Noch eine kurze Erinnerung: Der FHTAGN-Abenteuerwettbewerb läuft!

Noch ziemlich genau ein Monat, dann endet die Abgabefrist für den laufenden FHTAGN-Abenteuerwettbewerb!

In diesem Jahr ruft die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ihren 1. Abenteuerwettbewerb aus.

Es handelt sich dabei um einen Abenteuerwettbewerb für Kurzabenteuer, die in einem beliebigen Lovecraft’schen Universum angesiedelt und als Oneshot innerhalb eines 3-stündigen Slots auf der anRUFung 2017 spielbar sind. Epoche und Setting sind frei wählbar.

Der Abenteuerwettbewerb ist grundsätzlich systemgebunden, lässt alternativ aber auch Abenteuer zu, die völlig ohne Regelbezug auskommen. Als Basissystem für den Wettbewerb dient das von der dLG veröffentlichte Regelwerk FHTAGN.

Rahmenbedingung
Die Einsendung muss innerhalb des Wettbewerbszeitraums (Abgabe 30. September 2017) in elektronischer Form als .doc oder .docx Dokument an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ruf17@deutschelovecraftgesellschaft.de. Das Textdokument sollte hierbei das vollständige Abenteuer enthalten. Eventuelle Zusatzdateien sind in der gleichen Mail einzureichen, als Archivformat soll ausschließlich .zip verwendet werden.

  • Das eingereichte Abenteuer darf nicht bereits veröffentlicht oder bei einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein.
  • Das Abenteuer darf eine Länge von 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Bitte beachten: Diese Zeichen-Angabe benennt den Maximalwert und keinen Richtwert! Es ist völlig in Ordnung, kürzere Abenteuer einzureichen.
  • Das Abenteuer soll so konzipiert sein, dass es im Rahmen einer Convention in 1-3 Stunden spielbar ist.
  • Das Setting des Abenteuers ist nicht festgelegt, eventuell benötigte Zusatzregeln müssen sich im Textdokument befinden.
  • Dem Abenteuer muss ein Deckblatt vorangestellt sein, dem folgende Informationen zu entnehmen sind: Titel des Abenteuers, Spielwelt und -region und Name/Pseudonym des Autors. Ein kurzer Klappentext (1-2 Sätze), der die wesentlichen Inhalte des Abenteuers kurz zusammenfasst, soll ebenfalls enthalten sein.
  • Es ist möglich, als Autorenteam am Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Fall müssen die Daten aller Mitglieder des Autorenteams in der E-Mail angegeben werden.
  • Ein Autor oder Autorenteam darf auch mehr als ein Abenteuer einreichen.
  • Das Abenteuer darf keine Mythosbegriffe, Wesen oder Spielregeln (eingeschlossen Spielbegriffe!) enthalten, die urheberrechtlich geschützt sind.

Alle wichtigen Infos findet Ihr HIER.

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Erinnerung: Der FHTAGN-Abenteuerwettbewerb läuft!

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da berichtete ich an dieser Stelle über den laufenden FHTAGN-Abenteuerwettbewerb:

In diesem Jahr ruft die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ihren 1. Abenteuerwettbewerb aus.

Es handelt sich dabei um einen Abenteuerwettbewerb für Kurzabenteuer, die in einem beliebigen Lovecraft’schen Universum angesiedelt und als Oneshot innerhalb eines 3-stündigen Slots auf der anRUFung 2017 spielbar sind. Epoche und Setting sind frei wählbar.

Der Abenteuerwettbewerb ist grundsätzlich systemgebunden, lässt alternativ aber auch Abenteuer zu, die völlig ohne Regelbezug auskommen. Als Basissystem für den Wettbewerb dient das von der dLG veröffentlichte Regelwerk FHTAGN.

