Neuerscheinung: Lovecrafter #2

Hallo zusammen,

es ist schon wieder so weit: der nächste Lovecrafter erblickt das Licht der Welt! Wie treue Leser meines Blogs wissen, bin ich seit der offiziellen Nummer #1 als Redakteur für den Rollenspielbereich tätig. Und auch, wenn es in diesem Mal ein wenig holprig an der einen oder anderen Stelle war, konnten meine Autoren doch einen – wie ich hoffe – interessanten Strauß aus Artikeln binden, den ihr in der „PLAY“-Rubrik wiederfinden könnt. Doch auch der Rest der Ausgabe steht unter einem guten Stern – Aldebaran nämlich. Was erwartet Euch im zweiten Lovecrafter?

Der Schwerpunkt steht, wie auch das Motto der anRUFung 2017, ganz im Zeichen des König in Gelb.

So beleuchtet die Redaktion und das Autorenteam Robert W. Chambers, dessen Einfluss auf das Werk von Lovecraft und weitere interessante Aspekte um die Entstehung des Hastur-Mythos.

Der Rollenspielbereich ist ebenfalls wieder prall gefüllt mit dem Szenario „Louisiana in Gelb“, einem cthuloiden Hintergrund zu Hannover, dem Kurzszenario „Leibniz‘ Vermächtnis“.

Zudem findet ihr in Ausgabe 2 eine Systemvorstellung zu „The End of the World“ und einen Beitrag zu cthuloiden Brett- und Kartenspielen.

Auch der Comic-Bereich ist diesmal stark vertreten, zum einen beleuchten wir das dLG Förderprojekt „Echo des Wahnsinns“ und haben mit Detlef Klewer ein Interview zu seinem Comic „Auf den Spuren Lovecrafts“ geführt.

Berichte über die allgemeine Vereinsarbeit aus dem Vorstand finden sich selbstverständlich auch wieder in unserem Vereinsmagazin.

Wir sind gespannt wie Ausgabe #2 bei euch ankommt und hoffen natürlich, dass sie euch genauso gefallen wird wie uns!

Zu erstehen gibt es das ganze für Nichtmitglieder HIER, Vereinsmitglieder sollten ihr Exemplar in den nächsten Tagen erhalten haben.

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SPIEL 2017: Cthuloide Neuveröffentlichungen

Hallo zusammen,

eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass ich Neuveröffentlichungsposts hier gar nicht verfassen muß. Immerhin bin ich bei den rspblogs.de verlinkt, wo diese Informationen von großen Newsportalen längst zusammengetragen werden. Allerdings habe ich auch abseits meiner Posts eine sehr konstante Klickzahl auf meinem Blog, was darauf schließen läßt, dass sich hier regelmäßig Besucher einfinden, die NICHT nur auf die rspblogs.de-Links klicken. Und die wollen sich vielleicht über cthuloide Neuigkeiten informieren, weswegen ich einfach mal die Neuveröffentlichungen zur SPIEL hier kurz vorstellen möchte; Rezensionen hierzu folgen dann in den nächsten Wochen!

Grand Grimoire der Mythos-Magie

Unzählige Zauber mit schrecklichen Konsequenzen! Die Zusammenfassung von über 30 Jahren Cthulhu-Magie! Dieser Foliant enthält etwa 600 unterschiedlichste Zauber. Einige sind neu, die meisten wurden jedoch aus den in über 30 Jahren veröffentlichten Quellenbänden und Abenteuern für Cthulhu zusammengetragen. Alle wurde für die Edition 7 überarbeitet, viele dabei dergestalt optimiert, dass sie nun breiter gefächert eingesetzt werden können. Häufig gibt es zu den Zaubern Beschreibungen von tiefergehende Magie, welche dem Spielleiter zusätzliche Möglichkeiten bieten, wenn die Zauber von den mächtigsten Magiern des Mythos verwendet werden. Es gibt außerdem Hinweise und Anleitungen zu dem Wesen der Magie und der Zauber an sich, insbesondere zu Zauberbezeichnungen, Schwierigkeiten beim Zaubern, Zauberkomponenten, fehlerhaften Zaubern, der Magie des Hexenglaubens und der Magie der Traumlande; selbst astronomische Erwägungen werden behandelt. Dieses noch nie dagewesene Grimoire ist ein unschätzbares Hilfsmittel für den Spielleiter. Es ist in Verbindung mit dem Cthulhu Grundregelwerk zu verwenden.

