RPG-Blog-O-Quest September 2016: GELD

Neuer Monat, neues Glück, neue RPG-Blog-O-Quest. Was mache ich bloß, wenn die findigen Erfinder die Sache irgendwann einstellen…?

rpg-blog-o-quest_logo3RPG-Blog-O-Quest? Nie gehört? Kurz die Spielregeln: An jedem Monatsersten stellt, in abwechselnder Reihenfolgen, Würfelheld oder Greifenklaue dem Rollenspielvolk fünf Fragen, welche auf Blogs, in Podcast, in Vlogs oder in Foren beantwortet werden wollen. Dann hat man den Monat über Zeit, um die Fragen zu beantworten. Näheres HIER.

Wie auch im letzten Monat erscheinen die Fragen eigentlich ein paar Tage zu spät, hätten sie doch wunderbar den letztmonatigen Blog-Karneval flankiert. Aber das schadet ja nicht. Widmen wir uns dem lieben Thema Geld!

1. Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget {z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf}?
Gott sei Dank habe ich kein „fixes“ Budget. Denn dann müsste ich mir ja manchen Schnapper entgehen lassen oder könnte manch größere Anschaffung NICHT tätigen. Im Schnitt aber, ja im Schnitt, lege ich wohl rund 40 – 50 EUR im Monat für Rollenspielmaterial aus. Manche Monate geht das aber auch gegen den Nullpunkt, wenn ich mit dem Lesen nicht nachgekommen bin zum Beispiel.

Das Thema des Monats

Das Thema des Monats

2. Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze {z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, … – ich komm da mit Anfahrt und ggf. einer größeren Essensbestellung öfter mal auf 20 Euro.}?
Das ist völlig unterschiedlich und dort gibt es auch keine echte Schmerzgrenze. Wir spielen im Moment leider viel zu selten. Wenn ich dann als Gastgeber auftrete, spendiere ich auch gerne mal die Käseplatte zum Abendessen (ich berichtete🙂). Das wird dann natürlich etwas teurer – dafür entfallen natürlich eventuelle Spritkosten. Aber die ganze Rumrechnerei ist wie gesagt müßig – wir treffen uns nur selten, und wenn der Abend was teurer wird, ist das nicht schlimm.

3. Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben {z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies}?
Würdest? WÜRDEST? Ich HABE schon echt unnützen Kram im Regal. Von der „Uhrwerk-Heinz-Tabletop-Miniatur“ über den „Plüschie-Cthulhu“ bis hin zum „DSA-Postkartenset“. Tatsächlich gäbe es noch mehr, was mich reizen würde (vom „All-rolled-up“ bis zum bedruckten Würfelbeutel), allerdings bin ich schlicht meist zu geizig.

4. Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in {Pseudo}-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders?
Ich mag die Standardausgaben. Bebildert sollte es sein (ich bin da mehr so der visuelle Typ…), kunstlederne Schrankware brauche ich nicht. Interessanterweise habe ich einige „limitierte“ Exemplare von Rollenspielbüchern hier, die ich allesamt nicht selbst gekauft habe🙂. Sie stehen aber eingeschweißt im Regal, und da gehören Rollenspielbücher eigentlich nicht hin. Und wo wir gerade dabei sind: ich habe mir von „Numenera“ aus nostalgischen „DSA“-Gründen die Box gegönnt – und wünsche mir nun eigentlich, doch auf das Hardcover gegangen zu sein. Hardcover machen schlicht mehr her und ich empfinde sie als praktischer. Naja.

5. Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon {via Nandurion}, das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu?
Da habe ich keine Meinung zu. Mir war bislang nicht mal bewußt, dass das „Bundle of Holding“ eine Charity-Aktion ist…? Wie auch immer, wenn ein Teil meiner RPG-Ausgaben für gute Zwecke genutzt wird, ist das prima. Aber kein Muß. Ähm.

Bonusfrage: Welches ist Dein größter Rollenspielschatz {egal, ob Buch, Box oder ultraseltener Würfel etc.}?
Diese Frage ist interessanterweise schon einige Male mit „mein Lebensabschnittsgefährte“ beantwortet worden. Ich bin da unromantischer🙂. Versteht mich nicht falsch, ich finde es großartig, dass meine Frau meine ganzen Spleens mitmacht und noch nicht dazu übergegangen ist, die Kontenhoheit zu beantragen damit der stete Zustrom unnützer Bücher irgendwann versiegen möge. Aber sie ist nunmal kein „Rollenspielschatz“🙂.
„Schätze“ habe ich – zumindest in meinen Augen – aber ein paar in der Sammlung dabei. Monetär sind wohl einige der älteren „CTHULHU“-Bände im Moment recht hoch im Kurs (Auf den Inseln, Expeditionen, Geisterschiffe, Necronomicon, Malleus Monstrorum…), wobei da der Kurs dank Edition 7 ein wenig eingebrochen ist. Dann habe ich da noch ein wirklich altes „Knaurs Buch der Rollenspiele“, irgendwo aus den 80igern, das zwar furchtbar abgegriffen ist, aber mich trefflichst inspirierend durch die internetlose Zeit Mitte der Neunziger getragen hat. Mein größter „Rollenspielschatz“ aber ist wohl mein selbst publiziertes Buch „Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos“, denn es gibt kein RPG-Buch, mit dem ich mich intensiver beschäftigt habe.

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