Meine SPIEL 2014

Hallo zusammen,

dieses Jahr hatte ich – mal wieder – geplant, die Spielemesse nicht zu besuchen. Wie so oft kommt es anders, als man denkt. Also schwang ich mich doch am Samstag morgen des vergangenen Wochenendes in meinen fahrbaren Untersatz und machte mich auf den Weg nach Essen – in die “heiligen Hallen” der größten Spielemesse Europas.

Während ich früher tatsächlich nur zum Einkaufen die Spielemesse besuchte, wollte ich dieses Mal etwas mehr Kommunikation betreiben. Immerhin hatte ich in den vergangenen Monaten für den Ringboten die Gelegenheit, das eine oder andere Interview mit Machern aus der Szene durchzuführen und wollte nun die Gelegenheit nutzen, mich am einen oder anderen Stand vorstellig zu machen.

So eröffnete ich den Tag dann auch mit einer Audienz der besonderen Art, konnte ich doch im VIP-Bereich des Pegasus-Standes – ein wirklich schick gemachtes Areal – einen kurzen Plausch mit Cthulhu-Chefredakteur Heiko Gill höchstselbst halten. Er trug seine aus vielen DORP-TV-Interviews bekannte und beliebte Totenkopf-Krawatte, war in fröhlicher Plauderstimmung und wir hatten ein sehr nettes Gespräch über das aktuelle Cthulhu-Produktportfolio und die Dinge, die da möglicherweise kommen mögen.

Fortan durchstreifte ich das ehemals als “Halle 6″ bekannte Rollenspielareal Halle 2. Hier hatte ich im Laufe des Vormittages Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit Ulrike Pelchen von der Redaktion Phantastik zu führen – nicht nur, über deren neueste Veröffentlichung für Private Eye, Spur ins Dunkel, sondern auch über die kommende Publikation Wolsung. Mehr dazu findet sich übrigens ebenfalls bald beim Ringboten – wen es interessiert.

Da nicht jede vorab in aller Eile getroffene Verabredung eingehalten werden konnte, ging es anschließend darum, “Loot” einzusammeln. Und folgende Produkte finden sich damit seitdem auf meinem “Zu-Lesen”-Stapel:

  • Wolsung – Trailer-Set für Schnellstarter
  • Private Eye – Spur ins Dunkel
  • Die neueste Ausgabe der Mephisto (Totgesagte leben eben doch länger!)
  • Warmachine – Legends (die Warmachine-Bücher sind grandios illustriert und regen ungemein die Phantasie an!)
  • Warhammer 40k – Index Astartes IV (aus der Grabbelkiste)
  • DnD 4E – Monster Manual (da ich mich gerade für den Ringboten mit DnD5 beschäftige, wollte ich meine “Allgemeinbildung” ein wenig erweitern und mich auch mit der Vorgängerversion beschäftigen. Das Monster Manual habe ich auch aus der Grabbelkiste gezogen, aber es wirkt auf mich umfangreich aber wenig inspirierend. Schade.)
  • Und um auch cthuloides im Gepäck zu haben: zwei wunderschöne “Elder-Sign”-Würfel von Chessex

Insgesamt bin ich mit meinem Messebesuch sehr zufrieden. Es waren nette Gespräche und meine Sammlung hat einige interessante Ergänzungen erfahren. Wie war Euer Besuch?

Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos: ein kleiner Feedbackspiegel

Hallo zusammen,

Vorderseiteseit Anfang Oktober ist das Ergebnis meines NSC-Wettbewerbs, der Quellenband “Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos”, lieferbar. Die Bestellseite findet sich oben hier auf meinem Blog. Ich kann stolz – und auch ein wenig erleichtert, immerhin bin ich komplett in Vorkasse getreten – verkünden, dass der noch hier bei mir liegende Bücherstapel den Titel “Restmenge” wohl verdient hat. Es sind nicht mehr allzu viele Exemplare vorhanden.

Bereits bei der Ankündigung des Produktes habe ich darum gebeten, möglichst viel Feedback zu erhalten. Im Forum sind einige User dieser Aufforderung bereits gefolgt. Ich möchte nun ein wenig dieses Feedbacks hier wiedergeben – nicht zuletzt auch, um unentschlossene Käufer zu motivieren :-).

So schrieb User Raven2050:

Meine Meinung: Es ist ein tolles Produkt, welchem man das Fanblut, die liebevolle Arbeit und die Kreativität der Macher ansieht. Ich kann nur sagen “Respekt und vielen Dank an die Verantwortlichen für euer Engagement!”

Übrigens hat mir der Noir-NSC gestern Nacht ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert. Eine schöne Art von “Comic relief”, welche ich ganz sicher mal nutzen werde…. ;-)

Kürzer, aber nicht weniger erfreulich für mich, fasste sich User Dis Pater:

Erster Eindruck: Sowas hab ich mir immer schon gewünscht.

