RPG-Blog-O-Quest März 2018: Abenteuer

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest! Man merkt es meinem Blog aufgrund einiger „vorgeplanter“ Artikel vielleicht (noch) nicht an, aber im Moment komme ich echt kaum dazu, mich hier blicken zu lassen. Umso schöner, dass Michael in diesem Monat die Zeit gefunden hat, ein paar Fragen an die Blogger-Gemeinde zu stellen. Ein guter Grund, hier noch einmal – wenigstens kurz – in die Tasten zu hauen!

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

Vorab die Statusmeldung (hübsche Idee!):

mein letzter Charakter: Hane Bornstoj, bornischer Schiffer. Lange her.
mein letztes Abenteuer: „Jagdfieber“ für Splittermond, eine Mephisto-Beilage die ich in meiner Aborea-Kampagne verarbeitet habe gefolgt von einer sehr freien Interpretation eines kleinen Teils der „Tyranny of Dragons“-Kampagne für D&D5E, ebenfalls auf Aborea umgemünzt.
mein letztes System: Oh, äh, ja. Aborea.

Und hier nun die Fragen:

1. Ich empfinde _____ Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot Abenteuer, bzw. eine einzelne Spielrunde, weil _____.
Ich empfinde 4-6 Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot-Abenteuer, weil ich einen One-Shot unbedingt in einer Session durchbringen möchte. Das entspricht meiner Vorstellung von einem intensiven One-Shot, wie ich sie mag.

2. Ich wünsche mir ein Abenteuer in dem _____, _____ und _____ vorkommen, denn _____.
Ich wünsche mir ein Abenteuer in dem Piraten, Drachen und verborgene Schätze vorkommen, denn ich plane für meine Aborea-Gruppe – wenn wir die laufende Kampagne beendet haben – eine Piratenkampagne. Glücklicherweise bin ich auf diesem Gebiet auch bereits reichlich fündig geworden 🙂 – Pathfinder sei Dank (ach ja, und ein bißchen 7te-See-Material und ältere Bücher). Wünsche an ungeschriebenes Material habe ich derzeit kaum – ich komme kaum damit hinterher, alles das zu lesen, was mich interessiert. Seufz 🙂

3. Welchen (eher unbekannten) Film möchtest Du gerne einmal als Abenteuer nachspielen, bzw. in ein Abenteuer verwursten und warum? Hast Du das vielleicht sogar schon gemacht und wie waren dann die Erfahrungen damit?
Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal eine Star-Wars-Runde auf die Suche nach zwei Droiden geschickt, die über Tatooine abgestürtzt sein sollten und lebenswichtige Pläne für die Allianz dabei hatten… das war ein Riesenspaß, immer einen Schritt hinter Skywalker & Co. her zu sein, obwohl man genau wußte, was passieren würde. Den einzigen Film, den ich seither in ein fertiges Abenteuer verwandelt habe war „Kongo“, basiert auf Crightons Roman. Man findet es hier in der Download-Sektion und es hat wirklich Spaß gemacht. Weitere Ausflüge in dieses Genre plane ich aktuell nicht – ich gucke derzeit aber auch keine (!) Filme – wenn man von den Disney-Klassikern meiner Kinder absieht. Hm, aus „Aladdin“ oder „Der Schatzplanet“ ließe sich allerdings vielleicht etwas machen… 🙂

4. Der Einstieg in ein Abenteuer ist oftmals recht abgegriffen (die Erbschaft des unbekannten Stiefonkels schwiegermütterlicherseits …). Wie sah der beste Einstieg in ein Abenteuer aus, den Du (mit-)gemacht hast?
Den besten Einstieg hatten wir definitiv mit „Last Men standing“. Hier ist der Plan: und nun ab, mitten hinein in den Banküberfall. Tolles Abenteuer, tolles Setting, toller Einstieg. Hat mir sehr gut gefallen. Ein guter One-Shot ist – in meinen Augen – wie eine Kurzgeschichte: die fangen auch eher unvermittelt ohne Vorgeplänkel an.

5. Wenn es einen Publikumspreis für ein Abenteuer gäbe, gäbe ich meine Stimme für _____ von _____, denn _____.
Ich habe mittlerweile gefühlt hunderte CTHULHU-Abenteuer gelesen. Ich habe darüber hinaus diverse andere Systeme angetestet und gelesen, nicht zuletzt für den Ringboten. Mich jetzt hier auf ein Abenteuer festzulegen, fällt mir reichlich schwer. Ich glaube, eines der unterschätztesten CoC-Abenteuer ist „Blues für Marnie“, das im ersten SL-Handbuch noch enthalten war – wir hatten eine Menge Spaß damit. Ob es mein Lieblingsabenteuer ist? Ich denke nicht. „Grüner Sand“ aus einer Mephisto hat mir mit gerade einmal zwei Seiten einen tollen Spieleabend beschert – ein dickes Lob an Plot und Aufbereitung. Die Dungeons von „Trilemma Adventures“ sind allesamt Gold wert, großartige Abenteuer. Ich habe während weiten Teilen der (doch eher umstrittenen) „Jahr-des-Feuers“-Kampagne Blut und Wasser geschwitzt, was hauptsächlich unserem SL zu verdanken ist. Nein, es gibt viele tolle Abenteuer da draußen, ich kann mich nicht entscheiden.

Bonusfrage: Welches System möchtest Du unbedingt in diesem Jahr einmal auf einer Convention ausprobieren, bzw. wäre vielleicht sogar den Besuch einer Convention wert?
Hier muss ich leider passen – ich besuche aus Zeitgründen nur Messen, keine Conventions, und hier ist mir der Lärmpegel immer einfach zu hoch zum Spielen. Das lasse ich bleiben 🙂

Ein Kommentar zu “RPG-Blog-O-Quest März 2018: Abenteuer

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