1W100 – Random Blog Encounters: meine Oktober-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

19. Wurdest du schon einmal wegen deines Hobbies schief angesehen?
Ja, das schon. Geheiratet hat mich meine Frau trotzdem 🙂

93. 3 Dinge, die du mit einem gelungenen Spieleabend verbindest und warum?
Ich denke, ein Spieleabend ist gelungen, wenn alle Beteiligten ihren Spaß hatten. Da wird es fast schon schwer, noch zwei weitere Dinge aufzuzählen… aber gut: ich denke, wenn ein Kampagnenabenteuer mit einem guten Cliffhanger, der Lust auf die Weiterführung am nächsten Spieleabend macht endet, dann ist das schon ganz gut gelungen. Tja, und Cthulhu-OneShots sind mir eigentlich immer gelungen, wenn sich Mitspieler A. mit Dynamit selbst in die Luft gesprengt hat 🙂

100. Die letzte Frage! Was willst du unbedingt noch mal tun, wofür Du bisher keine Zeit, Geld etc. hattest?
Ui. Jetzt ganz global, abseits aller Rollenspielthemen so im „richtigen Leben“? Da gäbe es einige Orte auf der Welt, die ich gerne einmal besuchen würde (Venedig, die Toscana, Schweden, die Pyramiden…aber auch Landschaften und Städte im heimischen Deutschland wie Heidelberg), aber das habe ich irgendwie stets verpasst…
In Bezug auf Rollenspiel: mit genügend Zeit würde ich meinen „Pile of Shame“ endlich komplett herunterlesen und zwei weitere Rollenspielkampagnen starten, mit genügend Geld wiederum würde ich (a) meine deutsche CTHULHU-Sammlung vervollständigen und (b) mir jeden Monat die drei neuen Bücher, die ich interessant finde, einfach kaufen statt sie auf imaginäre Want-Listen zu schreiben 🙂

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

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1W100 – Random Blog Encounters: meine September-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

36. PDF oder Totholz?
Schwierige Frage, ganz schwierige Frage. Also, wenn ich ein Buch „nur“ mal lesen möchte, dann bevorzuge ich PDF. Schlicht und ergreifend, weil ich es dann jederzeit und überall lesen kann (sogar im Dunkeln :-)). Viele Bücher möchte ich aber gerne „haben“, dann muss es Totholz sein. Und zum Leiten sowieso, ich mag es nicht, beim Leiten das Handy/Tablett vor mir liegen zu haben.

92. Dein Lieblingssystem wird eingestampft. Bleibst du trotzdem dabei oder suchst du Ersatz, immerhin wird es keine neuen Sachen mehr geben?
Ich spiele es weiterhin, werde meiner Sammelleidenschaft aber ein neues „Objekt der Begierde“ gönnen. Bestimmt. So ganz ohne „Sammeln und Jagen“ kommt Rollenspiel bei mir nicht aus, fürchte ich…

88. Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.
Hu, wieso denn genau 2 Millionen? Ich bezahle das Haus ab, kaufe mir einen vernünftigen Neuwagen, spare einen Haufen Geld weg für das mögliche Studium meiner Kinder, gönne mir und meiner Frau einige aufgeschobene Wünsche und lebe ansonsten eigentlich so weiter wie bisher. Um von den Zinsen leben zu können reichen die 2 Millionen heutzutage nämlich leider nicht :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine August-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

61. Rollenspiel oder gespielte Rollen (im Englischen kommts besser rüber 😉 )? Sind Emotionen und zu sehr „im Charakter sein“ peinlich oder großartig?
Mir selbst liegt es ehrlich gesagt nicht, groß „aus mir heraus“zukommen. Das hat nicht was mit Rollenspielen zu tun, sondern ist eher so ein allgemeiner Charakterzug. Insofern sind auch meine Charaktere als Spieler aber auch meine Leistung als SL eher unemotional, auch wenn ich versuche, Stimmungen über Klangfärbung und/oder Handlungen zu transportieren. Das hat aber nichts mit „peinlich“ zu tun – es liegt mir schlicht nicht mehr. Ich finde es aber ganz großartig – und habe es leider auch eher selten erlebt – wenn einer meiner Spieler große Emotionen in seinen Charakter legt oder sie wenigstens beschreibt. Also: Großartig.

