RPG-Blog-O-Quest #33: Die 6Ws (Meine Antworten #2)

Hallo zusammen,

wie ihr vielleicht schon wisst, habe ich in diesem Monat habe die Ehre, die RPG-Blog-O-Quest auszurichten! Und da mir klar ist, dass ich auch gleich eine etwas… „speziellere“… Fragestellung gewählt habe, möchte ich euch auch noch ein zweites Mal Antworten aus meiner Feder als Inspirationsquelle – oder eben das genaue Gegenteil 🙂 – mit an die Hand geben!

Ein cthuloider Dungeoncrawl

Als Abenteuerentwurf habe ich mich dieses Mal für eine Art cthuloiden Dungeoncrawl entschieden. „Cthulhu“ eignet sich eigentlich kaum zum „klassischen“ Dungeoncrawler, aber einen Versuch ist es vielleicht wert?

Die Investigatoren bleiben in den dicht bewaldeten Bergen Vermonts mit ihrem Wagen liegen. Auf dem Weg Hilfe zu holen stoßen sie auf ein altes, heruntergekommenes Herrenhaus. Hier wohnt einer der letzten Martense, ein entfernter Verwandter des Kaufmanns Gerrit Martense („The Lurking Fear“ von HPL persönlich), der sich mit einigen seiner „Verwandten“ – also den degenerierten Martense-Wesen aus der o. g. Geschichte – darin ergeht, vorbeikommende Reisende zu quälen…

1. Wer?
(Wer ist der Bösewicht in Eurer Geschichte, so es einen gibt? Wer führt die Charaktere in das Abenteuer? Und wer spielt noch eine wichtige Rolle?)
a) Antagonist ist Klaas Martense, fast menschlicher Abkömmling der degenerierten Martense-Sippe
b) Gegner wie „Kanonenfutter“ sind die degenerierten Martense-Wesen

2. Was?
(Was müssen die Charaktere erreichen, um das Abenteuer abzuschließen? Gibt es spezielle Gegenstände oder spezielles Wissen, das sie dafür brauchen?)
a) Das erste Ziel der Investigatoren ist es natürlich, die eigene Haut zu retten. Dazu müssen sie dem immensen Tunnelsystem, das sich unter dem Martense-Anwesen erstreckt sowie den garstigen Bewohnern entkommen.
b) Ein echter Sieg ist nur mithilfe großer Mengen Sprengstoff zu erreichen, die in der Lage sind, dass Tunnelsystem zum Einsturz zu bringen und den Landstrich von den furchtbaren Martense-Wesen zu reinigen. In der Nähe liegt eine stillgelegte Mine, in der sich so manches interessante Werkzeug dafür finden ließe. Ein Fluch und Segen zugleich, das einer der Martense-Tunnel hierher führt…

3. Wann?
(Zu welcher Jahreszeit spielt das Abenteuer? Spielt Zeit noch eine größere Rolle – gibt es zum Beispiel einen Wettlauf gegen die Uhr?)
a) das Abenteuer spielt im Herbst eines beliebigen Jahres der 1920er

4. Wo?
(In welcher Umgebung spielt das Abenteuer: Stadt, Wildnis oder Dungeon? Ist das Land, der Planet oder die Region wichtig für den Plot und verdient Erwähnung? Welche besonderen Locations werden die Charaktere besuchen?)
a) das Abenteuer spielt in der Wildnis von Vermont. Wichtig ist es, die Abgeschiedenheit von größeren Ortschaften und insbesondere von den „klassischen“ Hilfsinstitutionen zu vermitteln
b) wichtige Locations sind
b1) das Martense-Anwesen (großzügige Landvilla in nahezu ruinösem Zustand)
b2) der Keller des Anwesens, der einen Brunnenschacht enthält der in das Tunnelsystem führt. Klaas Martense wird versuchen, die Investigatoren unter einem Vorwand herunterzulocken und hier einzusperren.
b2) das Tunnelsystem (vom Spielleiter beliebig zu gestalten)
b3) die alte Mine

5. Warum?
(Was ist die Motivation der Charaktere? Wie sieht die Belohnung für einen Erfolg aus, bzw. die Konsequenz eines Mißerfolges?)
a) Die Motivation entspringt einem klassischen Survival-Plot. Mißerfolg bedeutet Tod.

