Die Adena und der Great Serpent Mound

Habt Ihr schon einmal von der Adena-Kultur gehört? Wie schon öfters an dieser Stelle, lasse ich einmal mehr Wikipedia zu Wort kommen:

Adena-Kultur ist die Bezeichnung für eine im mittleren Ohio-Tal ansässige prähistorische Indianerkultur. Sie lässt sich für die Zeit von etwa 1000 v. Chr. bis 200 n. Chr. nachweisen.

Zu den charakteristischen Merkmalen der Adena-Kultur zählen spezifische Keramikarbeiten sowie die als Mounds bezeichneten Grabhügel, Schmuck sowie Anfänge einer Landwirtschaft. Zu den angebauten Pflanzen zählen Sonnenblumen und Kürbisse. Für die Jahre am Ende der Adena-Periode lässt sich auch der Anbau von Mais nachweisen. Der Hauptteil der Nahrung wurde jedoch durch die Jagd erworben. Die Adena praktizierten außerdem einen Ahnenkult.

Auf indianer-welt.de heißt es zu den Adena weiterhin:

Alles was heute über diese Kultur bekannt ist, erzählten uns die Mounds und das was man in ihnen fand. Die Adena-Leute hatten einen ausgeprägten Totenkult. Wahrscheinlich wurden die „einfacheren“ Stammesangehörigen verbrannt, während die „Höhergestellten“ mit bestimmten Zeremonien begraben wurden. Sie wurden in provisorische Gräber gelegt oder im Freien aufgebahrt bis das Fleisch verwest oder von Raubtieren gefressen worden war. Dann bündelte man die Knochen und vergrub sie. In der Anfangszeit wurden flache, mit Rinde oder Lehm ausgekleidete Gräber benutzt, über die sie dann gefärbte Erde häuften. Später legten sie mit Hilfe von Holzpfosten große Grabgewölbe für mehrere Verstorbene an. Diese Gewölbe wurden dann auch mit Erde bedeckt. Die meisten Adena-Mounds wurden immer wieder als Grabstätten benutzt. Dadurch wurden sie auch immer höher.

Serpent_Mound_(aerial_view)„Alles was über diese Kultur bekannt ist, erzählten uns die Mounds…“. Mounds? Nanu? Es gibt mehr als 50 bekannte Mounds. Hierbei handelt es sich um gestalthaft gestaltete Hügel, von denen der „Great Serpent Mound“, hier rechts am Bild dargestellt, wohl der bekannteste ist. Das Wort Serpent im Namen bezieht sich auf die allgemeine Vermutung, dass er eine Schlange darstellt. Wikipedia verrät wieder ein paar weitere Fakten:

Der Mound ist 380 m lang, 6 m breit und 1,2 m hoch. Es wird vermutet, dass mit ihm eine Schlange dargestellt wird, die ein Ei zwischen ihren Kiefern hält, um dieses anschließend zu verschlingen. Die Schlange sieht hierbei so aus, als wolle sie sich gerade entrollen, um davonzugleiten. Sieben Körperwindungen sind bereits geöffnet, aber der hinterste Teil ist noch in drei Windungen eingerollt. Trotz einer ganzen Reihe anderer Theorien zur Darstellung hat sich die genannte als die anerkannteste in der Fachwelt durchsetzen können.

Blick auf den Hügel

Blick auf den Hügel

Nüchterne Fakten, doch interessanter wird es gleich einen Absatz weiter:

Im sogenannten Ei der Schlange fanden Forscher einen Kreis aus russgeschwärzten Steinen. Deshalb wird angenommen, dass der Great Serpent Mound einem zeremoniellen Zweck diente. Auch wenn in der Nähe dieses Mounds Gräber gefunden worden sind, konnten im Erdhügel selbst keine Gräber, Überbleibsel von Menschen oder irgendwelche anderen Hinweise, die auf Grabstätten hindeuten, ausgemacht werden.

Geheimnisvolle Riten, ein Kreis russgewschwärzter Steine, eine gigantische Schlange – gleich mehrere Möglichkeiten, um dem cthuloiden Grauen an dieser Stelle Tor und Tür in die Welt der Charaktere zu öffnen, bieten sich an:

Yig: Der ausgeprägte Ahnenkult der Adena war nur ein Teil ihrer Verehrung des Großen Alten Yig, dem Vater der Schlangen. Nicht nur, dass die Charaktere als Teil eines Archäologenteams auf alte Artefakte und Spuren des Großen Alten stoßen können, nein, ein kleiner Kult bedient sich auch heute noch in Vollmondnächten des Great Serpent Mound um Yig seine Verehrung zukommen zu lassen. Bald schon stirbt ein Teilnehmer der wissenschaftlichen Exkursion an einem giftigen Schlangenbiss eines außergewöhnlich großen Exemplars. Der nächste Vollmond naht, und Yig hat längst ein interessiertes Auge auf den Great Serpent Mound geworfen…

Schlangenmenschen: Nicht die Adena errichteten den Great Serpent Mound. Vielmehr war es eine Population der Schlangenmenschen, die hier noch vor wenigen tausend Jahren die umliegend siedelnden Menschenvölker tyrannisierte. Nun ruhen die letzten Vertreter ihrer Art tief unter dem Hügel und harren auf die Zeit, da sie auferstehen und ihre Herrschaft wieder antreten können. Bislang haben die Forscher nur die gebündelten Knochen ihrer ehemaligen Opfer entdeckt und stets die falschen Schlüsse gezogen. Doch als ein Freund der Charaktere von einem Spaziergang am Great Serpent Mound seltsam verändert zurückkehrt und bald darauf beginnt sein gesamtes Hab und Gut in dubiose Chemikalien und Gifte zu stecken, werden sie sich möglicherweise dort einmal umsehen wollen. Natürlich wurde ihr Freund von einem Schlangenmenschen ersetzt, der nun fieberhaft daran arbeitet, die Rückkehr seines Volkes vorzubereiten…

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