Auch User Studer hat sich geäußert:

Fazit: Wunderbar – ein echter NSC-Steinbruch!

Wieder etwas umfassender ist der Text von User Grannus:

Ich finde diese Sammlung gelungen und hoffe, dass sich das ganze Prozedere mal wiederholen lässt. Von der Papierdicke zur Schrift kann ich sagen, dass sie mir zusagt und ich das als eine schöne Abwechslung zu anderen, typischeren Designs epmfinde. Vielleicht werden es das nächste Mal noch mehr NSC. Ein paar werde ich auf jeden Fall nutzen…

Hier die Meinung des Forenusers fnord:

Das Produkt ist super. Die Buchqualität, Schriftbild, Layout und Bebilderung sind gut und wer könnte bei einem Preis von 2,50 € überhaupt was sagen.

Ich bin noch hin und her gerissen, ob ich es mich stört, dass fast jeder NSC – Serienmörder, Irrer oder mit Magischen Wissen gesegnet ist. Andererseits ist ein Buch mit den Hintergründen des Hausmeisters, dem Klempner und der Sekretärin kein wirklicher Anreiz. Diese Figuren sind allerdings gut geschildert und jeder wohl ein eigenes Abenteuer wert.

Der allgemeine Teil über Rolle und Funktion des NSC als Solchem weiß auch zu gefallen.

Besonders schön: Der Tod, auch bekannt als Redakteur der fabelhaften Zeitschrift “Cthulhus Ruf” hat sich die Mühe einer kompletten Rezension gemacht. Sein Fazit:

Zum Fazit.Lohnt sich „Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos“ also? Kurze Antwort: Ja.
Für den Preis eines Biers (+Versand/Trinkgeld) gibt es hier nicht nur ein unterstützenswertes Fanprojekt, sondern auch schlicht und ergreifend eine Spielhilfe, die sich nicht vor der „Konkurrenz“ zu verstecken braucht. Mein Tipp um die kleineren Schwächen des Bands zu umgehen: Greift euch einen Nichtspielercharakter heraus, der euch besonders gefällt, und strickt ein komplettes Abenteuer um ihn/sie und seine Geschichte! Einige hätten genau das verdient.

Seine komplette Rezension findet ihr HIER.

Positives Feedback ist eine tolle Sache, doch Meinungen jedweder Art sind wichtig und werden gern angenommen. Habt Ihr den Band vielleicht schon gelesen und wollt Eure Meinung loswerden? Dann immer her damit! Es gibt einen Diskussionsfaden im Cthulhu-Forum, Ihr könnt direkt hier im Blog kommentieren oder mir einfach eine E-Mail schreiben. Ich freue mich über jede Anregung!

Ein paar News (XXVI)…

…rund um das Thema cthuloides Rollenspiel. Die Newsmeldungen gehen hier relativ selten an den Start, wie ich feststelle – aber die Publikationsgeschwindigkeit in Deutschland ist ja auch nicht so wahnsinnig hoch :-). Whatever, schauen wir mal, was es Neues auf dem cthuloiden Büchermarkt gibt.

Erschienen: Düstere Orte

Düstere OrteBereits zur Spielemesse am vergangenen Wochenende erschien der neue Quellen- und Abenteuerband “Düstere Orte”. In der Beschreibung dazu heißt es:

Die Charaktere halten sich bei der Erforschung des Cthulhu-Mythos nicht selten an Orten auf, an denen nur die wenigsten länger verweilen möchten. Es sind windschiefe Häuser, modrige Geheimgänge, Orte schrecklicher Verbrechen, verlassene Fabriken, finstere Wälder, Richtplätze oder abgelegene Sanatorien.

In der Vergangenheit waren diese Orte oft nur eine Kulisse. Dieser Band macht deshalb dieses Element im Leben der Charaktere zum Kernthema: Düstere Orte. Was macht einen Düsteren Ort überhaupt aus? Sind es die Bewohner, die Stimmung des Ortes oder seine blutige Geschichte? Gibt es gar Orte, die selbst böse ist?

Der Quellenteil stellt eine Reihe spielbarer Düsterer Orte vor und erklärt, wie man selbst solche Plätze erschaffen kann.

Sechs Abenteuer rücken für die 1920er Jahre Düstere Orte ins Zentrum der Geschichte. Die Charaktere stoßen auf einen seltsamen See in Schottland, eilen einem Freund in einem maroden Sanatorium zu Hilfe und werden Zeuge des Widernatürlichen auf einem alten Friedhof. Sie hören die Schreie getöteter Tiere in einem längst stillgelegten Schlachthof, stoßen auf allerhand Absonderlichkeiten in einem dunklen Dorf und reisen sogar bis zu den Sternen.