Rahmenbedingung
Die Einsendung muss innerhalb des Wettbewerbszeitraums (Abgabe 30. September 2017) in elektronischer Form als .doc oder .docx Dokument an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: ruf17@deutschelovecraftgesellschaft.de. Das Textdokument sollte hierbei das vollständige Abenteuer enthalten. Eventuelle Zusatzdateien sind in der gleichen Mail einzureichen, als Archivformat soll ausschließlich .zip verwendet werden.

  • Das eingereichte Abenteuer darf nicht bereits veröffentlicht oder bei einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein.
  • Das Abenteuer darf eine Länge von 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. Bitte beachten: Diese Zeichen-Angabe benennt den Maximalwert und keinen Richtwert! Es ist völlig in Ordnung, kürzere Abenteuer einzureichen.
  • Das Abenteuer soll so konzipiert sein, dass es im Rahmen einer Convention in 1-3 Stunden spielbar ist.
  • Das Setting des Abenteuers ist nicht festgelegt, eventuell benötigte Zusatzregeln müssen sich im Textdokument befinden.
  • Dem Abenteuer muss ein Deckblatt vorangestellt sein, dem folgende Informationen zu entnehmen sind: Titel des Abenteuers, Spielwelt und -region und Name/Pseudonym des Autors. Ein kurzer Klappentext (1-2 Sätze), der die wesentlichen Inhalte des Abenteuers kurz zusammenfasst, soll ebenfalls enthalten sein.
  • Es ist möglich, als Autorenteam am Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Fall müssen die Daten aller Mitglieder des Autorenteams in der E-Mail angegeben werden.
  • Ein Autor oder Autorenteam darf auch mehr als ein Abenteuer einreichen.
  • Das Abenteuer darf keine Mythosbegriffe, Wesen oder Spielregeln (eingeschlossen Spielbegriffe!) enthalten, die urheberrechtlich geschützt sind.

Nun, es sind noch ein paar Tage Zeit, in denen Ihr ein interessantes Abenteuer zu Papier bringen könnt. Achtet darauf, dass die Rahmenbedingungen noch einmal ganz leicht überarbeitet wurden. Alle wichtigen Infos findet Ihr HIER.

Zwischen den Jahren… Version 2016

Das Weihnachtsfest 2016 ist wieder Vergangenheit, das neue Jahr drängt unaufhaltsam näher. Wie in jedem Jahr möchte ich die „namenlose Zeit zwischen den Jahren“ – oder halt eben auch die „Raunächte“ – dazu nutzen, ein wenig innezuhalten, Vergangenes zu analysieren und Pläne für die Zukunft zu fassen. Traditionell nutze ich diese Gelegenheit, um Euch auch hier auf diesem Blog an Erledigtem, Versäumten und Geplantem teilhaben zu lassen. Außerdem möchte ich wieder die Inhalte meines Blogs mit meinen Plänen des letzten Jahres abgleichen, was immer wieder spannend ist. Tatsächlich nutze ich selbst inzwischen diese Vor- und Rückschau ganz gerne, um mir meine Ziele ab und zu vor Augen zu halten. Also, gehen wir doch gleich in medias res:

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Über 17.000 Leser fanden im gerade vergehenden Jahr den Weg auf diesen Blog. Die Leserzahlen entwickelten sich im Vergleich zum letzten Jahr damit ganz leicht positiv. Das freut mich ungemein, allerdings kommen mir diese Zahlen im Vergleich zu vielen anderen Blogs, die in dieser Zeit ihre statistischen Daten veröffentlichen, doch verschwindend gering vor. Vielleicht schlicht, weil ich eine Nische in der Nische vertrete, vielleicht investiere ich aber auch zu wenig in Werbung :-).
  • Insgesamt verfasste ich 102 Einträge im vergangenen Jahr – diesen Beitrag hier gleich mit eingerechnet. Die Taktfrequenz hat sich damit drastisch im Vergleich zu den letzten Jahren erhöht. Fairerweise muss ich aber attestieren, dass diese Masse an Einträgen in erster Linie durch meine Teilnahme an der RPGaDay-Challenge im August zustande gekommen ist. Die meisten dieser Beiträge waren allerdings sehr kurz und wenig informativ – ein Experiment, dessen Wiederholung ich für mich persönlich noch sehr infrage stelle.
  • Im vergangen Jahr verfasste ich für diesen Blog 19 Rezensionen. Dabei standen cthuloide Hörspiele erstmals etwas mehr im Fokus. Dazu kommen dann auch noch einige „spartenfremde“ Rezensionen für den Ringboten. Stand ich dem Thema „Rezensionen“ im vergangen Jahr leicht kritisch gegenüber, so sah ich mich in diesem Jahr genötigt, etwas umfangreicher Stellung dazu zu nehmen. Unterm Strich halte ich Rezensionen mittlerweile nicht mehr unbedingt für eine reine Kaufhilfe interessierter Kunden; stattdessen sind sie auch eine der Möglichkeiten, dem Verlag/Autoren Feedback zu geben und damit sicherlich nicht komplett fehl am Platze.
  • Wie auch schon in den vergangenen Jahren habe ich natürlich auch versucht, ein wenig neues Spielmaterial auf meinem Blog zu präsentieren. Aus meiner Feder stammen dabei mein letztjähriger OPC-Beitrag „Schneller als sein Schatten“ – mein erstes Abenteuer für Cthulhu Wild-West – die Investigatoren-Organisation „Gerberus Wächter“ und „Das Buch des Goldes“. Letztere Beiträge entstanden im Rahmen des „Karnevals der Rollenspielblogs“ und sind zwar keine komplett ausgearbeiteten Abenteuer, bieten aber immerhin die ein oder andere Idee. Natürlich nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle auch die Gastbeiträge von Nick Dysen, der seine OPC-Einseiter aus dem vergangenen Jahr auch bei mir veröffentlicht hat. Beide sind ebenfalls für Cthulhu Wild-West entstanden.
  • A propos Gastbeitrag: ich betreue ja dankenswerterweise nach wie vor auch die Kategorie „Cthulhu.de Bestseller“. Aus den Archiven des leider entschlafenen Blogs Cthulhu.de habe ich im vergangenen Jahr 14 Artikel wieder verfügbar gemacht. Mittlerweile ist ein Backup des Blogs ja wieder komplett online zu finden, allerdings denke ich, dass ich dennoch mit ausgewählten Artikeln fortfahren werde. Nicht nur, dass ich ja völlig verrückt wäre, wenn ich dieses qualitativ hochwertige Material NICHT auf meinem Blog präsentieren würde – nein, ich denke auch, dass viele zeitlose Perlen auf diese Art eher neue Leser finden und so eine „Win-Win-Win“-Situation generiert wird. Lasst es mich wissen, wenn Ihr das anders seht.
  • Nicht unerwähnt lassen, auch wenn es mit meinem Blog eher weniger zu tun hat, möchte ich das Ende der wunderbaren Zeitschrift „Cthulhus Ruf“. Hier machte ich meine ersten Erfahrungen als „publizierter“ Autor, und ich widmete ihrem Ende einen ausführlichen Abschiedsartikel.

Abseits des Blogs hat sich wieder einiges getan. Wie auch im vergangenen Jahr konnte ich einige Artikel – eine Menge davon abseits cthuloider Gefilde – für den Ringboten beisteuern. Dazu gehört insbesondere „Die Schatzkarte der Trollpiraten“, ein für den GRT 2016 produziertes Universal-Abenteuer, welches sich auch wieder in Printform in den Schatzkisten wiederfand. Außerdem konnte ich wieder einen Text im zweiten NIPAJIN-Shots-Heft platzieren – und auch gleich wieder den Wilden Westen besuchen, was mich sehr gefreut hat. Außerdem konnte ich mich beim letzten Abenteuerwettbewerb von Pegasus auf dem Treppchen platzieren und erzielte einen ehrbaren zweiten Rang. Darüber hinaus habe ich mich auch der Aufgabe gestellt, den Lovecrafter – das neue Vereinsmagazin der dLG – mit zu betreuen und mich für den RPG-Bereich verantwortlich zu zeichnen. Eine Menge spannender Aktivitäten und Aufgaben – wobei ich insbesondere bei meiner neuen Redakteurstätigkeit noch gar nicht abschätzen kann, wieviel Arbeit dort wohl auf mich zukommt.

