1W100 – Random Blog Encounters: meine Dezember-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

77. Dein erster Charakter?
Oh, die Frage hatten wir ganz ähnlich schon einmal. Mein erster Charakter war (soweit ich mich entsinne) eine Kriegerin für „Das Schwarze Auge“, weil ich mir auf die jugendlichen Fahnen geschrieben hatte, die Frauenquote in der Gruppe erfüllen zu wollen :-). Crossgendering lag mir aber ehrlicherweise nie wirklich :-).

84. Betreibst du auch einen anderen Blog? Worum geht es da? Würdest du einen anderen Blog betreiben wollen?
Nein. Ich habe mal einen Blog zum Thema „Magic: The Gathering“ betrieben, aber das war nicht so mein Ding (wie ich rückblickend attestieren muss). Manchmal möchte ich mich eigentlich gerne thematisch breiter aufstellen, so mit Fantasy-Anteil und so :-). Das „RLYEH“ im Blogtitel verhindert da mehr. Aber noch ein Blog… ich weiß nicht. Ich tobe mich fleißig auf dem Ringboten aus, zählt das?

78. Kennst du andere Blogger im Reallife?
Ich habe tatsächlich schon einige Rollenspiel-Bekanntschaften aus dem Web persönlich kennenlernen dürfen. Blogger zählen da allerdings meines Wissens nach nicht zu, insofern: Nein, leider nicht!

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen! Es war mir eine Freude und eine schöne Begleitung durch das Jahr, regelmäßig die Fragen Blog-Encounters zu beantworten.

Und damit bleibt es mir schlussendlich nur noch, Euch allen einen Guten Rutsch hinüber in das neue Jahr zu wünschen!

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1W100 – Random Blog Encounters: meine November-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

28. Die unerträgliche Leichtigkeit des Systems: Hast du schon einmal ein Regelwerk weggelegt, weil es zu schwer oder zu leicht war?
Hm, weggelegt ist nicht das richtige Wort. In der letzten Zeit hatte ich das Vergnügen, einige Regelwerke rezensieren zu dürfen. Die lege ich natürlich nicht „weg“, weil ich sie schwer/leicht empfinde, sondern beschäftige mich so intensiv mit ihnen, wie es eine im Rahmen meiner Möglichkeiten objektive Rezension erfordert. Ich teile sie allerdings schon in „wird-für-mich-interessant“ und „ist-nix-für-mich“ ein. Und da landen die Schwergewichte mit hohem Simulationsanteil gerne in der ersten Kategorie, einfach, weil mir die Zeit fehlt um die Regelnuancen so regelmäßig am Spieltisch anzuwenden, als das sie irgendwann flüssig von der Hand gehen würden. Ich bin halt meistenteils unregelmäßiger Gelegenheitsspieler. Und da stehen Schwergewichte einfach eher im Weg…

27. Schrödingers Goblin: Wie wichtig ist Immersion für dich?
Für mich ist das überhaupt nicht wichtig. Ich weiß es durchaus zu honorieren, wenn sich ein Spielleiter viel Mühe mit der Atmosphäre seines Spielortes und des Abends macht. Aber ich genieße es mehr, ein Spiel zu spielen, als mich in der Tiefe der Geschehnisse zu verlieren.

57. Bildersturm: Sind Illustrationen in einem Regelwerk für dich wichtig?
A-B-S-O-L-U-T!!! Ich bin ein unglaublich visueller Typ. Mit Textwüsten kann ich nichts, aber auch gar nichts anfangen. Ein Rollenspielregelwerk aber auch ein Abenteuer muß sagen: so sieht es hier aus, dies ist die Stimmung, die aus mir spricht. Im Übrigen ist mein Faible für gut gemachte RPG-Bücher ein Hauptgrund dafür, dass ich auch mehr Bücher kaufe, als ich spielen kann 🙂

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Oktober-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

19. Wurdest du schon einmal wegen deines Hobbies schief angesehen?
Ja, das schon. Geheiratet hat mich meine Frau trotzdem 🙂

93. 3 Dinge, die du mit einem gelungenen Spieleabend verbindest und warum?
Ich denke, ein Spieleabend ist gelungen, wenn alle Beteiligten ihren Spaß hatten. Da wird es fast schon schwer, noch zwei weitere Dinge aufzuzählen… aber gut: ich denke, wenn ein Kampagnenabenteuer mit einem guten Cliffhanger, der Lust auf die Weiterführung am nächsten Spieleabend macht endet, dann ist das schon ganz gut gelungen. Tja, und Cthulhu-OneShots sind mir eigentlich immer gelungen, wenn sich Mitspieler A. mit Dynamit selbst in die Luft gesprengt hat 🙂