6. Wie?
(Wie gehen die Charaktere idealerweise vor? Welche Stolpersteine für die Spieler erwartest Du und wie kann der Spielleiter sie umgehen?)
a) Die Investigatoren suchen einen Ausgang
b) Die Investigatoren suchen eine Möglichkeit, sich zu verstärken oder zu bewaffnen – was sie entweder in die alte Mine oder zu einer womöglich ebenso interessanten Queste zurück in die Zivilisation führt!
c) Der Plot ist geradlinig und sollte wenig Stolpersteine bieten. Allerdings stehen – ganz cthuloid – die Chance auf einige Charakterverluste recht hoch…

DIE REGELN

  • An jedem Monatsersten werden die Fragen/Lückentexte gestellt. Der Starter wird im rsp-blogs-Forum festgelegt. Wir bitten um Beantwortung auf euren Blogs, Vlogs oder im Forum
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen
  • Über die Zusendung eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen wir uns
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)

Ich hoffe, diese meine Antworten helfen Euch dabei, Euren Beitrag für die Blog-O-Quest vorzubereiten. Ich bin gespannt von Euch zu lesen!
Beste Grüße
Seanchui

Advertisements

RPG-Blog-O-Quest #33: Die 6Ws (Meine Antworten #1)

Hallo zusammen,

in diesem Monat habe ich die besondere Ehre, die RPG-Blog-O-Quest auszurichten! Da mir klar ist, dass ich auch gleich eine etwas… „speziellere“… Fragestellung gewählt habe, möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen und auch gleich meine Antworten mitliefern – vielleicht dienen sie Euch als Inspiration, vielleicht wecken sie auch Euren Widerspruchsgeist! Immer heraus damit!

Eine Schauermär

Als Abenteuerentwurf habe ich mich für eine klassische Gruselgeschichte, irgendwo zwischen A. C. Doyles „Der Kapitän der Polestar“ und Marc Gruppes „Heimgekehrt“ entschieden.

Die Charaktere sind gelangweilte, reiche Adelige an Bord eines beliebigen Luxusliners, der zwischen Alter und Neuer Welt verkehrt. Wie es in ihren Kreisen Mode ist, halten sie zusammen mit einem Medium zu später Stunde eine Séance ab. Für alle – insbesondere das falsche Medium – verstörend, gelingt die Geisteranrufung und ein äußerst zorniger Geist erscheint, der den Anwesenden ein Ultimatum stellt: in den nächsten sechs Stunden sollen sie seinen Mörder finden – der sich, wie er spürt, an Bord befindet; andernfalls würde er furchtbare Rache an allen Mitreisenden nehmen (wie immer diese aussehen mag).

1. Wer?
(Wer ist der Bösewicht in Eurer Geschichte, so es einen gibt? Wer führt die Charaktere in das Abenteuer? Und wer spielt noch eine wichtige Rolle?)
a) Bösewicht 1 ist der ermorderte Geist des alten Generals McGriffon, der bereits zu Lebzeiten ein kalter und unbarmerziger Mann war. Er fand sein Ende durch die Hand seines Zimmermädchens, nachdem er sie wiederholt beleidigt und zuletzt gekündigt hatte.
b) Bösewicht 2 ist das Zimmermädchen Laura Barnes, dass ein doppelt falsches Spiel spielt. Sie hat sich eines beträchtlichen Teil des Barvermögens des toten Generals bemächtigt und ist nun auf der Flucht nach Amerika. Eingeschrieben an Bord ist sie als Mary McGriffon, angebliche Tochter des Verstorbenen, entscheidet sich aber an Bord wiederum, sich als Laura vorzustellen (um nicht ständig auf den anderen Namen achten zu müssen).
c) Elisabeth, das falsche Medium, führt mit ihrer theatralischen Séance die Charaktere direkt in die Geschichte
d) die übrigen Teilnehmer an der Séance können als Tippgeber, falsche Fährten, Stolpersteine oder Unterstützung dienen. Ist der Kapitän bei der Séance anwesend, gestalten sich die Nachforschungen der Charaktere einfacher.

