu versehen und so vielleicht sogar spielbar zu machen.

Das funktioniert natürlich auch mit Katastrophen. Am 18. März 1925 tobt im mittleren Westen der USA ein Tornado der Stärke F5, der höchsten Stufe dieser Skala. Er ist gigantische 1,6 km breit, bewegt sich mit 100 km/h und erreicht innere Geschwindigkeiten von bis zu 482 km/h. Er beginnt seinen Marsch der Zerstörung in Ellington, Missouri und verwüstet auf seinem Weg die Bundesstaaten Missouri, Illinois und Indiana. Nachdem er rund 3,5 Stunden gewütet hat, löst er sich bei Petersburg auf. 695 Menschen kommen ums Leben, Tausende werden verletzt, Schäden in Millionenhöhe sind entstanden.

Nun sind Tornados im mittleren Westen der USA keine Seltenheit. Und auch, wenn wir es hier mit einem besonders großen und zerstörerischen Exemplar zu tun haben – so lässt sich die Entstehung dennoch mit dem Aufeinandertreffen milder Frühlingsluft mit einer Kaltfront aus dem Golf von Mexiko erklären. Doch was, wenn das nur die vordergründige Erklärung ist? Was, wenn der Tornado das Ergebnis eines Ithaqua-Rituals war? Dazu gesellen sich neue Fragen: war das Ritual erfolgreich oder ein furchtbarer Fehlschlag – was bezweckten die Kultisten tatsächlich? Und hätte es eine Gruppe tapferer Investigatoren geschafft, diesen Tornado zu verhindern? Vielleicht ist der Tornado tatsächlich natürlichen Ursprungs, doch welche Wesenheiten oder menschlichen Abscheulichkeiten hat er auf seinem Weg aufgedeckt? Was ist das für ein seltsam deformierter Kerl, in dessen Keller die Investigatoren Schutz vor dem Sturm suchen? Oder hängt das vielleicht sogar alles zusammen?

Wie sehen Eure Ideen dazu aus? Und habt Ihr schon einmal aus einer realen Katastrophe ein cthuloides Abenteuer gestrickt?

[#RPGaDay2019] #19 – „Gruselig“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

Gruselig – na, das passt doch zum Thema dieses Blogs wie die Faust aufs Auge. Dennoch: Heute gibt es mal wieder eine kleine „Wiederveröffentlichung“, denn die nun folgende Liste gruseliger Adjektive – die im Original aus der Feder von Daniel Neugebauer stammt, ursprünglich auf dem verschollenen cthulhu.de-Blog veröffentlicht wurde und von mir im Rahmen der „Cthulhu.de-Bestseller“ neu aufgelegt wurde – ist immer einen Blick wert. Empfehlenswert: Druckt sie Euch aus und hängt sie hinter den Spielleiterschirm. So habt ihr immer mal ein passendes Wort zur Hand, um eine trockene Beschreibung anzureichern!

  • Abgrundtief
  • Abnorm
  • Abscheulich
  • Absonderlich
  • Abstoßend
  • Absurd
  • Alptraumhaft
  • Angsterfüllt
  • Bizarr
  • Blasphemisch
  • Dämonisch
  • Degeneriert
  • Düster murmelnd
  • Egelartig
  • Ekelig
  • Entsetzlich
  • Faulig
  • Finster
  • Formlos
  • Furchtbar
  • Geifernd
  • Geisterhaft
  • Gespenstisch
  • Glimmend
  • Glubschend
  • Glucksend
  • Gotteslästerlich
  • Grässlich
  • Grauenhaft
  • Grauenvoll
  • Gräulich
  • Grollend
  • Grotesk
  • Gruselig
  • Hypnotisch
  • Irremachend
  • Kakophonisch (Kakophonie=Missklang)
  • Körperlos
  • Krankhaft
  • Linkisch
  • Miasmatisch (kränklich)
  • Modernd
  • Morbide
  • Pervers
  • Rauschend
  • Rhythmisch wellend
  • Sardonisch (boshaft verzerrt)
  • Schauderhaft
  • Schleimig
  • Schmatzend
  • Schmierig
  • Schrecklich
  • Schwammig
  • Schwarz glänzend
  • Schwärzlich
  • Sinister
  • Sonderbar
  • Surreal
  • Triefend
  • Übernatürlich
  • Unaussprechlich
  • Unbeschreiblich
  • Unbestimmbar
  • Unchristlich
  • Undurchdringlich
  • Unfassbar
  • Unförmig
  • Ungeahnte Schwärze
  • Ungeheuerlich
  • Unheimlich
  • Unnatürlich
  • Verfallend
  • Vermodert
  • Verpestet
  • Verstörend
  • Verzerrt
  • Wahnsinnig
  • Wälzend
  • Wunderlich
  • Wurmstichig
  • Zerbröckelnd
  • Zerreißend
  • Zerrüttend