Terra Cthulhiana: Bis ans Ende der Welt

Pinnacles Desert und Pnakotus in Australien!
Hyperborea und Lomar in der Aktis!
Der Vostoksee und der Unbekannte Kadath in der Antarktis!
Und in den Weiten der Ozeane:
Y’ha-nthlei – die Stadt der Tiefen Wesen!
Yonaguni – Pyramiden auf dem Meeresgrund!
Der Kontinent Mu!
Die künstlichen Inseln von Nan Madol!
Die Osterinseln!
R’lyeh!

Diese zwölf reale und fiktive mythische Stätten werden ausführlich vorgestellt. Zudem bieten fünf Kampagnen-Steinbrüche rund um den Globus kreative Möglichkeiten zur eigenen Ausgestaltung:
Auf der Suche nach dem Heiligen Gral
Auf der Spur antiker Astronauten
Assassinen und Tempelritter
Das Innere der Erde
Die unheilige Geometrie der Pyramiden

Und wieder bewahrheitet sich: Die Menschheit ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern lediglich ein wenig Sand im kosmischen Getriebe.

Und als Bonus gibt es noch ein paar Infos, die Chefredakteur Heiko Gill drüben im Cthulhu-Forum veröffentlicht hat:

„Weit fortgeschritten im Arbeitsprozess sind bereits:

Feind meines Feindes
Abenteuer-Softcover mit drei zusammenhängenden Abenteuern (Kampagne).

Stummer Schrecken
Abenteuer-Softcover mit zwei längeren Abenteuern. Eines wird ein One-Shot sein.

PULP CTHULHU
Übersetzung des englischen Regelwerks.
Hierzu ist anzumerken, dass das Chaosium-Buch 4 Abenteuer enthält, während unsere Übersetzung nur 1 enthalten wird. Die anderen drei erscheinen zeitversetzt als Softcover.
Geplante Veröffentlichung zur RPC 2018 (Mai)

Gearbeitet wird außerdem an:

Die oberen 10.000
(Berufeband, Nachfolger von Mystiker & Magier)

Grenzland
(deutsche Kampagne im Osten des Deutschen Reiches)

Apokalypsen
(Quellen- und Abenteuerband zum Thema „und was, wenn die Verhinderung des Übels gescheitert ist? Was spielen wir dann …?“) und zwei weiteren Abenteuer-Softcovern mit Abenteuern, die in Deutschland bzw. den USA spielen. Auch hier ist mindestens ein One-Shot dabei.“

Werkstattbericht: CTHULHU im Mai 2017

Ende Mai öffnet die diesjährige RolePlayConvention abermals ihre Pforten. Die RPC ist – neben der Spielemesse in Essen im Oktober – eines der großen Events in Deutschland, zu dem Rollenspielverlage traditionell neues Material veröffentlichen. Kein Wunder, dass auch die „Cthulhu“-Redaktion fleißig an neuen Werken feilt. Heiko Gill, seines Zeichens Chefredakteur des deutschen „Cthulhu“, verrät uns, was Spieler und Spielleiter erwartet.

„Wir arbeiten an zwei sehr unterschiedlichen Projekten“, erklärt Heiko dann auch direkt. „Dabei werden sowohl Spielleiter aber auch Spieler mit neuem, interessantem Material bedacht.“ Angekündigt sind die beiden Bände „Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen“ und „Mystiker & Magier“. Wenden wir uns zuerst dem „Bestimmungsbuch“ zu.

„Bei dem „Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen“ handelt es sich um eine Übersetzung“, führt Heiko aus. „Grundlage war das von Chaosium neu aufgelegte „Sandy Petersens Field Guide to Lovecraftian Horrors“. Dieses Buch ist eine Generalüberholung der beiden – amerikanischen – Klassiker „Field Guide to Cthulhu Monsters“ plus „Field Guide to Creatures of the Dreamlands“. Damit haben wir eine sehr schöne Mischung cthuloider Wesenheiten vorliegen – etwa die Hälfte des Bandes macht Wesen aus, denen Investigatoren in „unserer“ Welt begegnen können, die übrige Hälfte ist dann Kreaturen aus den Traumlanden vorbehalten.“ Und mit welchen Informationen dürfen Spielleiter rechnen? „Nun, das „Bestimmungsbuch“ ist ein Fachbuch – wenn natürlich auch ein fiktives. Es sind keinerlei Spielwerte enthalten, einzig stimmungsvolle Beschreibungen. Und zwar Beschreibungen in dem Sinne, wie sie auf Grundlage von Erlebnissen von – in diesem Falle auch häufig namentlich genannten – Investigatoren zusammengetragen worden sein könnten. Darum ist dieses Buch auch durchaus an die ganze Spielrunde adressiert.“ Ein ungewöhnlicher Schritt, der das „Bestimmungsbuch“ zu einer Lesefibel für alle Lovecraft-Fans macht.

