RPG-Blog-O-Quest Februar 2018: Das perfekte Rollenspiel?

Ein neuer Monat, eine neue RPG-Blog-O-Quest. Für „Spiele im Kopf“, den Ausrichter in diesem Monat, tut es mir schon ein wenig leid, denn diese Einleitung wird deutlich kürzer als sonst. Teils ist es der Zeitmangel, teils die Tatsache, dass es mir immer schwerer fällt, der monatlichen Queste eine ausführliche Einleitung zu verpassen, die sich deutlich von den Vormonaten unterscheidet. Eines vielleicht: meine Antworten zeigen natürlich nur MEINE Sicht auf die Dinge und sind kaum universell einsetzbar :-). Wie auch immer, die Original-Fragen findet ihr HIER.

RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt der jeweilige Ausrichter dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres dazu hinter dem obigen Link. In Zukunft sollen wir sogar alle fleißig mitgestalten!

So, und nun in die Vollen!

1. Über- und Unterwürfeln, Poolsysteme, Karten ziehen oder erzählerische Fakten schaffen – die Liste der Mechanismen ist lang. Die perfekten Rollenspielregeln …
…lassen sich in zehn Minuten erklären und bieten dennoch den einen oder anderen Kniff, um später die eine oder andere taktische Herausforderung zu bieten. Ich mag es gern regelleicht und mir ist es wichtig, meine Gruppen nicht allzulange damit aufzuhalten, Regeln lernen zu müssen.

2. EDO, Sword & Sorcery, Harte SF, Postapokalypse – so viele Genres. Das perfekte Rollenspielsetting …
…hat Tentakel? Nein, jedes Setting hat seine Daseinsberechtigung und keines ist perfekt. Ich mag es, wenn Settings auf der einen Seite bunt und neu sind, auf der anderen Seite aber nur so grob beschrieben, dass ich mich als Spielleiter noch voll austoben kann. Das Genre ist dabei zweitrangig, wobei ich persönlich am Ehesten der Fantasy und dem Horror-Genre zugeneigt bin.

3. Aufwändige Hardcover, günstige Taschenbücher, Boxen oder PDFe. Das perfekte Starterprodukt …
…enthält den kompletten Regelkern! Nichts finde ich nerviger, als mich nach der Starterbox an neue Regeln gewöhnen zu müssen. Ich finde auch, dass die Charaktergenerierung MIT in die Starter gehört. Das perfekte Starterprodukt war damit eigentlich der alte „CTHULHU“-Schnellstarter, den es von Pegasus bis zur 3. deutschen Edition gab. Mit dem Ding konnte man unendlich lange weiterspielen, wenn man auf ein paar Hintergrundinfos verzichten konnte :-).
Wenn es wiederum um die PublikationsFORM gehen soll: also, ich mag Boxen…

4. Metaplot und Sandkasten, Splat-Books und Hintergrundbände, One-Shots und Kampagnen – Möglichkeiten, sich in einem Rollenspiel auszutoben, gibt es viele . Die perfekten Ergänzungspublikationen …
…enthalten reizvollen Inhalt :-). Nein, ich denke Ergänzungen sind immer dann perfekt, wenn sie mich in einer bestimmten Detailfrage voranbringen. Wenn ich allerdings eine bestimmte Publikationsform bestimmen muss – dann würde ich gerne mehr Material in der Art von „Das neue Ätherversum“ für „Space: 1889“ sehen wollen. Kurze Informationsschnippsel, gepaart mit ein paar guten Szenario-Ideen in wilder Mischung und ohne sich ewig in Details zu verlieren… da kann man was draus machen. Die OPC-Downloads gehen da in eine ganz ähnliche Richtung :-).

5. Würfel, Spielleiterschirm, Kartenwerk oder Spielkarten. Das perfekte Rollenspielzubehör …
…gibt es für mich nicht. Die meisten empfinde ich dann doch eher als unnützes Beiwerk.

Bonusantwort
Und dieses perfekte Produkt darf dann gerne geschrieben / publiziert werden von …

…jedem, der es kann?

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