Ich hatte für den Ringboten die Gelegenheit, zu diesem Band einige Zeilen mit Chefredakteur Heiko Gill hin- und herzumailen. Folgendes gab er zu dem Band zu Protokoll:

Ringbote: Heiko, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein paar kurze Fragen nimmst. „Düstere Orte“ soll mit den stereotypen „Geisterhäusern“ aus der langjährigen, cthuloiden Geschichte aufräumen und individuelle, stimmungsvolle Spuk- und Horrorortschaften vorstellen. Wie lange haben die Arbeiten an dem Band angedauert?

Heiko Gill: Die Idee hatten wir bereits deutlich früher, aber die konkreten Arbeiten begannen vor etwa 15 Monaten. Die Zeit hat es letztlich dann auch gebraucht.

Ringbote: Was erwarten den Leser in dem Band? Angekündigt sind gleich sechs neue Abenteuerszenarien. Handelt es sich um deutsche Eigenkreationen oder sind übersetzte Werke von Chaosium mit dabei? Wer sind die Autoren?

HK: Der Band besteht aus einem Quellenteil, in dem sechs konkrete – sehr unterschiedliche – „Düstere Orte“ beschrieben werden, vor allem aber wird beleuchtet, was einen solchen überhaupt ausmacht und wie man ihn als Spielleiter selbst erschaffen kann. Es gibt dafür gewissermaßen eine Art „Baukastensystem für Jedermann“. Zu jedem der beschriebenen Orte gibt es ein Abenteuer, diese sind alle neu von deutschen Autoren verfasst worden (also keine Übersetzungen dabei; es gibt auch ansonsten keine übersetzten Inhalte).

Die Abenteuer stammen von Friederike Schild & Dominik Wagner, Kaid Ramdani, Ralf Sandfuchs, Sascha Hillenbrand, Sebastian Weitkamp und Stefan Franck. Das ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Mischung zwischen cthuloiden Urgesteinen und frischem Blut des „Cthulhu“-Teams.

Der gesamte Artikel rund um die Pegasus-Neuveröffentlichungen findet sich übrigens HIER.

PDF-Neuveröffentlichung: Innsmouth und Sturm auf Innsmouth

Frisch im PDF-Shop angekommen sind die beiden Lovecraft-Country-Bände zum Thema Innsmouth:

Ausblick 2014/2015

Im Cthulhu-Forum gab Heiko Gill darüber hinaus einen Ausblick auf die demnächst anstehenden Publikationen. Ich zitiere aus dem Beitrag:

Dies erwartet uns noch 2014:

1) Berge des Wahnsinns – Sammelband – dazu steht bereits unter den Neuigkeiten so viel, dass ich mir weitere Ausführungen dazu erspare.
3) 2 einzelne Gaslicht-Abenteuer jeweils als PDF (4. Quartal)
5) noch ca. 2 weitere Pdfs des Cthuloide Welten Archiv (d.h. Abenteuersammlungen aus der CW). Da sind wir inzwischen weit gekommen, aber es ist noch Luft.

Dies ist in der Produktion und erwartet uns definitiv 2015:

1) Cthulhu Edition 7 – das Grundregelwerk, mit dem man alles machen kann.
2) Edition 7 Spieler-Kompendium – die Ergänzung mit weiteren Infos speziell für Spieler.
3) 2 Abenteuersammlungen mit je 3 Abenteuern für die Edition 7 (geplant: Softcover)

In der Produktion sind zudem (bereits für die Edition 7):

1) Königsdämmerung (das ist die Übersetzung von Tatters of the King)
2) Prag (wie man schon erahnen kann, ein Städteband; das Konzept könnte an das von Gaslicht erinnern)
3) Unheimliche Unterwelt (Schwerpunkt: Verbrecher und Verbrechen, USA, 1920er bis in die 30er)

Insbesondere die angekündigten Abenteuersammlungen im Softcovergewand wecken echte Vorfreude in mir! Schnell spielbereites Material zu machbarem Preis im Softcover-Gewand – da hat Shadowrun einiges vorgelegt. Freut mich, dass es dort scheinbar so gut lief, dass es auch für Cthulhu eine Option wird!

Angekündigt: Cthulhus Ruf 6

Titel_CR_06Die nächste Ausgabe der CR steht – endlich – ins Haus. Zum 01. November soll das gute Stück erscheinen. Besonders aufregend für mich – ich durfte dieses Mal das Material für das beiliegende Archiv-Heft beisteuern:

Das beiliegende Extraheft, Archiv #6, trägt den Titel Das Geisterhaus-Projekt – Eine cthuloide Mockumentary. Passend zum Pegasus-Band „Düstere Orte“ liefert André „Seanchui“ Frenzer ein Mini-Kampagnensetting für Cthulhu NOW rund um ein wagemutiges Filmteam und die Spukhäuser Irlands.