2. Was?
(Was müssen die Charaktere erreichen, um das Abenteuer abzuschließen? Gibt es spezielle Gegenstände oder spezielles Wissen, das sie dafür brauchen?)
a) Oberstes Ziel ist es, die Mörderin überführen und so den zornigen Geist besänftigen, der daraufhin das Schiff verlassen wird
b) der Geist wird zufriedengestellt, wenn seine Mörderin der weltlichen Gerichtsbarkeit überstellt wird

3. Wann?
(Zu welcher Jahreszeit spielt das Abenteuer? Spielt Zeit noch eine größere Rolle – gibt es zum Beispiel einen Wettlauf gegen die Uhr?)
a) das Abenteuer spielt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, inmitten des Winters. Treibende Eisberge sind keine rein theoretische Gefahr.
b) der Mordfall muss binnen sechs Stunden InGame-Zeit aufgeklärt werden; andernfalls stört der Geist die Navigationsinstrumente des Schiffes und führt es weiter nach Norden…

4. Wo?
(In welcher Umgebung spielt das Abenteuer: Stadt, Wildnis oder Dungeon? Ist das Land, der Planet oder die Region wichtig für den Plot und verdient Erwähnung? Welche besonderen Locations werden die Charaktere besuchen?)
a) das Abenteuer spielt mitten auf dem Atlantik, an Bord eines beliebigen Luxusliners
b) wichtige Locations sind
b1) die Gästekabinen der Mitreisenden
b2) der Speisesaal (Ort der Séance)
b3) das Oberdeck

5. Warum?
(Was ist die Motivation der Charaktere? Wie sieht die Belohnung für einen Erfolg aus, bzw. die Konsequenz eines Mißerfolges?)
a) durch die Teilnahme an der Séance sind die Charaktere direkt in die Handlung verstrickt. Der Überlebenswille sollte Motivation genug sein.
b) bei Mißerfolg wird der Geist zornerfüllt die Navigationsinstrumente des Schiffes stören und es nach Norden führen, wo es schon bald von einem Eisberg versenkt werden wird.
c) der Geist kann darüber hinaus für eine unangenehme Häufung von Poltergeistphänomenen an Bord sorgen, die die gemütliche Urlaubsfahrt in einen Horrortrip verwandeln sollten…

6. Wie?
(Wie gehen die Charaktere idealerweise vor? Welche Stolpersteine für die Spieler erwartest Du und wie kann der Spielleiter sie umgehen?)
a) Auf der Suche nach Hintergründen werden die Charaktere hoffentlich die Namenslisten der an Bord befindlichen Gäste durchgehen und so auf Mary McGriffon stoßen
b) eine Recherche an Bord ergibt, das niemand diese Person kennt (da sich Laura ja dagegen entschieden hat, ihren falschen Namen an Bord tatsächlich zu verwenden)
c) die weiblichen Teilnehmer der Séance (der SL entscheidet, wie viele das waren) geraten damit in den Fokus der Ermittlungen
d) eine Untersuchung von Laura Barnes Kabine fördert ihre Verbindung zu General McGriffon zutage (Tagebucheinträge, Zeitungsausschnitte, seine Geldbörse in der noch seine Papiere stecken…)
e) Stolperstein Nummer eins ist – wie in vielen Ermittlungsplots – natürlich die Indizienkette; über die anderen Mitreisenden (gerade die bei der Séance anwesenden) kann der SL hier im Zweifel in die richtige Richtung schubsen.

DIE REGELN

  • An jedem Monatsersten werden die Fragen/Lückentexte gestellt. Der Starter wird im rsp-blogs-Forum festgelegt. Wir bitten um Beantwortung auf euren Blogs, Vlogs oder im Forum
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen
  • Über die Zusendung eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen wir uns
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)

Ich hoffe, diese meine ersten Antworten helfen Euch dabei, Euren Beitrag für die Blog-O-Quest vorzubereiten. Ich bin gespannt von Euch zu lesen!
Beste Grüße
Seanchui

RPG-Blog-O-Quest #33: Die 6Ws (Die Fragen)

Hallo zusammen,

in diesem Monat habe ich die besondere Ehre, die RPG-Blog-O-Quest auszurichten! Ich traue mich damit zum ersten Mal an die Ausrichtung einer Blogaktion heran und hoffe einfach, nicht allzuviel falsch zu machen und möglichst viele von Euch zu einer Teilnahme animieren zu können.

