1W100 – Random Blog Encounters: meine Juli-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

98. Machst du bewusst längere Blog- oder Spielpausen?
Nein. Die Blogpausen rühren von anderen Aktivitäten her (beispielsweise, wenn mir Ringbotenrezensionen unter den Nägeln brennen, ich gerade am neuen Lovecrafter arbeite oder ich irgendein anderes Projekt angegangen bin; die Spielpausen sind Arbeit, Urlaub und Familie geschuldet). Das hat alles nichts mit einem bewußten „Auftanken“ oder so zu tun. Tatsächlich vermisse ich sowohl Blog als auch Spiel, wenn es einmal pausiert.

11. Wo siehst du dich in 10/20 Jahren? Wirst du immer noch spielen? Wie wird sich das Spielen deiner Meinung nach innerhalb dieser Jahre verändern?
Selbstverständlich spiele ich dann nach wie vor und ich hoffe, dass die Art zu spielen sich nicht allzusehr verändert haben wird. 🙂 Ich bin halt eher das Gewohnheitstier…

95. Das Internet hat viel verändert. Spielen wie 1989, wäre das eine schöne Sache oder was möchtest du nicht mehr missen? Foren, Blogs, Hangouts etc.
Oh, die beiden Fragen ergänzen sich ja sehr schön. Gute Würfel. Tatsächlich hat sich mein Spiel seit meinen Anfängen kaum verändert. Klar, die Abenteuer sind irgendwie ausgeklügelter (früher war es immer der Schwarzmagier, der das Dorf bedrohte…), man spielt seltener und man hat auch etwas über Charakterentwicklung dazugelernt. Aber sonst ist es halt immer noch wie früher – man sitzt mit Freunden beisammen und läßt die Fantasie spielen… Ja, Foren und Blogs haben einen regeren Austausch und auch nette Anregungen ermöglicht. Dafür vermisse ich Rollenspielzeitungen (wie die WunderWelten) im Bahnhofsbuchhandel. Das war für mich eher ein „Tausch“ als eine Erweiterung der Möglichkeiten. Und die digitale Spielwiese habe ich für mich und meine Gruppe noch gar nicht erforscht und sehe das für mich in Zukunft auch nicht…

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

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1W100 – Random Blog Encounters: meine Juni-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

79. Wissen deine Mitspieler von deinem Blog oder ist ihnen die Internetgemeinschaft der Rollenspieler gänzlich egal bzw. unbekannt?
Meine Mitspieler kennen meinen Blog, aber nur einer von ihnen frequentiert ihn mehr oder minder regelmäßig (soweit ich weiß). Im Großen und Ganzen verbringen sie ihre Internet-Zeit aber – im Gegensatz zu mir – nicht in der Gemeinschaft der Rollenspieler, soweit ich das einschätzen kann.

02. Wie und mit welchem System hast du angefangen? Eine Standardfrage aber kennst du noch den Namen deines ersten Helden oder des ersten Abenteuers oder kannst dich an den Inhalt erinnern?
Begonnen habe ich mit „Das Schwarze Auge“ als Zuhörer beim Solo-Abenteuer (damals gespielt von meinem Kumpel D. als vorlesender „Meister“ und meinem Kumpel K. als agierender Spielerheld) „Der Quell des Todes“. Das folgende Weihnachtsfest bescherte mir die DSA-2-Grundbox. Mein erster Held war eine Kriegerin („Ostlid“), da wir nur Jungs waren und ich damals der Meinung war, da müsse auch irgendwie eine Frau mit in der Gruppe sein. Hust. Welches Abenteuer ich zuerstens als aktiver Spieler erlebt habe, weiß ich allerdings nicht mehr – wahrscheinlich war es eine Eigenkreation unseres damaligen „Meisters“.

03. Wie groß sind deine Runden? Was ist für dich die ideale Größe als Leiter oder Spieler? Wie groß war Deine größte Runde? Und die kleinste?
Meine Runden sind zwischen vier und sechs Spielern groß. Am liebsten spiele ich mit 4-5 Spielern, das reicht mir völlig :-). Die größte Runde waren – glaube ich – einmal acht Spieler + Spielleiter, das hat nicht sonderlich gut funktioniert; die kleinste waren zwei Spieler (noch sehr zu Beginn meiner „Karriere“ und damit ohnehin irgendwie durcheinander :-)).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Mai-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

8. Wie dick ist dein dickstes Buch/Wie viele Seiten/schwer ist es/hat es? Wie ist der Regelteil und wie der Fluff? Kurz: Schrecken dich dicke Bücher ab?
Hui. Das dickste Rollenspielbuch in meinem Regal dürfte das „Malleus Monstrorum 2nd Edition“ für die 3. Edition von CTHULHU sein. Über 500 Seiten, da halten nicht einmal die Grundregelwerke mit :-). Der Anteil Regeln zu Fluff ist hier ungefähr 50:50 und beide Teile gehen fließend ineinander über (jedes Monster erhält Beschreibung UND Spielwerte).
Nein, dicke Bücher schrecken mich nicht ab. Dicke Regelwerke vielleicht, aber nur, wenn der Regelteil den Großteil des Buches ausmacht :-).