Alle weiteren Infos findet ihr HIER.

Habe ich noch etwas vergessen? Dann wie gehabt ab damit in die Kommentare!

Cthuloide Location: Lalibela

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Der Karneval der Rollenspielblogs beschäftigt sich in diesem Monat mit dem Thema “Orte und Locations“. Danke an den Blechpiraten für die Organisation.

“Orte und Locations” ist ein großartiges Thema. Mir war also bereits früh im Monat klar, dass ich unbedingt einen Beitrag zum diesmonatigen RSP-Karneval verfassen wollte. Während ich allerdings weite Teile meiner Freizeit fleißig mit dem Eintüten von Büchern und dem Beschriften von Umschlägen verbringe (ich berichtete), habe ich mir viele Gedanken um einen potentiellen Artikel gemacht. Ich habe es an dieser Stelle vielleicht schon einmal erwähnt – falls nicht, so hole ich das jetzt nach: ich bin kein rechter Freund von Zufallstabellen.

Auch sähen “Cthuloide-Orte”-Zufallstabellen immer irgendwie seltsam aus…

W6-Tabelle: Wohin führt das magische Fenster?
1 – Gharne
2 – Rlyeh
3 – N’kyan
4 – Yuggoth
5 – Carcosa
6 – Leng

Ich weiß nicht recht… diese cthuloiden Stätten sind doch viel zu speziell, um in einer Zufallstabelle zusammengepfercht zu werden. Doch “typisch-cthuloide” Locations sehen in einer Tabelle nicht wirklich besser aus:

W6-Tabelle: Wo erwachen die Investigatoren nach einer Nacht des Wahnsinns?
1 – auf freiem Feld
2 – in einer Grabkammer
3 – in einer Bibliothek
4 – in ihren eigenen Betten
5 – in einem heruntergekommenen Hotel
6 – hinter dem Steuer ihres Wagens

Allesamt Orte, die in vielen cthuloiden Szenarien eine Rolle spielen. Doch irgendwie mag bei mir der rechte Funke nicht überspringen, wenn ich so auf die Tabellen schaue. Stattdessen habe ich mich entschieden, eine reelle Location vorzustellen und ihr in der Beschreibung einen cthuloiden Anstrich zu verpassen. Vielleicht inspiriert es ja den Einen oder Anderen.

Lalibela

Inmitten der äthiopischen Berge schlugen unbekannte Steinmetze vor über 800 Jahren mehrstöckige Kirchenhäuser aus dem dort vorherrschenden Lavagestein. Bis heute ist in den Schatten der Jahrhunderte verloren gegangen, wie die mittelalterlichen Handwerker mit einfachen Meißeln diese gewaltigen Monolithen schaffen konnten…

Geschichte. Im Jahre 1187 eroberten die Araber unter Saladin das heilige Jerusalem. Der Legende nach verfügte Kaiser Lalibela daraufhin, Jerusam am Horn von Afrika “aus einem einzigen Stein” neu erstehen zu lassen. Elf aus rotem Basaltstein herausgemeißelte Kirchen entstanden so im 12. und 13. Jahrhundert. Die meisten sind mehrgeschossig, und viele sind monolithisch aus einem einzigen Stein herausgehauen. In der “Ber Golgotha” findet sich das Grab Kaiser Lalibelas. Noch heute ziehen die Kirchen orthodoxe Pilger an, die hier ein zweites Jerusalem verehren.

Rätsel. Was besonders beeindruckt: nahezu alle Inneneinrichtungen, Wandgestaltungen oder andere Dekorationen sind von Hand aus großen Monolithblöcken herausgemeißelt worden. So wurden in den Treppen oder Fenstersimse, Säulengänge und Torbögen aus dem Fels herausgearbeitet. Das Wissen um die so perfekte Bearbeitung von derart gewaltigen Monolithen ist längst verloren gegangen. Und so wundert es nicht, dass die Legende umgeht, Engel sollen am Bau beteiligt gewesen sein – der Mensch alleine kann Derartiges nicht schaffen…

Der Mythos. Natürlich waren mitnichten Engel am Bau der gigantischen Steinkirchen beteiligt. Ja, es waren nicht einmal Menschen. Tatsächlich sind die monolithischen Bauwerke von Wesen errichtet worden, die den Mythoskundigen als “Große Rasse von Yith” bekannt sind. Diese fremde Rasse errichtete gigantische Basaltstädte überall, wo sie sich niederließen. Doch vor unvorstellbaren Zeiten kam es zum Krieg mit einer als “Flugkraken” bekannten Rasse, aus dem die Große Rasse als Sieger hervorging. Doch während es ihnen gelang, die Flugkraken in ihrer Stadt im späteren Australien zu stoppen und auf Ewigkeiten einzukerkern, so gab es doch im Laufe des Krieges Vorposten, die sie aufgeben mussten. Das heutige Lalibela ist einer dieser Vorposten, erschaffen von der Großen Rasse und erobert von den Flugkraken. Alle elf gigantischen Gotteshäuser, in denen die Menschen nur ihre christliche Symbolik hinterließen, besitzen Eingänge in ein unterirdisches Tunnelsystem. Wer sich hierher vorwagt, mag nicht nur auf die Bibliothek der Großen Rasse stoßen, die schier unermessliches Wissen birgt – im Gegensatz zu anderen Teilen der Erde sind die Flugkraken hier frei und vermögen ungebetenen Besuch gebührend zum empfangen…