Und wie sieht es mit der Bebilderung aus? „Da konnten wir glücklicherweise eine Kooperation mit unseren französischen Kollegen von Sans Detour erreichen. Ihre Version des „Field Guides“ wurde dank der hervorragenden Bebilderung euphorisch aufgenommen. Ich bin froh, dass wir das Glück haben, ihre Bebilderung verwenden zu dürfen.“ Tatsächlich ist das „Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen“ ein vollfarbiger Augenschmaus geworden. Manch alteingesessener „Cthulhu“-Fan mag vielleicht der stimmungsvollen, indirekten Bebilderung des „Malleus Monstrorum“ hinterhertrauern. „Wir sind davon überzeugt, dass die Bilder zu den Besten gehören, die für „Cthulhu“ je angefertigt wurden und es wäre sicher ein Fehler, sie nicht zu verwenden“, kann Heiko diese Bedenken beruhigen.

Der zweite Band, „Mystiker & Magier“, richtet sich noch deutlicher an die Spieler. „Wir wollten den Spielern noch mehr Material an die Hand geben, damit hatten wir ja im vergangenen Jahr bereits mit Begleit-Veröffentlichungen zu den Neuerscheinungen „Gangster“, „Königsdämmerung“ und „Prag“ begonnen“, führt Heiko aus. „Der Band „Mystiker & Magier“ enthält zahlreiche Informationen und ergänzende Regelmechanismen für Spieler, die einen dieser Berufsgruppe zugehörigen Investigator spielen möchten.“ Das Inhaltsverzeichnis liest sich dann auch interessant. So werden zum Beispiel mögliche Hintergründe für einen bereits mit der Magie in Berührung gekommenen Charakter beleuchtet. „Gehört der Investigator einem heidnischen Kult an, ist er ein begabtes Medium oder vielleicht doch eher ein Bühnenzauberer? All diese Hintergründe werden ausführlich beleuchtet. Dabei wird abgestuft unterschieden, um welchen Grad der Berührung mit der Magie es sich individuell handelt – mit entsprechenden Konsequenzen bei der Charaktererschaffung“, erzählt Heiko. Doch auch an praktisches Material wurde gedacht. „Der zweite Teil des Bandes enthält zahlreiche neue Berufe für Investigatoren wie Voodoo-Priester, Heilkundler oder Wahrsager. Außerdem enthält der Band einige vorgefertigte Investigatoren für den direkten Einsatz am Spieltisch. Davon wird es dann auf Pegasus.de sogar noch weitere geben“, führt er weiter aus.

„Tatsächlich ist „Mystiker & Magier“ ein Experiment“, erklärt Heiko. „Es ist eine Art Testballon: Interessiert die Spieler eine derart tiefgreifende Erweiterung des „Investigatoren-Kompendiums“, oder empfinden sie die Informationen als unnötig? Es gibt noch eine Menge Ideen, wie wir diese Reihe – nennen wir sie mal „Berufebände“ – weiter fortführen könnten.“

Heiko gewährt uns auch einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. „Wenn die RolePlayConvention vorbei ist, geht die Arbeit an den nächsten Bänden auf Hochtouren weiter“, erklärt er. Und es ist einiges Material in der Produktpipeline. „Der nächste Softcover-Abenteuerband ist schon sehr weit gediehen. Er wird „Frisches Blut“ heißen und vier Abenteuer für unterschiedliche Epochen enthalten. Hier wird dann auch wieder einmal ein Abenteuer für den beliebten „Gaslicht“-Spielhintergrund erscheinen. Die Resonanz auf die enthaltenen Spielhintergründe wird sicher einen Einfluss auf die mittelfristige Produktplanung haben können“, orakelt Heiko augenzwinkernd. „Außerdem arbeiten wir an der zweiten Hälfte der Neuauflage zu „Terra Cthulhiana“, die den Untertitel „Bis ans Ende der Welt“ trägt. Hier werden wir dann die Arktis, die Antarktis und die Weltmeere cthulhoid erschließen, sowie mehrere ‚Kampagnen-Steinbrüche‘ beifügen. Inhaltlich deckt sich dieser zweite Teil dann wieder weitestgehend mit der Erstauflage.“ Doch auch das Regelwerk soll erweitert werden. „Wir arbeiten bereits an der Übersetzung des bei Chaosium erschienen „Grand Grimoire of Mythos Magic“. Dabei erweitern wir die Vorlage noch um diverse original deutsche Zauber, sodass hinterher mindestens 600 Zauber in dem „Grimoire“ zu finden sein werden.“

Ein Fazit? Es bleiben spannende Zeiten für „Cthulhu“-Spieler, die Produktpipeline ist prall gefüllt. Mehr erfahrt Ihr natürlich hier auf dem Ringboten!