91. 3 Kupfer für ein Bier in der Taverne, einen Dollar für einen Whisky in der Flüsterkneipe. Wie handhabst du ingame die Finanzen? Gruppenkasse für größere Ausgaben oder jeder für sich? Wie wichtig ist Geld im Spiel oder ist es eher ein nebensächlicher Aspekt?
Mit meinen alten Hasen spiele ich aktuell hauptsächlich OneShots mit abgestimmten Charakteren. Da erübrigt sich die Gruppenkasse. In meiner Kampagne spielen wir zwar mit Geld (die Übernachtung soll ja etwas kosten), aber üblicherweise nicht auf einem Level, der existenziell wird, heißt: für die Grundbedürfnisse und ab und an ein neues Ausrüstungsstück wird durch die Verteilung von Belohnungen gesorgt :-).

51. Wie stehst du zu EP für gutes Rollenspiel etc.?
Das finde ich Quatsch. Jeder meiner Mitspieler spielt – im Rahmen seiner Möglichkeiten – so gut er kann. Da wird niemand für eine flammende Rede besonders belohnt, nur weil er hauptberuflich Präsentationen hält und ihm so etwas daher als Spieler eher liegt. Ich kann mir vorstellen, dass es Gruppen und SL gibt, für die ein solches Belohnungssystem förderlich ist, denn vielleicht hilft es dabei, den eher stillen Spieler mehr zu motivieren. Ich selbst würde mich allerdings aus meiner Komfortzone herausgeführt fühlen – und das würde mir einen Teil des Spaßes, den das Spiel ja bringen soll, nehmen.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Juli-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

98. Machst du bewusst längere Blog- oder Spielpausen?
Nein. Die Blogpausen rühren von anderen Aktivitäten her (beispielsweise, wenn mir Ringbotenrezensionen unter den Nägeln brennen, ich gerade am neuen Lovecrafter arbeite oder ich irgendein anderes Projekt angegangen bin; die Spielpausen sind Arbeit, Urlaub und Familie geschuldet). Das hat alles nichts mit einem bewußten „Auftanken“ oder so zu tun. Tatsächlich vermisse ich sowohl Blog als auch Spiel, wenn es einmal pausiert.

11. Wo siehst du dich in 10/20 Jahren? Wirst du immer noch spielen? Wie wird sich das Spielen deiner Meinung nach innerhalb dieser Jahre verändern?
Selbstverständlich spiele ich dann nach wie vor und ich hoffe, dass die Art zu spielen sich nicht allzusehr verändert haben wird. 🙂 Ich bin halt eher das Gewohnheitstier…

95. Das Internet hat viel verändert. Spielen wie 1989, wäre das eine schöne Sache oder was möchtest du nicht mehr missen? Foren, Blogs, Hangouts etc.
Oh, die beiden Fragen ergänzen sich ja sehr schön. Gute Würfel. Tatsächlich hat sich mein Spiel seit meinen Anfängen kaum verändert. Klar, die Abenteuer sind irgendwie ausgeklügelter (früher war es immer der Schwarzmagier, der das Dorf bedrohte…), man spielt seltener und man hat auch etwas über Charakterentwicklung dazugelernt. Aber sonst ist es halt immer noch wie früher – man sitzt mit Freunden beisammen und läßt die Fantasie spielen… Ja, Foren und Blogs haben einen regeren Austausch und auch nette Anregungen ermöglicht. Dafür vermisse ich Rollenspielzeitungen (wie die WunderWelten) im Bahnhofsbuchhandel. Das war für mich eher ein „Tausch“ als eine Erweiterung der Möglichkeiten. Und die digitale Spielwiese habe ich für mich und meine Gruppe noch gar nicht erforscht und sehe das für mich in Zukunft auch nicht…

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Juni-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

79. Wissen deine Mitspieler von deinem Blog oder ist ihnen die Internetgemeinschaft der Rollenspieler gänzlich egal bzw. unbekannt?
Meine Mitspieler kennen meinen Blog, aber nur einer von ihnen frequentiert ihn mehr oder minder regelmäßig (soweit ich weiß). Im Großen und Ganzen verbringen sie ihre Internet-Zeit aber – im Gegensatz zu mir – nicht in der Gemeinschaft der Rollenspieler, soweit ich das einschätzen kann.

02. Wie und mit welchem System hast du angefangen? Eine Standardfrage aber kennst du noch den Namen deines ersten Helden oder des ersten Abenteuers oder kannst dich an den Inhalt erinnern?
Begonnen habe ich mit „Das Schwarze Auge“ als Zuhörer beim Solo-Abenteuer (damals gespielt von meinem Kumpel D. als vorlesender „Meister“ und meinem Kumpel K. als agierender Spielerheld) „Der Quell des Todes“. Das folgende Weihnachtsfest bescherte mir die DSA-2-Grundbox. Mein erster Held war eine Kriegerin („Ostlid“), da wir nur Jungs waren und ich damals der Meinung war, da müsse auch irgendwie eine Frau mit in der Gruppe sein. Hust. Welches Abenteuer ich zuerstens als aktiver Spieler erlebt habe, weiß ich allerdings nicht mehr – wahrscheinlich war es eine Eigenkreation unseres damaligen „Meisters“.