Die Investigatoren. Es gibt einige einfache Möglichkeiten, die Investigatoren nach Lalibela zu locken. Sind sie vielleicht Janobiten? Ideal, denn die Suche nach dem Wissen um die Entstehung der Basaltkirchen wird sie voran treiben. Vielleicht ist es aber auch ein “zufälliger” Sturm in den äthiopischen Bergen, der die Charaktere – eigentlich nur auf der Durchreise – hier stranden läßt. Oder ein Freund ™, der Lalibela als Pilger besuchen wollte, kehrt völlig verstört oder auch gar nicht mehr von seiner Wallfahrt heim. Was ist ihm geschehen?

Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos: Was für ein Wochenende

Hallo zusammen,

Vorderseitevor wenigen Tagen konnte ich an dieser Stelle verkünden, dass der NSC-Band “Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos” lieferbar ist.

Als erster Zwischenstand: Über das verlängerte Feiertagswochenende hat mich eine unglaubliche Anzahl Bestellungen erreicht. Ihr seid nicht nur wahnsinnig, ihr seid geradezu cthuloid :-). Danke dafür! Das hat nun zwei Dinge zur Folge:

1. Da wirklich ein Riesenhaufen Bestellungen nahezu zeitgleich eingegangen ist: seht es mir bitte nach, wenn Ihr ein paar Tage auf Euer Buch warten müsst. Ich packe und beschrifte am Fließband!
2. Wer noch zögert, zaudert und sich fragt, ob er mit einem fanproduzierten NSC-Band zum Einkaufspreis WIRKLICH etwas anfangen kann, dem sei gesagt: zögere nicht zu lange. Bereits über die Hälfte der verfügbaren Bücher sind vorbestellt.

Ich bedanke mich bei Euch!

Beste Grüße
Seanchui

PS: Da hier ja bald die nächsten Blogeinträge mit anderen Themen folgen werden und sollen: ich habe eine Seite “Bestellung” eingerichtet, auf der Ihr alle wichtigen Informationen zum Bestellvorgang findet.

Ab sofort lieferbar: Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos

Hallo zusammen,

nach der Vorankündigung von Mitte September kann ich nun – nicht ohne Aufregung – verkünden, dass “Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos”, sozusagen das Ergebnis des hier stattgefundenen NSC-Wettbewerbes (und noch ein wenig mehr) ab sofort bestellbar ist!

VorderseiteInhalt

Damit Ihr nicht “die Katze im Sack” kauft, möchte ich Euch den Inhalt des Werkes etwas näherbringen. “Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos” setzt sich aus zwei Teilen zusammen – einem Quellenteil und einer wahren Fundgrube an cthuloiden NSC. Im 24seitigen Quellenteil wird auf das Erstellen und die Darstellung von NSC im Cthulhu-Rollenspiel eingegangen. Welche Funktion erfüllt mein NSC? Wie kann ich ihn darstellen? Wie sieht seine Motivation aus? Und welche Spielwerte sollte ich im Vorfeld festlegen?

Ergänzt wird dieser Abschnitt durch einige Namenstabellen, mit denen sich die gängigsten Vor- und Nachnamen der typischen Cthulhu-Ären 1890er, 1920er und NOW abdecken lassen, einigen Namenstabellen für exotische Länder und auch eine umfangreiche W100-Tabellen mit besonderen Merkmalen, die jedem NSC mehr Farbe verleihen können.

Der zweite Teil bietet dann insgesamt 35 verschiedene NSC, die jeweils auf zwei Seiten vorgestellt werden. Jeder NSC erhält eine umfangreiche Hintergrundbeschreibung. Ausserdem werden seine Verwendungsmöglichkeiten im Spiel dargestellt. Zu guter Letzt werden sein Verhalten und sein Aussehen beschrieben und einige Zitate ergänzt. Jeder NSC ist bebildert und mit seinen kompletten Spielwerten ausgestattet. Der besondere Clou: durch die zweiseitige Aufteilung ist es durchaus möglich, einige der NSC als Spielercharaktere für OneShots zu verwenden, da Spielwerte, Verhalten und Aussehen normalerweise auf einer Seite zusammengefasst sind. Das gilt natürlich nicht für jeden NSC, einige sind doch sehr speziell.