PS: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Ringbote.de

Ein paar News (XXXII): Unspeakable: Sigil & Sign

In meiner Funktion als Ringbote-Redakteur flatterte mir vor kurzem eine Pressemitteilung von Make Believe Games in’s Haus. Da hier ein weiteres, stark cthuloides Rollenspiel angepriesen wird, will ich mal nicht damit hinterm Berg halten:

Für „Unspeakable: Sigil & Sign“ kooperiert Mark Rein-Hagen´s Verlag Make Believe Games erstmals mit dem britischen Verlag Cubicle 7, bekannt für Titel wie The One Ring, World War Cthulhu oder Doctor Who RPG.

In diesem Cosmic Horror-Rollenspiel können die Spieler endlich in die Rolle von Kultisten der Grossen Alten aus dem Cthulhu-Mythos schlüpfen. Organisiert in geheimen Bünden, leben und operieren sie zwischen der mundanen Welt und der Parallelwelt ihrer dunklen Idole.

Für das Spiel wurde eigens das „Unspeakable“ Setting von C.A. Suleiman erdacht, der als Entwickler von Mummy: The Curse zahlreiche Auszeichnungen abräumen konnte und sich für dieses Projekt mit talentierten Autoren wie Dennis Detwiller (Delta Green), Greg Stolze (Unknown Armies), Lucya Szachnowski (Strange Aeons), Jesse Heinig (Fallout), Malcolm Sheppard (Mummy: The Curse), and Tim Dedopulos (Cthulhu Lives!) ein Team zusammengestellt hat, das sich bestens im Mythos und Horror-Genre auskennt. Für das düstere Artwork ist Mark Kelly verantwortlich, der neben I Am Zombie auch zahlreiche Illustrationen für Onyx Path und White Wolf gestaltet hat.

Im Kern greift Unspeakable: Sigil & Sign auf das innovative ID-Kartensystem und Axiom-Regelwerk von Make Believe Games zurück, welches bereits in I Am Zombie und Toxicity debütierte und für dieses Setting eigens angepasst wurde. Das eigenständige Hauptprodukt besteht aus:

-Dem Core Setting Book. Auf mindestens 256 Seiten wird das Setting, frei von jeglichen Regeln, in all seiner unaussprechlichen Düsterheit für Spieler und Spielleiter näher beleuchtet und die verschiedenen spielbaren Kulte, Rituale, Kräfte und Ziele zum Leben erweckt.

-Dem Playkit. Cthulhu Axiom Regelwerk mit 108 ID-Spielkarten, acht speziellen Würfel und 30 Token.

Die Crowdfundingkampagne läuft noch bis einschliesslich 22. Mai 2017 18:00 CEST und hat vom angepeilten Finanzierungsziel von 35.000 £ bereits jetzt mehr als 31.000 £ erreicht. Fans und Unterstützer können natürlich Add-On Material finanzieren und im Verlauf weitere Stretch Goals wie zusätzliche Kapitel, eine Kurzgeschichte oder Spielmatte freischalten.

Alle Details zu den angebotenen Produkten, dem Spiel und der Kampagne findet ihr unter diesem Link auf Kickstarter: https://tinyurl.com/mvvquwj

Neuerscheinung: FHTAGN

Hallo zusammen.

Es sind spannende Zeiten bei der Deutschen Lovecraftgesellschaft. Nicht nur erschien dieser Tage die erste Ausgabe des Lovecrafters (KLICK), nein, mit „FHTAGN“ erscheint nun auch ein eigenes, cthuloides Rollenspiel auf OGL-Basis. Ich darf die ausführlichen FAQ an dieser Stelle zitieren:

Was genau ist FHTAGN?

FHTAGN ist ein Rollenspiel im Lovecraft’schen Horror-Universum. Es basiert auf den Regeln eines via Kickstarter finanzierten US-Amerikanischen Horror-Rollenspiels, das seit 2016 unter einer freien Lizenz steht. Diese sogenannte Open Game License ermöglicht die freie Verwendung und Anpassung von FHTAGN für Horror-Szenarios, anderes Rollenspielmaterial oder gar ein eigenes Rollenspiel.