Die diesmonatige Blog-O-Quest unterscheidet sich ein wenig von den bisherigen Questen. Das liegt nicht daran, dass ich nicht gerne die Beiträge der letzten Monate und Jahre gelesen hätte, oder dass ich das Konzept grundlegend ändern möchte. Ich möchte einfach versuchen, eine etwas speziellere Fragestellung unterzubringen. Es war im November des vergangenen Jahres, als ich dem Würfelhelden auf die Fragen der „Blogaktionen“-Blog-o-Quest antwortete:

5. Was wünscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum?
Ehrlich gesagt: mehr Spielbezug. Der Karneval klar, der hat irgendwie immer Spielbezug. Bei der Blog-O-Quest ist das nicht unbedingt der Fall, hier sind oft „Nähkästenplaudereien“ oder aktuelle „Spezialthemen“ abgefragt. Das ist zur Community-Bildung sicherlich alles prima, aber ich würde mir doch auch mehr Spielmaterialsfragen wünschen :-).

Der Würfelheld antwortete mir daraufhin: richte doch einfach eine entsprechende Queste aus! Ein paar zaghafte Forenposts später war die Idee zu der 6W-Queste geboren!

Was sind die 6Ws?
Bei den sechs Ws handelt es sich um die aus dem Deutschunterricht bekannten W-Fragen: Wer?, Was?, Wann?, Wo?, Warum? und Wie? Durch die Beantwortung dieser Fragen lassen sich hervorragend Abenteuerideen in die richtige Struktur bringen. Mehr Infos dazu gibt es hier:

https://www.roleplayingtips.com/readissue.php?number=469#tips

oder hier:

http://podcast.system-matters.de/2011/07/30/episode-55-wie-ich-mit-den-sechs-ws-ein-szenario-schreibe/

Während die Blog-O-Quest normalerweise dazu animiert, von eigenen Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen zu berichten, möchte die 6W-Queste, dass Ihr ein eigenes Abenteuer durch die Beantwortung der sechs Fragen entwerft. Das Setting ist dabei natürlich Euch überlassen – es wäre aber sicher für alle Leser hilfreich, wenn Ihr mit angebt, für welches Setting Euer Abenteuer gedacht ist.

Genug der Vorrede, auf in’s Gefecht! Die Fragen sind fett gedruckt, die kursiven Anmerkungen in Klammern sollen Euch bei der Antwort unterstützen und stammen im Wesentlichen aus dem Artikel von Cherie „Jade“ Arbuckle.

DIE FRAGEN

1. Wer?
(Wer ist der Bösewicht in Eurer Geschichte, so es einen gibt? Wer führt die Charaktere in das Abenteuer? Und wer spielt noch eine wichtige Rolle?)

2. Was?
(Was müssen die Charaktere erreichen, um das Abenteuer abzuschließen? Gibt es spezielle Gegenstände oder spezielles Wissen, das sie dafür brauchen?)

3. Wann?
(Zu welcher Jahreszeit spielt das Abenteuer? Spielt Zeit noch eine größere Rolle – gibt es zum Beispiel einen Wettlauf gegen die Uhr?)

4. Wo?
(In welcher Umgebung spielt das Abenteuer: Stadt, Wildnis oder Dungeon? Ist das Land, der Planet oder die Region wichtig für den Plot und verdient Erwähnung? Welche besonderen Locations werden die Charaktere besuchen?)

5. Warum?
(Was ist die Motivation der Charaktere? Wie sieht die Belohnung für einen Erfolg aus, bzw. die Konsequenz eines Mißerfolges?)

6. Wie?
(Wie gehen die Charaktere idealerweise vor? Welche Stolpersteine für die Spieler erwartest Du und wie kann der Spielleiter sie umgehen?)

DIE REGELN

  • An jedem Monatsersten werden die Fragen/Lückentexte gestellt. Der Starter wird im rsp-blogs-Forum festgelegt. Wir bitten um Beantwortung auf euren Blogs, Vlogs oder im Forum
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen
  • Über die Zusendung eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen wir uns
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)

Ich bin sehr auf eure Antworten gespannt und freue mich diese zu lesen.

Ich würde mich diebisch über Eure Teilnahme freuen!
Beste Grüße
Seanchui

RPG-Blog-O-Quest Mai 2018: Dafür liebe ich meine (Mit-)Spieler!

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Ich spare mir weiteres Lamentieren darüber, dass ich kaum noch zum Bloggen komme. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Also: Die Organisation in diesem Monat übernimmt Richtig Spielleiten, vielen Dank dafür!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link.

So, los geht’s.