[#RPGaDay2019] #11 – „Untersuchen“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

Untersuchungen gehören zu einem CTHULHU-Abenteuer oft einfach dazu. Wie bereits geschrieben – immerhin spielen wir hier „Investigatoren“, da sollte es ja doch das ein oder andere zu ermitteln geben. Nun basiert CTHULHU auf dem BRP-System, dass zwar in seiner Simplizität einige Vorteile bietet, aber nun einmal nicht explizit für Ermittlungsabenteuer geschrieben wurde. Die Folge sind oft probenabhängige Nadelöhre in der Story – wenn „Verborgenes Erkennen“ bei niemandem klappen will, gehen den Investigatoren wertvolle Hinweise durch die Lappen. Es gibt einige Regelsysteme – allen voran wohl das Gumshoe-System, auf dem bspw. „Trail of Cthulhu“ basiert – die hier deutlich eleganter zu Werke gehen.

Umso schöner, dass dieser Umstand mittlerweile auch im deutschen CTHULHU-Team Beachtung gefunden hat. So findet sich im Abenteuerband „Königsgambit in Kamborn“ eine schöne Alternative, die mithilfe der einfachen CoC-Regeln die Nadelöhr-Regelung umschifft. Ein „Misserfolg“ bei der berühmten Probe fördert nämlich in jedem Fall den grundlegenden Hinweis zu Tage; ein Erfolg, ein schwieriger oder mehrere schwierige Erfolge fördern entsprechende Zusatzinformationen an das Licht der Ermittlungen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass zugleich die Qualität des Erfolges mitgemessen wird.

Mir ist bewußt, dass es für einen Autoren mehr Arbeit bedeutet, die Hinweise für die Investigatoren in dieser Form aufzuarbeiten. Ich hoffe dennoch, dass es Schule macht!

[#RPGaDay2019] #8 – „Obskur“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

„Obskur“, das ist bei CTHULHU ja so einiges. Allen voran sicherlich die widernatürlichen Wesenheiten, mit denen sich Investigatoren ein ums andere mal konfrontiert sehen. Doch eben diese Wesenheiten fertigen oft Artefakte an, deren Sinn und Gebrauch sich dem Menschen nicht erschließen mag. Eine sehr schöne Quelle zur Beschreibung solcher Artefakte bietet „Der nicht-euklidische Artefakt-Generator“ auf Chaotisch-Neutral (beim Link noch ein bißchen nach unten scrollen).

Ein Beispiel? Ein Beispiel. Den W10 zur Hand und auf geht’s:

Zunächst einmal fällt dem Betrachter auf, dass es sich um einen Gegenstand bestehend aus einer einzigen Komponente handelt. Das Material selbst lässt sich am besten beschreiben als organisch, jedenfalls kann man aus den Augenwinkeln manchmal obszöne Veränderungen an der Struktur erkennen, die einen lieber schnell den Blick abwenden lassen wollen. Setzt man das Objekt in Relation zu anderen, sicherlich weitaus weniger verstörenden Dingen des Alltags, so kann es am Besten als unbeschreiblich groß bezeichnet werden. Dabei entspricht die Form am ehesten einem Kegel, wobei eine solche Feststellung vermutlich von gewissen Gelehrten entschieden zurückgewiesen werden und die allgemeine Lehrmeinung über die Geometrie auf eine harte Probe stellen würde. Wollte man sein Alter schätzen, so käme man zu dem Schluss, dass es so gut wie neu aussieht. Beschäftigt man sich eingehender mit dem Artefakt, so kommt man nicht umhin festzustellen, dass es überraschend leicht zu sein scheint. Allerdings sind auch hier die Grenzen der bekannten wissenschaftlichen Methoden schnell erreicht und hinterlassen den geneigten Betrachter eher hilflos und aufgewühlt.