FHTAGN kann für traditionelle Horror-Kampagnen und -Szenarios in allen möglichen Settings genutzt werden. Geplant sind Regelanpassungen für die Goldenen Zwanziger und das Viktorianische Zeitalter.

Das soll ein vollständiges Rollenspiel sein?

Derzeit sind insbesondere die Regeln für Magie, Artefakte und Unnatürliche Wesen des US-Systems, auf dem FHTAGN basiert, noch nicht veröffentlicht und es ist auch nicht absehbar, was davon als Open Game Content verfügbar sein wird.

Außerdem fehlen FHTAGN Settings oder Kampagnenrahmen, Hinweise und Tipps für die Spielleitung, Ausrüstungslisten, Szenarios und weiteres Material, mit dem vergleichbare Horror-Rollenspiele aufwarten können.

Aber was soll ich denn dann damit?

FHTAGN bietet dir ein elegantes und kompromissloses Regelgerüst für traditionelles Horror-Rollenspiel in der Welt von H. P. Lovecraft. Lass deine Spielerinnen Charaktere erstellen, überleg dir ein Horrorszenario oder pass eines aus deiner Sammlung an und du kannst mit FHTAGN – auch in seiner aktuell noch unvollständigen Form – direkt loslegen. Wenn dir die Regeln gefallen, sollten sie sogar für eine ganze Kampagne ausreichen. Die Online-Variante von FHTAGN steht dir dafür kostenlos zur Verfügung.

Vor allem aber darfst du FHTAGN aufgrund der freien Lizenz (OGL) auch für eigene Projekte nutzen. Du wolltest schon immer ein Lovecraft’sches Horror-Szenario auf Napoleons Ägyptenfeldzug oder im Tibet der Gegenwart veröffentlichen? Mit FHTAGN ist das ohne Weiteres möglich.

Lovecraft … muss das denn sein?

Das Regelgerüst von FHTAGN ermöglicht traditionelles Horror-Rollenspiel auch jenseits der Welt von H. P. Lovecraft. Von deinem ganz eigenen Horror-Setting im Oslo der 70er Jahre bis zu J-Horror kann man damit eine Menge anfangen. Besonders, weil dir durch die OGL diesbezüglich alle Türen offen stehen.

Wer macht FHTAGN?

Eine Reihe von begeisterten Freiwilligen, die bereits das Originalsystem mochten und denen der Gedanke an ein für alle frei verwendbares Rollenspielsystem gefällt. Weitere Informationen finden sich im Forum der Deutsche Lovecraft Gesellschaft.

Was ist das Ziel von FHTAGN?

Zunächst einmal wollen wir der Szene online ein frei verwendbares Horror-Rollenspielsystem auf Deutsch zur Verfügung stellen und hoffen, dass daraus kreative Szenarios, Settingideen und Spielmaterial entstehen.

Auf lange Sicht hoffen wir, aus FHTAGN ein vollständiges Rollenspiel zu machen, das wir dann auch in gedruckter Form veröffentlichen können.

Kann ich mitmachen?

Sehr gerne. Melde dich einfach bei uns!

Na, neugierig geworden? Ich bin über den Entstehungsprozess als solchen auf dem Laufenden, allerdings nicht wirklich involviert gewesen. Das bislang vorliegende Ergebnis sieht allerdings schon erstaunlich rund aus. Seht es Euch doch einfach einmal an:

https://fhtagn.deutschelovecraftgesellschaft.de/start

Neuerscheinung: Ars Mathematica

Hallo zusammen,

ganz frisch in den pegasus’schen Druckerpressen vom Stapel gelaufen ist der neueste Abenteuerband für die 7. Edition des Traditions-Horrorrollenspiels CTHULHU! So sieht das gute Stück aus:

Zum Inhalt verrät Chefredakteur drüben im Cthulhu-Forum folgendes:

Inhalt: Die drei Siegerabenteuer der Wettbewerbs „Eidition 7“ von 2016 (Preishverleihung war auf der RPC 2016).

In Kürze:

Platz 1:
Ars Mathematica
von Andreas Osterroth
1920er
Ort der Handlung: ein Zug (d.h. das Abeteuer spielt sich während der Zugfahrt ab

Platz 2:
Jäger und Gejagte
von André Frenzer („Seanchui“, ja, der bekannte cthulhoide Blogger)
1920er
Ort der Handlung: Alaska
One-Shot

Platz 3:
Orakelknochen
von Hilmar Poganatz
NOW
Ort der Handlung: chinesische Grabkammer
One-Shot

Es ist also eine bunte Mischung von Themen, Zeiten und Möglichkeiten.

