RPG-Blog-O-Quest April 2017: Begegnungen

Das erste Mal richten weder die Greifenklaue noch der Würfelheld die aktuelle Blog-O-Quest aus. Stattdessen hat Nerdgedanken als erste die Initiative ergriffen und ist dem Aufruf zur Beteiligung gefolgt.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Nun aber auf zu den April-Fragen und ich muss gestehen, dass mir deren Beantwortung teilweise echt schwer fällt!

1. Der absolut ________ NPC, der mir jemals im RP begegnet ist, war ________ , weil ________ .
Der absolut ins Gedächtnis gebrannte NPC, der mir jemals im Rollenspiel begegnet ist, war „Der Bernd“, weil sein Name eine unglaublich spontane Improvisation unseres damaligen Spielleiters war. Wir spielten „Das Schwarze Auge“, es war ein reichlich zusammen-improvisiertes Horror-Abenteuer (wenig Vorbereitung, viel Spaß) und irgendwann tauchte dann diese schwarze Kutsche auf (Dracula läßt grüßen :-)). Nur die Frage nach dem Namen des Kutschers, damit hatten wir unseren SL auf dem falschen Fuße erwischt… „Der Bernd“ war dann eine reichlich unaventurische Antwort und ich muß beim Niederschreiben schon wieder Schmunzeln. „Bernd“ ist seitdem in unserer Gruppe ein absolut geläufiger NSC-Name in allen möglichen Settings…

2. Welche Begegnung möchtest Du auf Spielerseite wirklich niemals erleben und warum?
Es geht jetzt tatsächlich um MICH als Spieler, richtig? Da gibt es durchaus Begegnungen, die ich vermeiden wollen würde – z. B. mit gelangweilten oder überforderten SL, mit aggressiven Mitspielern, mit Mitspielern, deren Vorstellungen von „Vergnügen“ sich nicht mit meinen überein bringen lassen… All diese Dinge stehen einem entspannten Hobby nämlich im Wege. Ist mir allerdings bislang auch kaum untergekommen.

3. Als mir ________ bei/in ________ begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel ________, um die Sache zu überleben.
Als mir „Dieser-Untote-Drachen-Heptarch“ in der Nähe von Gareth begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel Glück, Durchhaltevermögen und Demut, um die Sache zu überleben. (Das Schwarze Auge, Jahr des Feuers)

4. Was hältst Du von Zufallstabellen, um Begegnungen als Spielleiter auszuwürfeln und benutzt Du selbst welche? (wenn Du selbst kein Spielleiter bist: benutzt der SL Deiner Rollenspielrunde Zufallstabellen?)
Ich betrachte Zufallstabellen als Inspirationsgeber und mag sie mittlerweile recht gerne. Zu Beginn meiner Rollenspielkarriere habe ich diesen Dingern extrem „feindlich“ gegenüber gestanden (warum hätte ich denn nicht auch passende Begegnungen planen können…?), mittlerweile hat sich mein Verhältnis sehr entspannt. Ich habe mal ein Abenteuer ausschließlich mithilfe von Zufallstabellen designt, das hat sogar erstaunlich gut funktioniert. Also ja, ich benutze die Dinger.

5. Leider ist mir in all den Abenteuern noch nie ________ begegnet, was wirklich schade ist, da ich ihn/sie/es ________ finde.
Auf diese Frage kann ich leider keine Antwort geben. Als Spieler sind mir sowohl in Aventurien, als auch bei Star Wars schon derart viele illustre und bekannte Gestalten von meinen Spielleitern durch die Abenteuer gejagt worden, dass ich mich wirklich nicht beschweren kann. Bei allen anderen Ausflügen in die weiten Welten des Rollenspiels übernehme ich spielleiterische Tätigkeiten.

Zusatzfrage/-aufgabe: Verlinke eine Zufallstabelle mit Begegnungen, die Du gerne benutzt und anderen Spielleitern empfehlen kannst!
Oh – da muß ich leider passen. Die, die ich so nutze, habe ich als Printexemplare hier rumfliegen. Sorry!