1. Man hat ja oft eine Vorstellung davon, wie eine Szene ablaufen könnte. Spieler sind legendär dafür, oft völlig unerwartete Wege zu finden. Was war für dich die tollste Abweichung?
Hm, im Moment spielen wir eine ganze Kampagne um ein Artefakt, dass eigentlich keinerlei Bedeutung hatte. Doch meine Spieler waren so heiß darauf, es den räubernden Orks abzunehmen, dass sich nun ein Königreich-umspannender Konflikt entsponnen hat, der sich um das Artefakt dreht. Macht schon Spaß, sich auch mal treiben zu lassen :-).

2. Huch, grober Fehler: Regel falsch angewendet, keine Idee, wie es weitergeht, Blackout, Liebeskummer – wie hat dein (Mit-)Spieler die Situation gerettet?
Hm, keine Ahnung. Meine Spieler retten mich ständig, aber nicht durch sowas, sondern durch ihren Spaß am Spiel.

3. Ganz abstrakt: Wer sitzt an deinem Tisch? Taktiker oder Dramaqueen, Rechtsanwältin oder Grafikdesigner, Vater oder Tochter – keine Namen sondern Typen.
Tja, da hätten wir einen charakter-optimierenden Taktiker; dazu eine misstrauische Taktikerin; eine Vertreterin der ruhigen Sorte und einen Auftragsentgegennehmer. Im erweiterten Kreis finden sich Leitwölfe, Berieselt-werden-Spieler, Skeptiker und Dramaqueens. Alles dabei :-).

4. Auch abseits des Spieltisches sind Spieler Menschen und oft auch Freunde. Was hat dich im echten Leben am meisten an den Mitspielern beeindruckt?
Ich würde alle meine mehr oder minder regelmäßigen Mitspieler als Freunde betrachten. Sie alle haben beeindruckende Eigenschaften, die jedoch nicht auf einen Rollenspielblog gehören :-).

5. Welche Aktion deiner (Mit-)Spieler am Tisch ist für dich die großartigste, unvergesslichste, bereicherndste, albernste, unerwarteste gewesen, die du je erlebt hast?
Die Entwicklung unseres Gruppen-Novadi vom strengen Rastullah-Anhänger zum Praios-Anbeter, nachdem er mehrfach Zeuge göttlichen Wirkens wurde, war eine wirklich beeindruckende Charakterentwicklung. Der Selbstmord unseres Kid-Gangsters, der sich zusammen mit einer tentakelschwingenden Wesenheit und einer Stange Dynamit in die Luft sprengte war ein geniales Finale. Die Entwicklung unseres Esthion-Priesters vom einfachen Wanderer hin zum Botschafter seiner Kirche ist eine tolle Geschichte. Wir erleben ständig tolle Sachen am Spieltisch.

RPG-Blog-O-Quest April 2018: Abenteuer

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Und wenn ich aufgrund diverser Hobby-Arbeiten, die sich zwar alle rund um das Rollenspiel, aber leider eher weniger um den Blog drehen, kaum noch zum Bloggen komme, so ist das doch ein hervorragender Grund, noch einmal die Schreibwerkstatt hinter dem Blog zu eröffnen. Die Organisation in diesem Monat übernimmt RUNWAY61, vielen Dank dafür!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten! Und nun ab in die Vollen!

a. Welches Regelwerk spielst du am liebsten / am häufigsten?
Am Liebsten: CTHULHU. Ich bin mir einiger Schwächen des BRP bewusst, aber die Stärken überwiegen an meinem Spieltisch.
Aktuell am häufigsten: ABOREA. Und auch, wenn ich das System als sehr stabil empfinde und ich es ob seiner Schlankheit schätze, stößt es doch von Zeit zu Zeit an Grenzen die wohl verhindern werden, dass es zu einem meiner Lieblinge wird :-).

b. Beschäftigst du dich auch sportlich mit Waffen? Zum Beispiel Bogenschießen, Kendo oder bist du Sportschütze?
Nein. Und ich habe dazu auch leider nicht mehr zu sagen.