Verlässt man die Ebene der klassischen Wissenschaften und wendet sein Wissen um die verborgenen Mythen dieser Welt an, so offenbart sich vielleicht der folgende Effekt des Artefakts, wenngleich zuvor möglicherweise noch Rituale oder andere blasphemische Handlungen durchzuführen sind. Es beherbergt etwas, was alles daran setzt, um frei zu kommen.

Probiert es doch selbst einmal aus, eine wirklich schöne Zufallstabelle!

[#RPGaDay2019] #5 – „Raum“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

Heute gibt es hier einmal nicht viel Text, dafür einen tollen Link-Tipp: Vor Jahren beschrieben engagierte Spielleiter und Spieler im damaligen CTHULHU-Forum unheimliche Räume. Schaut mal drüber, es lohnt sich:

https://foren.pegasus.de/foren/topic/17574-räume

[#RPGaDay2019] #3 – „Engagieren“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

„Engagieren“ ist das Stichwort, und es regt zum Nachdenken an: Immerhin ist CTHULHU oft ein investigatives Spiel. Immerhin schlüpft man in die Rolle von „Investigatoren“ genannten Ermittlern. Oft steht ein Auftraggeber am Beginn einer schauerlichen Geschichte. Dabei hat man es zwar seltenst mit den aus „Shadowrun“ bekannten „Mr. Johnsons“ zu tun; dennoch ähneln sich die Auftraggeber oft: Museums-Direktoren oder Sammler, die auf der Jagd nach einem Artefakt sind; Bekannte und Freunde, deren Probleme und/oder plötzliches Verschwinden es zu untersuchen gilt oder auch Netzwerke und Organisationen wie „Delta Green“ oder die „Janus-Gesellschaft“. Und dann gibt es natürlich noch die Szenarien, die ohne Auftraggeber auskommen und die Investigatoren zufällig in den Sog der Ereignisse verstricken.

Doch vielleicht macht es Sinn, einmal über ungewöhnliche Auftraggeber nachzudenken? Wie sähe ein Szenario aus, in dem ein Kind mit einer Bitte an die Investigatoren herantritt? Oder ein Vertreter einer Mythosrasse, der ein Problem aus der Welt geschafft sehen will? Was, wenn die die Traumlande bewachenden Katzen einmal menschliche Unterstützung benötigen und als Auftraggeber fungieren? Wie sähe hier wohl die Kontaktaufnahme aus? Was, wenn die Investigatoren einmal nicht am Rande der Legalität operieren, sondern hoch offiziell als Spezialisten von der örtlichen Polizeidienststelle angeheuert werden?

Wie sehen Eure Ideen aus?

[#RPGaDay2019] #2 – „Einzigartig“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

Erinnert sich noch jemand an die „Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos“? Im Rahmen dieses Buches über Nichspielercharaktere veröffentlichte ich eine 1W100-Tabelle, um unwichtige NSC mit einem kleinen, „einzigartigen“ Merkmal etwas farbiger zu gestalten. Eine gute Gelegenheit, diese noch einmal herauszuholen!

„Die zweite Grundregel für einen NSC ist die erinnerungswürdige Eigenschaft. Egal, wie wichtig die Rolle des NSC innerhalb des Abenteuers ist, durch ein einzelnes, erinnerungswürdiges Merkmal brennt er sich in das Gedächtnis der Charaktere ein.“

