Loot-a-Day 24: Uhren & Chronometer

Logo_RSPKarneval_250pxGerade tobt einmal mehr der Karneval der Rollenspielblogs. Das Thema in diesem Monat lautet Geld, Gold und Schätze und wird organisiert von Greifenklaue (meinen Dank dafür!). Das besondere – er hat eine Begleit-Aktion gestartet mit dem schönen Titel „Loot-a-Day„. Hier wird für jeden Tag ein mögliches Beutestück vorgeschlagen. Heute dreht sich dabei alles um Uhren & Chronometer.

Ich denke und hoffe, gerade im Rahmen eines Karnevals ist es auch einmal erlaubt, auf älteres Material hinzuweisen und auch darauf zurückzugreifen. Denn gerade zum heutigen „Loot“ habe ich einmal für den Winter-OPC des aktuellen Karneval-Organisators einen cthuloiden Tatort sowie ein cthuloides Artefakt verfasst, die ich – ganz dreist – an dieser Stelle einfach mal wieder veröffentliche:

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OPC 2015: Schneller als sein Schatten

Hallo zusammen!

5_wopc_logoDa ist er auch schon wieder vorbei und ausgewertet, der diesjährige OPC. Wie in jedem Jahr bin ich an allen möglichen Treppchenplatzierungen vorbeigerutscht, doch wie in jedem Jahr soll Euch das nicht davor bewahren, Euch auf meinem Blog mit zumindest meinen cthuloiden Beiträgen zu beschäftigen. Die guten alten Traditionen…

Es mag auf den ersten Blick ein wenig zynisch klingen, doch tatsächlich bin ich mit zwei Nominierungen durch die Juroren gar nicht unzufrieden. Ich schaffe es mit meinen Beiträgen leider nicht, zwei Juroren gleichzeitig zu überzeugen – oder einen davon, mich auf den ersten Platz zu hieven :-). Das mindert nicht den Spaß, den ich beim Erstellen der Einseiter habe, und so hoffe ich einfach, dass der geneigten Leserschaft auch ein wenig Freude mit dem folgenden Szenario aufkommt.

Vorbemerkungen

Als ich die fünf Kategorien des letzten OPC studierte, fiel mir natürlich auch das Thema „Im wilden Westen“ auf. Ich bin ein bekennender Freund von „Cthulhu WildWest“ und habe hier auch bereits versucht, Material dafür zusammenzustellen. Für den OPC nun schien es klar, dass ich mich an einem cthuloiden WildWest-Beitrag versuchen wollte.

Tatsächlich ist das offiziell für Cthulhu WildWest verfügbare Material sehr dünn. Und auch, wenn ich Deadlands und ähnliche Spiele sehr gerne mag, ist Cthulhu doch eher für ein anderes, unterschwelligeres Flair bekannt, so dass ich mich nicht einfach an anderen Linien orientieren konnte, um Inspiration zu sammeln. Mir rauchte ein paar Tage der Kopf, bis ich mir schließlich die Frage stellte: „Warum eigentlich Cthulhu WildWest?“ Ja, was macht Cthulhu WildWest in meinen Augen aus? Nun, die Antwort gab ich mir rasch selbst, und sie ist eigentlich simpel: Cthulhu – und für mich der Reiz an Cthulhu – zeichnet sich dadurch aus, dass es in UNSERER bekannten Welt spielt und es eben doch diesen dünnen Schleier der Realität gibt, den man hier niederreißen kann um finstere Wahrheiten zu offenbaren.

Es sollte also „unser“ Wilder Westen sein, keine Fantasie-Landschaft wie bei Deadlands. Ich dachte auch hierüber ein wenig nach und kam zu dem Schluß, dass Revolverhelden und Indianer sicher keine schlechte Mischung für einen „klassischen Western“ darstellten. Als nächstes dichtete ich beiden – dem berüchtigten Revolverhelden und dem stillen Indianderschamanen – einen mythosschwangeren Hintergrund an, warf sie zusammen mit den Charakteren in eine Extremsituation und sah mir an, wieviel ich auf einer Seite unterbringen konnte.

Genug der Vorrede…

Das Ergebnis schaffte es auf die Nominierungsliste und nun auch hier auf meinen Blog. Vorhang auf für:

Natürlich ist das nicht mein einziger Beitrag für den OPC. Tatsächlich aber ist der einzige cthuloide, und damit der einzige, der hier veröffentlicht werden wird. Haltet die Augen auf, bei Greifenklaue wird es wohl bald die volle Sammel-PDF geben!