Gerade vor dem Hintergrund der blog-abseitig stattfindenden Arbeiten (zu den Hobbies gesellte sich ja auch noch der mit Wasser vollgelaufene Keller, dessen Renovierung erst im November abgeschlossen war…) und der Tatsache, dass ich dadurch auch einen kleinen, realistischen Abstand zu meiner Bloggerei gefunden habe, bin ich eigentlich sehr zufrieden mit meinem Blog im vergangenen Jahr. Ja, es hätte mehr Spielmaterial sein dürfen, ja, ich bin nicht immer up-to-date mit meinen News-Meldungen. Aber dank dem „Cthulhus Ruf-Archiv“, einigen Karnevalsteilnahmen und dem OPC findet sich hier dann doch immer auch mal Spielmaterial – auch aus meiner Feder – wieder. Mehr kann und darf ich im Moment einfach nicht verlangen :-).

Was hätte sein sollen?

Als nächstes möchte ich mich ein wenig mit meinen Planungen vergleichen. Für dieses Jahr hatte ich mir bewusst vorgenommen, etwas „kleinere Brötchen“ zu backen:

Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, welches der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.

Ja, das ist mir wohl gelungen.

Rezensiert wird natürlich weiterhin fleißig. Ich habe da noch ein paar „Cthulhus Ruf“-Artikel, die auf Besprechung harren :-). Wobei ich mich schon frage, ob jemand mit diesen Rezensionen wirklich etwas „anstellt“, heißt, sie in eine evtl. Kaufentscheidung mit einfließen lässt… vielleicht stelle ich hierzu in naher Zukunft mal ein paar Fragen, denn ich will Euch ja nicht mit Rezensionen langweilen.

Auch hier bin ich weiter gekommen. Und ich habe für mich entschlossen, Rezensionen – da es eben auch Feedback-Mittel an Verlag und Redaktion ist – kurzfristig nicht weiter infrage zu stellen. Allerdings mittelfristig – dazu gleich mehr.

Über die neue Cthulhu-Edition, die ich vor kurzem fertig rezensiert habe, möchte ich noch etwas mehr schreiben – jetzt, wo sich ein Gesamtbild ergibt. Das wird dann auch mal ein etwas längeres Thema…

Ja, auch das habe ich erledigt. Neben einigen Foren-Diskussionen habe ich auch auf diesen Seiten einen der wohl am meisten diskutierten Artikel meiner Blog-Historie verfasst.

Wenn es mit den OPC-Beiträgen noch klappt (dieses Jahr bin ich am Weihnachtspreis gescheitert. Die Zeit, die Zeit…), findet Ihr sie nächstes Jahr natürlich auch auf diesen Seiten wieder.

Erledigt :-).

Das Thema Gaslicht hat mich gedanklich noch nicht verlassen. Vielleicht komme ich ja im nächsten Jahr dazu… *hust, hust*

An dieser Front leider nichts Neues. Meine freie Zeit ist einfach zu knapp bemessen… aber ich halte es auf der Agenda, irgendwann wird es mir doch sicherlich gelingen, den inneren Schweinehund an dieser Stelle zu überwinden…

Geplantes für 2017

Wie immer möchte ich meinen Jahresrückblick mit einem kleinen Ausblick auf das schließen, was Euch – geplant – im nächsten Jahr hier erwarten soll. Allerdings werde ich weiterhin davon absehen, meine Ziele all zu hoch zu stecken.