Insgesamt finden sich sechs NSC für die “1890er”, fünfzehn NSC für die “1920er” und sechs NSC für “NOW” in dem Band wieder. Doch auch die anderen, cthuloiden Settings erhalten spielbaren Nachschub: ein NSC deckt das “Invictus”-Setting ab, zwei sind für “Mittelalter” dabei, ein NSC für “Piraten”, ein NSC für “Wild West”, zwei “Katzulhu”-NSC und auch ein NSC für “Noir” ist im Buch enthalten. Die meisten NSC sind dabei aber universell genug, um sie recht problemlos zwischen verschiedenen Settings konvertieren zu können.

Als besonderes Gimmick liegt dem Band noch das Postkartenszenario “Die Gesichtslosen” bei, dass einen der im Band enthaltenen NSC in den Mittelpunkt rückt und auf kurze, prägnante Art verdeutlichen soll, wie sich um die dargestellten NSC Szenarien schmieden lassen.

Ein Wort noch auf den Weg: der Pegasus-Verlag hat mir dankenswerterweise die Erlaubnis zu diesem einmaligen Projekt erteilt. Das Material ist aber dennoch absolut inoffiziell und rein auf Faninitiave hin und auf Fanbasis entstanden!

Die Fakten

  • 96 Seiten im A4-Format
  • Softcover mit Klebebindung
  • Cover farbig, Inhalt schwarz/weiß
  • Preis: 5,00 EUR (2,50 EUR für das zum reinen Selbstkostenpreis vertriebene Buch sowie 2,50 EUR für Verpackung und Versand)

Bestellung

Konnte ich Euer Interesse wecken? Das freut mich. Jetzt gilt es für Euch Folgendes zu tun:

  • Schreibt mir eine E-Mail an seanchui[at]gmx.de. Der Betreff muß “Bestellung Statisten im Angesicht eines grausamen Kosmos” sein. In dieser E-Mail muß Eure Adresse angegeben sein (damit ich auch weiß, wohin ich den Band schicken soll), sowie die Anzahl Exemplare, die Ihr bestellen wollt (“eins” oder “zwei”, s. U.).
  • Als Antwort erhaltet Ihr von mir eine E-Mail mit meiner Bankverbindung. Daraufhin überweist Ihr bitte die angegebenen 5,00 EUR.
  • Sobald ich den Zahlungseingang festgestellt habe, erfolgt schnellstmöglich der Versand.

Zu dieser Prozedur einige Hinweise:

  • Ich nutze die frei zugängliche WordPress-Software, die keine “Bestell-Buttons” oder das “Nebenher”-Einrichten eines Webshops erlaubt. Daher werdet Ihr den “Umweg” über E-Mail gehen müssen.
  • Um eine möglichst faire und weite Verbreitung des Buches zu gewährleisten, ist die maximale Bestellanzahl auf ZWEI EXEMPLARE je Bestellung und Person limitiert. Ich bin sicher, es gibt Leser, die sich die Limitierung auf ein Exemplar gewünscht hätten – doch ich bin für dieses Projekt immerhin komplett in Vorkasse gegangen und möchte mich gerne so schnell wie möglich refinanzieren.
  • Der Versand erfolgt im B4-Umschlag mit Papprücken, um das gute Stück nicht zu beschädigen.
  • Ich bin Privatperson und kein Online-Versandhandel. Das bringt einige, kleine Nachteile mit sich: zunächst kann es durchaus passieren, dass Ihr ein paar Tage auf den Versand warten müsst. Ich bemühe mich um möglichst zeitnahe Bearbeitung, aber das Leben wirft einem manchmal einfach Steine in den Weg. Außerdem habe ich für jedes Exemplar den passenden Umschlag hier und nicht beliebig viele verschiedene Umschlagsorten – das hat zur Folge, dass bei der Bestellung von zwei Exemplaren auch zwei Mal Porto und Verpackung fällig wird. Ich hoffe da auf Euer Verständnis.
  • Der Versand in das europäische Ausland ist exakt 2,00 EUR teurer, so dass für Bestellungen ausserhalb Deutschlands 7,00 EUR fällig werden. Ich werde das aber in meiner Antwort-Mail noch einaml entsprechend anmerken.