62. Zusätzliche Gnade: Lässt du als Spielleiter mal alle Fünfe gerade sein, wenn ein Spielercharakter kurz vor dem Ableben steht? Wie siehst du es als Spieler?
Als Spieler erwartete ich absolut keine Gnade. Das gehört zum Spiel dazu, finde ich.
Als Spielleiter kommt es ein bißchen auf’s System und meine Mitspieler an: meiner Neulingsrunde habe ich auch ein, zwei Mal etwas „durchgehen“ lassen (seitdem allerdings nicht mehr); bei CTHULHU – und hier insbesondere meinen geliebten OneShots – gehört der Charaktertod fest zum Programm. Also tendentiell bin ich gegen das Ergebnisverbiegen.

80. Worüber bloggst du? Was inspiriert dich, was findest du an Themen spannend? Auch auf anderen Blogs?
Über cthuloide Rollenspiele. Inspiration suche ich mir entweder selbst (wir haben im letzten Monat noch über Sekundärliteratur geplaudert :-)), oder sie kommt irgendwie aus der Community herübergeschwappt. Abseits davon blogge ich auch die eine oder andere Nähkästchenplauderei, wofür ich hauptsächlich mal der Greifenklaue und dem Würfelheld mit ihren Questen die Schuld geben würde :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine April-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

40. Du hättest die Möglichkeit die Rollenspielszene zu revolutionieren. Was würdest du tun?
Uff. Keine Ahnung, ganz ehrlich. Ich kann nur für einen sehr kleinen, selektiven Teil der „Szene“ sprechen – nämlich meine Spieler, die Blogs denen ich folge und die Foren, bei denen ich Mitglied bin. Da ist alles in Ordnung, sonst hätte ich ja ohnehin schon den persönlichen Rotstift angesetzt. Keine Revolution vonnöten :-).

42. Deine Runde ist zum ersten Mal bei dir eingeladen. Was bereitest du für die Gäste vor?
Knabberkram, etwas zu Trinken, Kopien von Heldenbögen (sofern noch nicht geschehen), ein paar Ersatzwürfel, frische Luft im Rollenspielkeller… das war’s.

73. Hast du Sekundärliteratur zum Thema? Ist sie für dich nützlich?
Für CTHULHU habe ich mir einige Sekundlärliteratur angeschafft – über Geheimbünde, Naturkatastrophen, Kulte, untergegangene Kulturen, Geschichte etc. In fast jedes historische Ereignis lassen sich CTHULHUs Spuren unterbringen, wenn man will. Es macht Spaß, sich hier Inspirationen für die „fiktive Authentizität“ zu besorgen. „Echte“ Rollenspielsekundärliteratur habe ich allerdings auch ein wenig: zwei Sammelbände mit Spielvorstellungen, und den Band „Magische Zeiten“ von DSA. Aber das habe ich mir vor Zeiten des Internets gekauft, heutzutage würde ich mir diese Infos anderweitig zusammenstellen.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine März-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

45. Nutzt du Zufallstabellen? Wenn ja, machst Du sie selber oder woher bekommst du sie?
Jein. Früher habe ich den Zweck überhaupt nicht verstanden, ja, fand es sogar ehrenrührig diese Tabellen zu verwenden. Heute nutze ich sie eher als Inspirationsquelle statt als tatsächliche Würfeltabelle. Ich bekomme sie normalerweise aus den Publikationen, für die ich gerade etwas leite… aber ganz viel findet sich auch drüben beim Rohrschachhamster, sehr empfehlenswert :-).

70. Liest du gerne Spielberichte/siehst du gerne Lets Plays?
Ja und nein. Eigentlich finde ich Spielberichte toll. Leider habe ich meistens nicht die Zeit, sie komplett zu lesen (da viele Spieler sich sehr, sehr viel Mühe mit ihren umfangreichen Berichten geben). Schade. Lets Plays konnte ich bislang eher wenig abgewinnen.

60. Deutsch, englisch oder… ? In welcher Sprache sollte dein Grundregelwerk sein? Ist englisch in Ordnung? Welches Spiel würdest du gerne übersetzt sehen?
Ich lese englische Regelwerke, aber zum Spielen bevorzuge ich deutsches Material. Ich muss dann einfach weniger nachdenken, denn Englisch geht mir nicht fließend genug von der Hand (obwohl es besser geworden ist, seit ich mehr internationales Material lese). „Tales from the Loop“ hätte ich echt gerne auf Deutsch, da geht doch was, liebe Uhrwerker, oder? 🙂

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Februar-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzen greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