RPG-Blog-O-Quest März 2017: Magie und Technik

rpg-blog-o-quest_logo3Ah ja, der Februar ist dann doch schon wieder vorbei. Der Jahreszeitenwechsel macht sich auch vor dem Fenster langsam bemerkbar… wird also Zeit, mal wieder eine RPG-Blog-O-Quest zu beantworten! Den März wirft wieder einmal Greifenklaue in den Ring.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt, in abwechselnder Reihenfolgen, Würfelheld oder Greifenklaue dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten – ich bin gespannt und werfe parallel mal den Denkapparat an :-).

Nun aber auf zu den März-Fragen!

1. Magie und Technik im selben Setting _______________ _______________ ________________.
Magie und Technik im selben Setting funktionieren für mich ganz hervorragend. Es kommt allerdings auf den Grad von Technik an, wie ich finde. „Echte“ Magie – also der klassische Feuerball-Magier – passt für mich bis zu einem gewissen Stand der Technik – Schwarzpulverwaffen oder Luftschiffe bspw. Warhammer Fantasy hat mit seinen verrückten Technicus-Errungenschaften in meinen Augen genau den richtigen Grad. Technisiertere Zeiten sollten in meinen Augen spezialisiertere Magie-Inkarnationen mitbringen.

2. Ein abgestürztes UFO als Dungeon ______________ ________________ ______________.
Ein abgestürztes UFO als Dungeon habe ich bislang nur bei CTHULHU erlebt. In einem Fantasy-Setting wäre das nicht meins, auch, wenn man hier viele irre Ideen unterkriegen könnte.

3. Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?
Ja, einen Droiden bei Star Wars D6. Nein, keine besondere Note – es tut mir leid :-).

4. Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?
Bei Numenera finde ich den Ansatz total genial und auch in der Umsetzung sehr gelungen. Ich muß aber gestehen, dass mir das gleiche Konzept bei Warhammer 40k immer leicht auf die Nerven fiel (auch, wenn es einen gewissen Humorfaktor in das Setting bringt…). Wie so oft kommt es auf die Umsetzung an.

5. Was hältst Du von Magie {PSI/ die Macht} in SciFi-Settings?
Alles prima, solange es sich von „normaler Fantasy“-Magie unterscheidet. Die Macht z. B. wirkt einfach nicht wie ein Feuerball-Zauber. Auch bei Fading Suns fand ich die Einbindung von Magiewirkern gut gelöst. Also, eigentlich kein Problem :-).

Außerdem gibt es eine Bonusfrage – diesmal wieder passend zum Karneval Rollenspiel und Bücher:

Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflußt hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflußt?
Ich nutze gerade für CTHULHU sehr gerne real-historische Bücher für Hintergrundrecherchen… ich weiß aber grade nicht, welches das letzte war, ehrlich gesagt… aber ich schreibe vielleicht noch etwas im Karneval dazu :-).

RPG-Blog-O-Quest Februar 2017: Rollenspielzubehör

rpg-blog-o-quest_logo3Ein wenig still ist es schon geworden, hier auf diesen Seiten. Tatsächlich arbeite ich im Moment an einigen anderen Themen, die sich hoffentlich bald schriftlich in der einen oder anderen Form wiederfinden lassen. Das wird die Zeit zeigen. Um diesen Blog aber nicht völlig brach liegen zu lassen, bietet sich die Teilnahme an der aktuellen Blog-O-Quest, dieses Mal organisiert vom Würfelhelden, natürlich an!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt, in abwechselnder Reihenfolgen, Würfelheld oder Greifenklaue dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. Auf geht’s zu den Fragen!

1. Welches Rollenspielzubehör hast Du zuletzt gekauft und warum?
Zuletzt habe ich mir 25 sechsseitige Würfel im Pack gekauft. Diese sind komplett Weiß, unbedruckt und blanko. Ich habe vor, sie mir irgendetwas zu bekleben, habe aber noch keinen rechten Plan, womit eigentlich. Aber der Preis war unschlagbar günstig und ich habe blind zugeschlagen. Mal schauen, was daraus vielleicht wird.