Danke

Da damit ein großartiges Projekt ein Ende findet, möchte ich mich hier noch einmal offiziell bei einigen Leuten bedanken. Da wäre zunächst Forenuser Blackdiablo, der – ähnlich wie ich – wahnsinnig viel Energie in dieses Buch gesteckt hat. Ein Dank gilt “angband”, der mir einige der verwendeten Portraitbilder zur Verfügung gestellt hat. Ein Dank gilt engedorsdereblick.blog.de, der den Karneval der Rollenspielblogs mit dem Thema “NSC” betreute und den vielen Bloggern, die hier teilgenommen haben. Einige Quintessenzen und Ideen ihrer Beiträge finden sich im Quellenteil wieder. Ein Dank gilt Pegasus, die mir die Erlaubnis erteilt haben, dieses Buch zu drucken. Ein ganz besonderer Dank gilt meinen NSC-Wettbewerbsteilnehmern, ohne die dieses Buch nie entstanden wäre. Damit bedanke ich mich auch noch einmal bei meinen Sponsoren. Mein größter Dank gilt aber – natürlich – meiner großartigen Frau, die mit viel Geduld und Ruhe meine Ausflüge in die Welt des cthuloiden Rollenspiels erträgt und unterstützt.

Die Feedback-Bitte

Ein letztes: solche Fanprojekte leben natürlich von Feedback. Sei es als Kommentar auf dem Blog, sei es als E-Mail, sei es als PN oder als Rezension auf irgend einer anderen Webseite. Habt Ihr das Buch gelesen und es gefällt Euch? Dann sprecht darüber. Doch auch kritische Anmerkungen brauche ich und sie werden gerne entgegengenommen. Habt Ihr vielleicht auch einige der NSC in Euren Abenteuern verwenden können? Dann immer her mit Euren Berichten. Helft mir dabei, dass ich noch lange Freude an diesem besonderen Projekt habe.

Das war es. Ich freue mich auf Eure Bestellungen.

La leggenda delle navi fantasma

Der Karneval der Rollenspielblogs beschäftigt sich in diesem Monat mit dem Thema “Wasser“. Danke an Clawdeen für die Organisation.

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Nachdem ich die letzten Wochen dazu genutzt habe, mein erstes eigenes Printprojekt auf den Weg zu bringen und zu bewerben, widme ich mich heute – wie versprochen – wieder ein wenig dem Karneval der Rollenspielblogs und seinem aktuellen September-Thema: Wasser. Wie bereits in meinem ersten Beitrag kurz umrissen, ist Wasser eines der zentralen Motive des Mythos, die auch bereits im Rollenspielbereich recht gut abgedeckt sind. So bezieht sich denn nun auch die Auflistung auf bereits erschienene Abenteuerthemen oder Quellenbände.

In den vergangenen Tagen habe ich mir Gedanken darum gemacht, welches Thema ich weiter vertiefen möchte. Tatsächlich liegen mir “Geisterschiffe” mit ihrer morbiden und unerklärlichen Spannung sehr am Herzen. Doch es gibt ja immerhin bereits einen ganzen Abenteuerband, der sich nur mit diesem Thema beschäftigt. Auch weitere Abenteuer spielen bereits mit dieser Spielart des Horrors. Und auch wenn mir der Quellenteil des Geisterschiffe-Bandes etwas kurz ausgefallen ist: wer will schon in Zeiten von Wikipedia und Google die immer gleichen Geisterschiffgeschichten auf diesem meinem Blog lesen, wenn sie doch nur ein paar Tastaturanschläge und Mausklicks entfernt bereits zu finden sind? Also werde ich nicht umhin kommen, doch etwas originäres zu schaffen. Meine Wahl fiel dabei auf ein Mythosbuch. Den Aufbau der Beschreibung habe ich dem Necronomicon von Pegasus entliehen, es reiht sich damit nahtlos in die dortigen Bücherbeschreibungen ein.

La leggenda delle navi fantasma

Ich kann nicht umhin zu sagen, dass ich mich wirklich fürchte. Ich bin meinen Freunden gewiss nicht als furchthafter Mensch bekannt, doch in diesem Fall wird jeder, der von dieser meiner Geschichte erfährt, Verständnis für meinen furchtsamen Gemütszustand aufbringen können. Es muss wohl zu der Zeit begonnen haben, als mir von einem Freund aus einem absolut unbedeutenden Antiquariat irgendwo in Boston dieses Buch als Präsent mitgebracht wurde. “La leggenda di navi fantasma” – “Die Legenden der Geisterschiffe” – schien nicht mehr als eine weitere dieser Schauer- und Schundgeschichtensammlungen zu sein, die wir zu dieser Zeit in großer Zahl verschlangen. Nachdem ich beim Durchblättern wieder einmal auf die Legende um den Fliegenden Holländer gestoßen war, legte ich das Buch gelangweilt zur Seite und nahm es erst im vergangenen Monat, viele Jahre später, wieder in die Hand.

Von einem alten italienischen Mönch sollen die Sagen zusammengestellt worden sein, verriet mir das Vorwort. Während ich amüsiert und in Erinnerungen an meine vergangene Jugend die Legende vom Fliegenden Holländer studierte, fielen mir die Augen zu. In den nächsten Tagen wurde mir das Buch zu einer angenehmen und regelmäßigen Bettlektüre – bis die Träume begannen. Vermochte meine rege Fantasie bereits an den vorhergegangenen Abenden, das Läuten der Schiffsglocken in meine Ohren zu zaubern, so änderten die Träume diese Einschätzung dramatisch. Ich kann und will nicht wiedergeben, welch blasphemische Schrecken mich in der Nacht verfolgen. Doch das Buch hat eine eindeutige Botschaft: es will an Bord eines Schiffes gebracht werden, dessen bin ich mir sicher.