100. Die letzte Frage! Was willst du unbedingt noch mal tun, wofür Du bisher keine Zeit, Geld etc. hattest?
Ui. Jetzt ganz global, abseits aller Rollenspielthemen so im „richtigen Leben“? Da gäbe es einige Orte auf der Welt, die ich gerne einmal besuchen würde (Venedig, die Toscana, Schweden, die Pyramiden…aber auch Landschaften und Städte im heimischen Deutschland wie Heidelberg), aber das habe ich irgendwie stets verpasst…
In Bezug auf Rollenspiel: mit genügend Zeit würde ich meinen „Pile of Shame“ endlich komplett herunterlesen und zwei weitere Rollenspielkampagnen starten, mit genügend Geld wiederum würde ich (a) meine deutsche CTHULHU-Sammlung vervollständigen und (b) mir jeden Monat die drei neuen Bücher, die ich interessant finde, einfach kaufen statt sie auf imaginäre Want-Listen zu schreiben 🙂

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine September-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

36. PDF oder Totholz?
Schwierige Frage, ganz schwierige Frage. Also, wenn ich ein Buch „nur“ mal lesen möchte, dann bevorzuge ich PDF. Schlicht und ergreifend, weil ich es dann jederzeit und überall lesen kann (sogar im Dunkeln :-)). Viele Bücher möchte ich aber gerne „haben“, dann muss es Totholz sein. Und zum Leiten sowieso, ich mag es nicht, beim Leiten das Handy/Tablett vor mir liegen zu haben.

92. Dein Lieblingssystem wird eingestampft. Bleibst du trotzdem dabei oder suchst du Ersatz, immerhin wird es keine neuen Sachen mehr geben?
Ich spiele es weiterhin, werde meiner Sammelleidenschaft aber ein neues „Objekt der Begierde“ gönnen. Bestimmt. So ganz ohne „Sammeln und Jagen“ kommt Rollenspiel bei mir nicht aus, fürchte ich…

88. Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.
Hu, wieso denn genau 2 Millionen? Ich bezahle das Haus ab, kaufe mir einen vernünftigen Neuwagen, spare einen Haufen Geld weg für das mögliche Studium meiner Kinder, gönne mir und meiner Frau einige aufgeschobene Wünsche und lebe ansonsten eigentlich so weiter wie bisher. Um von den Zinsen leben zu können reichen die 2 Millionen heutzutage nämlich leider nicht :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine August-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

61. Rollenspiel oder gespielte Rollen (im Englischen kommts besser rüber 😉 )? Sind Emotionen und zu sehr „im Charakter sein“ peinlich oder großartig?
Mir selbst liegt es ehrlich gesagt nicht, groß „aus mir heraus“zukommen. Das hat nicht was mit Rollenspielen zu tun, sondern ist eher so ein allgemeiner Charakterzug. Insofern sind auch meine Charaktere als Spieler aber auch meine Leistung als SL eher unemotional, auch wenn ich versuche, Stimmungen über Klangfärbung und/oder Handlungen zu transportieren. Das hat aber nichts mit „peinlich“ zu tun – es liegt mir schlicht nicht mehr. Ich finde es aber ganz großartig – und habe es leider auch eher selten erlebt – wenn einer meiner Spieler große Emotionen in seinen Charakter legt oder sie wenigstens beschreibt. Also: Großartig.

91. 3 Kupfer für ein Bier in der Taverne, einen Dollar für einen Whisky in der Flüsterkneipe. Wie handhabst du ingame die Finanzen? Gruppenkasse für größere Ausgaben oder jeder für sich? Wie wichtig ist Geld im Spiel oder ist es eher ein nebensächlicher Aspekt?
Mit meinen alten Hasen spiele ich aktuell hauptsächlich OneShots mit abgestimmten Charakteren. Da erübrigt sich die Gruppenkasse. In meiner Kampagne spielen wir zwar mit Geld (die Übernachtung soll ja etwas kosten), aber üblicherweise nicht auf einem Level, der existenziell wird, heißt: für die Grundbedürfnisse und ab und an ein neues Ausrüstungsstück wird durch die Verteilung von Belohnungen gesorgt :-).