2. Hast Du schonmal Zubehör gebastelt (Beweisfotos wären toll) und dieses auch eingesetzt?
Hm, ich habe in jungen Jahren für meine DSA-Helden „Heldenbücher“ gebastelt, so mit selbst gezeichneten Ausrüstungslisten und so nem Kram. Seitdem ich allerdings einen Computer habe, beschränken sich meine „Basteleien“ auf den digitalen Sektor.

3. Planst Du derzeit weitere Käufe und/oder Basteleien?
Tatsächlich spiele ich sehr ernsthaft mit dem Gedanken, mir ein „GamerBoard“ anzuschaffen. Allerdings eher für’s „Haben“ und weniger, weil ich es im Spiel ernsthaft vermisse.

4. Hast Du Battlemap-Erfahrungen?
Kaum. Für meine neu gegründete Einsteigergruppe bin ich allerdings dazu übergegangen, Karten zu zeichnen. Irgendwie haben wir das früher nie gemacht – es reichte uns, wenn die SL „links oder rechts?“ fragte. Da ich nun aber erstmals eher in Richtung „Dungeon“ für die Gruppe gehe, wollte ich es auch ein wenig plastischer aufziehen. Damit sind wir allerdings auch immer noch meilenweit von einer „Battlemap“ entfernt, wie ich zugeben muss.

5. Was hältst Du von Token, Miniaturen, TriFolds, Countern, Pöppeln und was bevorzugst Du ggf.?
Wir haben so etwas nie eingesetzt. Ich mag Miniaturen und habe auch eine ganze Zeit lang TableTops gespielt. Aber im Rollenspiel hatte ich bislang noch nicht das Bedürfnis nach einer plastischen Visualisierung von Kampfszenen.

RPG-Blog-O-Quest Januar 2017: Jahresrückblick 2016

rpg-blog-o-quest_logo3Ah ja! Ein neues Jahr liegt vor uns. Zeit für rollenspielerische Schandtaten aller Arten! Nebenbei gilt es aber natürlich auch, den Blog weiterhin mit Leben zu erfüllen – und was liegt da näher, als liebgewonnene Traditionen zu pflegen. Also stelle ich mich einmal mehr den unerbittlichen Fragen der RPG-Blog-O-Quest, dieses Mal gestellt von Greifenklaue!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt, in abwechselnder Reihenfolgen, Würfelheld oder Greifenklaue dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. So, nun aber auf zu den Fragen!

1. Für 2017 hab ich mir in punkto Rollenspiel vorgenommen ______________________________.
Für 2017 habe ich mir in punkto Rollenspiel vorgenommen endlich wieder mehr zu spielen. Sicher, irgendwie nehme ich mir das jedes Jahr vor. Und das letzte Jahr hat auch eigentlich sehr vielversprechend begonnen und dann rapide abgenommen. Doch für 2017 stehen die Sterne tatsächlich recht günstig. Ich bin guter Dinge, in diesem Jahr ein paar Mal mehr meinen RPG-Keller auch spielerisch frequentieren zu dürfen.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2016 in Deiner Rollenspielrunde war ____________________________.
Das einprägsamste Erlebnis 2016 in meiner Rollenspielrunde war das Zusammenfinden einer komplett neuen Gruppe. Drei Einsteiger, darunter sogar zwei Damen, haben gemeinsam mit einem „Veteranen“-Freund von mir die ersten Schritte in die Welt des Rollenspiels gewagt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, „Neulinge“ unter die Fittiche zu nehmen und das Feedback war tatsächlich sehr positiv. Das in Folge das „Real Life“ erbarmungslos zuschlug und ein weiteres Treffen bislang verhinderte, steht auf einem anderen Blatt.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?
Das muss wohl tatsächlich „Beyond the Wall“ gewesen sein. Gespielt habe ich es noch nicht, von der Seite aus wäre wohl „Cthulhu“ die Antwort meiner Wahl, allerdings hatte ich beim Lesen (und direkt anschließendem Spielrunden-Planen) direkt ein grenzdebiles Lächeln auf den Lippen. Genial aufbereitet, genial einfach, genial für Zwischendurch. Ein toller Kauf, den ich nicht bereue.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2016 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?
Tja, 2016 war ich ausschließlich als Spielleiter unterwegs.

