RPG-Blog-O-Quest Oktober 2017: Finsteres & Finsterlinge

Schon wieder ein neuer Monat! Schön, dass die Tradition der RPG-Blog-O-Quest fortgeführt wird! Zum wiederholten Male richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen haben „Nerd-Gedanken“ die Initiative ergriffen und stellen in diesem Monat der versammelten Blog-O-Sphäre fünf Fragen.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nachdem die Formalitäten wieder einmal geklärt wären, nun auf auf an die Oktober-Fragen. Wie es die Tradition will sind die Fragen im Oktober wieder etwas finsterer geworden, immerhin naht das Halloween-Fest!

1. Was war die bösartigste Intrige gegen die Heldengruppe Deines Charakters/Deinen Charakter, die Du bisher im Spiel erlebt hast – und wie ging die Sache aus?
Hm, wie ich hier bereits mehrfach lamentierte, komme ich selbst ja kaum noch zum Spielen. Meine letzten Erfahrungen als Spieler durfte ich in unserer aufgelösten DSA-Gruppe machen; damals spielten wir die „Das Jahr des Feuers“-Kampagne, und hier finden sich einige Gruppierungen, die es nicht gut mit unseren Helden meinten. Die bösartigste Intrige ist mir jetzt nicht mehr wirklich geläufig, ich kann mich aber daran erinnern, dass uns mehrfach übel mitgespielt wurde. Wie die Sache ausging? Nun, wir sind stolze Lehnsherren der Baronie Retogau und Rhazazor tummelt sich nicht mehr auf Aventurien… genügt das? 🙂

2. Gefährliche Augenblicke bei Rollenspielszenen wollen passend untermalt werden. Was bringt Dich in Spannungs-Stimmung, wenn Du Spieler bist? Welche spielexternen Mittel nutzt Du als Spielleiter, um deine Spieler das Fürchten zu lehren?
Als Spielleiter nutze ich meine wohlgeschulte Stimmgewalt (…zugegeben, das ist maßlos übertrieben…), um unterschiedliche Stimmungen zu unterstreichen. Ich versuche, über Tempo, Lautstärke und Stimmlage klarzumachen, dass die Lage langsam brenzlig wird. Natürlich versuche ich auch, vor dem Spiel einen passenden Soundtrack für den Abend zu wählen – da der aber zumeist in Endlosschleife im Hintergrund läuft, und ich viel zu verpeilt bin um ständig die richtigen Stücke rauszusuchen, ist es Zufall, wenn hier mal wirklich dramatische Musik an der richtigen Stelle läuft :-).

3. Hast Du schon einmal einen Charakter in einer ‚böse‘ gesinnten Heldengruppe gespielt? Wenn ja, wie erfolgreich waren die Heldencharaktere beim Lösen ihrer Aufgaben? Wenn nein, hättest Du Lust, es auszuprobieren? Wenn Du keine Lust darauf hast, wieso nicht?
Ich habe das tatsächlich einmal getestet, aber die Gruppe hatte bereits nach einer Session keine echte Lust mehr. Wir hatten zwar einen ziemlich harten Haufen Halsabschneider, aber irgendwie wollte der Funkte nicht recht überspringen. Das Experiment haben wir nie wieder wiederholt. Bei Cthulhu könnte ich mir die Kultistenseite als Ausflug mal ganz gut vorstellen, aber auch hier wäre der Wiederspielwert wohl nicht wahnsinnig hoch. Es macht mir einfach mehr Spaß, die Welt zu retten – wohl auch ein Grund, warum ich bei Warhammer nie wirklich bei den Chaostruppen gelandet bin :-).

