1W100 – Random Blog Encounters: meine Februar-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

97. Besitzt du Haustiere? Gab es schon einmal bemerkenswerte Vorkommnisse mit einem Tier im Rollenspiel?
Beides: ja. Auch, wenn es nichts miteinander zu tun hat :-). Ich bin stolzer Katzenbesitzer einer sehr schwarzen, schlanken und eleganten Hauskatze, die mir reichlich Mäusereste vor die Haustüre legt :-). Meine rollenspielerischen Erfahrungen haben aber mit dem Eichhörnchen „Derbernd“ meines bornischen Schiffers Hane zu tun, das im Zuge der borbaradianischen Invasionen (eher gesagt: während des „Jahrs des Feuers“) bei der Belagerung von Wehrheim ums Leben kam. Wahrscheinlich. Genau ist das nie geklärt worden, denn ich ließ das Tier in der vermeintlichen Sicherheit der Burg zurück… grummel…

81. Siehst du dich als Nerd/Geek? Könnten andere dich so sehen und welches Gefühl hast du bei diesen Begriffen?
Ja. Und Ja. Ich bin eigentlich eher so der „Spießer“-Typ: Haus, Kinder, Katze, Auto, Steuern zahlen, Musikverein, Schützenfest. Aber: da ist eben auch die laute Metal-Musik aus meinem Auto, der Keller voller obskurer Bücher, die ständigen Zitate von Star Wars – und das brauche ich eben auch, denn das ist ein Teil von mir. Alles gut, Nerd ist völlig okay :-).

06. Schreibst du selber Abenteuer oder kaufst du sie? Was findest du besser, wenn du beides schon gemacht hast, oder besser worin liegen jeweils Vor- und Nachteile?
Ich habe beides schon gemacht. Ich bevorzuge allerdings Kaufabenteuer, wobei ich nicht gerne viel Text lese, um mich vorzubereiten. Zeitungsformat finde ich großartig :-). Warum: ich habe meistens nicht die Zeit, mir die Abenteuer selbst komplett zurechtzulegen; dazu kommt, dass ich so viele großartige Abenteuer gelesen habe, dass ich sie auch noch einmal erleben möchte. Daher habe ich auch wenig Bedarf, selbst zu aktiv zu werden. Meine wenigen Abenteuer pro Jahr finden sich meist auf dem Blog oder in irgendeiner anderen Publikation wieder – und mehr wird es dann tatsächlich nicht :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Januar-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzten greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

55. Nach den Regeln des Spiels oder Hausregeln?
Oh. Also, prinzipiell nach den „Regeln des Spiels“. Ich neige allerdings dazu, hier etwas „handwedelig“ zu sein und daher am ehesten Systeme mit geringem Crunch-Faktor zu spielen, die derartiges meiner Erfahrung nach am ehesten „verzeihen“, indem sie einfach auch so „funktionieren“, ohne sich an jedes Detail gehalten zu haben. Also, der Will ist da :-).

26. Was sind deine Vorzüge als Spielleiter/Spieler und was sind deine Defizite?
Zu „Spieler“ kann ich kaum mehr etwas sagen. Es ist Jahre her, dass ich Spieler war. Ich glaube, meine Charaktere waren zumeist ein wenig eindimensional, auch, wenn ich zumindest darum bemüht war, Unterschiede heraus zu arbeiten.

Als Spielleiter denke ich, dass ich recht flott und detailreich umschreiben kann; auch meine (vom Geschichten-Vorlesen für die Kinder) gestählte „zwanzig-verschiedene-Stimmen-Stimme“ gelingt mir mittlerweile ganz gut. Ich betrachte mich tatsächlich als „fair“ im objektiven Sinne und ich bin mittlerweile ganz gut im „Pacing“, also das Tempo des Abenteuers an unsere Spielzeit anzupassen. Improvisationstalent ist allerdings nur eingeschränkt vorhanden (was ich unumwunden zugeben muß), auch, wenn das in den letzten Sessions besser geworden ist. Und ich werde wohl kein großer „Stimmungs“-SL mehr, wie ich fürchte. Unterschiedliche Stimmen und Sprechtempi, dazu ein wenig Hintergrundmusik: zu mehr reicht es bei mir zumeist nicht. Um „mehr“ zu erreichen müsste ich mehr aus mir herauskommen – und das liegt mir nicht wirklich.

50. Aus und vorbei. Der letzte Gegner ist besiegt, die letzten EP verteilt. Hast du schon mal ein gekauftes Abenteuer/Kampagne erweitert, weil sie dir so gefallen hat?
Nein. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich so etwas ablehnen würde. Es hat sich schlicht nie ergeben. Unser letzter „DSA“-Spielleiter hat uns nach der letzten Großen Kampagne weitere Abenteuer mit der gleichen Gruppe erleben lassen wollen, was mir gut gefiel; leider hat die Gruppe aber nicht mehr allzulange Bestand gehabt.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!