Tatort: Der Spiegel

Wißt Ihr,

ich bin nach wie vor ein großer Fan von Kurzmaterial. Das beginnt schon bei meinen Lesegewohnheiten – hier ziehe ich Kurzgeschichten einem Roman stets vor. Und auch für’s Rollenspielen finde ich es immer angenehm, Kurzmaterial an der Hand zu haben: wenig Vorbereitungszeit, dafür im Anschluß viel Freiheit für den Spielleiter. Außerdem ist es für einen Autoren natürlich wesentlich schneller erledigt – daher ist einfach die Menge an verfügbaren Ideen auch größer.

Als ich mir also vor einiger Zeit dachte: „Du müsstest mal wieder ein Szenario für den Blog schreiben“ war mir schon bald klar: das wird wieder mal ein Kurzschocker. Warum auch nicht? Ich habe ziemlich viel Tipperei in das letzte Wettbewerbsabenteuer für „Cthulhus Ruf“ gesteckt, dann biete ich hier eben nochmal Kurzware an. Der OPC war dann – wie in jedem Jahr – die ideale Gelegenheit mit Designs, Texten, dem Aufbau einer Seite etc. herum zu experimentieren.

Für den OPC schrieb ich einen OnePager, der im Aufbau an einen Artikel aus Cthulhus Ruf #4 angelehnt ist: einen „Tatort“. Im Zeitungsartikel wurden auf einer Doppelseite ein Tatort eines ungewöhnlichen Mordes, alle möglichen Hinweise, Rechercheansätze und Ergebnisse und schließlich ein „Vorher/Nachher“-Kasten präsentiert, die zusammengenommen ein komplettes Szenario ergeben. Für den OPC erdachte ich mir ein eigenes cthuloides Kriminalstück und dampfte das Layout und die Kürze der Beschreibung auf eine Seite herunter.

So, und nun schließt sich wieder der Kreis: da ich die Idee aus Ausgabe 4 nach wie vor für sehr gelungen halte UND ich mal wieder was für den Blog schreiben wollte – hier ein neuer „Tatort“ für cthuloide Ermittler (und selbstverständlich noch NICHT der OPC-Beitrag; der folgt später):

Der Spiegel

Viel Spaß damit – und wie immer bin ich für Feedback jedweder Art dankbar!

Richtigstellung zu „Cthulhus Ruf: Extrablatt 2“

Hallo zusammen,

heute muß ich einer unangenehmen Pflicht nachkommen. Doch wer sich die Suppe einbrockt, soll sie gefälligst auch auslöffeln.

Für den Gratisrollenspieltag veröffentlichte Cthulhus Ruf ein Sonderblatt mit sieben Kurzabenteuern. Ihr findet es HIER zum Download. Weite Teile dieses Heftes basieren dabei auf einer Sammel-PDF, die ich nach Beendigung eines von mir abgehaltenen Wettbewerbes auf meinem Blog veröffentlichte. In dieser Sammel-PDF sind sowohl die Wettbewerbsbeiträge versammelt gewesen, wie auch alte Texte aus meiner Feder.

Mit eben diesen alten Texten ist mir ein bedauerlicher Fehler unterlaufen: zwei der enthaltenen Szenarien („Carnival de Goule“ sowie „Der Wald hinterm Haus“) basieren DIREKT auf Abenteuerideen aus den Pegasus-Publikationen „Necronomicon – Geheimnisse des Mythos“ sowie „Malleus Monstrorum“. Ich habe es beim Erstellen der Texte versäumt, diese sehr direkte „Inspirations“quelle zu nennen. Ausserdem habe ich es auch nicht nachgeholt, als ich die Texte Cthulhus Ruf zur Verfügung gestellt habe. Offensichtlich war ich einfach zu aufgeregt über die Möglichkeit, Texte mit meiner Beteiligung publiziert zu sehen.

Nun prangt über diesen beiden Szenarien mein Name als Autor; sicherlich bin ich auch Verfasser der „länger ausgeführten“ Version. Es ist allerdings richtig und fair, die Inspirationsquellen mit anzuführen. An späteren Texten – wie z. B. Die Leiche im Moor erkennt man, dass ich in dieser Beziehung längst dazu gelernt habe.

Ich möchte mich vielmals bei den an den beiden genannten Büchern beteiligten Personen entschuldigen; keinesfalls wollte ich ihre Kreativität als die meine ausgeben. In meiner Sammel-PDF habe ich die Verfasserzeile bereits umkorrigiert; ob das für den Download auf Cthulhus Ruf gelten wird kann ich nicht beeinflußen.