  • Weiter gehen wird es natürlich mit den „Cthulhu.de-Bestsellern“. Da gibt es noch einiges Material, das der Wiederveröffentlichung harrt. Da neben der Datensichtung und gelegentlichem Format-Eingriff hier keine echte Arbeit meinerseits notwendig ist, wird es damit definitiv weitergehen.
  • Vorläufig werde ich auch an dieser Stelle weiter Rezensionen verfassen. Allerdings werde ich mich bald deutlich hinterfragen müssen, ob das noch lange funktioniert. Denn immerhin wird demnächst ein erstes Abenteuer aus meiner Feder (das Wettbewerbsabenteuer) unter pegasus’scher Flagge veröffentlicht. Stehe ich damit dem Verlag nicht bereits zu nahe, um objektive Rezensionen zu verfassen? Mein persönliches Empfinden muss ich bei dieser Betrachtung außen vor lassen (denn natürlich ändert sich mein Verhältnis dadurch nicht – ich bin ja immer noch kein Verlagsmitarbeiter oder so was), denn über Integrität in solchen Fällen entscheidet in meinen Augen der Leser. Ich bin mir da noch nicht sicher, wie es weiter geht.
  • Natürlich möchte ich auch wieder meine OPC-Beiträge veröffentlichen – und auch ein wenig über den OPC schreiben, wie im letzten Jahr.
  • Wirklich, wirklich gerne würde ich auf diesem Blog etwas abseitigere Settings – WildWest, Katzulhu, Gaslicht – wieder mehr behandeln. Ich hoffe, dass ich dafür die Zeit finde.

Das soll es schon sein? Eigentlich nicht, denn wenn ich das Thema „Rezensionen“ hier wirklich einmal ausklammere, nimmt die Taktfrequenz und die inhaltliche Breite des Blogs weiter ab. Insofern werde ich mir etwas überlegen müssen, wie ich diese Lücke zu stopfen gedenke. Dabei muss ich selbstkritisch und realistisch genug sein um mir sagen zu müssen: mit Spielmaterial werde ich das nicht hinkriegen. Insofern braucht es noch eine zündende Idee, welche spannenden cthuloiden Inhalte ich hier dann fürderhin präsentieren kann…

Doch für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2017 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

PS: Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle den beiden Bloggern Wuerfelheld und Greifenklaue, die mich sowohl mit ihren RPG-Blog-O-Quests als auch ihren regelmäßigen OPC zum Schreiben animieren. Danke Euch!

Es ist wieder Winter-OPC!!!

6wopcEs ist wieder soweit – der Winter-OPC ist gestartet. Diese großartige Neuigkeit möchte ich allen Lesern meines Blogs natürlich nicht vorenthalten!

Was ist ein OPC? Nun – ein OnePageContest. Bringt interessantes Spielmaterial auf einer einzelnen A4-Seite unter! Nach den Mottos der ersten Jahre “Winter”, “Frühling” und “Silvester/Jahreswechsel” sind nun wieder verschiedene Stichworte vorgegeben…

Es gibt wie immer einen Haufen Preise zu gewinnen – und da haben sich die beiden Veranstalter Greifenklaue und Würfelheld wieder mächtig ins Zeug gelegt! Alles interessante (wie den Blitzpreis für Eiligschreiber) rund um die Teilnahmebedingungen gibt’s HIER, eine Preisübersicht HIER.

Mitmachen lohnt sich damit wieder auf jeden Fall, und ich will wie in den letzten Jahren alles versuchen, wieder mit dabei zu sein!

