RPG-Blog-O-Quest #33: Die 6Ws (Die Fragen)

Hallo zusammen,

in diesem Monat habe ich die besondere Ehre, die RPG-Blog-O-Quest auszurichten! Ich traue mich damit zum ersten Mal an die Ausrichtung einer Blogaktion heran und hoffe einfach, nicht allzuviel falsch zu machen und möglichst viele von Euch zu einer Teilnahme animieren zu können.

Die diesmonatige Blog-O-Quest unterscheidet sich ein wenig von den bisherigen Questen. Das liegt nicht daran, dass ich nicht gerne die Beiträge der letzten Monate und Jahre gelesen hätte, oder dass ich das Konzept grundlegend ändern möchte. Ich möchte einfach versuchen, eine etwas speziellere Fragestellung unterzubringen. Es war im November des vergangenen Jahres, als ich dem Würfelhelden auf die Fragen der „Blogaktionen“-Blog-o-Quest antwortete:

5. Was wünscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum?
Ehrlich gesagt: mehr Spielbezug. Der Karneval klar, der hat irgendwie immer Spielbezug. Bei der Blog-O-Quest ist das nicht unbedingt der Fall, hier sind oft „Nähkästenplaudereien“ oder aktuelle „Spezialthemen“ abgefragt. Das ist zur Community-Bildung sicherlich alles prima, aber ich würde mir doch auch mehr Spielmaterialsfragen wünschen :-).

Der Würfelheld antwortete mir daraufhin: richte doch einfach eine entsprechende Queste aus! Ein paar zaghafte Forenposts später war die Idee zu der 6W-Queste geboren!

Was sind die 6Ws?
Bei den sechs Ws handelt es sich um die aus dem Deutschunterricht bekannten W-Fragen: Wer?, Was?, Wann?, Wo?, Warum? und Wie? Durch die Beantwortung dieser Fragen lassen sich hervorragend Abenteuerideen in die richtige Struktur bringen. Mehr Infos dazu gibt es hier:

https://www.roleplayingtips.com/readissue.php?number=469#tips

oder hier:

http://podcast.system-matters.de/2011/07/30/episode-55-wie-ich-mit-den-sechs-ws-ein-szenario-schreibe/

Während die Blog-O-Quest normalerweise dazu animiert, von eigenen Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen zu berichten, möchte die 6W-Queste, dass Ihr ein eigenes Abenteuer durch die Beantwortung der sechs Fragen entwerft. Das Setting ist dabei natürlich Euch überlassen – es wäre aber sicher für alle Leser hilfreich, wenn Ihr mit angebt, für welches Setting Euer Abenteuer gedacht ist.

Genug der Vorrede, auf in’s Gefecht! Die Fragen sind fett gedruckt, die kursiven Anmerkungen in Klammern sollen Euch bei der Antwort unterstützen und stammen im Wesentlichen aus dem Artikel von Cherie „Jade“ Arbuckle.

DIE FRAGEN

1. Wer?
(Wer ist der Bösewicht in Eurer Geschichte, so es einen gibt? Wer führt die Charaktere in das Abenteuer? Und wer spielt noch eine wichtige Rolle?)

2. Was?
(Was müssen die Charaktere erreichen, um das Abenteuer abzuschließen? Gibt es spezielle Gegenstände oder spezielles Wissen, das sie dafür brauchen?)

3. Wann?
(Zu welcher Jahreszeit spielt das Abenteuer? Spielt Zeit noch eine größere Rolle – gibt es zum Beispiel einen Wettlauf gegen die Uhr?)

4. Wo?
(In welcher Umgebung spielt das Abenteuer: Stadt, Wildnis oder Dungeon? Ist das Land, der Planet oder die Region wichtig für den Plot und verdient Erwähnung? Welche besonderen Locations werden die Charaktere besuchen?)

5. Warum?
(Was ist die Motivation der Charaktere? Wie sieht die Belohnung für einen Erfolg aus, bzw. die Konsequenz eines Mißerfolges?)

6. Wie?
(Wie gehen die Charaktere idealerweise vor? Welche Stolpersteine für die Spieler erwartest Du und wie kann der Spielleiter sie umgehen?)

