Ein neues, cthuloides Rollenspiel

Auch wenn es auf verschiedenen cthuloiden Webseiten bereits zu lesen war, wäre es sicherlich sträflich auf einem Blog über das CoC-Rollenspiel nicht zu berichten, wenn es ein neues CoC-Rollenspiel gibt :-). Ich beginne zu zitieren:

Spectrum Games ist erfreut darüber, die Veröffentlichung von Macabre
Tales bekannt geben zu können, einem mit Dominosteinen gespielten
Rollenspiel, das zum Ziel hat, die Art der seltsamen Gruselgeschichten –
aus der Tradition der „weird stories“ – aus der Feder von H.P. Lovecraft
werkgetreu nachzuahmen, die in den 20er und 30er Jahren entstanden. Das
Spiel ist für den Gebrauch von zwei Personen – einem Erzähler und einem
Spieler – gedacht, es enthält jedoch auch detaillierte optionale Regeln
für das Spiel mit mehreren Spielern.

Die Designerin des Spiels, Cynthia Celeste Miller, sagt dazu: „Beim
Entwerfen dieses Spiels verfolgte ich ein klares einfaches Ziel: Es
sollte akkurat die Atmosphäre der Geschichten Lovecrafts an deinem
Spieltisch erzeugen. Dies machte erforderlich, dass ich genau
untersuchte, wie ein Rollenspiel eigentlich funktioniert, dass ich es
auseinandernahm, modifizierte und dann wieder neu zusammenfügte. Das war
ein zeitaufwändiger und anstrengender Prozess, aber ich bin der Meinung,
dass das Endresultat die Mühen sicherlich wert war.“

Macabre Tales verzichtet absichtlich auf die Verwendung von Würfeln,
weil es bemüht ist, die gewissenhafte, pedantische Natur von Lovecrafts
Geschichten besser nachzubilden. Statt Würfel zu nehmen entschieden wir
uns für den Gebrauch von Dominosteinen.

Hierzu meint Miller: „Die Spielmechanismen mit Dominos sind so
aufgebaut, dass der Spieler damit eine größere Kontrolle über das
Ergebnis der Aktionen des Charakters besitzt. Der Vorgang ist weit
weniger vom Zufall gesteuert, aber Glück spielt in der Gleichung immer
noch eine Rolle. Es ist gerade genug Glück im Spiel, um den Spieler zu
verunsichern und angsterfüllt an seinen Platz zu bannen.“

Ein anderer wichtiger Aspekt von Macabre Tales ist, dass es die
„Beiträge“ anderer Schriftsteller zu dem von Lovecraft festgelegten
Pseudokosmos völlig außen vor lässt. Es konzentriert sich allein auf
diejenigen Teile, die er selbst geschaffen hat. Wenn Lovecraft mit einer
Kreatur, einem Buch, einem Schauplatz oder einer Erzählung nichts zu tun
hatte, dann findet man dies auch nicht in diesem Buch.

Die gedruckte Version wird am 5. November 2011 über das
Print-on-Demand-Angebot von DriveThruStuff.com veröffentlicht werden.

(Spectrum Games, 31.10.2011)

Wie Greifenklaue zu berichten wußte, wird sich die Veröffentlichung als Hardcopy noch etwas verzögern.

Na, wenn das mal nicht – zumindest in Ansätzen – interessant klingt…

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