Nanu? Was ist denn nun los? Billige, dafür umfangreiche Werbetexte hier auf Seanchui’s Blog? Seid Ihr denn nicht eher Rezensionen oder kritischen Umgang mit neu erschienenem CTHULHU-Material auf diesen Seiten gewohnt?

Nun, damit kann ich bei dieser Publikation im Speziellen leider nicht dienen, denn wie unschwer an der Autorenauflistung zu erkennen ist: ich bin dabei. Damit wird sich natürlich zu „Ars Mathematica“ auf diesen Seiten nie eine Rezension einfinden – denn selbst, wenn ich meinen Text ausklammerte: wer würde mir ernsthaft abnehmen, dass ich den Rest eines Bandes, von dem ich ein ganzes Drittel füllte, neutral beurteilen würde? Ich habe tatsächlich bereits einige Projekte mit Pegasus hinter mir und auch schon einiges Material für CTHULHU publizieren dürfen – auch in gedruckter Form. Doch mit „Ars Mathematica“ erscheint nun erstmals ein Band im „normalen“ Produktportfolio, in dem ich meinen Namen platzieren konnte.

Was ich aber unumwunden zugeben muss: Den eigenen Namen in einer „offiziellen“ Printpublikation für das eigene Lieblingsrollenspiel wiederzufinden ist schon ein irres Gefühl. Heute ist ganz unversehens mein Belegexemplar bei mir eingetrudelt und es war sehr spannend, den eigenen Text im offiziellen Layout, professionell lektoriert und bebildert wiederzufinden.

Worüber ich mich natürlich noch mehr freuen würde, ist Feedback. Wie hat Euch der Band gefallen? Und mein Abenteuer? Werdet Ihr es spielen? Falls ja, wie ist es angekommen? Eine gute Anlaufstelle für Feedback dieser Art ist natürlich der entsprechende Thread im Cthulhu-Forum. Doch auch auf diesen Seiten stehen Euch meine Kommentarfelder immer offen!

Zwischen den Jahren… Version 2016

Das Weihnachtsfest 2016 ist wieder Vergangenheit, das neue Jahr drängt unaufhaltsam näher. Wie in jedem Jahr möchte ich die „namenlose Zeit zwischen den Jahren“ – oder halt eben auch die „Raunächte“ – dazu nutzen, ein wenig innezuhalten, Vergangenes zu analysieren und Pläne für die Zukunft zu fassen. Traditionell nutze ich diese Gelegenheit, um Euch auch hier auf diesem Blog an Erledigtem, Versäumten und Geplantem teilhaben zu lassen. Außerdem möchte ich wieder die Inhalte meines Blogs mit meinen Plänen des letzten Jahres abgleichen, was immer wieder spannend ist. Tatsächlich nutze ich selbst inzwischen diese Vor- und Rückschau ganz gerne, um mir meine Ziele ab und zu vor Augen zu halten. Also, gehen wir doch gleich in medias res:

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Über 17.000 Leser fanden im gerade vergehenden Jahr den Weg auf diesen Blog. Die Leserzahlen entwickelten sich im Vergleich zum letzten Jahr damit ganz leicht positiv. Das freut mich ungemein, allerdings kommen mir diese Zahlen im Vergleich zu vielen anderen Blogs, die in dieser Zeit ihre statistischen Daten veröffentlichen, doch verschwindend gering vor. Vielleicht schlicht, weil ich eine Nische in der Nische vertrete, vielleicht investiere ich aber auch zu wenig in Werbung :-).
  • Insgesamt verfasste ich 102 Einträge im vergangenen Jahr – diesen Beitrag hier gleich mit eingerechnet. Die Taktfrequenz hat sich damit drastisch im Vergleich zu den letzten Jahren erhöht. Fairerweise muss ich aber attestieren, dass diese Masse an Einträgen in erster Linie durch meine Teilnahme an der RPGaDay-Challenge im August zustande gekommen ist. Die meisten dieser Beiträge waren allerdings sehr kurz und wenig informativ – ein Experiment, dessen Wiederholung ich für mich persönlich noch sehr infrage stelle.
  • Im vergangen Jahr verfasste ich für diesen Blog 19 Rezensionen. Dabei standen cthuloide Hörspiele erstmals etwas mehr im Fokus. Dazu kommen dann auch noch einige „spartenfremde“ Rezensionen für den Ringboten. Stand ich dem Thema „Rezensionen“ im vergangen Jahr leicht kritisch gegenüber, so sah ich mich in diesem Jahr genötigt, etwas umfangreicher Stellung dazu zu nehmen. Unterm Strich halte ich Rezensionen mittlerweile nicht mehr unbedingt für eine reine Kaufhilfe interessierter Kunden; stattdessen sind sie auch eine der Möglichkeiten, dem Verlag/Autoren Feedback zu geben und damit sicherlich nicht komplett fehl am Platze.
  • Wie auch schon in den vergangenen Jahren habe ich natürlich auch versucht, ein wenig neues Spielmaterial auf meinem Blog zu präsentieren. Aus meiner Feder stammen dabei mein letztjähriger OPC-Beitrag „Schneller als sein Schatten“ – mein erstes Abenteuer für Cthulhu Wild-West – die Investigatoren-Organisation „Gerberus Wächter“ und „Das Buch des Goldes“. Letztere Beiträge entstanden im Rahmen des „Karnevals der Rollenspielblogs“ und sind zwar keine komplett ausgearbeiteten Abenteuer, bieten aber immerhin die ein oder andere Idee. Natürlich nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle auch die Gastbeiträge von Nick Dysen, der seine OPC-Einseiter aus dem vergangenen Jahr auch bei mir veröffentlicht hat. Beide sind ebenfalls für Cthulhu Wild-West entstanden.
  • A propos Gastbeitrag: ich betreue ja dankenswerterweise nach wie vor auch die Kategorie „Cthulhu.de Bestseller“. Aus den Archiven des leider entschlafenen Blogs Cthulhu.de habe ich im vergangenen Jahr 14 Artikel wieder verfügbar gemacht. Mittlerweile ist ein Backup des Blogs ja wieder komplett online zu finden, allerdings denke ich, dass ich dennoch mit ausgewählten Artikeln fortfahren werde. Nicht nur, dass ich ja völlig verrückt wäre, wenn ich dieses qualitativ hochwertige Material NICHT auf meinem Blog präsentieren würde – nein, ich denke auch, dass viele zeitlose Perlen auf diese Art eher neue Leser finden und so eine „Win-Win-Win“-Situation generiert wird. Lasst es mich wissen, wenn Ihr das anders seht.
  • Nicht unerwähnt lassen, auch wenn es mit meinem Blog eher weniger zu tun hat, möchte ich das Ende der wunderbaren Zeitschrift „Cthulhus Ruf“. Hier machte ich meine ersten Erfahrungen als „publizierter“ Autor, und ich widmete ihrem Ende einen ausführlichen Abschiedsartikel.

Abseits des Blogs hat sich wieder einiges getan. Wie auch im vergangenen Jahr konnte ich einige Artikel – eine Menge davon abseits cthuloider Gefilde – für den Ringboten beisteuern. Dazu gehört insbesondere „Die Schatzkarte der Trollpiraten“, ein für den GRT 2016 produziertes Universal-Abenteuer, welches sich auch wieder in Printform in den Schatzkisten wiederfand. Außerdem konnte ich wieder einen Text im zweiten NIPAJIN-Shots-Heft platzieren – und auch gleich wieder den Wilden Westen besuchen, was mich sehr gefreut hat. Außerdem konnte ich mich beim letzten Abenteuerwettbewerb von Pegasus auf dem Treppchen platzieren und erzielte einen ehrbaren zweiten Rang. Darüber hinaus habe ich mich auch der Aufgabe gestellt, den Lovecrafter – das neue Vereinsmagazin der dLG – mit zu betreuen und mich für den RPG-Bereich verantwortlich zu zeichnen. Eine Menge spannender Aktivitäten und Aufgaben – wobei ich insbesondere bei meiner neuen Redakteurstätigkeit noch gar nicht abschätzen kann, wieviel Arbeit dort wohl auf mich zukommt.

Gerade vor dem Hintergrund der blog-abseitig stattfindenden Arbeiten (zu den Hobbies gesellte sich ja auch noch der mit Wasser vollgelaufene Keller, dessen Renovierung erst im November abgeschlossen war…) und der Tatsache, dass ich dadurch auch einen kleinen, realistischen Abstand zu meiner Bloggerei gefunden habe, bin ich eigentlich sehr zufrieden mit meinem Blog im vergangenen Jahr. Ja, es hätte mehr Spielmaterial sein dürfen, ja, ich bin nicht immer up-to-date mit meinen News-Meldungen. Aber dank dem „Cthulhus Ruf-Archiv“, einigen Karnevalsteilnahmen und dem OPC findet sich hier dann doch immer auch mal Spielmaterial – auch aus meiner Feder – wieder. Mehr kann und darf ich im Moment einfach nicht verlangen :-).

Was hätte sein sollen?