DIE REGELN

  • An jedem Monatsersten werden die Fragen/Lückentexte gestellt. Der Starter wird im rsp-blogs-Forum festgelegt. Wir bitten um Beantwortung auf euren Blogs, Vlogs oder im Forum
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen
  • Über die Zusendung eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen wir uns
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)

Ich bin sehr auf eure Antworten gespannt und freue mich diese zu lesen.

Ich würde mich diebisch über Eure Teilnahme freuen!
Beste Grüße
Seanchui

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Loot-a-Day 24: Uhren & Chronometer

Logo_RSPKarneval_250pxGerade tobt einmal mehr der Karneval der Rollenspielblogs. Das Thema in diesem Monat lautet Geld, Gold und Schätze und wird organisiert von Greifenklaue (meinen Dank dafür!). Das besondere – er hat eine Begleit-Aktion gestartet mit dem schönen Titel „Loot-a-Day„. Hier wird für jeden Tag ein mögliches Beutestück vorgeschlagen. Heute dreht sich dabei alles um Uhren & Chronometer.

Ich denke und hoffe, gerade im Rahmen eines Karnevals ist es auch einmal erlaubt, auf älteres Material hinzuweisen und auch darauf zurückzugreifen. Denn gerade zum heutigen „Loot“ habe ich einmal für den Winter-OPC des aktuellen Karneval-Organisators einen cthuloiden Tatort sowie ein cthuloides Artefakt verfasst, die ich – ganz dreist – an dieser Stelle einfach mal wieder veröffentliche:

OPC 2015: Schneller als sein Schatten

Hallo zusammen!

5_wopc_logoDa ist er auch schon wieder vorbei und ausgewertet, der diesjährige OPC. Wie in jedem Jahr bin ich an allen möglichen Treppchenplatzierungen vorbeigerutscht, doch wie in jedem Jahr soll Euch das nicht davor bewahren, Euch auf meinem Blog mit zumindest meinen cthuloiden Beiträgen zu beschäftigen. Die guten alten Traditionen…

Es mag auf den ersten Blick ein wenig zynisch klingen, doch tatsächlich bin ich mit zwei Nominierungen durch die Juroren gar nicht unzufrieden. Ich schaffe es mit meinen Beiträgen leider nicht, zwei Juroren gleichzeitig zu überzeugen – oder einen davon, mich auf den ersten Platz zu hieven :-). Das mindert nicht den Spaß, den ich beim Erstellen der Einseiter habe, und so hoffe ich einfach, dass der geneigten Leserschaft auch ein wenig Freude mit dem folgenden Szenario aufkommt.

Vorbemerkungen

Als ich die fünf Kategorien des letzten OPC studierte, fiel mir natürlich auch das Thema „Im wilden Westen“ auf. Ich bin ein bekennender Freund von „Cthulhu WildWest“ und habe hier auch bereits versucht, Material dafür zusammenzustellen. Für den OPC nun schien es klar, dass ich mich an einem cthuloiden WildWest-Beitrag versuchen wollte.

Tatsächlich ist das offiziell für Cthulhu WildWest verfügbare Material sehr dünn. Und auch, wenn ich Deadlands und ähnliche Spiele sehr gerne mag, ist Cthulhu doch eher für ein anderes, unterschwelligeres Flair bekannt, so dass ich mich nicht einfach an anderen Linien orientieren konnte, um Inspiration zu sammeln. Mir rauchte ein paar Tage der Kopf, bis ich mir schließlich die Frage stellte: „Warum eigentlich Cthulhu WildWest?“ Ja, was macht Cthulhu WildWest in meinen Augen aus? Nun, die Antwort gab ich mir rasch selbst, und sie ist eigentlich simpel: Cthulhu – und für mich der Reiz an Cthulhu – zeichnet sich dadurch aus, dass es in UNSERER bekannten Welt spielt und es eben doch diesen dünnen Schleier der Realität gibt, den man hier niederreißen kann um finstere Wahrheiten zu offenbaren.

Es sollte also „unser“ Wilder Westen sein, keine Fantasie-Landschaft wie bei Deadlands. Ich dachte auch hierüber ein wenig nach und kam zu dem Schluß, dass Revolverhelden und Indianer sicher keine schlechte Mischung für einen „klassischen Western“ darstellten. Als nächstes dichtete ich beiden – dem berüchtigten Revolverhelden und dem stillen Indianderschamanen – einen mythosschwangeren Hintergrund an, warf sie zusammen mit den Charakteren in eine Extremsituation und sah mir an, wieviel ich auf einer Seite unterbringen konnte.