1. In DnD unterscheiden sich die einzelnen Waffen fast nur durch ihren Schadenswürfel, in Splittermond hat eine Waffe mehr Stats als Charaktere in anderen Systemen. Shadowrun hat ganze Waffenbücher während es in Fate Core kaum einen Unterschied macht, ob man mit Fäusten, Schwertern oder schweren Maschinengewehren kämpft. Wie wichtig sind dir viele verschiedene Waffen? Wie lange ist die ideale Waffenliste?
Das kommt bei mir auf das Genre an, wie ich feststelle.
Sofern ich Fantasy-Rollenspiele spiele gilt: Ich bin mit DSA „sozialisiert“ worden, wie man heute so schön sagt. Da sind Waffen teilweise standesgebunden, haben sehr unterschiedliche Schadenswerte, bieten anderweitige Boni und/oder Nachteile – doch, ich mag das. Ich mag es auch, auf die „richtige“ Waffe zu sparen. Und ich mag es, endlich einen „Prügel“ in der Hand zu haben, der „mehr“ Schaden als ein popeliges Schwert macht.
Sofern ich Horror-Rollenspiele spiele: Hier bevorzuge ich OneShots – gleich welchen Systems. Und da finde ich es immer angebracht, wenn die Ausrüstung der Charaktere zum jeweiligen Abenteuer passt. Insofern darf die Waffenliste so lang sein wie sie will, ich werde nicht dahin kommen, das Spektrum komplett auszunutzen – und es ist mir auch nicht wichtig.

2. Die Artussage wäre nicht komplett ohne das Schwert Excalibur. Hat in deiner Rollenspielerfahrung schon mal eine Waffe eine ganz zentrale Rolle gespielt?
Ja, gerade in Fantasy-Settings. Meine aktuelle ABOREA-Kampagne dreht sich um eine göttliche Waffe, die es vor dem Einfluß finsterer Mächte zu schützen gilt. Wir haben bei DSA aber auch schon sagenhafte Klingen gesucht oder mussten einen heiligen Stab auftreiben. Ich kann allerdings nicht sagen, dass sich das Thema sonderlich eingebrannt hätte.

3. Dein Wüstenkrieger ist fertig erstellt, fehlt nur noch die Ausrüstung. Ikonisch wäre als Waffe natürlich ein Krummsäbel, aber die Wikingeraxt macht viel mehr Schaden! Wie sehr gerätst du in Versuchung?
Ich würde erwarten, dass die Charakterkonzepte halbwegs ausgewogen sind, will sagen: wenn ich nicht an die gute Waffe rankomme, müsste mein Wüstenkrieger irgendeinen anderen Bonus zum Ausgleich bekommen. Sofern das gilt, wäre meine Versuchung äußerst gering :-).

4. Feuerwaffen in Fantasy/Fäntelalter-Settings finde ich… weil…
Feuerwaffen in Fäntelalter-Settings finde ich immer noch unglaublich faszinierend, weil ich mit DSA „sozialisiert“ wurde. Da ist das halt nahezu kategorisch ausgeschlossen. Und da mich das geprägt hat, bin ich immer wieder ganz aufgeregt, wenn so „moderne Technik“ Einzug hält. Für mich ist das immer noch eine spannende Mischung, auch, wenn ich mittlerweile dutzende solcher Settings kenne.

5. Egal ob Bogen oder Sturmgewehr: wie haltet ihr es in euren Runden mit der Munition? Wird der Verbrauch nachgehalten? Muss neue Munition gekauft / gebaut / gelootet werden?
Beim Bogen werden die Pfeile nachgehalten. Bei Schussfeuerwaffen achte ich höchstens auf die Anzahl Schuss im Magazin, nicht auf die Zahl der mitgeführten Magazine. Denn das Nachladen wird ja meist zum Problem, wenn die anrückenden Tentakelhorden noch nicht erledigt sind…

Bonusfrage: Die ungewöhnlichste Waffe, mit der einer meiner (N)SCs je einen Gegner überwältigt hat, war…
…der Stab des Vergessens (hieß der so?), der im „Jahr des Feuers“ (DSA) Rhazzazor überwältigt hat.

RPG-Blog-O-Quest März 2018: Abenteuer

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Man merkt es meinem Blog aufgrund einiger „vorgeplanter“ Artikel vielleicht (noch) nicht an, aber im Moment komme ich echt kaum dazu, mich hier blicken zu lassen. Umso schöner, dass Michael in diesem Monat die Zeit gefunden hat, ein paar Fragen an die Blogger-Gemeinde zu stellen. Ein guter Grund, hier noch einmal – wenigstens kurz – in die Tasten zu hauen!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Vorab die Statusmeldung (hübsche Idee!):

mein letzter Charakter: Hane Bornstoj, bornischer Schiffer. Lange her.
mein letztes Abenteuer: „Jagdfieber“ für Splittermond, eine Mephisto-Beilage die ich in meiner Aborea-Kampagne verarbeitet habe gefolgt von einer sehr freien Interpretation eines kleinen Teils der „Tyranny of Dragons“-Kampagne für D&D5E, ebenfalls auf Aborea umgemünzt.
mein letztes System: Oh, äh, ja. Aborea.