4. Was macht Deiner Meinung nach einen gelungenen, schurkischen Bossgegner aus, damit er mehr als gesichtslose Metzelmasse mit vielen Lebenspunkten ist?
Das kommt sehr auf’s System an. Bei Fantasy-Systemen spiele ich gerne mit der Umgebung: ein untoter Mumienfürst in seiner Pyramide/Grabkammer sollte sich anders anfühlen als ein Drache in seinem Hort, auch, wenn die Attacke-Werte oder Lebenspunkte ähnlich sind. Die Umgebung darf gerne eine Rolle beim Kampf spielen. Aber hier reden wir nur vom „Bossfight“. Davon ab: Gerade bei menschlichen Gegenspielern ist es doppelt schön, wenn man sich ein paar Abende Zeit nehmen kann, um diese aufzubauen und ihnen einen hassenswerten Charakter zu verleihen. Da freuen sich die Helden dann richtig, wenn sie dem Kerl endlich habhaft werden.

Bei Horrorsystemen – und Cthulhu im speziellen – fällt es mir leicht, den „Bossgegner“ etwas besonderer zu machen. Immerhin ist die Menagerie cthuloider Kreaturen reichhaltig UND ungewöhnlich; dazu kommt, dass die menschlichen Kultisten oft eher zufällig, unwissend oder auch ihre eigenen Fähigkeiten maßlos überschätzend in ihrer Rolle gelandet sind. Das zu präsentieren macht mir deutlich mehr Spaß, als nur einen finsteren Zauberer, den der eigene Machthunger antreibt.

5. Welches Schurkenklischee kannst Du gar nicht leiden, wenn es Dir bei einem Plot begegnet – und warum?
Ich bin ein Freund von Klischees. Daher gibt es auch kein Schurkenklischee, dass meine Zehennägel aufrollen lässt.

Bonusfrage: Richtig düster wird es für mich beim Rollenspiel, wenn ______________ .
Richtig düster wird es für mich beim Rollenspiel, wenn das Licht ausgeht :-). Nein, im Ernst: wir sind trotz unseres cthuloiden Faibles keine wahnsinnig immersiven Spielen. „Düster“ wird es für mich eher durch Situationen, die nichts mit dem Spiel an sich zu tun haben: ein Spieler, der schummelt; oder ein Spieler, der die Runde mit Nörgeleien und/oder schlechten Witzen torpediert…

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RPG-Blog-O-Quest September 2017: Charaktere

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Bereits zum vielfachen Male richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat „Timberwere“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nachdem die Formalitäten wieder einmal geklärt wären, nun auf auf an die September-Fragen. Das Thema liegt mir ehrlich gesagt nicht sonderlich, aber ich wollte doch nicht meine Weiße-Blog-O-Quest-Weste einbüßen 😉

1. Nach welchen Gesichtspunkten und aufgrund welcher Inspirationen baust du deine Charaktere?
Es ist lange her, dass ich einen eigenen Charakter für ein Rollenspiel gebaut habe, da ich zumeist leite. Auch ist die gesamte Sammlung fertiger Charaktere tatsächlich trotz meiner vielen Rollenspieljahre recht dünn. Die Inspirations-Prämisse hat sich im Laufe der Jahre auch stets verschoben – die SC waren meist ein Spiegelbild der Dinge, die ich in der jeweiligen Zeit cool fand. Vom „einsamen Antihelden“ über den „wortkargen Streuner“ bis zum „trinkfesten Haudrauf“ ähneln sich die Charaktere einer Ära meist irgendwie, auch, wenn die Settings unterschiedlich waren.
Heute baue ich hauptsächlich NSC; dabei habe ich lange „nur“ für OneShots gebaut, was keine lange Charakterentwicklung benötigt, da auch Antagonisten ja nur einen vergleichsweise kurzen Auftritt haben und deswegen kein Langzeitpotential benötigen. Ich leite nun aber erstmals seit langem wieder eine Fantasy-Kampagne und übe mich noch darin, den großen Antagonisten aufzubauen. Dieser entstand – um die Frage aufzubauen – aus einer Mischung verschiedener Inspirationen, in erster Linie Herr der Ringe, Warcraft und dem Schwarzen Auge.