Das war meine RPC 2016

Hallo zusammen,

Rpc-logoallerorten in der rollenspielaffinen Blogosphäre trudeln die Erlebnisberichte zur diesjährigen RPC ein. Da auch ich mich ein weiteres Mal dazu aufraffen konnte, die „heiligen Hallen“ der Messe Köln zu besuchen, möchte ich auch natürlich auch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Nachdem die üblichen Ärgernisse – ein sündhaft teurer Parkplatz, gefühlt mehrere Kilometer von der Site entfernt – um neue Ärgernisse ergänzt wurden – Öffnung des Eingangs „Süd“ statt „Ost“, was sowohl zu einem NOCH längeren Fußmarsch führte und dann bedeutete, dass man den halben Weg durch gähnend leere Messehallen wieder ZURÜCK stapfen durfte (aside: was sollte das eigentlich???), erreichte ich endlich die eigentlichen Hallen. Wie immer hatte ich im Vorfeld den als PDF vorliegenden Rahmenplan eifrig studiert, nur, um dann doch letzten Endes herzlich wenig der geplanten Events aufzusuchen :-).

Als erstes führten mich meine Schritte zu den Jungs von Cthulhus Ruf und der dLG. Als dLG-Mitglied mußte ich den Machern ihre neuesten Ausgaben zwar nicht aus den Händen reißen (sondern erhalte sie in den nächsten Tagen bequem per Post), doch hatten wir ein paar Kleinigkeiten rund um geplante, sehr cthuloide Umtriebe zu besprechen. Mehr will ich hier noch nicht verraten, aber wenn es spruchreif wird gerne. Und bevor die Gerüchteküche brodelt – es ist nichts Weltbewegendes :-).

Dann lasse ich noch ein wenig Geld am Stand, um mir exklusives Dekorationsmaterial für meinen Rollenspielkeller in Form von endgeil designten Cthulhu-Postern zu sichern. Im Anschluß beginnt ein erster Streifzug durch die Hallen. Ich unterhalte mich – wie immer, wenn wir uns auf einer Messe begegnen – sehr nett mit Ulrike von der Redaktion Phantastik, besuche den hervorragenden ABOREA-Workshop, schnuppere ein wenig bei Ulisses herum (nicht zuletzt, um mir das neueste „GOBLINS“-Pathfinder-Promo mitzunehmen), wühle mich durch die Grabbelkisten der angereisten Händler, werfe rauchend den einen oder anderen Blick auf den Mittelaltermarkt und schlage dann noch ein wenig Zeit mit dem genialen Star Wars-Fanfilm „Darth Maul Apprentice“ auf großer Leinwand tot. Denn ich habe noch einen Termin…

Um 18 Uhr beginnt der „CTHULHU“-Workshop, den ich nicht verpassen möchte. Denn Heiko Gill wird die Sieger des diesjährigen Abenteuerwettbewerbs verkünden, und wißt Ihr was? Ich bin sicher unter den TOP3! Diese unerwartet positive Nachricht hat mich echt wahnsinnig gefreut, und nun stieg die Spannung spürbar an – wie sähe wohl die genaue Platzierung aus? Letzten Endes hat es zu einem hervorragenden zweiten Platz gereicht, und Heiko plant darüber hinaus, alle drei Abenteuer in einem Softcoverband im nächsten Jahr (vielleicht zur RPC?) zu veröffentlichen. Damit geht ein lange gehegter Wunschtraum von mir in Erfüllung – meinen Namen in einer offiziellen Publikation für CTHULHU gedruck zu sehen :-).

Doch auch der Rest des Workshops ist sehr angenehm. Wer Heiko Gills Moderationsstil einmal erlebt hat, muß ihn einfach lieben. Und der Workshop-Raum war ordentlich mit interessierten Kultisten gefüllt. Heiko beschrieb die aktuell erscheinenden Produkte – die neue Kampagne „Königsdämmerung“, das zugehörige „Kampagnentagebuch“ und den „Spielleiterschirm“, lenkte den Blick auf die Zukunft – zur Spielemesse soll „Prag: Die goldene Stadt“ erscheinen, ein Städteband, der sowohl Prag in den 1920ern vorstellt, aber auch eine umfassende Kampagne in der Stadt enthält. Außerdem erscheint mit „30“ ein Abenteuerband. Die Zahl „30“ spielt dabei sowohl in den Abenteuern eine Rolle, steht aber auch zu Ehren des 30jährigen Jubiläums „Cthulhus“ in Deutschland. Für das nächste Jahr ist darüber hinaus ein Band mit dem Titel „Mystiker und Magier“ geplant, einen auf diese Investigatorengruppe abzielenden „Berufeband“, der quasi Informationen aus dem „Investigatoren-Kompendium“ vertiefen soll.