1 viele Sommersprossen
2 auffällige Tätowierung
3 ein Bein lahmt
4 fettleibig
5 nervöses Zwinkern
6 hysterisches Lachen
7 schiefe Nase
8 porzellanweiße Haut
9 beendet jeden Satz mit „Ja?“
10 blind
11 dichter Vollbart
12 Analphabet
13 lächelt andauernd
14 kleinwüchsig
15 kratzt sich ständig
16 blendend weiße Zähne
17 spricht sehr laut
18 Kettenraucher
19 schlecht sitzende Perücke
20 heiser
21 strickt in der Öffentlichkeit
22 hat O-Beine
23 aufdringliches Parfüm
24 rümpft häufig die Nase
25 humpelt
26 lispelt
27 spricht die Sprache der SC nicht
28 schwerhörig
29 trägt ein Monokel
30 muskulös
31 schielt
32 Zahnstocher zwischen den Zähnen
33 klingt wie das andere Geschlecht
34 sitzt im Rollstuhl
35 weiße Strähne im Haar
36 macht ständig Notizen
37 kaut Fingernägel
38 auffallend still
39 menschenscheu
40 stottert
41 Hasenscharte
42 auffällig behaart
43 knackt mit den Fingern
44 spricht von sich in der 3. Person
45 rote Haare
46 kaut auf seinem Brillenbügel
47 unsteter Blick
48 kurzatmig
49 hat einen Buckel
50 trägt auffällige Kleidung
51 taub
52 schlechte Manieren
53 heterochrome Augen
54 auffällige Narbe im Gesicht
55 Haarausfall
56 ist extrem dürr
57 macht anzügliche Bemerkungen
58 starrt Gesprächspartner immer an
59 beginnt jeden Satz mit „Also…“
60 Haarausfall
61 ein Finger fehlt
62 ist hyperaktiv
63 verschränkt immer die Arme
64 ein Schneidezahn fehlt
65 trinkt Kaffee mit viel Zucker
66 trägt teuren Schmuck
67 steht immer hinter einem
68 ständiger Hunger
69 hat rote Flecken im Gesicht
70 sehr dicke Hornbrille
71 lächelt oder lacht nie
72 Mundgeruch
73 muss ständig zur Toilette
74 tiefe Augenränder
75 wirkt wie betrunken
76 extrem lange Finger
77 sorgsam gezwirbelter Schnurrbart
78 spricht sehr leise
79 sehr dunkler Teint
80 schaut oft auf seine Taschenuhr
81 hat eine Glatze
82 pfeift häufig
83 ungepflegt
84 lüftet häufig seinen Hut
85 schmatzt beim sprechen
86 stumm
87 sehr groß gewachsen
88 massiert seine Ohrläppchen
89 hat X-Beine
90 keine Zähne
91 kann nicht rechnen
92 kichert ständig
93 wetterempfindlich
94 läuft auf Krücken
95 wiederholt immer das Gesagte
96 Tränensäcke unter den Augen
97 Hypochonder
98 viele Falten
99 stahlblaue Augen
100 flucht häufig

[#RPGaDay2019] #1 – „Erster“

Es ist August und wiedereinmal #RPGaDay2019 – diesmal ist es jedoch anders: ein Stichwort wird vorgegeben (hier), Michael Jaegers hat es dankenswerterweise übersetzt (dort), und zu diesem Stichwort gilt es nun, einen passenden Artikel zu verfassen.

Nachdem ich mir einige Gedanken über das Stichwort des Tages gemacht habe (immerhin gibt es ja einige Möglichkeiten, es auszulegen), habe ich mich dann doch für eine spieltechnische Auslegung entschieden. Deswegen präsentiere ich einen neuen „Unterberuf“ für Investigatoren, den „Läufer“. Zwar ist der „Berufssportler“ bereits im Investigatorenkompendium beschrieben, doch unterscheidet sich der „Läufer“ in kleinen Details und kommt so garantiert als „Erster“ ins Ziel :-).

Läufer

„Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.“
– Emil Zátopek

Egal ob Kurzstrecke oder Marathon – Läufern ist eine ganz eigene Athletik zu eigen. Erfolgreiche Läufer genießen eine gewisse Berühmtheit innerhalb und außerhalb ihres direkten Umfeldes.