Genug der Vorrede…

Das Ergebnis schaffte es auf die Nominierungsliste und nun auch hier auf meinen Blog. Vorhang auf für:

Natürlich ist das nicht mein einziger Beitrag für den OPC. Tatsächlich aber ist der einzige cthuloide, und damit der einzige, der hier veröffentlicht werden wird. Haltet die Augen auf, bei Greifenklaue wird es wohl bald die volle Sammel-PDF geben!

Tatort: Der Spiegel

Wißt Ihr,

ich bin nach wie vor ein großer Fan von Kurzmaterial. Das beginnt schon bei meinen Lesegewohnheiten – hier ziehe ich Kurzgeschichten einem Roman stets vor. Und auch für’s Rollenspielen finde ich es immer angenehm, Kurzmaterial an der Hand zu haben: wenig Vorbereitungszeit, dafür im Anschluß viel Freiheit für den Spielleiter. Außerdem ist es für einen Autoren natürlich wesentlich schneller erledigt – daher ist einfach die Menge an verfügbaren Ideen auch größer.

Als ich mir also vor einiger Zeit dachte: „Du müsstest mal wieder ein Szenario für den Blog schreiben“ war mir schon bald klar: das wird wieder mal ein Kurzschocker. Warum auch nicht? Ich habe ziemlich viel Tipperei in das letzte Wettbewerbsabenteuer für „Cthulhus Ruf“ gesteckt, dann biete ich hier eben nochmal Kurzware an. Der OPC war dann – wie in jedem Jahr – die ideale Gelegenheit mit Designs, Texten, dem Aufbau einer Seite etc. herum zu experimentieren.

Für den OPC schrieb ich einen OnePager, der im Aufbau an einen Artikel aus Cthulhus Ruf #4 angelehnt ist: einen „Tatort“. Im Zeitungsartikel wurden auf einer Doppelseite ein Tatort eines ungewöhnlichen Mordes, alle möglichen Hinweise, Rechercheansätze und Ergebnisse und schließlich ein „Vorher/Nachher“-Kasten präsentiert, die zusammengenommen ein komplettes Szenario ergeben. Für den OPC erdachte ich mir ein eigenes cthuloides Kriminalstück und dampfte das Layout und die Kürze der Beschreibung auf eine Seite herunter.

So, und nun schließt sich wieder der Kreis: da ich die Idee aus Ausgabe 4 nach wie vor für sehr gelungen halte UND ich mal wieder was für den Blog schreiben wollte – hier ein neuer „Tatort“ für cthuloide Ermittler (und selbstverständlich noch NICHT der OPC-Beitrag; der folgt später):

Der Spiegel

Viel Spaß damit – und wie immer bin ich für Feedback jedweder Art dankbar!

Richtigstellung zu „Cthulhus Ruf: Extrablatt 2“

Hallo zusammen,

heute muß ich einer unangenehmen Pflicht nachkommen. Doch wer sich die Suppe einbrockt, soll sie gefälligst auch auslöffeln.

Für den Gratisrollenspieltag veröffentlichte Cthulhus Ruf ein Sonderblatt mit sieben Kurzabenteuern. Ihr findet es HIER zum Download. Weite Teile dieses Heftes basieren dabei auf einer Sammel-PDF, die ich nach Beendigung eines von mir abgehaltenen Wettbewerbes auf meinem Blog veröffentlichte. In dieser Sammel-PDF sind sowohl die Wettbewerbsbeiträge versammelt gewesen, wie auch alte Texte aus meiner Feder.

Mit eben diesen alten Texten ist mir ein bedauerlicher Fehler unterlaufen: zwei der enthaltenen Szenarien („Carnival de Goule“ sowie „Der Wald hinterm Haus“) basieren DIREKT auf Abenteuerideen aus den Pegasus-Publikationen „Necronomicon – Geheimnisse des Mythos“ sowie „Malleus Monstrorum“. Ich habe es beim Erstellen der Texte versäumt, diese sehr direkte „Inspirations“quelle zu nennen. Ausserdem habe ich es auch nicht nachgeholt, als ich die Texte Cthulhus Ruf zur Verfügung gestellt habe. Offensichtlich war ich einfach zu aufgeregt über die Möglichkeit, Texte mit meiner Beteiligung publiziert zu sehen.