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Tja, und dann war er auch schon wieder vorbei, mein Besuch auf der diesjährigen RPC. Auch, wenn ich in diesem Jahr kaum „gelootet“ habe, bin ich doch sehr zufrieden mit der Messe. Ja, es hat Spaß gemacht. Ich wünschte nur, irgendjemand würde etwas an der unseligen Parkplatzsituation ändern, dann wäre die Anreise definitiv ein größeres Vergnügen.

Rezension: Untergrund

Es war im Winter 2013 als die Redaktion der Fanzeitschrift „Cthulhus Ruf“ in Zusammenarbeit mit der jungen Softwareschmiede Effective Evolutions zu einem Abenteuerwettbewerb aufrief, der den Oberbegriff „Untergrund“ thematisierte. Im Winter2015 nun präsentieren uns die umtriebigen Eigenverleger die drei Gewinnerabenteuer. Wie gelungen ist die Zusammenstellung geworden?

Rezension - UntergrundDrei Szenarien sind es an der Zahl, die im vorliegenden Softcoverband versammelt sind. Sie alle haben Gemeinsamkeiten: Sie sind für „Cthulhu NOW“ gedacht, bringen vorgefertigte Charaktere mit und stellen eher psychologische Extremsituationen in den Mittelpunkt vor tentakelschwingende Große Alte. Bevor ich die einzelnen Szenarien kurz vorstelle, sei mir die obligatorische Spoilerwarnung erlaubt: Die Besprechung von Abenteuerszenarien vermag oft kaum komplett spoilerfrei daherzukommen. Interessierten Spielern sei also dazu geraten, direkt zum Fazit vorzuspringen.

Eröffnet wird der „Untergrund“-Band P. Auras „Charlies Game“. Die Charaktere verschlägt es als Teil der Mannschaft einer Ölbohrinsel auf eben jene. In den nächsten Tagen häufen sich Un- und Zufälle, bis schließlich die ersten Selbstmorde auftreten. Schnell wird den Charakteren klar, dass etwas an Bord der Bohrinsel nicht stimmt – doch wer steckt hinter all den Unannehmlichkeiten, und – viel wichtiger – wie kann er aufgehalten werden? Auch, wenn eine der finsteren, cthuloiden Wesenheiten im Hintergrund die Fäden spinnt, so ist es doch die Psyche der Charaktere und der übrigen Besatzungsmitglieder, die „Charlies Game“ zu einem wahren Horrortrip werden lassen. Ungewöhnlich und kreativ und damit ein hervorragender Einstieg in den Band.

Es folgt „Die Schlucht“ von Max Becker und Adrian Hamm. Nach einem furchtbaren Autounfall erwachen die Charaktere am Boden eines Canyons, den sie ohne weiteres nicht mehr verlassen können. Die Sonne brennt, die Geier kreisen – und was hat es mit diesem gigantischen, schwarzen Obelisken auf sich…? Dieses Szenario stellt gleich mehrere besondere Herausforderungen an die Spieler – von denen es im übrigen zwei an der Zahl sein sollten. Welche, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Doch ich kann sagen, dass auch hier das eine oder andere tentakelschwingende, cthuloide Ungetüm seinen Auftritt hat aber auch hier nur einen Schatten des Horrors erzeugen kann, den das Zusammenspiel der Charaktere ermöglicht. Mir persönlich sind beide Rollen eine Spur zu hart, allerdings streiten wir an dieser Stelle schon über Geschmack.