Punkte für Berufsfertigkeiten: BIx2 + KOx2
Finanzkraft: 9-60
Empfohlene Kontakte: Persönlichkeiten des Sports, Sportreporter
Fertigkeiten: Klettern, Schwimmen, Springen, eine zwischenmenschliche Fertigkeit, eine andere Fertigkeit als persönliche Spezialität
Der Läufer erhält einen +2-Bonus auf die Bewegungsweite (BW)

#RPGaDAY 2017 // Teil 3

Hallo zusammen,

es ist mal wieder August und damit wieder Zeit für den von Autocratik ins Leben gerufene „RPGaDAY“-Marathon. Im vergangenen Jahr nahm ich tatsächlich täglich teil, doch waren mir die Fragen den Aufwand eigentlich gar nicht wert. Und ehrlich gesagt nervte es nach einigen Tagen auch, mit hunderten Kurz-Blogposts zugeschüttet zu werden. In diesem Jahr will ich mich also vielen deutschen Bloggern anschließen und Sammelbeiträge verfassen. Bevor ich es vergesse – mein Dank gilt natürlich jaegers.net; der gute Michael hat – wie im letzten Jahr auch schon – für die deutsche Übersetzung der Fragen gesorgt.

Hier die letzten elf Fragen und die dazugehörigen Antworten:

21. Welches Rollenspiel macht das meiste aus möglichst wenig Worten?
Nun, es gibt nicht viele Rollenspielgrundregelwerke, die ich in einem Rutsch durchgearbeitet habe. Ich denke, Beyond the Wall ist mit den simplen Grundregeln und den zahlreichen Zufallstabellen hier ein ganz guter Kandidat. Wenige Seiten und dennoch eine komplex verwobene Story… das gefällt.

22. Welche Rollenspielsysteme fallen Dir am leichtesten zu spielen?
Die, deren Regeln und Welt ich entweder selbst bestimmen kann oder die ich genügend verinnerlicht habe. Im Moment wären das DSA (Welt), CTHULHU (Setting und Regeln) sowie ABOREA (MEIN Setting, die Regeln kommen langsam im Langzeitgedächtnis an :-)).

23. Welches Layout eines Rollenspiels lässt Dir die Kinnlade am weitesten herunterklappen?
Habe ich hier nicht vor ein paar Tagen schon einmal Symbaroum erwähnt…? Ich finde aber auch DnD5E großartig designt. Ach ja, und die deutsche Version von „Geh nicht in den Winterwald“. So stimmig, so schlicht, so elegant…

24. Benenne einen Zahle-soviel-Du-willst Verlag, der mehr verlangen sollte.
Da muss ich leider passen. Nicht, weil ich nicht finde, dass es viele gute Verlage da draußen gibt, die Geld verdienen sollten. Ich kenne schlicht keinen PWYW-Verlag.

25. Was ist der beste Weg um sich bei Deinem Spielleiter zu bedanken?
Ich habe keinen Spielleiter sondern muss das selbst erledigen :-).

26. Welches Rollenspielsystem liefert die nützlichsten Hilfsmittel?
Ähm, die Frage erschließt sich mir nicht. Geht es um die Produktpalette im Sinne von „SL-Schirm, Soundtracks, Würfel, Karten“? Dann hätte ich hier keinen Kandidaten, denn ich mag es „normale“ Würfel zu nutzen und brauche den ganzen Schnickschnack nicht. Oder geht es um Regelteile, die ich als nützlich für das RPG erachte?

27. Welches sind Deine unverzichtbaren Werkzeuge für ein gutes Spiel?
1. Mehrere Erdenstern-CDs mit Randomizer und Endlosschleife (die Musik ist großartig, aber ich bin einfach zu verpeilt für eine ausgefeilte Playlist – entschuldigt)
2. Knabberkram
Wenn ich recht überlege, dann war es das auch schon.

28. Welcher Film/welche Fernsehserie ist die größte Quelle für Zitate in Deiner Gruppe?
Oh, wir haben da sehr unterschiedliche Geschmäcker. Einer der wenigen gemeinsamen Nenner dürfte wohl die klassische Star-Wars-Trilogie sein.

29. Welches war der am besten gelaufene Kickstarter für ein Rollenspiel, bei dem Du Dich finanziell beteiligt hast?
Ich beziehe diese Antwort einmal auf „Crowdfunding allgemein“: da ich bislang sehr wenige Crowdfunder mitgemacht habe, dürfte das die deutsche Version von Numenera gewesen sein.