5. 2016 gilt als Jahr vieler toter Promis. Gab es auch tote SC {oder prominente NSC} in Euren Runden?
Wer – wie ich – größtenteils auf cthuloide OneShots angewiesen ist, um überhaupt noch einmal zum Rollenspielen zu kommen, der wird auch um die eine oder andere Leiche auf Spielerseiten nicht umhin kommen :-). Das macht die Frage aber auch schon fast zu gewöhnlich, um jetzt mit einem tollen Erlebnis „um die Ecke“ zu kommen.

Bonusfrage: Welches war Dein Lieblingskarnevalstehma? Gibt es ein Thema, welches Du Dir dort wünschen würdest?
Ich würde wirklich gerne mehr am Karneval der Rollenspielblogs teilnehmen. Leider scheitere ich meist daran, das Thema in cthuloide Gefilde zu übertragen. Mein liebster Karneval war wohl damals der über Tiere, denn hier konnte ich meine ersten katzhuloiden Erfahrungen sammeln und niederschreiben. Ein Wunschthema habe ich allerdings nicht.

Zwischen den Jahren… Version 2016

Das Weihnachtsfest 2016 ist wieder Vergangenheit, das neue Jahr drängt unaufhaltsam näher. Wie in jedem Jahr möchte ich die „namenlose Zeit zwischen den Jahren“ – oder halt eben auch die „Raunächte“ – dazu nutzen, ein wenig innezuhalten, Vergangenes zu analysieren und Pläne für die Zukunft zu fassen. Traditionell nutze ich diese Gelegenheit, um Euch auch hier auf diesem Blog an Erledigtem, Versäumten und Geplantem teilhaben zu lassen. Außerdem möchte ich wieder die Inhalte meines Blogs mit meinen Plänen des letzten Jahres abgleichen, was immer wieder spannend ist. Tatsächlich nutze ich selbst inzwischen diese Vor- und Rückschau ganz gerne, um mir meine Ziele ab und zu vor Augen zu halten. Also, gehen wir doch gleich in medias res:

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Über 17.000 Leser fanden im gerade vergehenden Jahr den Weg auf diesen Blog. Die Leserzahlen entwickelten sich im Vergleich zum letzten Jahr damit ganz leicht positiv. Das freut mich ungemein, allerdings kommen mir diese Zahlen im Vergleich zu vielen anderen Blogs, die in dieser Zeit ihre statistischen Daten veröffentlichen, doch verschwindend gering vor. Vielleicht schlicht, weil ich eine Nische in der Nische vertrete, vielleicht investiere ich aber auch zu wenig in Werbung :-).
  • Insgesamt verfasste ich 102 Einträge im vergangenen Jahr – diesen Beitrag hier gleich mit eingerechnet. Die Taktfrequenz hat sich damit drastisch im Vergleich zu den letzten Jahren erhöht. Fairerweise muss ich aber attestieren, dass diese Masse an Einträgen in erster Linie durch meine Teilnahme an der RPGaDay-Challenge im August zustande gekommen ist. Die meisten dieser Beiträge waren allerdings sehr kurz und wenig informativ – ein Experiment, dessen Wiederholung ich für mich persönlich noch sehr infrage stelle.
  • Im vergangen Jahr verfasste ich für diesen Blog 19 Rezensionen. Dabei standen cthuloide Hörspiele erstmals etwas mehr im Fokus. Dazu kommen dann auch noch einige „spartenfremde“ Rezensionen für den Ringboten. Stand ich dem Thema „Rezensionen“ im vergangen Jahr leicht kritisch gegenüber, so sah ich mich in diesem Jahr genötigt, etwas umfangreicher Stellung dazu zu nehmen. Unterm Strich halte ich Rezensionen mittlerweile nicht mehr unbedingt für eine reine Kaufhilfe interessierter Kunden; stattdessen sind sie auch eine der Möglichkeiten, dem Verlag/Autoren Feedback zu geben und damit sicherlich nicht komplett fehl am Platze.
  • Wie auch schon in den vergangenen Jahren habe ich natürlich auch versucht, ein wenig neues Spielmaterial auf meinem Blog zu präsentieren. Aus meiner Feder stammen dabei mein letztjähriger OPC-Beitrag „Schneller als sein Schatten“ – mein erstes Abenteuer für Cthulhu Wild-West – die Investigatoren-Organisation „Gerberus Wächter“ und „Das Buch des Goldes“. Letztere Beiträge entstanden im Rahmen des „Karnevals der Rollenspielblogs“ und sind zwar keine komplett ausgearbeiteten Abenteuer, bieten aber immerhin die ein oder andere Idee. Natürlich nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle auch die Gastbeiträge von Nick Dysen, der seine OPC-Einseiter aus dem vergangenen Jahr auch bei mir veröffentlicht hat. Beide sind ebenfalls für Cthulhu Wild-West entstanden.
  • A propos Gastbeitrag: ich betreue ja dankenswerterweise nach wie vor auch die Kategorie „Cthulhu.de Bestseller“. Aus den Archiven des leider entschlafenen Blogs Cthulhu.de habe ich im vergangenen Jahr 14 Artikel wieder verfügbar gemacht. Mittlerweile ist ein Backup des Blogs ja wieder komplett online zu finden, allerdings denke ich, dass ich dennoch mit ausgewählten Artikeln fortfahren werde. Nicht nur, dass ich ja völlig verrückt wäre, wenn ich dieses qualitativ hochwertige Material NICHT auf meinem Blog präsentieren würde – nein, ich denke auch, dass viele zeitlose Perlen auf diese Art eher neue Leser finden und so eine „Win-Win-Win“-Situation generiert wird. Lasst es mich wissen, wenn Ihr das anders seht.
  • Nicht unerwähnt lassen, auch wenn es mit meinem Blog eher weniger zu tun hat, möchte ich das Ende der wunderbaren Zeitschrift „Cthulhus Ruf“. Hier machte ich meine ersten Erfahrungen als „publizierter“ Autor, und ich widmete ihrem Ende einen ausführlichen Abschiedsartikel.

Abseits des Blogs hat sich wieder einiges getan. Wie auch im vergangenen Jahr konnte ich einige Artikel – eine Menge davon abseits cthuloider Gefilde – für den Ringboten beisteuern. Dazu gehört insbesondere „Die Schatzkarte der Trollpiraten“, ein für den GRT 2016 produziertes Universal-Abenteuer, welches sich auch wieder in Printform in den Schatzkisten wiederfand. Außerdem konnte ich wieder einen Text im zweiten NIPAJIN-Shots-Heft platzieren – und auch gleich wieder den Wilden Westen besuchen, was mich sehr gefreut hat. Außerdem konnte ich mich beim letzten Abenteuerwettbewerb von Pegasus auf dem Treppchen platzieren und erzielte einen ehrbaren zweiten Rang. Darüber hinaus habe ich mich auch der Aufgabe gestellt, den Lovecrafter – das neue Vereinsmagazin der dLG – mit zu betreuen und mich für den RPG-Bereich verantwortlich zu zeichnen. Eine Menge spannender Aktivitäten und Aufgaben – wobei ich insbesondere bei meiner neuen Redakteurstätigkeit noch gar nicht abschätzen kann, wieviel Arbeit dort wohl auf mich zukommt.