2. Was fällt dir am Leichtesten bzw. am Schwersten beim Charakterbau und warum?
Das kommt sehr auf’s System an. Bei CTHULHU habe ich weder mit Hintergrund noch Spielwerten Schwierigkeiten; bei DSA4 NICHT mit dem Hintergrund aber sehr wohl mit den Spielwerten und bei Systemen, die wir nur kurz angetestet haben hapert es eher am Hintergrund der SC.

3. Recycelst du gelegentlich Charaktere, die du in einer früheren Runde schon einmal gespielt hast, für neue Runden und warum oder warum nicht?
Nein, nie. Das hat aber nichts mit einer Art Kodex zu tun, sondern weil es sich schlicht nie ergeben hat. Ich habe einen DSA-Charakter, den ich gerne noch einmal auf Reisen schicken würde.

4. Wie stehst du zum Charaktertod? Darf dein Charakter sterben bzw. unter welchen Umständen?
Früher hätte ich nie gewollt, das ein SC stirbt. Meine erste DSA-Ritterin habe ich gegen alles verteidigt. Bei CTHULHU gewöhnt man sich irgendwann daran, dass sich die Gruppenkonstellation ändert :-). Insofern: ja, sie dürfen sterben. Die Umstände hängen dabei wieder vom System ab: bei CTHULHU mag es ein verpatzter Stabiwurf, eine mißlungene Probe oder eine dämliche Aktion sein, also Kleinigkeiten. Bei einer laufenden Fantasy-Kampagne sollte es doch ein würdiger Abgang sein, z. B. auf einem Berg erschlagener Feinde stehend oder sowas :-).

5. Was bedeutet Charakterentwicklung für dich?
Ganz ehrlich? Zahlen verbessern, mehr nicht. Heute würde ich gerne „mehr“ in die Charaktere legen, aber die Zeiten, in denen ich als Spieler unterwegs war sind lange vorbei und damals spielten wir ohne „Drama“ und ohne die Hintergründe und Ziele der SC als Kampagnenelemente mit einzubeziehen sondern schlicht Kaufabenteuer.

Bonusfrage: Der ___ Charakter, den ich je ____, war ____, weil ____
Der zitatwürdigste Charakter, den ich je in einer Star-Wars-Runde traf, war ein Schmuggler, weil er auf die Frage, ob er etwas zu verzollen hätte die geniale Antwort gab: „Nooooch nicht, hehe…“. Man, hat die imperiale Garnison das Schiff daraufhin auseinander genommen…

RPG-Blog-O-Quest August 2017: Meister, Spielleiter und Co.

Nun bereits zum vierten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat „jaegers.net“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nachdem die Formalitäten wieder einmal geklärt wären, nun auf auf an die August-Fragen. Lückentexte fallen mir immer ein wenig schwerer, mal gucken, was dabei herumkommt.

1. Am liebsten spiele ich Rollenspiele __(“räumliche” Lokation)__, denn dort ______.
Am liebsten spiele ich Rollenspiele in meinem heimischen Rollenspielkeller, denn dort habe ich zum einen die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit abseits von Familie und anderen Hobbies, zum anderen habe ich hier alles Wichtige stets parat – Abenteuer, Regelwerke, Würfel, Papier und Stifte, Musikuntermalung… die Nähe zum heimischen Kühlschrank ist auch förderlich UND ich konnte mir den Raum natürlich nach Gutdünken herrichten und ihn so so stimmungsvoll wie möglich machen.

2. Ich bin _____ Spielleiter(in), da _____, aber _____.
Ich bin gerne Spielleiter, da ich mich auch gerne abseits der Spieleabende mit der Planung beschäftige, aber manchmal wünsche ich mir auch noch einmal Spieler zu sein und einfach mal die Arbeit anderer zu genießen :-).

3. Als Spieler(in) bin ich _____, denn _____.
Als Spieler bin ich kaum noch unterwegs, denn meine „alte“ Gruppe kommt eigentlich nur noch zusammen, wenn ich zum Spieleabend lade.

4. Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir _____, jedoch _____.
Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir eigentlich herzlich egal, jedoch würde ich mich heute wohl wirklich nicht mehr „Meister“ nennen :-). Früher war das ja völlig normal…

5. Wie bereitest du dich auf eine Spielrunde (als Spielleiter(in) und/oder als Spieler(in)) vor?
Als Spieler – wie angedeutet – kaum mehr. Als Spielleiter ist die Sache völlig unterschiedlich. Wenn ich ein vorgefertigtes Abenteuer – wie einen OneShot – leite, dann lese ich es durch, versuche mir ein, zwei passende Szenen in Gedanken vorzubereiten und versuche ansonsten, den Plot so geplant wie möglich am Laufen zu halten. Bei langfristigeren Dingen habe ich Spieleabende, die einfach so funktionieren, einfach aufgrund einer guten Grundidee; andere wiederum erfordern deutlich mehr Aufwand. Meistenteils mache ich mir vorab Notizen wie Namen und wichtige Eckdaten und auf geht’s. Das klappt inzwischen ganz gut und ich genieße die spielerischen Freiheiten, die sich dadurch auf beiden Seiten ergeben.

Die traditionelle Bonusfrage:

Auf einer Rollenspiel Convention spiele ich _____, weil _____.
Auf einer Rollenspiel Convention spiele ich nie, weil mir der Lärmpegel zu hoch ist. Allerdings besuche ich auch weniger „Cons“ sondern eher Messen – also RPC und SPIEL – mehr läßt mein enger Terminkalender nicht zu. Und da ist es mir nunmal wirklich zu laut…

RPG-Blog-O-Quest Juli 2017: Über den Tellerrand

Nun bereits zum dritten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat „Doctore Domani“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nachdem die Formalitäten wieder einmal geklärt wären, nun auf auf an die Juli-Fragen. Dieses Mal etwas weiter gefasst, ich bin gespannt, was mir alles dazu einfällt!

1. Letzten Monat habe ich ___ und das war ___, weil ___
Letzten Monat habe ich Aborea gespielt, und das war ziemlich großartig, weil die Gruppe noch sehr am Anfang der kommenden Ereignisse steht. Aborea habe ich als mein System erkoren, um eine Gruppe interessierter Neulinge an das Rollenspiel heranzuführen. Der angenehme Nebeneffekt – ich komme mal wieder halbwegs regelmäßig zum Spielen. Als Spielleiter habe ich zuerst vorgehabt, einfach ein paar One-Shots lose miteinander zu verknüpfen, aber schon recht bald zeichnete sich ab, dass ich MEHR mit der Gruppe anstellen konnte. Nun sind sie auf der Suche nach einem göttlichen Artefakt, die sich nun schon über mehrere Abende hinzieht und wir steuern auf den ersten Höhepunkt der geplanten Kampagne zu.

2. Zurzeit lese ich ___ und finde es ___
Zurzeit lese ich nichts mehr und finde es dröge. Im Ernst – gerade heute habe ich die Lektüre von „Mystiker & Magier“ beendet, bin also just in diesem Moment lesefrei. Meine Meinung will ich an dieser Stelle noch nicht spoilern, da folgt noch eine ausführliche Rezension. Ich werde mir als nächstes wohl „Symbaroum“ zur Brust nehmen – das Setting habe ich schon einmal durchgearbeitet, allerdings noch nicht die Regeln. Mal gucken, was das kann.

3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war ___
Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war – bezogen auf das Thema Rollenspiel – endlich wieder eine regelmäßig zusammenkommende Gruppe zu haben. Abseits des Rollenspiels waren es meine Urlaube, das Seepferdchenabzeichen meines Großen, ein paar gute Projekte auf der Arbeit, die Renovierungen in meinem Haus mit eigenen Händen abgeschlossen zu haben… spießiges eben :-).

