Unsterbliche Kunst – Fundstücke A

Aus der Reihe „cthulhu.de-Bestseller“
Erstveröffentlichung: 11. September 2009
Autor: Stefan Droste

cthulhu de stempel bestseller

Handouts zu einem Szenario können das Spielerlebnis deutlich bereichern. Und oft sagt ein Bild dabei mehr als tausend Worte! Deshalb hier eine kleine Rubrik, in der solche selbst erstellten oder zumindest selbst zusammengeklaubten Bilder einem größerem Publikum zum Nutzen gereichen können, als nur der heimischen Spielrunde.

(…)

Ich beginne den bunten Reigen mit einigen Stücken aus meinem eignen Fundus, passend zum diesjährigen Sommerthema rund um den König in Gelb.

Wandteppich – 11. Jahrhundert, Nordfrankreich

Diese mit farbigen Stickereien bedeckte Stoffbahn von etwa einen halben Meter Kantenlänge wurde in einer verlassenen Benediktiner-Abtei in der Normandie entdeckt. Man geht davon aus, dass das gefundene Stück aus einer wesentlich größeren Darstellung herausgetrennt wurde. Diese ist bis heute jedoch verschollen. Auch welcher Herrscher dargestellt werden sollte ist unklar. Forscher sind sich zudem noch unklar darüber, ob das auf der Rückseite des Stoffes mit Kohle aufgemalte, vermutlich pseudo-lateinische Wort “Carcosa” einen Eigennamen, einen Ort oder einen Zustand bezeichnet.

(Das Bild wurde erstellt mit dem “Historic Tale Construction Kit”)

Fotogravur – 1920er Jahre, Südkalifornien

Die Vorlage für diese 46 x 34 cm messende, mit brauner Tinte ausgeführte Gravur stammt aus der Kamera von Edward S. Curtis (1868 – 1952), eines passionierten Fotografen und Fachmannes für nordamerikanische Indianer. Es zeigt der Beschriftung nach ein Stammesmitglied der Schoschonen, welcher einen heiligen Felsen mit mythischen Malereien verziert. Während einzelne Ethnologen darin eine Huldigung gegenüber einem von den Eingeborenen niemals ausgesprochenen Manitou erkennen wollen, lehnen die meisten dies jedoch als unglaubwürdig, und das Bild als gestellt ab.

(Das Originalbild stammt aus der Northwestern University Library, Edward S. Curtis’s ‘The North American Indian’: the Photographic Images, 2001. http://memory.loc.gov/ammem/award98/ienhtml/curthome.html)

Bronzeplastik – 1982, Göttingen (Niedersachsen)

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Im Zentrum der Göttinger Innenstadt, dem sogenannten “Nabel” steht diese Lebensgroße Plastik des aus Ostpreußen stammenden Bildhauers Bernd Altenstein, welcher seit 1975 an der Hochschule für Künste Bremen lehrt. Täglich passieren unzählige Menschen den kleinen Platz und sein Werk, welches zu einem beliebten Treffpunkt geworden ist. Die Familienszene besticht durch Dynamik und der steten Unsicherheit, ob Ausgelassenheit oder Agression die Szenerie beherrschen. Der Künstler selbst gab dem bronzenen Trio den schlichten Namen “Der Tanz”.

(Das Bild stammt von commons.wikimedia.org)

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