Gerade vor dem Hintergrund der blog-abseitig stattfindenden Arbeiten (zu den Hobbies gesellte sich ja auch noch der mit Wasser vollgelaufene Keller, dessen Renovierung erst im November abgeschlossen war…) und der Tatsache, dass ich dadurch auch einen kleinen, realistischen Abstand zu meiner Bloggerei gefunden habe, bin ich eigentlich sehr zufrieden mit meinem Blog im vergangenen Jahr. Ja, es hätte mehr Spielmaterial sein dürfen, ja, ich bin nicht immer up-to-date mit meinen News-Meldungen. Aber dank dem „Cthulhus Ruf-Archiv“, einigen Karnevalsteilnahmen und dem OPC findet sich hier dann doch immer auch mal Spielmaterial – auch aus meiner Feder – wieder. Mehr kann und darf ich im Moment einfach nicht verlangen :-).

Was hätte sein sollen?

Als nächstes möchte ich mich ein wenig mit meinen Planungen vergleichen. Für dieses Jahr hatte ich mir bewusst vorgenommen, etwas „kleinere Brötchen“ zu backen:

Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, welches der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.

Ja, das ist mir wohl gelungen.

Rezensiert wird natürlich weiterhin fleißig. Ich habe da noch ein paar „Cthulhus Ruf“-Artikel, die auf Besprechung harren :-). Wobei ich mich schon frage, ob jemand mit diesen Rezensionen wirklich etwas „anstellt“, heißt, sie in eine evtl. Kaufentscheidung mit einfließen lässt… vielleicht stelle ich hierzu in naher Zukunft mal ein paar Fragen, denn ich will Euch ja nicht mit Rezensionen langweilen.

Auch hier bin ich weiter gekommen. Und ich habe für mich entschlossen, Rezensionen – da es eben auch Feedback-Mittel an Verlag und Redaktion ist – kurzfristig nicht weiter infrage zu stellen. Allerdings mittelfristig – dazu gleich mehr.

Über die neue Cthulhu-Edition, die ich vor kurzem fertig rezensiert habe, möchte ich noch etwas mehr schreiben – jetzt, wo sich ein Gesamtbild ergibt. Das wird dann auch mal ein etwas längeres Thema…

Ja, auch das habe ich erledigt. Neben einigen Foren-Diskussionen habe ich auch auf diesen Seiten einen der wohl am meisten diskutierten Artikel meiner Blog-Historie verfasst.

Wenn es mit den OPC-Beiträgen noch klappt (dieses Jahr bin ich am Weihnachtspreis gescheitert. Die Zeit, die Zeit…), findet Ihr sie nächstes Jahr natürlich auch auf diesen Seiten wieder.

Erledigt :-).

Das Thema Gaslicht hat mich gedanklich noch nicht verlassen. Vielleicht komme ich ja im nächsten Jahr dazu… *hust, hust*

An dieser Front leider nichts Neues. Meine freie Zeit ist einfach zu knapp bemessen… aber ich halte es auf der Agenda, irgendwann wird es mir doch sicherlich gelingen, den inneren Schweinehund an dieser Stelle zu überwinden…

Geplantes für 2017

Wie immer möchte ich meinen Jahresrückblick mit einem kleinen Ausblick auf das schließen, was Euch – geplant – im nächsten Jahr hier erwarten soll. Allerdings werde ich weiterhin davon absehen, meine Ziele all zu hoch zu stecken.

  • Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, das der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.
  • Vorläufig werde ich auch an dieser Stelle weiter Rezensionen verfassen. Allerdings werde ich mich bald deutlich hinterfragen müssen, ob das noch lange funktioniert. Denn immerhin wird demnächst ein erstes Abenteuer aus meiner Feder (das Wettbewerbsabenteuer) unter pegasus’scher Flagge veröffentlicht. Stehe ich damit dem Verlag nicht bereits zu nahe, um objektive Rezensionen zu verfassen? Mein persönliches Empfinden muss ich bei dieser Betrachtung außen vor lassen (denn natürlich ändert sich mein Verhältnis dadurch nicht – ich bin ja immer noch kein Verlagsmitarbeiter oder so was), denn über Integrität in solchen Fällen entscheidet in meinen Augen der Leser. Ich bin mir da noch nicht sicher, wie es weiter geht.
  • Natürlich möchte ich auch wieder meine OPC-Beiträge veröffentlichen – und auch ein wenig über den OPC schreiben, wie im letzten Jahr.
  • Wirklich, wirklich gerne würde ich auf diesem Blog etwas abseitigere Settings – WildWest, Katzulhu, Gaslicht – wieder mehr behandeln. Ich hoffe, dass ich dafür die Zeit finde.