4. Dahingegen war ___ ziemlicher Mist, weil ___
Dahingegen war mein „Magic: The Gathering“-Einkauf auf der RPC ziemlicher Mist, weil ich ja doch niemanden mehr zum Spielen habe. Auch, wenn ich extra noch ein paar Packs verschenkt habe. Naja. RPG-Technisch war ich wohl am Ehesten von „Wrath of the Gods“ enttäuscht, da das Thema „cthuloider Weltuntergang“ hier nicht zu meiner Zufriedenheit gelöst wurde.

5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne ___
Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne mehr Zeit mit Rollenspielen verbringen – lesen, spielen, debattieren, rezensieren, berichten, Abenteuer schreiben… so bleiben mir zumeist die Nächte, um diesem Hobby zu frönen, was naturgemäß wenig Spielzeit übrig läßt. Aber auch das wird irgendwann einmal wieder besser :-).

RPG-Blog-O-Quest Juni 2017: Blogs

Nachdem in den letzten Monaten die RPG-Blog-O-Quest „geöffnet“ und von anderen Autoren als der Greifenklaue oder dem Würfelheld ausgerichtet wurde, meldet sich im Juni Würfelheld wieder zu Wort, um der versammelten Bloggosphäre fünf Fragen zu stellen.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber gleich auf ins Getümmel, die Juni-Fragen warten!

1. Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?
Ich habe über die Ursprünge dieses Blogs einmal einen eigenen Blogpost verfasst (HIER zu finden). Kurz zusammengefasst: ich bin eher der schreiberisch veranlagte Typ, und wenn mich ein Thema wirklich interessiert, dann möchte ich nicht nur konsumieren sondern auch irgendwie etwas zu meinem Hobby beitragen. Als dieser Blog gegründet wurde stand „CTHULHU“ bei mir halt sehr, sehr hoch im Kurs. Und da musste halt einige kreative Energie kanalisiert werden.

Tatsächlich gab es damals mit cthulhu.de bereits einen Blog, der sehr aktiv war und sehr viel Material veröffentlichte. Allerdings war dieser Blog mir dramatischerweise noch gar nicht geläufig, als ich meine eigenen Gehversuche startete. Ich bin erst ein wenig später darauf gestoßen.

2. Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?
Ja, allerdings. Verglichen mit manch anderen Besucherzahlen, die im Rahmen von Neujahrswünschen veröffentlicht werden, habe ich zwar nur sehr, sehr wenige Besucher. Nichts desto trotz meine ich, mit meinem Blog ein gewisses Standing in der cthuloiden Rollenspielszene zu genießen. Viele kennen mich dann doch, ich erhalte Klicks und Links von anderen Themenseiten und tatsächlich habe ich es sogar als Erwähnung in das deutsche Grundregelwerk geschafft (wenn auch leider falsch geschrieben :-)). Ja, ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung des Blogs, auch, wenn ich inhaltlich gerne noch mehr machen würde.

3. Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?
Oh, es gab schon immerhin einen OPC-Beitrag hier. Doch ja, ich arbeite auch an weiteren Materialien. „Natürlich“ werden diese für ein cthuloides System sein.

4. Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?
Naja, „Kommentare“ sind immer schön. Aber am meisten freue ich mich darüber, wenn einer meiner Artikel irgendwo verlinkt wird oder eines meiner Abenteuer irgendwo erwähnt/besprochen wird. Wenn ich sehe, dass Leute mit dem hier gesammelten Material tatsächlich spielen, das ist für mich die Krönung meiner Tätigkeit.

5. Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?
Kein Blog im klassischen Sinne, aber sicherlich hier auch irgendwie passend, möchte ich als erstes den Podcast von System Matters anführen. Ich höre eigentlich kaum Podcasts, aber WENN, dann sind es die Jungs, die mich einfangen können. Als Zweites ist es wohl am ehesten der gute Greifenklaue, der zumeist einen interessanten Querschnitt bietet. An dritter Stelle gibt es eine Reihe interessanter Blogs, die ich gerne lese – von Jaegers.net über Arkanil über Richtig Spielleiten! über Tentakelspiele… ich muß an dieser Stelle wohl auf die Standardantwort rspblogs.de ausweichen, um allen gerecht zu werden…

Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem Blog ändern wollen?
Eigentlich, ganz tief in mir drin, würde ich gerne thematisch breiter bloggen. CTHULHU ist ein tolles Spiel und insbesondere der Cthulhu-Mythos hat es mir settingtechnisch sehr angetan. Doch in meiner Funktion als Ringbote bin ich doch mittlerweile interessensmäßig viel breiter aufgestellt. Doch das „RLYEH“ im Blogtitel verpflichtet irgendwie und NOCH ein weiterer Blog… nein, das kann ich mir nicht zumuten. Ich denke, die Lösung, mich beim Ringboten weiter auszutoben muß vorläufig genügen.

RPG-Blog-O-Quest Mai 2017: RollenBrettspiel

Nun bereits zum zweiten Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat Klaus hat von „Spiele im Kopf“ die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber auf zu den Mai-Fragen, deren Beantwortung allerdings kurz und knapp ausfallen muß. Denn das Thema ist leider nicht wirklich meines. Ich hatte überlegt, die Quest dieses Mal komplett zu überspringen, habe mir aber dann gedacht: weitere Verlinkungen können ja nur helfen, interessantere Beiträge als meinen hervorzuholen. Außerdem bleibe ich auf diese Art Komplettist :-).

1. Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, dass Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat?
Als ich vor Jahrzehnten mit dem Rollenspiel begann, kaufte sich der Spielleiter meiner damaligen Runde „Die Burg des Schreckens“ ein Brettspiel, auf das irgendjemand das Logo von „Das Schwarze Auge“ geklebt hatte. Mit Aventurien hatte dieses Spiel nichts zu tun, aber uns war das damals herrlich egal. Wir nutzten es als „Ausflugsmöglichkeit“, wenn unsere Runde nicht zusammenkam. Allerdings hatte weder dieses Brettspiel noch unser damaliges Rollenspiel etwas mit Rollenspiel zu tun, wenn man ehrlich ist :-).

2. Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?
Nein. Ich bin auch viel zu geizig, um bei diesen opulenten Kickstartern mitzumachen. Außerdem spiele ich meine Rollenspiele mit sehr wenigen haptischen Komponenten (von Handouts einmal abgesehen), also keine Battlemaps oder Miniaturen. Ich habe allerdings HeroQuest für’s Tabletop ausgeschlachtet, damals. Wenn das zählt :-).

3. Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?
Eigentlich bin ich kein Freund davon, wenn die Einsteigerbox etwas anderes „verspricht“, als das Spiel nachher hält. Insofern macht in meinen Augen eine stringente Produktreihe Sinn. Aber – wie gesagt – für mich braucht es weder Karten, noch Minis, noch Pappaufsteller noch…

4. Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?
Nein. Aber das hat den Grund, dass wir uns halt sehr selten zum Rollenspielen treffen. Da wird dann wirklich „gerollenspielert“. Und die Leute, mit denen wir mal eine Runde Brettspiele zocken, sind an diesen „ThemenGames“ nicht interessiert. Insofern spielen sie für mich keine Rolle – außer, dass ich bei einem Schnäppchen um „des Habens Willen“ ab und an schwach werde.

5. Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen- und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?
Sie reizen mich in Aufmachung und Setting, ja. Mehr aber auch nicht, gespielt habe ich noch keines dieser Spiele.

Bonusfrage: DnD 5e erscheint dieser Tage überraschend in einer deutschen Fassung. Hast Du auch Interesse an einer Übersetzung der aktuellen DnD-Brettspiele wie etwa Lords of Waterdeep oder Dungeon?
Ehrlich gesagt: überhaupt nicht. Das hat aber nichts mit einer speziellen Abneigung zu tun, ich habe schlicht weder Zeit noch Muße noch Geld für diese Produkte.