Als nächstes möchte ich mich ein wenig mit meinen Planungen vergleichen. Für dieses Jahr hatte ich mir bewusst vorgenommen, etwas „kleinere Brötchen“ zu backen:

Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, welches der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.

Ja, das ist mir wohl gelungen.

Rezensiert wird natürlich weiterhin fleißig. Ich habe da noch ein paar „Cthulhus Ruf“-Artikel, die auf Besprechung harren :-). Wobei ich mich schon frage, ob jemand mit diesen Rezensionen wirklich etwas „anstellt“, heißt, sie in eine evtl. Kaufentscheidung mit einfließen lässt… vielleicht stelle ich hierzu in naher Zukunft mal ein paar Fragen, denn ich will Euch ja nicht mit Rezensionen langweilen.

Auch hier bin ich weiter gekommen. Und ich habe für mich entschlossen, Rezensionen – da es eben auch Feedback-Mittel an Verlag und Redaktion ist – kurzfristig nicht weiter infrage zu stellen. Allerdings mittelfristig – dazu gleich mehr.

Über die neue Cthulhu-Edition, die ich vor kurzem fertig rezensiert habe, möchte ich noch etwas mehr schreiben – jetzt, wo sich ein Gesamtbild ergibt. Das wird dann auch mal ein etwas längeres Thema…

Ja, auch das habe ich erledigt. Neben einigen Foren-Diskussionen habe ich auch auf diesen Seiten einen der wohl am meisten diskutierten Artikel meiner Blog-Historie verfasst.

Wenn es mit den OPC-Beiträgen noch klappt (dieses Jahr bin ich am Weihnachtspreis gescheitert. Die Zeit, die Zeit…), findet Ihr sie nächstes Jahr natürlich auch auf diesen Seiten wieder.

Erledigt :-).

Das Thema Gaslicht hat mich gedanklich noch nicht verlassen. Vielleicht komme ich ja im nächsten Jahr dazu… *hust, hust*

An dieser Front leider nichts Neues. Meine freie Zeit ist einfach zu knapp bemessen… aber ich halte es auf der Agenda, irgendwann wird es mir doch sicherlich gelingen, den inneren Schweinehund an dieser Stelle zu überwinden…

Geplantes für 2017

Wie immer möchte ich meinen Jahresrückblick mit einem kleinen Ausblick auf das schließen, was Euch – geplant – im nächsten Jahr hier erwarten soll. Allerdings werde ich weiterhin davon absehen, meine Ziele all zu hoch zu stecken.

  • Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, das der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.
  • Vorläufig werde ich auch an dieser Stelle weiter Rezensionen verfassen. Allerdings werde ich mich bald deutlich hinterfragen müssen, ob das noch lange funktioniert. Denn immerhin wird demnächst ein erstes Abenteuer aus meiner Feder (das Wettbewerbsabenteuer) unter pegasus’scher Flagge veröffentlicht. Stehe ich damit dem Verlag nicht bereits zu nahe, um objektive Rezensionen zu verfassen? Mein persönliches Empfinden muss ich bei dieser Betrachtung außen vor lassen (denn natürlich ändert sich mein Verhältnis dadurch nicht – ich bin ja immer noch kein Verlagsmitarbeiter oder so was), denn über Integrität in solchen Fällen entscheidet in meinen Augen der Leser. Ich bin mir da noch nicht sicher, wie es weiter geht.
  • Natürlich möchte ich auch wieder meine OPC-Beiträge veröffentlichen – und auch ein wenig über den OPC schreiben, wie im letzten Jahr.
  • Wirklich, wirklich gerne würde ich auf diesem Blog etwas abseitigere Settings – WildWest, Katzulhu, Gaslicht – wieder mehr behandeln. Ich hoffe, dass ich dafür die Zeit finde.

Das soll es schon sein? Eigentlich nicht, denn wenn ich das Thema „Rezensionen“ hier wirklich einmal ausklammere, nimmt die Taktfrequenz und die inhaltliche Breite des Blogs weiter ab. Insofern werde ich mir etwas überlegen müssen, wie ich diese Lücke zu stopfen gedenke. Dabei muss ich selbstkritisch und realistisch genug sein um mir sagen zu müssen: mit Spielmaterial werde ich das nicht hinkriegen. Insofern braucht es noch eine zündende Idee, welche spannenden cthuloiden Inhalte ich hier dann fürderhin präsentieren kann…

Doch für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2017 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

PS: Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle den beiden Bloggern Wuerfelheld und Greifenklaue, die mich sowohl mit ihren RPG-Blog-O-Quests als auch ihren regelmäßigen OPC zum Schreiben animieren. Danke Euch!