Das soll es schon sein? Eigentlich nicht, denn wenn ich das Thema „Rezensionen“ hier wirklich einmal ausklammere, nimmt die Taktfrequenz und die inhaltliche Breite des Blogs weiter ab. Insofern werde ich mir etwas überlegen müssen, wie ich diese Lücke zu stopfen gedenke. Dabei muss ich selbstkritisch und realistisch genug sein um mir sagen zu müssen: mit Spielmaterial werde ich das nicht hinkriegen. Insofern braucht es noch eine zündende Idee, welche spannenden cthuloiden Inhalte ich hier dann fürderhin präsentieren kann…

Doch für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2017 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

PS: Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle den beiden Bloggern Wuerfelheld und Greifenklaue, die mich sowohl mit ihren RPG-Blog-O-Quests als auch ihren regelmäßigen OPC zum Schreiben animieren. Danke Euch!

RPG-Blog-O-Quest Dezember 2016: Bestiarium

rpg-blog-o-quest_logo3Mit dem Dezember hat sich die Zeit des Keks-Naschens, der vorweihnachtlichen Besinnlichkeit und der Glühwein-Besäufnisse auf diversen Weihnachtsmärkten klammheimlich in den Kalender geschlichen. Zeit für die nächste RPG-Blog-O-Quest!

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1. Welches Monster ist Dein Favorit und warum?
Gleich die erste Frage vermag ich kaum zu beantworten. Ich denke, das liegt an den unterschiedlichen Herzen, die in meiner Brust schlagen. Natürlich mag ich Fantasy, habe ewige Zeiten „DSA“ gespielt und gerade in der jüngeren Vergangenheit haben sich „Beyond the Wall“ und „Aborea“ deutlich auf meinen Monitor geschoben. Hier sind es eindeutig Drachen und Drachenartige, die ich dank ihrem großartigen Hintergrund und ihrer ambivalenten Rollen wegen sehr schätze. Außerdem sind sie einfach beeindruckende Wesen.
Auf der anderen Seite ist dies natürlich ein cthuloider Blog und der Großteil meiner rollenspielerischen Freizeit beschäftigt sich nun einmal mit „CTHULHU“. Hier sind es wohl die „Tiefen Wesen“, die es mir am ehesten angetan haben. Natürlich ist Cthulhu persönlich ein großartiges Monster, Dunkle Junge ebenso – aber die Tiefen Wesen eignen sich eben hervorragend für Gegnerkonstellationen jeder Art – vom Kanonenfutter bis zum absoluten Angstmacher. Und die literarische Vorlage, Schatten über Innsmouth, ist einfach zu grandios.

2. Dein bisher prägendes Monster-Erlebnis war?
Ich glaube die erste Begegnung meiner Investigatorengruppe mit dem Wesen, welches „Das Sanatorium“ (ein Abenteuer aus dem vergriffenen Dementophobia-Quellenband) bedroht. Es war ein großartiger Moment, als der Detektiv seinen Kopf durch die Dachluke steckte, das Wesen sah, seinen Stabi-Wurf vergeigte und „vor Angst gelähmt“ war. Seine Kameraden sahen dann nur noch, wie plötzlich seine Füße unter schmatzenden Geräuschen in die Höhe gerissen wurden. Ruhe in Frieden.

3. Wenn ich ein/e Hybrid der tiefen Wesen wäre, würde ich zuerst möglichst viel von dem Gold beiseite schaffen. Wer weiß, ob es mit der Transformation tatsächlich klappt…?