Nun prangt über diesen beiden Szenarien mein Name als Autor; sicherlich bin ich auch Verfasser der „länger ausgeführten“ Version. Es ist allerdings richtig und fair, die Inspirationsquellen mit anzuführen. An späteren Texten – wie z. B. Die Leiche im Moor erkennt man, dass ich in dieser Beziehung längst dazu gelernt habe.

Ich möchte mich vielmals bei den an den beiden genannten Büchern beteiligten Personen entschuldigen; keinesfalls wollte ich ihre Kreativität als die meine ausgeben. In meiner Sammel-PDF habe ich die Verfasserzeile bereits umkorrigiert; ob das für den Download auf Cthulhus Ruf gelten wird kann ich nicht beeinflußen.

Dieser Text erscheint sowohl in meinem Blog, im Cthulhu-Forum und als Kommentar auf Cthulhus-Ruf.de. Ich hoffe, damit alle wichtigen Anlaufstellen abgedeckt zu haben.

Seanchui

Neue Kurzabenteuer aka „Szenen des Schreckens“

Hallo zusammen,

erinnert sich einer von Euch noch an meinen kleinen Wettbewerb, der hier vor ein paar Monaten stattfand? Neben den Kurzschockern suchte ich an dieser Stelle damals im Auftrage von Pegasus nach „Kurzabenteuern“, kurzen und knappen Szenarien, die sich an absolute Einsteiger richten sollten, nur aus 1-2 Szenen bestehen sollten und in zwanzig Minuten zu spielen sein sollten. Die Aufgabenstellung wurde damals im Forum sehr kontrovers diskutiert.

Nun, schon bald steht der Gratisrollenspieltag vor der Tür, und vielleicht ist das genau die Gelegenheit, um absoluten Neulingen einmal in zwanzig Minuten zu zeigen, wie sich das cthuloide Rollenspiel anfühlt. Außerdem juckte es mich ohnehin schon seit einiger Zeit in den Fingern, mich selbst an diesen Vorgaben zu messen – an meinem eigenen Wettbewerb konnte ich ja verständlicherweise nicht selbst teilnehmen!

Also habe ich mich selbst daran versucht, Kurzabenteuer – oder „Szenen des Schreckens“, wie Der Tod sie in seinem Beitrag betitelte (und ich bin ein Fan dieses Titels) – zu verfassen. Außerdem wollte ich sie rechtzeitig vor dem GRT hier online stellen. Inhaltlich habe ich versucht, möglichst typisch-cthuloide Szenen darzustellen: Flucht vor unbegreiflichen Mächten, Tiefe Wesen, geheimnisvolle Orte, düstere Folianten – und das alles natürlich im vertrauten Lovecraft Country. Außerdem werden nur ganz einfache Grundregeln verwendet – einzelne Proben hier, ein Stabilitätsverlust da, ein Wurf auf die Widerstandstabelle dort.

Doch genug der Vorrede, hier sind zwei neue PDF im gewohnten Layout:

Viel Spaß damit!

Cthulhus Ruf goes Gratisrollenspieltag

Hallo zusammen,

das ist mir mal einen Extra-Blogeintrag wert, auch wenn ich normalerweise versuche, kleine Newseinträge zu vermeiden:

Zum Gratisrollenspieltag am 02. Februar diesen Jahres erscheint eine Sonderausgabe von „Cthulhus Ruf„, die gratis dem „Care“-Paket für die Spieleläden beiliegen wird:

GRT-Ruf

Warum ich davon so begeistert bin? Nun, die Sonderausgabe basiert massgeblich auf den Cthuloiden Momenten, die hier als Ergebnis meines Abenteuerwettbewerbs veröffentlicht wurden. Die für den Pegasus-Support vorgesehenen „Szenen des Schreckens“ haben wir herausgenommen, dafür Material ergänzt.

So kann ich tatsächlich einen bescheidenen Beitrag zum (hoffentlich guten) Gelingen des GRT beitragen, was mich tierisch freut. Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß mit der Sonderausgabe!