51. Wie stehst du zu EP für gutes Rollenspiel etc.?
Das finde ich Quatsch. Jeder meiner Mitspieler spielt – im Rahmen seiner Möglichkeiten – so gut er kann. Da wird niemand für eine flammende Rede besonders belohnt, nur weil er hauptberuflich Präsentationen hält und ihm so etwas daher als Spieler eher liegt. Ich kann mir vorstellen, dass es Gruppen und SL gibt, für die ein solches Belohnungssystem förderlich ist, denn vielleicht hilft es dabei, den eher stillen Spieler mehr zu motivieren. Ich selbst würde mich allerdings aus meiner Komfortzone herausgeführt fühlen – und das würde mir einen Teil des Spaßes, den das Spiel ja bringen soll, nehmen.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Juli-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

98. Machst du bewusst längere Blog- oder Spielpausen?
Nein. Die Blogpausen rühren von anderen Aktivitäten her (beispielsweise, wenn mir Ringbotenrezensionen unter den Nägeln brennen, ich gerade am neuen Lovecrafter arbeite oder ich irgendein anderes Projekt angegangen bin; die Spielpausen sind Arbeit, Urlaub und Familie geschuldet). Das hat alles nichts mit einem bewußten „Auftanken“ oder so zu tun. Tatsächlich vermisse ich sowohl Blog als auch Spiel, wenn es einmal pausiert.

11. Wo siehst du dich in 10/20 Jahren? Wirst du immer noch spielen? Wie wird sich das Spielen deiner Meinung nach innerhalb dieser Jahre verändern?
Selbstverständlich spiele ich dann nach wie vor und ich hoffe, dass die Art zu spielen sich nicht allzusehr verändert haben wird. 🙂 Ich bin halt eher das Gewohnheitstier…

95. Das Internet hat viel verändert. Spielen wie 1989, wäre das eine schöne Sache oder was möchtest du nicht mehr missen? Foren, Blogs, Hangouts etc.
Oh, die beiden Fragen ergänzen sich ja sehr schön. Gute Würfel. Tatsächlich hat sich mein Spiel seit meinen Anfängen kaum verändert. Klar, die Abenteuer sind irgendwie ausgeklügelter (früher war es immer der Schwarzmagier, der das Dorf bedrohte…), man spielt seltener und man hat auch etwas über Charakterentwicklung dazugelernt. Aber sonst ist es halt immer noch wie früher – man sitzt mit Freunden beisammen und läßt die Fantasie spielen… Ja, Foren und Blogs haben einen regeren Austausch und auch nette Anregungen ermöglicht. Dafür vermisse ich Rollenspielzeitungen (wie die WunderWelten) im Bahnhofsbuchhandel. Das war für mich eher ein „Tausch“ als eine Erweiterung der Möglichkeiten. Und die digitale Spielwiese habe ich für mich und meine Gruppe noch gar nicht erforscht und sehe das für mich in Zukunft auch nicht…

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Juni-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

79. Wissen deine Mitspieler von deinem Blog oder ist ihnen die Internetgemeinschaft der Rollenspieler gänzlich egal bzw. unbekannt?
Meine Mitspieler kennen meinen Blog, aber nur einer von ihnen frequentiert ihn mehr oder minder regelmäßig (soweit ich weiß). Im Großen und Ganzen verbringen sie ihre Internet-Zeit aber – im Gegensatz zu mir – nicht in der Gemeinschaft der Rollenspieler, soweit ich das einschätzen kann.

02. Wie und mit welchem System hast du angefangen? Eine Standardfrage aber kennst du noch den Namen deines ersten Helden oder des ersten Abenteuers oder kannst dich an den Inhalt erinnern?
Begonnen habe ich mit „Das Schwarze Auge“ als Zuhörer beim Solo-Abenteuer (damals gespielt von meinem Kumpel D. als vorlesender „Meister“ und meinem Kumpel K. als agierender Spielerheld) „Der Quell des Todes“. Das folgende Weihnachtsfest bescherte mir die DSA-2-Grundbox. Mein erster Held war eine Kriegerin („Ostlid“), da wir nur Jungs waren und ich damals der Meinung war, da müsse auch irgendwie eine Frau mit in der Gruppe sein. Hust. Welches Abenteuer ich zuerstens als aktiver Spieler erlebt habe, weiß ich allerdings nicht mehr – wahrscheinlich war es eine Eigenkreation unseres damaligen „Meisters“.

03. Wie groß sind deine Runden? Was ist für dich die ideale Größe als Leiter oder Spieler? Wie groß war Deine größte Runde? Und die kleinste?
Meine Runden sind zwischen vier und sechs Spielern groß. Am liebsten spiele ich mit 4-5 Spielern, das reicht mir völlig :-). Die größte Runde waren – glaube ich – einmal acht Spieler + Spielleiter, das hat nicht sonderlich gut funktioniert; die kleinste waren zwei Spieler (noch sehr zu Beginn meiner „Karriere“ und damit ohnehin irgendwie durcheinander :-)).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!