30. Welchen Rollenspiel Genre-Mix würdest Du am liebsten sehen wollen?
Ich mag ja CTHULHU, aber das gibt es schon für alle möglichen Genres und Epochen. Will sagen: ich bin da wunschlos.

31. Was erwartest Du am meisten für die Spielsaison 2018?
Für meine persönliche Spielsaison? Den Abschluss meiner „Einsteigerkampagne“ mit ABOREA, das Ausprobieren von ein-zwei Systemen, ein paar gute cthuloide OneShot-Abende und das Starten einer neuen Fantasy-Kampagne. Wenn alles klappt.

#RPGaDAY 2017 // Teil 2

Hallo zusammen,

es ist mal wieder August und damit wieder Zeit für den von Autocratik ins Leben gerufene „RPGaDAY“-Marathon. Im vergangenen Jahr nahm ich tatsächlich täglich teil, doch waren mir die Fragen den Aufwand eigentlich gar nicht wert. Und ehrlich gesagt nervte es nach einigen Tagen auch, mit hunderten Kurz-Blogposts zugeschüttet zu werden. In diesem Jahr will ich mich also vielen deutschen Bloggern anschließen und Sammelbeiträge verfassen. Bevor ich es vergesse – mein Dank gilt natürlich jaegers.net; der gute Michael hat – wie im letzten Jahr auch schon – für die deutsche Übersetzung der Fragen gesorgt.

Hier die nächsten zehn Fragen und die dazugehörigen Antworten:

11. Welches “tote Spiel” würdest Du gerne wiedergeboren sehen?
Fading Suns. Die Sterne stehen dafür ja recht günstig, auch, wenn ich seit der Ankündigung von Ulisses nichts mehr gehört habe.

12. Welches Rollenspiel hat die inspirierendste Grafik im Buch?
Tja, ich mag ja eigentlich gar nicht auf irgendwelche „Hypes“ anspringen, aber „Symbaroum“ ist schon ganz, ganz großartig designt, oder?

13. Beschreibe eine Spielerfahrung, die Deine Art und Weise zu spielen verändert hat.
Seit meine regelmäßige DSA-Runde sich vor Jahren in alle Winde verstreut hat, leite ich nur noch. Ärgerlicherweise war das aber auch der Zeitpunkt, zu dem das Hobby mich WIRKLICH angefixt hat – daher gibt es hier keine befriedigende Antwort.

14. Welches Rollenspielsystem bevorzugst Du für eine Kampagne mit offenem Ende?
Dafür eignet sich in meinen Augen jedes Rollenspielsystem, mit dem die Spielgruppe entsprechenden Langzeitspaß hat. Bei mir trifft das am Ehesten auf Fantasy-Systeme zu, da ist mir aber jedes gleich.

15. Für welches Rollenspiel machst Du am liebsten Anpassungen (z.B. Hausregeln)?
CTHULHU. Die Regelbasis hält einiges aus.

16. Welches Rollenspiel spielst Du am liebsten so, wie es ist?
ABOREA, denn es ist simpel genug, um nicht ständiges Nachschlagen notwendig zu machen aber komplex genug, um es genießen zu können :-). Wobei… beim nächsten Mal würde ich wohl ein wenig die Zauberlisten aufpeppen :-).

17. Welches Rollenspiel besitzt Du am längsten, hast es aber noch nie gespielt?
Von den ganz alten Sachen, die in meinem RPG-Keller ihr tristes Dasein fristen, haben erstaunlich viele Systeme auch tatsächlich den Spieltisch gesehen… ja, früher… als die Welt noch in Ordnung war… von den Anschaffungen der zweiten Welle wüsste ich spontan gar nicht, welches System ich am längsten besitze… ich tippe jetzt mal auf Hero Wars…

18. Welches Rollenspiel hast Du in Deinem Leben am häufigsten gespielt?
Das müsste – aus meiner Historie heraus – Das Schwarze Auge sein, wobei CTHULHU der Sache langsam näher kommt.

19. Welches Rollenspiel ist am besten geschrieben?
Pffft, keine Ahnung. Die wenigsten Rollenspiele eignen sich als Prosa, oder?

20. Was ist die beste Quelle für vergriffenes Rollenspielmaterial?
Ebay und das Tanelorn.