Zwischen den Jahren… Version 2020

Ein seltsames, nerviges, besonderes und meistenteils auch unschönes Jahr liegt hinter uns. Also fast. Denn es ist die besinnliche Zeit der Raunächte – jene namenlose Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, die traditionell von allen Autoren dazu genutzt wird, Vergangenes zu resümieren und auf Kommendes vorauszublicken. Von allen Autoren? Keine Ahnung. Aber auf diesem Blog hat es Tradition, also frisch auf ans Werk!

Fakten

Zunächst präsentiere ich Euch wieder ein paar Fakten zu diesem kleinen Cthulhu-Blog:

  • Ich durfte knapp 14.000 Leser im gerade vergehenden Jahr auf meinem Blog begrüßen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine kleine Steigerung, was mich sehr freut. Ich stelle fest, dass viele zeitlose Beiträge – insbesondere die hier veröffentlichten Abenteuer-Publikationen – immer mehr Verlinkungen erfahren, was mich sehr freut. Von diesen Orten tauchen dann auch immer mal wieder Neugierige auf diesen Seiten auf, auch, wenn ich gerade nicht so sehr aktiv war.
  • Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr 36 Blogeinträge verfasst. Die Zahl der Einträge ist damit leider weiterhin rückläufig. Und: meine persönliche Zielsetzung, einmal wöchentlich zu bloggen, habe ich damit weiterhin deutlich verfehlt.
  • Wieder fand sich kaum Spielmaterial auf dem Blog ein – von einem Kult, der mittels der Kulttabelle aus „Von unaussprechlichen Kulten“ erstellt wurde, einmal abgesehen. Stattdessen wurde das mittlerweile „bewährte“ Portfolio aus Nähkästchenplaudereien, Rezensionen, News-Einträgen und Blog-O-Questen konsequent fortgeführt. Das ist sogar gar nicht mal so schlecht, wenn ich es Revue passieren lasse.

Abseits des Blogs war ich – wie auch schon in den Vorjahren – produktiver. Was da so alles zusammengekommen ist, habe ich im Rahmen des zehnjährigen Blog-Jubiläums schon einmal zusammengetragen. In diesem Jahr war es insbesondere die Arbeit an „Desperados“, dem Wild-West-Rollenspiel, die prägend war. Ein tolles Projekt. Aber auch mein eigenes DriveThru-Publisherkonto möchte ich nicht unerwähnt lassen. Ich hoffe, hier im nächsten Jahr noch weiteres Material präsentieren zu können. Bereits seit Jahren bin ich als PLAY-Redakteur mitverantwortlich für die Inhalte des „Lovecrafters“, dem Magazin der Deutschen Lovecraft-Gesellschaft. Neu in diesem Jahr hinzugekommen ist die (Mit-)Betreuung des Lovecrafter online. Mein Kollege Thorsten und ich können im ersten Jahr auf eine erkleckliche Anzahl Publikationen in diesem Format zurückblicken und wir hoffen, dass wir das Online-Magazin auch in Zukunft mit Eurer Hilfe so interessant gestalten können. Der System-Matters-Fanzine-Wettbewerb brachte mich dazu, endlich mal wieder ein Fanzine zu gestalten. Weiterhin gab es viel von mir beim Ringboten zu lesen, auf cthulhu.de stammt so mancher Eintrag weiterhin von mir und am Jahresanfang erschien auch noch der sechste Lovecrafter. Und zum Jahresende erhielt ich die grandiose Gelegenheit, als Co-Koordinator des WOPC 2020 einzuspringen! Das freut mich wahnsinnig, denn der WOPC ist eine Institution und soll es bleiben!

Spielerisch war es ein unerwartetes, aber interessantes Jahr. Nachdem uns Corona die regelmäßige Tischrunde zerhagelte – und wir uns tatsächlich im sehr kleinen Kreis nur zu einem einzelnen OneShot „Ein ruhiges Jahr“ trafen – machte ich eine Menge Experimente, um der rollenspielerischen Langeweile zu entgehen. Neben Online-Gehversuchen (danke an alle Blogger-Kollegen, die hier geholfen haben) sind hier insbesondere Solo-Spiele zu nennen: „English Eerie“ macht mächtig Spaß. Aber auch eine lange Runde „De Profundis“ haben wir in diesem Jahr erstmals erfolgreich gespielt. Corona machte also nicht alles schlecht.

Geplantes für 2021

Um es kurz zu machen: Ich habe mit meiner Beschäftigung mit diesem Blog meinen inneren Frieden gemacht. Ich würde ihm gerne wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, aber neben der ganzen Redaktions- und Autorentätigkeit abseits dieses Blogs ist das schlicht unrealistisch.

Geplant für 2021 ist immerhin die Veröffentlichung eines Gastabenteuers (der lang angekündigte und erwartete Nachfolger zu „Block B„, dass sich ebenfalls hier auf dem Blog findet), sowie die Übernahme der Patenschaft von wenigstens einer Blog-O-Queste. Es wird also nicht ganz still auf diesem Blog werden, auch, wenn ich mehr im Moment noch kaum absehen kann. Tatsächlich möchte ich Dinge, die ich in 2020 nicht geschafft habe – z. B. noch einmal ein eigenes Buch zu planen – in 2021 weiter vorantreiben. Mal sehen.

Für den Moment bleibt mir an dieser Stelle nur noch, Euch allen einen guten Übergang in das nächste Jahr und viele schaurig-cthuloide-grausige Momente für 2021 zu wünschen. Danke, dass ihr mir im vergangen Jahr die Lesetreue gehalten habt – und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder!

Seanchui

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