97. Besitzt du Haustiere? Gab es schon einmal bemerkenswerte Vorkommnisse mit einem Tier im Rollenspiel?
Beides: ja. Auch, wenn es nichts miteinander zu tun hat :-). Ich bin stolzer Katzenbesitzer einer sehr schwarzen, schlanken und eleganten Hauskatze, die mir reichlich Mäusereste vor die Haustüre legt :-). Meine rollenspielerischen Erfahrungen haben aber mit dem Eichhörnchen „Derbernd“ meines bornischen Schiffers Hane zu tun, das im Zuge der borbaradianischen Invasionen (eher gesagt: während des „Jahrs des Feuers“) bei der Belagerung von Wehrheim ums Leben kam. Wahrscheinlich. Genau ist das nie geklärt worden, denn ich ließ das Tier in der vermeintlichen Sicherheit der Burg zurück… grummel…

81. Siehst du dich als Nerd/Geek? Könnten andere dich so sehen und welches Gefühl hast du bei diesen Begriffen?
Ja. Und Ja. Ich bin eigentlich eher so der „Spießer“-Typ: Haus, Kinder, Katze, Auto, Steuern zahlen, Musikverein, Schützenfest. Aber: da ist eben auch die laute Metal-Musik aus meinem Auto, der Keller voller obskurer Bücher, die ständigen Zitate von Star Wars – und das brauche ich eben auch, denn das ist ein Teil von mir. Alles gut, Nerd ist völlig okay :-).

06. Schreibst du selber Abenteuer oder kaufst du sie? Was findest du besser, wenn du beides schon gemacht hast, oder besser worin liegen jeweils Vor- und Nachteile?
Ich habe beides schon gemacht. Ich bevorzuge allerdings Kaufabenteuer, wobei ich nicht gerne viel Text lese, um mich vorzubereiten. Zeitungsformat finde ich großartig :-). Warum: ich habe meistens nicht die Zeit, mir die Abenteuer selbst komplett zurechtzulegen; dazu kommt, dass ich so viele großartige Abenteuer gelesen habe, dass ich sie auch noch einmal erleben möchte. Daher habe ich auch wenig Bedarf, selbst zu aktiv zu werden. Meine wenigen Abenteuer pro Jahr finden sich meist auf dem Blog oder in irgendeiner anderen Publikation wieder – und mehr wird es dann tatsächlich nicht :-).

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!

1W100 – Random Blog Encounters: meine Januar-Antworten

Anfang des Jahres stellte Sorben von den „Gelben Zeichen“ gleich einhundert Fragen – genauer: 1W100 Random Blog- Encounters – auf seinen Blog. Eine nette Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Zu jedem Monatsletzten greife ich zu meinem W100 – als CTHULHU-Spieler ja ohnehin ein Pflichtutensil auf meinem Schreibtisch – und werde 3 Fragen beantworten. Mal schauen, welche Fragen die Würfel mir zuweisen:

55. Nach den Regeln des Spiels oder Hausregeln?
Oh. Also, prinzipiell nach den „Regeln des Spiels“. Ich neige allerdings dazu, hier etwas „handwedelig“ zu sein und daher am ehesten Systeme mit geringem Crunch-Faktor zu spielen, die derartiges meiner Erfahrung nach am ehesten „verzeihen“, indem sie einfach auch so „funktionieren“, ohne sich an jedes Detail gehalten zu haben. Also, der Will ist da :-).

26. Was sind deine Vorzüge als Spielleiter/Spieler und was sind deine Defizite?
Zu „Spieler“ kann ich kaum mehr etwas sagen. Es ist Jahre her, dass ich Spieler war. Ich glaube, meine Charaktere waren zumeist ein wenig eindimensional, auch, wenn ich zumindest darum bemüht war, Unterschiede heraus zu arbeiten.

Als Spielleiter denke ich, dass ich recht flott und detailreich umschreiben kann; auch meine (vom Geschichten-Vorlesen für die Kinder) gestählte „zwanzig-verschiedene-Stimmen-Stimme“ gelingt mir mittlerweile ganz gut. Ich betrachte mich tatsächlich als „fair“ im objektiven Sinne und ich bin mittlerweile ganz gut im „Pacing“, also das Tempo des Abenteuers an unsere Spielzeit anzupassen. Improvisationstalent ist allerdings nur eingeschränkt vorhanden (was ich unumwunden zugeben muß), auch, wenn das in den letzten Sessions besser geworden ist. Und ich werde wohl kein großer „Stimmungs“-SL mehr, wie ich fürchte. Unterschiedliche Stimmen und Sprechtempi, dazu ein wenig Hintergrundmusik: zu mehr reicht es bei mir zumeist nicht. Um „mehr“ zu erreichen müsste ich mehr aus mir herauskommen – und das liegt mir nicht wirklich.

50. Aus und vorbei. Der letzte Gegner ist besiegt, die letzten EP verteilt. Hast du schon mal ein gekauftes Abenteuer/Kampagne erweitert, weil sie dir so gefallen hat?
Nein. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich so etwas ablehnen würde. Es hat sich schlicht nie ergeben. Unser letzter „DSA“-Spielleiter hat uns nach der letzten Großen Kampagne weitere Abenteuer mit der gleichen Gruppe erleben lassen wollen, was mir gut gefiel; leider hat die Gruppe aber nicht mehr allzulange Bestand gehabt.

Meinen Dank an Sorben für’s fleißige Fragenstellen!