Und hier nun die Fragen:

1. Ich empfinde _____ Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot Abenteuer, bzw. eine einzelne Spielrunde, weil _____.
Ich empfinde 4-6 Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot-Abenteuer, weil ich einen One-Shot unbedingt in einer Session durchbringen möchte. Das entspricht meiner Vorstellung von einem intensiven One-Shot, wie ich sie mag.

2. Ich wünsche mir ein Abenteuer in dem _____, _____ und _____ vorkommen, denn _____.
Ich wünsche mir ein Abenteuer in dem Piraten, Drachen und verborgene Schätze vorkommen, denn ich plane für meine Aborea-Gruppe – wenn wir die laufende Kampagne beendet haben – eine Piratenkampagne. Glücklicherweise bin ich auf diesem Gebiet auch bereits reichlich fündig geworden 🙂 – Pathfinder sei Dank (ach ja, und ein bißchen 7te-See-Material und ältere Bücher). Wünsche an ungeschriebenes Material habe ich derzeit kaum – ich komme kaum damit hinterher, alles das zu lesen, was mich interessiert. Seufz 🙂

3. Welchen (eher unbekannten) Film möchtest Du gerne einmal als Abenteuer nachspielen, bzw. in ein Abenteuer verwursten und warum? Hast Du das vielleicht sogar schon gemacht und wie waren dann die Erfahrungen damit?
Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal eine Star-Wars-Runde auf die Suche nach zwei Droiden geschickt, die über Tatooine abgestürtzt sein sollten und lebenswichtige Pläne für die Allianz dabei hatten… das war ein Riesenspaß, immer einen Schritt hinter Skywalker & Co. her zu sein, obwohl man genau wußte, was passieren würde. Den einzigen Film, den ich seither in ein fertiges Abenteuer verwandelt habe war „Kongo“, basiert auf Crightons Roman. Man findet es hier in der Download-Sektion und es hat wirklich Spaß gemacht. Weitere Ausflüge in dieses Genre plane ich aktuell nicht – ich gucke derzeit aber auch keine (!) Filme – wenn man von den Disney-Klassikern meiner Kinder absieht. Hm, aus „Aladdin“ oder „Der Schatzplanet“ ließe sich allerdings vielleicht etwas machen… 🙂

4. Der Einstieg in ein Abenteuer ist oftmals recht abgegriffen (die Erbschaft des unbekannten Stiefonkels schwiegermütterlicherseits …). Wie sah der beste Einstieg in ein Abenteuer aus, den Du (mit-)gemacht hast?
Den besten Einstieg hatten wir definitiv mit „Last Men standing“. Hier ist der Plan: und nun ab, mitten hinein in den Banküberfall. Tolles Abenteuer, tolles Setting, toller Einstieg. Hat mir sehr gut gefallen. Ein guter One-Shot ist – in meinen Augen – wie eine Kurzgeschichte: die fangen auch eher unvermittelt ohne Vorgeplänkel an.

5. Wenn es einen Publikumspreis für ein Abenteuer gäbe, gäbe ich meine Stimme für _____ von _____, denn _____.
Ich habe mittlerweile gefühlt hunderte CTHULHU-Abenteuer gelesen. Ich habe darüber hinaus diverse andere Systeme angetestet und gelesen, nicht zuletzt für den Ringboten. Mich jetzt hier auf ein Abenteuer festzulegen, fällt mir reichlich schwer. Ich glaube, eines der unterschätztesten CoC-Abenteuer ist „Blues für Marnie“, das im ersten SL-Handbuch noch enthalten war – wir hatten eine Menge Spaß damit. Ob es mein Lieblingsabenteuer ist? Ich denke nicht. „Grüner Sand“ aus einer Mephisto hat mir mit gerade einmal zwei Seiten einen tollen Spieleabend beschert – ein dickes Lob an Plot und Aufbereitung. Die Dungeons von „Trilemma Adventures“ sind allesamt Gold wert, großartige Abenteuer. Ich habe während weiten Teilen der (doch eher umstrittenen) „Jahr-des-Feuers“-Kampagne Blut und Wasser geschwitzt, was hauptsächlich unserem SL zu verdanken ist. Nein, es gibt viele tolle Abenteuer da draußen, ich kann mich nicht entscheiden.