In den nächsten werde ich versuchen, dem Buch diesen Wunsch zu erfüllen. Doch mir wird kalt und bange um mein Herz, wenn ich nur an den Hafen und die dort wartenden Schoner denke. Doch es gibt keinen Weg zurück.

Letzter Brief von William Habsbury, New England. Wenige Tage später wurde er tot im Hafenbecken Kingsports aufgefunden.

Über La leggenda delle navi fantasma

Dieser nur in kleiner Auflage erschienene Band wurde Ende des 19. Jahrhunderts von einer kleinen Privatdruckerei in Neuengland verlegt. Es basiert auf den gesammelten Legenden über verschiedene Geisterschiffe, die ein italienischer Mönch im Jahre 1872 gesammelt und niedergeschrieben hatte. Es ist komplett auf italienisch verfasst.

Bucheinband.15.Jh.Koperte.InkunabelEs wurde in liebevoller Handarbeit erstellt und jede einzelne Ausgabe ist in dickes Leder eingebunden, die das Werk vor Wasser schützen soll. Dem privaten Buchdrucker war allerdings in keiner Weise bewußt, welch blasphemische Texte sich zwischen den Buchdeckeln wiederfinden. Die Titel der verschiedenen Geschichten und auch die Namen vieler Geisterschiffe werden dem an diesem Thema interessierten Leser bekannt vorkommen. Doch der namenlöse Mönch, der die Legenden dieser Geisterschiffe versammelt hat, wußte um die geheime Natur des Universums und den grausamen Cthulhu-Mythos, der hinter der menschlichen Fassade der Vernunft brodelt und lauert. So ließ er – bewußt oder unbewußt – vieldeutige und den Geist zersetzende Erklärungen für das Verschwinden der Besatzungen der Geisterschiffe und die äonenalten Flüche, die einige der Schoner zu begleiten scheinen, in sein Werk mit einfließen.

Dem mythoskundigen Leser mögen so einige Zusammenhänge über die Meere und die hier lauernden Schrecken erst klar werden. Dem Unkundigen offenbaren die Geschichten ein Wissen, das den Geist angreift.

Die italienische Originalausgabe
Verlegt von einem privaten Drucker, existieren nur wenige Exemplare dieses Werkes.

Stabilitsverlust: 1W3/1W6
Cthulhu-Mythoswissen: +4%
Studierdauer: 4 Wochen / 12 Stunden bei Querlesen
Vorgeschlagene Zauber: Atem der Tiefe, Kontakt zu Tiefen Wesen

Auswirkungen beim Querlesen
Beim Querlesen offenbaren sich kaum ernsthafte Auswirkungen. Wer die Geschichten überfliegt vermeint, das leise Läuten von Schiffsglocken, das Rauschen des Meeres oder den schwachen Schrei einer entfernten Möwe zu vernehmen. Legt man das Buch wieder weg, verschwinden auch die Symptome. Bei einer gelungenen Stabilitätsprobe fällt es leicht, diese Geräusche auf die eignene, überbordende Fantasie zurückzuführen. Mißlingt aber die Stabilitätsprobe so wird ein Studium des Buches aus Furcht vor den zu erwartenden Konsequenzen gänzlich unmöglich.

Auswirkungen beim Studieren
Neben den oben beschriebenen Geräuschen, die dem Studenten zum dauerhaften Begleiter werden, pflanzt “La leggenda delle navi fantasma” einem Leser darüber hinaus das dringende Bedürfnis ein, das Buch an Bord eines Schiffes zu bringen. Dafür wird der Student in den nächsten Nächten von nagenden Albträumen geplagt, die sich allesamt um Geisterschiffe, das Meer, drohende Untiefen und die Schrecken, die unter der Wasseroberfläche lauern, drehen. Linderung verspricht alleine der Gedanke, das Buch an Bord eines Schiffes zu bringen. Eine mißlungene Stabilitätsprobe führt dazu, dass dieser Gedanke zu einer fixen Idee wird, für deren Ausführung der Student jedwedes Wagnis auf sich nehmen wird. Gelingt es, das Buch auf einem Schiff zu platzieren, so werden sowohl die Alpträume als auch die Geräusche der See den Charakter wieder verlassen. Doch in den nächsten Tagen oder Wochen erreichen den Charakter die Nachrichten von einem vor der Küste aufgefundenen Geisterschiff – das Schiff, auf das er das Buch verbracht hatte…