03. Wie groß sind deine Runden? Was ist für dich die ideale Größe als Leiter oder Spieler? Wie groß war Deine größte Runde? Und die kleinste?
Meine Runden sind zwischen vier und sechs Spielern groß. Am liebsten spiele ich mit 4-5 Spielern, das reicht mir völlig :-). Die größte Runde waren – glaube ich – einmal acht Spieler + Spielleiter, das hat nicht sonderlich gut funktioniert; die kleinste waren zwei Spieler (noch sehr zu Beginn meiner „Karriere“ und damit ohnehin irgendwie durcheinander :-)).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Mai-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

8. Wie dick ist dein dickstes Buch/Wie viele Seiten/schwer ist es/hat es? Wie ist der Regelteil und wie der Fluff? Kurz: Schrecken dich dicke Bücher ab?
Hui. Das dickste Rollenspielbuch in meinem Regal dürfte das „Malleus Monstrorum 2nd Edition“ für die 3. Edition von CTHULHU sein. Über 500 Seiten, da halten nicht einmal die Grundregelwerke mit :-). Der Anteil Regeln zu Fluff ist hier ungefähr 50:50 und beide Teile gehen fließend ineinander über (jedes Monster erhält Beschreibung UND Spielwerte).
Nein, dicke Bücher schrecken mich nicht ab. Dicke Regelwerke vielleicht, aber nur, wenn der Regelteil den Großteil des Buches ausmacht :-).

62. Zusätzliche Gnade: Lässt du als Spielleiter mal alle Fünfe gerade sein, wenn ein Spielercharakter kurz vor dem Ableben steht? Wie siehst du es als Spieler?
Als Spieler erwartete ich absolut keine Gnade. Das gehört zum Spiel dazu, finde ich.
Als Spielleiter kommt es ein bißchen auf’s System und meine Mitspieler an: meiner Neulingsrunde habe ich auch ein, zwei Mal etwas „durchgehen“ lassen (seitdem allerdings nicht mehr); bei CTHULHU – und hier insbesondere meinen geliebten OneShots – gehört der Charaktertod fest zum Programm. Also tendentiell bin ich gegen das Ergebnisverbiegen.

80. Worüber bloggst du? Was inspiriert dich, was findest du an Themen spannend? Auch auf anderen Blogs?
Über cthuloide Rollenspiele. Inspiration suche ich mir entweder selbst (wir haben im letzten Monat noch über Sekundärliteratur geplaudert :-)), oder sie kommt irgendwie aus der Community herübergeschwappt. Abseits davon blogge ich auch die eine oder andere Nähkästchenplauderei, wofür ich hauptsächlich mal der Greifenklaue und dem Würfelheld mit ihren Questen die Schuld geben würde :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine April-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

40. Du hättest die Möglichkeit die Rollenspielszene zu revolutionieren. Was würdest du tun?
Uff. Keine Ahnung, ganz ehrlich. Ich kann nur für einen sehr kleinen, selektiven Teil der „Szene“ sprechen – nämlich meine Spieler, die Blogs denen ich folge und die Foren, bei denen ich Mitglied bin. Da ist alles in Ordnung, sonst hätte ich ja ohnehin schon den persönlichen Rotstift angesetzt. Keine Revolution vonnöten :-).

42. Deine Runde ist zum ersten Mal bei dir eingeladen. Was bereitest du für die Gäste vor?
Knabberkram, etwas zu Trinken, Kopien von Heldenbögen (sofern noch nicht geschehen), ein paar Ersatzwürfel, frische Luft im Rollenspielkeller… das war’s.

73. Hast du Sekundärliteratur zum Thema? Ist sie für dich nützlich?
Für CTHULHU habe ich mir einige Sekundlärliteratur angeschafft – über Geheimbünde, Naturkatastrophen, Kulte, untergegangene Kulturen, Geschichte etc. In fast jedes historische Ereignis lassen sich CTHULHUs Spuren unterbringen, wenn man will. Es macht Spaß, sich hier Inspirationen für die „fiktive Authentizität“ zu besorgen. „Echte“ Rollenspielsekundärliteratur habe ich allerdings auch ein wenig: zwei Sammelbände mit Spielvorstellungen, und den Band „Magische Zeiten“ von DSA. Aber das habe ich mir vor Zeiten des Internets gekauft, heutzutage würde ich mir diese Infos anderweitig zusammenstellen.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!