RPG-Blog-O-Quest April 2017: Begegnungen

Das erste Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat Nerdgedanken als erste die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber auf zu den April-Fragen und ich muss gestehen, dass mir deren Beantwortung teilweise echt schwer fällt!

1. Der absolut ________ NPC, der mir jemals im RP begegnet ist, war ________ , weil ________ .
Der absolut ins Gedächtnis gebrannte NPC, der mir jemals im Rollenspiel begegnet ist, war „Der Bernd“, weil sein Name eine unglaublich spontane Improvisation unseres damaligen Spielleiters war. Wir spielten „Das Schwarze Auge“, es war ein reichlich zusammen-improvisiertes Horror-Abenteuer (wenig Vorbereitung, viel Spaß) und irgendwann tauchte dann diese schwarze Kutsche auf (Dracula läßt grüßen :-)). Nur die Frage nach dem Namen des Kutschers, damit hatten wir unseren SL auf dem falschen Fuße erwischt… „Der Bernd“ war dann eine reichlich unaventurische Antwort und ich muß beim Niederschreiben schon wieder Schmunzeln. „Bernd“ ist seitdem in unserer Gruppe ein absolut geläufiger NSC-Name in allen möglichen Settings…

2. Welche Begegnung möchtest Du auf Spielerseite wirklich niemals erleben und warum?
Es geht jetzt tatsächlich um MICH als Spieler, richtig? Da gibt es durchaus Begegnungen, die ich vermeiden wollen würde – z. B. mit gelangweilten oder überforderten SL, mit aggressiven Mitspielern, mit Mitspielern, deren Vorstellungen von „Vergnügen“ sich nicht mit meinen überein bringen lassen… All diese Dinge stehen einem entspannten Hobby nämlich im Wege. Ist mir allerdings bislang auch kaum untergekommen.

3. Als mir ________ bei/in ________ begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel ________, um die Sache zu überleben.
Als mir „Dieser-Untote-Drachen-Heptarch“ in der Nähe von Gareth begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel Glück, Durchhaltevermögen und Demut, um die Sache zu überleben. (Das Schwarze Auge, Jahr des Feuers)

4. Was hältst Du von Zufallstabellen, um Begegnungen als Spielleiter auszuwürfeln und benutzt Du selbst welche? (wenn Du selbst kein Spielleiter bist: benutzt der SL Deiner Rollenspielrunde Zufallstabellen?)
Ich betrachte Zufallstabellen als Inspirationsgeber und mag sie mittlerweile recht gerne. Zu Beginn meiner Rollenspielkarriere habe ich diesen Dingern extrem „feindlich“ gegenüber gestanden (warum hätte ich denn nicht auch passende Begegnungen planen können…?), mittlerweile hat sich mein Verhältnis sehr entspannt. Ich habe mal ein Abenteuer ausschließlich mithilfe von Zufallstabellen designt, das hat sogar erstaunlich gut funktioniert. Also ja, ich benutze die Dinger.

5. Leider ist mir in all den Abenteuern noch nie ________ begegnet, was wirklich schade ist, da ich ihn/sie/es ________ finde.
Auf diese Frage kann ich leider keine Antwort geben. Als Spieler sind mir sowohl in Aventurien, als auch bei Star Wars schon derart viele illustre und bekannte Gestalten von meinen Spielleitern durch die Abenteuer gejagt worden, dass ich mich wirklich nicht beschweren kann. Bei allen anderen Ausflügen in die weiten Welten des Rollenspiels übernehme ich spielleiterische Tätigkeiten.

Zusatzfrage/-aufgabe: Verlinke eine Zufallstabelle mit Begegnungen, die Du gerne benutzt und anderen Spielleitern empfehlen kannst!
Oh – da muß ich leider passen. Die, die ich so nutze, habe ich als Printexemplare hier rumfliegen. Sorry!