Bonusfrage: Welches System möchtest Du unbedingt in diesem Jahr einmal auf einer Convention ausprobieren, bzw. wäre vielleicht sogar den Besuch einer Convention wert?
Hier muss ich leider passen – ich besuche aus Zeitgründen nur Messen, keine Conventions, und hier ist mir der Lärmpegel immer einfach zu hoch zum Spielen. Das lasse ich bleiben 🙂

RPG-Blog-O-Quest Februar 2018: Das perfekte Rollenspiel?

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest. Für „Spiele im Kopf“, den Ausrichter in diesem Monat, tut es mir schon ein wenig leid, denn diese Einleitung wird deutlich kürzer als sonst. Teils ist es der Zeitmangel, teils die Tatsache, dass es mir immer schwerer fällt, der monatlichen Queste eine ausführliche Einleitung zu verpassen, die sich deutlich von den Vormonaten unterscheidet. Eines vielleicht: meine Antworten zeigen natürlich nur MEINE Sicht auf die Dinge und sind kaum universell einsetzbar :-). Wie auch immer, die Original-Fragen findet ihr HIER.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

So, und nun in die Vollen!

1. Über- und Unterwürfeln, Poolsysteme, Karten ziehen oder erzählerische Fakten schaffen – die Liste der Mechanismen ist lang. Die perfekten Rollenspielregeln …
…lassen sich in zehn Minuten erklären und bieten dennoch den einen oder anderen Kniff, um später die eine oder andere taktische Herausforderung zu bieten. Ich mag es gern regelleicht und mir ist es wichtig, meine Gruppen nicht allzulange damit aufzuhalten, Regeln lernen zu müssen.

2. EDO, Sword & Sorcery, Harte SF, Postapokalypse – so viele Genres. Das perfekte Rollenspielsetting …
…hat Tentakel? Nein, jedes Setting hat seine Daseinsberechtigung und keines ist perfekt. Ich mag es, wenn Settings auf der einen Seite bunt und neu sind, auf der anderen Seite aber nur so grob beschrieben, dass ich mich als Spielleiter noch voll austoben kann. Das Genre ist dabei zweitrangig, wobei ich persönlich am Ehesten der Fantasy und dem Horror-Genre zugeneigt bin.

3. Aufwändige Hardcover, günstige Taschenbücher, Boxen oder PDFe. Das perfekte Starterprodukt …
…enthält den kompletten Regelkern! Nichts finde ich nerviger, als mich nach der Starterbox an neue Regeln gewöhnen zu müssen. Ich finde auch, dass die Charaktergenerierung MIT in die Starter gehört. Das perfekte Starterprodukt war damit eigentlich der alte „CTHULHU“-Schnellstarter, den es von Pegasus bis zur 3. deutschen Edition gab. Mit dem Ding konnte man unendlich lange weiterspielen, wenn man auf ein paar Hintergrundinfos verzichten konnte :-).
Wenn es wiederum um die PublikationsFORM gehen soll: also, ich mag Boxen…

4. Metaplot und Sandkasten, Splat-Books und Hintergrundbände, One-Shots und Kampagnen – Möglichkeiten, sich in einem Rollenspiel auszutoben, gibt es viele . Die perfekten Ergänzungspublikationen …
…enthalten reizvollen Inhalt :-). Nein, ich denke Ergänzungen sind immer dann perfekt, wenn sie mich in einer bestimmten Detailfrage voranbringen. Wenn ich allerdings eine bestimmte Publikationsform bestimmen muss – dann würde ich gerne mehr Material in der Art von „Das neue Ätherversum“ für „Space: 1889“ sehen wollen. Kurze Informationsschnippsel, gepaart mit ein paar guten Szenario-Ideen in wilder Mischung und ohne sich ewig in Details zu verlieren… da kann man was draus machen. Die OPC-Downloads gehen da in eine ganz ähnliche Richtung :-).

5. Würfel, Spielleiterschirm, Kartenwerk oder Spielkarten. Das perfekte Rollenspielzubehör …
…gibt es für mich nicht. Die meisten empfinde ich dann doch eher als unnützes Beiwerk.

Bonusantwort
Und dieses perfekte Produkt darf dann gerne geschrieben / publiziert werden von …

…jedem, der es kann?