Abgerundet wird der „Untergrund“-Band schlussendlich mit dem Siegerabenteuer „Surok B-11“ von Stefan Eberhard und Gerald Siegel. Die Charaktere sind Teil einer Spezialeinheit, die im Auftrag eines russischen Minenunternehmens eine alte, stillgelegte Mine auf vergessene Rohstoffe hin untersuchen sollen. Inmitten der sibirischen Steppe muss die Gruppe bald feststellen, dass der Ort gar nicht so unbewohnt ist wie angenommen. Einmal in der Mine angekommen, werden die Probleme der Gruppe nur noch größer… Auch „Surok B-11“ weist einen besonderen Twist auf, den ich hier nicht vorwegnehmen möchte. Im direkten Vergleich zu den beiden anderen Szenarien ist die psychologische Komponente weniger ausgeprägt und der zu besiegende Gegner auf seine Art präsenter – doch das ändert nichts daran, dass den Autoren mit „Surok B-11“ ein beklemmendes Kammerspiel mit Schockeffekten und besonderem Twist gelungen ist, für das ich nur eine gute Note vergeben kann.

Die optische Aufbereitung ist – für cthuloide Verhältnisse ganz ungewohnt – sehr schlicht. Großformatige, symbolhafte Zeichnungen leiten die einzelnen Abenteuer ein und stellen zugleich die einzigen innenliegenden Illustrationen dar. Auch die Layouts sind gewollt schlichter präsentiert, als wir es auch bei „Cthulhus Ruf“ bisher gesehen haben. Die einzelnen Kapitel und Anhänge sind in gut unterscheidbare Textkästen gesetzt, was das vorbereiten und wiederfinden wichtiger Passagen deutlich vereinfacht gegenüber einem einfachen Fließtext. Für die Aufarbeitung gibt es damit auch ein Lob. Über die wenigen Rechtschreib- und Layoutfehler kann man da getrost hinwegsehen.

Fazit: „Untergrund“ ist nichts für sanfte Gemüter, die sich mit wohlig-gruseligen cthulhu-typischen Detektivgeschichten noch wohlfühlen mögen. Hier werden die Extreme der menschlichen Psyche in den Vordergrund gerückt und es gibt grausige Dinge in den Szenarien zu entdecken. Damit ist „Untergrund“ sicher nichts für jedermann, doch das ändert nichts an der hervorragenden Qualität der drei vorliegenden Szenarien. Wer sich auf psychologische Kammerspiele einlassen mag, sollte hier auf jeden Fall zugreifen!

Wettbewerb Cthuloide Klassiker: Die Ergebnisse

Es ist schon ein paar Tage her, dass ich auf diesem Blog einen Abenteuerwettbewerb ausrief, in dem ich darum bat, cthuloide Motive aus der sogenannten „Schwarzen Liste“ zu verwenden. Ausgewertet und bepreist ist der Wettbewerb schon recht lange, doch ich schulde sowohl den Autoren als auch Euch, meinen Lesern, natürlich noch die Veröffentlichung!

Pünktlich zum vierten Advent sind die Arbeiten um diesen kleinen Sammelband abgeschlossen. Euch erwarten fünf spannende cthuloide Abenteuer, in denen das Grauen in klassischem Motiv über Euch hereinbricht. Viel Vergnügen:

An dieser Stelle sei natürlich noch ein paar Personen gedankt: da seien zunächst die fünf tapferen Teilnehmer, die wirklich hervorragende Abenteuer geschrieben haben; meine Juroren, mein Lektor und die Illustratoren; und natürlich nicht zuletzt die Community, die nicht nur Abenteuer geschrieben sondern auch Preise zugesteuert hat, um den Wettbewerb attraktiver zu machen. Das war absolut einmalig und ich hoffe, dass Ihr alle über die Feiertage oder auch in den Tagen dazwischen etwas mit den hier veröffentlichten Abenteuern anfangen könnt! 🙂