RPG-Blog-o-Quest #057: Besondere Abenteuerformen

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest. In diesem Monat springt der gute Greifenklaue noch einmal als Questgeber ein und hat wieder einen bunten Blumenstrauß unterschiedlicher Fragen parat, die sich allesamt um besondere Abenteuerformen und -formate drehen.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. Also, frisch ans Werk – schauen wir mal, was mir zu den Fragen so einfällt!

1.) Warst Du schon in einem Trichter? Hattest Du Spaß und was hältst Du von dem Konzept?
(Trichter? Jeder SC führt vier SC, es herrscht eine relativ hohe Sterblichkeit, wer übrig bleibt, steigt auf Stufe 1 auf, System matters bespricht den Trichter hier, welcher hauptsächlich im RPG DCC vorkommt)

Nein, leider war ich bislang noch in keinem Trichter unterwegs. Ich habe schon einiges darüber gelesen und ich wollte (und werde) mir bald ein oder zwei „Trichter“-Abenteuer besorgen, um das Konzept auch einmal für meine Gruppe zu durchleuchten. Ich finde die Idee sehr charmant und witzig und würde das sehr gerne einmal austesten.

2.) 1:1-Abenteuer? Schon erlebt? War es eine andere Erfahrung?
(1:1-Abenteuer gab es schon recht früh, z.B. bei AD&D 2: Abenteuer für den Paladin etc., aber auch die aktuelle D&D-Edition geht im Essential Kit auf das Thema ein.)

Auch hier muss ich leider passen. Ich habe tatsächlich schon einmal ein 1:1-Abenteuer verfasst (…es hat sogar etwas gewonnen :-)), allerdings basierte das eher auf theoretischen Annahmen. Ich habe mit großer Freude die Artikel in „Cthulhus Ruf“ zu dem Thema gelesen und mir einige Grundsätzlichkeiten zu Herzen genommen. Und ich finde, dass es für CTHULHU ganz tolle 1:1-Abenteuer gibt. Aber ich habe mich da praktisch tatsächlich noch nicht rangetraut. Das ist allerdings einer Mischung aus Organisation und „Traute“ geschuldet, die ich schlecht gewichten kann :-).

3.) Rollenspiel an besonderen Orten oder besonderen Ereignissen: ein Zugabenteuer im Zug, Abenteuer auf einer Burg oder mitten im Wald – habt ihr sowas erlebt? Gibt es besonders intensive Erlebnisse? Rollenspiel zum Kindergeburtstag, zu Halloween oder als Prä-Weihnachtsrunde? Machst Du sowas, wie sind Deine Erfahrungen?
Wir hatten mal einen Rollenspielversuch auf einem Festival, leicht bierseelig und schwer improvisiert. Wir sind allerdings nicht sonderlich weit damit gekommen, zugegebenermaßen :-). Ansonsten habe ich zwar schon an ein paar hübschen Orten gespielt (…von der Gartenlaube bis zum Keller), allerdings nie gesondert auf das Abenteuer zugeschnitten.
Seit einigen Jahren gestalte ich zwischen Weihnachten und Neujahr („wenn alle frei haben :-)“) eine „Raunächte“-Runde, in der wir normalerweise gruselig/cthuloid spielen. Ansonsten treffen wir uns mittlerweile so, wie es der Terminkalender halt zuläßt. Ich möchte da allerdings gerne noch einmal mehr in den Event-Charakter gehen, wenn unsere Kinder etwas älter und weniger intensiv in der Betreuung sind. Sommer-Event (mit „Grill und Pulp“-Nachmittag), Anmieten einer Rollenspielhütte fürs Wochenende, Halloween-Event… solche Geschichten. Doch, da hätte ich Spaß dran.

4.) Rollenspiel im „festen Format“: D&D Adventures League oder Pathfinder Society. Ein SC kann weltweit gespielt werden, immer zu den selben Regeln, immer mit unterschiedlichsten Gruppen. Hast Du sowas schon gemacht oder fändest Du das reizvoll? Hast Du vielleicht schonmal selbst eine Gilde organisiert wie Nordana (Link) oder die ADDKON (Link)? Wie steht es mit Rollenspielturnieren? Oder Multiparallelabenteuern? Habt ihr an so was schonmal teilgenommen oder würdet es gerne?
Nein, auch hier kann ich nicht wirklich mitreden. Ich kenne einige dieser „besonderen“ Abenteuer, konnte dazu aber bislang nichts organisieren. Dafür kenne ich auch gar nicht genug Spieler :-). Und für eine regelmäßige Rundenreihe fehlt mir schlicht die Zeit… „Organized Play“ kenne ich noch von Magic:the Gathering, und selbst da habe ich es nur sehr, sehr sporadisch geschafft teilzunehmen (und war auch immer, immer sehr schlecht :-)).

5.) Rollenspiele oder Erzählspiele ohne Spielleiter: von Western City bis hin zu Fiasko? Habt ihr hier Erfahrungen sammeln können und könnt ggf. gar einige Systeme empfehlen?
Bislang habe ich in dieser Richtung keine Erfahrung sammeln können oder wollen. Ich fürchte, so wie ich meine Gruppe einschätze, braucht es die leitende Hand. Einige in der Gruppe sind nicht so „erzählfreudig“, so dass ich die Befürchtung hätte, diese Spieler mit so einem Spiel zu überfordern oder dass es ihnen schlicht keinen Spaß machen könnte. Mal gucken, mit den richtigen Leuten hätte ich an „Die Gesellschaft der Träumer“ meine Freude. Oder an „Ein ruhiges Jahr“. Letzteres probieren wir vielleicht bald mal aus, mal gucken wie es wird.

BonusQuest: Kennt ihr noch weitere „Sonderformen“ von RSPs (abseits von Online- und Foren-RPGs, die waren Thema im letzten Monat)?
Soloabenteuer oder gar ganze Solo-Spiele natürlich. Ein Tipp: Seht Euch „English Eerie“ von System Matters an. Super-Teil. Und dazu: Brief-Rollenspiel. Ein paar Artikel zu „de Profundis“ sind hier auf dem Blog verstreut.

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