Dieser Text erscheint sowohl in meinem Blog, im Cthulhu-Forum und als Kommentar auf Cthulhus-Ruf.de. Ich hoffe, damit alle wichtigen Anlaufstellen abgedeckt zu haben.

Seanchui

Neue Kurzabenteuer aka „Szenen des Schreckens“

Hallo zusammen,

erinnert sich einer von Euch noch an meinen kleinen Wettbewerb, der hier vor ein paar Monaten stattfand? Neben den Kurzschockern suchte ich an dieser Stelle damals im Auftrage von Pegasus nach „Kurzabenteuern“, kurzen und knappen Szenarien, die sich an absolute Einsteiger richten sollten, nur aus 1-2 Szenen bestehen sollten und in zwanzig Minuten zu spielen sein sollten. Die Aufgabenstellung wurde damals im Forum sehr kontrovers diskutiert.

Nun, schon bald steht der Gratisrollenspieltag vor der Tür, und vielleicht ist das genau die Gelegenheit, um absoluten Neulingen einmal in zwanzig Minuten zu zeigen, wie sich das cthuloide Rollenspiel anfühlt. Außerdem juckte es mich ohnehin schon seit einiger Zeit in den Fingern, mich selbst an diesen Vorgaben zu messen – an meinem eigenen Wettbewerb konnte ich ja verständlicherweise nicht selbst teilnehmen!

Also habe ich mich selbst daran versucht, Kurzabenteuer – oder „Szenen des Schreckens“, wie Der Tod sie in seinem Beitrag betitelte (und ich bin ein Fan dieses Titels) – zu verfassen. Außerdem wollte ich sie rechtzeitig vor dem GRT hier online stellen. Inhaltlich habe ich versucht, möglichst typisch-cthuloide Szenen darzustellen: Flucht vor unbegreiflichen Mächten, Tiefe Wesen, geheimnisvolle Orte, düstere Folianten – und das alles natürlich im vertrauten Lovecraft Country. Außerdem werden nur ganz einfache Grundregeln verwendet – einzelne Proben hier, ein Stabilitätsverlust da, ein Wurf auf die Widerstandstabelle dort.

Doch genug der Vorrede, hier sind zwei neue PDF im gewohnten Layout:

Viel Spaß damit!

Cthulhus Ruf goes Gratisrollenspieltag

Hallo zusammen,

das ist mir mal einen Extra-Blogeintrag wert, auch wenn ich normalerweise versuche, kleine Newseinträge zu vermeiden:

Zum Gratisrollenspieltag am 02. Februar diesen Jahres erscheint eine Sonderausgabe von „Cthulhus Ruf„, die gratis dem „Care“-Paket für die Spieleläden beiliegen wird:

GRT-Ruf

Warum ich davon so begeistert bin? Nun, die Sonderausgabe basiert massgeblich auf den Cthuloiden Momenten, die hier als Ergebnis meines Abenteuerwettbewerbs veröffentlicht wurden. Die für den Pegasus-Support vorgesehenen „Szenen des Schreckens“ haben wir herausgenommen, dafür Material ergänzt.

So kann ich tatsächlich einen bescheidenen Beitrag zum (hoffentlich guten) Gelingen des GRT beitragen, was mich tierisch freut. Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß mit der Sonderausgabe!

Ein paar Hinweise…

…auf interessant-cthuloide Spielmaterial aus den Weiten des Internets. Immerhin hat man zwischen den Tagen ja oft Zeit zum Spielen übrig :-).

Die Statue von den Sternen
Auf Teilzeithelden.de gibt es seit Anfang des Monats ein universell einsetzbares Pulp-Szenario mit dem schönen Titel „Die Statue von den Sternen“. Das Szenario ist nicht nur wirklich hübsch aufgemacht, es kommt auch mit einer schön cthuloiden Grundidee daher und liefert auch gleich die passende Umrechnungstabelle für Cthulhu-Regeln mit. Den Download in schwarz-weiß oder bunt findet Ihr hier.

The Old One
Durch einen Zufall bin ich auf den Blog „The Old One“ aufmerksam geworden. Naja, ein Zufall war es eigentlich nicht – er rebloggte meinen „Begraben!“-Eintrag. Auch hier geht es um cthuloides Rollenspiel; ein paar Einseiter, die er für den OPC verfasst hat, hat er hier bereits veröffentlicht. Hübsch aufgemacht und mit guten Ideen – aber seht sie Euch einfach selbst an:

Die Saat
Operation „Spring Cleaning“

Ich habe zwar auch bereits cthuloides für den OPC vorbereitet, bevor es zur Veröffentlichung auf diesem Blog kommt, will ich die Texte aber noch erweitern. Mir schwebt da schon was vor…