4. Wie findest Du in Deinem Lieblingssystem die gebotenen Monster?
Das „Malleus Monstrorum“ läßt wirklich keine cthuloiden Wünsche offen. Eigentlich könnte ich anführen, dass mir die „Unnahbarkeit“ von Mythosmonstern gegen den Strich geht – doch das Malleus liefert genügend Alternativen, denen man mit einer Schrotflinte recht problemlos beikommen kann… Also: Ich finde die gebotenen Monster großartig!

5. Ich wünsche mir, das Monstern auch mal etwas Schlimmes passiert?

Und die obligatorische Bonusfrage:

6. Monsterjäger ist bei CTHULHU keine dankbare Aufgabe sondern führt recht schnell ins Sanatorium.

RPG-Blog-O-Quest November 2016: OnePages

Die wohl großartigste Nachricht des Tages – und an diesem Tag gab es eine Menge großartiger Nachrichten, wie z. B. die Wiederveröffentlichung von Fading Suns durch Ulisses – lieferte Kollege Greifenklaue ganz beiläufig mit der Einleitung seiner neuesten RPG-Blog-O-Quest:

Der WOPC steht vor der Tür.

Da freu ich mich in jedem Jahr drauf! Und da ist es doch eine nette Idee, die diesmonatigen RPG-Blog-O-Quest-Fragen auch gleich dem Thema OnePager zu widmen! Schauen wir mal, was mir dazu alles einfällt – aber zunächst einmal das Wichtigste:

rpg-blog-o-quest_logo3RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt, in abwechselnder Reihenfolgen, Würfelheld oder Greifenklaue dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres HIER.

1. Spielst Du OnePage-Abenteuer? Was magst Du an ihnen, wo siehst Du ihre Vor- und Nachteile? {Alternativ: Warum spielst Du keine OnePages?}
Tja, de fakto spiele ich keine OnePage-Abenteuer. Doch ich würde wirklich gerne. Ich sehe eine Menge Vorteile in dem Format – geringe Vorbereitungszeit, kreative Ideen, Möglichkeiten etwas „Verrücktes“ zu tun… leider spiele ich schlicht zu selten, um all‘ diese Dinge dann auch mal wirklich auszuprobieren.

2. Mein liebster Onepage ist wohl der Siegerbeitrag des Winter-OPC von 2013/2014, das CTHULHU-Abenteuer „Same Procedure“. {Link} Eine sehr schöne Prämisse, gut ausgearbeitet und es bietet sich wirklich als Silvester-Party an. Sehr schön.

3. Neben Abenteuern würde ich gerne mehr Kreaturen und Monstren als Rollenspielmaterial auf einer Seite sehen, weil sich auch nichts so einfach ein interessanter Plot stricken läßt, wie aus einer guten und ideenreichen Kreaturenbeschreibung.

4. Wenn ich einen Onepage schreiben würde, müsste unbedingt die eine oder andere %-Angabe mit rein, weil ich garantiert wieder etwas für CTHULHU mache :-). Nein, im Ernst, bisher habe ich seit dem zweiten OPC in jedem Jahr 2-3 Einträge eingereicht und sogar hier noch eigene OnePager veröffentlicht. Die Frage nach „schreiben würde“ stellt sich damit für mich kaum mehr.

5. Als Thema würde ich mir kein Oberthema für den WOPC wünschen, weil ich mich in der Vergangenheit oft reichlich verbiegen musste, um das Thema zu kratzen. Ich empfinde das ehrlich gesagt als einschränkend.

Die unabhängige Bonusfrage: In letzter Zeit sprießen Neuankündigungen deutschsprachiger RPGs aus dem Boden. Welches sehnst Du am meisten her?
Es gibt einige, die ich wirklich gerne in meinem Bücherregal hätte. Im Moment wünsche ich mir aber am ehesten Symbaroum, denn ich habe wider besseren Wissens am Crowdfunder teilgenommen und verfolge nun mit Schrecken eine Verzögerung nach der anderen. Ich bin froh, wenn ich es aus dem Postkasten gefischt habe.